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Klinik für Urologie

Urotechnologie

Klinik für Urologie

Aktuelles

Blasenkrebs dank Live-3D-Bildern besser erkennen und behandeln

4,5 Millionen Euro für Forschungsverbund unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg / Ziel ist die Entwicklung eines 3D-Endoskopiesystems und einer digitalen Plattform für eine bessere Diagnose, Behandlung und Nachsorge bei Harnblasenkrebs

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Mehr Patientensicherheit bei Blut im Urin

Entwicklung eines drahtlosen Sensorsystems für Blasenspülungen soll Patientenversorgung nachhaltig verbessern / Idee und klinische Begleitung des Projekts am Universitätsklinikum Freiburg

Blut im Urin kann viele Ursachen haben und zu Komplikationen wie Blutgerinnseln mit Verstopfung des Blasenausganges sowie starken Schmerzen führen. Nach urologischen Operationen treten meistens leichte Blutungen auf, daher sind kontinuierliche Blasenspülungen über Katheter sehr wichtig. Seit November 2017 beteiligen sich Mediziner der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Freiburg an dem Projekt „VisIMon“, in dem ein neues Sensorsystem zur Kontrolle und Steuerung von Blasenspülungen entwickelt werden soll. Das intelligente Monitoringsystem soll den Blutgehalt der Spülflüssigkeit in Echtzeit messen und damit die Qualität der postoperativen Patientenüberwachung verbessern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Vorhaben mit etwa 1,8 Millionen Euro. Davon gehen rund 255.000 Euro nach Freiburg, wo auch die Idee für das neue Verfahren entstanden ist.

Projektbeschreibung VisIMon

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Dr. Simon Hein - 3. Vortragspreis experimentell der Deutschen Gesellschaft für Urologie

Im Rahmen des 69. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Dresden wurde Dr. Simon Hein, Assistenzarzt der Klinik für Urologie und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sektion für Urotechnologie für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Temperatureffekte der Ho:YAG Laserlithotripsie mit dem 3. Experimentellen Forschungspreis ausgezeichnet. In der prämiierten Arbeit wurde die Temperaturentwicklung in einem standardisierten in vitro Modell in einer Echtzeitmessung untersucht. Die dabei beobachtete Temperaturerwärmung stellt eine potentielle Gefahr für den Harntrakt dar und die Arbeit trägt somit zu einer erhöhten Patientensicherheit bei. Der Preis ist mit 1.000€ dotiert.

Dr .Dominik S. Schöb

Mit der Datenbrille in den OP der Zukunft - Freiburger "Medizin trifft Technologie" Vortragsreihe – Dr .Dominik S. Schöb

Vom Beginn der Endoskopie vor 200 Jahren bis zur robotischen Chirurgie: die Fortschritte in der modernen Chirurgie sind untrennbar mit dem technischen Fortschritt verbunden. Auch die Technologie der „Augmented reality“ (AR) oder „Erweiterten Realität“, bietet für Chirurgen großes Potenzial. Damit ließen sich zum Beispiel Magnetresonanzbilder direkt in die Datenbrille des Operateurs einspielen, so dass ein noch präziserer Eingriff möglich wird. Derartige Verfahren sollen die Patientenversorgung im Operationssaal der Zukunft deutlich verbessern.   

(Images: Slide 9:“Used with permission from Microsoft”, Slide 12: “Used with permission from Fraunhofer Institute for Medical Image Computing MEVIS”)

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Künstliche Intelligenz als digitaler Helfer in der Wissenschaft - IRIS.AI Technologie am Universitätsklinikum Freiburg erprobt!

IRIS.AI - excelling in reaserch

IRIS.AI - gaining context

Wissenschafts-Hackathon zum Thema „Augmented reality in der Chirugie“

„Augmented Reality meets AI science assitant“ – die Sektion für Urotechnologie der Klinik für Urologie veranstaltet in Kooperation mit Stryker GmBh einen Wissenschafts-Hackathon zum Thema Augmented reality in der Chirurgie. 

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Artikel amplus

Präziser Blick in die Harnblase

Ein neues kombiniertes bildgebendes Verfahren soll es Ärzten zukünftig erleichtern, den Zustand der Harnblase optimal bewerten und noch präziser operieren zu können. Dafür entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Sektion Urotechnologie der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Freiburg gemeinsam mit sechs Partnern aus Industrie und Forschung ein neues Verfahren. Dabei werden Aufnahmen der Blaseninnenwand mit weiteren gewebespezifische Daten ergänzt. Ziel des Projekts ist es, Ärzten während der Operation die Orientierung in der Blase, die Bewertung von verdächtigem Gewebe und die präzise Entfernung von Tumoren zu erleichtern. Dadurch könnte Patienten ein Folgeeingriff möglichst erspart bleiben. Das vom Leibniz Institut für Photonische Technologien geleitete Projekt wird seit Februar 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für drei Jahre mit rund 2,4 Millionen Euro gefördert. Davon gehen rund 200.000 Euro nach Freiburg.

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Dr. Hein – Best poster EAU 2016 - Interview im EAU TV

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Über die Bedeutung kleiner Restfragmente (≤ 1 mm) für die zukünftige Morbidität nach flexibler Ureterorenoskopie (fURS) besteht kein wissenschaftlicher Konsens. Kleine Restfragmente fungieren potentiell als Kristallisationskeim für eine erneute Steinbildung und erhöhen damit die Rezidivrate. Die Bergung kleiner Restfragmente ist zeitaufwendig und schwierig und wird daher von vielen behandelnden Urologen nicht durchgeführt; vielmehr wird der Spontangabgang der Fragmente – auf Kosten einer potentiell erhöhten Rezidivrate für den Patienten - abgewartet.

In der ausgezeichneten Langzeituntersuchung nach fURS-Behandlung von Nierensteinen konnte gezeigt werden, dass Patienten mit kleinen Restfragmenten ein nahezu dreifach erhöhtes Risiko für ein Steinrezidiv innerhalb von fünf Jahren haben.

Daher verfolgt unsere Klinik für Urologie das Konzept einer vollständigen Steinfreiheit zum Wohle unserer Patienten. Hierfür erforschen wir in der Sektion Urotechnologie neue Operationsmethoden, um regelhaft eine komplette Steinfreiheit zu erreichen.

Einführung Holep Uniklinik Urologie

Die operative Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung gehört zum wichtigsten "Handwerk" des Urologen. Seit Jahrzehnten ist die transurethrale Resektion der Goldstandard.

Aktuell stehen aber auch andere Behandlungsmethoden zur Verfügung. Die Holmium Laser Enukleation (Ausschälen) der Prostatadrüse (HoLEP) hat in wissenschaftlichen Arbeiten gleichwertige und bessere Ergebnisse gegenüber der transurethralen Resektion gezeigt.

Die Sektion Urotechnologie bietet diese Form der Behandlung an.
Sind Sie Patient oder zuweisender Arzt und interessieren sich für die HoLEP Technik? Gerne beantworten wir Ihre Fragen.
Zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an unsere Leitstelle:
Telefon 0761 270-28930

Flyer 'Neue Verfahren zur operativen BPH-Behandlung'

Deutsch: youtube.com

English: youtube.com

Maximillian Nitze Preis

Höchste wissenschaftliche Auszeichnung

PD Dr. Dr. Arkadiusz Miernik

Für seine Forschung auf dem Gebiet der Harnsteintherapie und Urotechnologie wird PD Dr. Dr. med. univ. Arkadiusz Miernik, Leiter der Sektion Urotechnologie an der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Freiburg, mit dem diesjährigen Maximilian Nitze-Preis der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) gewürdigt. Der Preis ist die höchste wissenschaftliche Auszeichnung in der deutschen Urologie. Er erhält ihn für seine Habilitationsschrift „Optimierung der Harnsteintherapie: Experimentelle, technische chirurgische und biostatistische Entwicklungen“. Der Preis wurde ihm im Rahmen des 67. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie am 25. September 2015 in Hamburg verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.  

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Urologisches Forschungsstipendium eingeworben

Dr. Fabian Adams

Dr. Fabian Adams, Assistenzarzt an der Klinik für Urologie, erhält das Ferdinand-Eisenberger-Stipendium der Deutschen Gesellschaft für Urologie.

Am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart wird er an der Entwicklung autonomer Miniatur-Roboter forschen, die im menschlichen Harntrakt eingesetzt werden sollen, um urologische Krankheiten wie Harnstein- oder Tumorleiden schonender zu diagnostizieren und therapieren.

Das einjährige Stipendium stellt Ärzte von ihrer klinischen Tätigkeit frei und ermöglicht so dem wissenschaftlichen Nachwuchs den Einstieg in eine forschungsorientierte Karriere in der Urologie.

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