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Klinik für Urologie

Vorsorge und Krankheitsbilder

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Nierenbeckenentzündung - Pyelonephritis

Die Nierenbeckenentzündung ist eine akute bakterielle Infektion des Nierenbeckens und des Nierenparenchyms. Die Ursache ist meist das Aufsteigen von Bakterien durch den Harnleiter in die Nieren. Typische Symptome sind

  • Fieber (> 38 Grad Celsius)
  • leichte bis stärkste Flankenschmerzen
  • Bakterien im Urin  

Auch die klassischen Beschwerden einer Blasenentzündung (Cystitis) können vorhanden sein.

Die Diagnostik erfolgt durch Testung mit

  • Urin-Stix
  • Anlegen einer Urinkultur
  • Kontrolle der Blutwerten (Entzündungswerte)
  • Ultraschall-Untersuchung der Nieren und der Harnblase

Bei der Therapie ist hier besonders das passende Antibiotikum wichtig. Eine Pyelonephritis muss immer antibiotisch behandelt werden! Je nach Schwere der Symptome und Erkrankung ist auch eine stationäre Behandlung dringend angeraten.  

Nierensteine

Harnsteine, die sich in der Niere bilden und ablagern bezeichnet man als Nierensteine. Verlagern sich diese in den Harnleiter, spricht man von Harnleitersteinen. Die Harnsteine bilden sich durch Kristallisation bei Übersättigung des Urins mit sog. „steinbildenden“ Substanzen. Zu diesen gehören viele „physiologische“, also im normalen Körperkreislauf auftretende Stoffe, wie Kalzium, Magnesium, Phosphate, Oxalat und Harnsäure.

Nierensteine können durch (langsame) Größenzunahme ganze Teile einer Niere ausfüllen („Ausgußstein“) und so zur Funktionseinschränkung führen. Durch bakterielle Besiedelung können Infektionen und Vereiterungen der Niere bis zur Blutvergiftung auftreten. Tückisch ist hierbei jedoch, dass Nierensteine häufig lange Zeit überhaupt keine Beschwerden verursachen und daher nur durch gezielte Untersuchung (z.B. Ultraschall) erkannt werden können.

Lösen sich kleinere Nierensteine und treten in den Harnleiter ein, so können sie dort stecken bleiben und durch den entstehenden Harnaufstau eine Nierenkolik auslösen. Diese Koliken sind äußerst schmerzhaft und bedürfen in der Regel einer sofortigen medikamentösen oder sogar urologisch-chirurgischen Behandlung (z.B. Einlage einer sog. Harnleiterschiene).

Kommt es in der Folge nicht zum spontanen Abgang eines Steines, muss dieser durch aktiv entfernt werden. Hierfür stehen heute eine Reihe modernster Verfahren zur Verfügung. Da Nierensteine häufig wiederholt auftreten, kommt der Diagnostik der Ursachen und entsprechenden vorbeugenden Maßnahmen eine besondere Bedeutung zu.

Eine Beschreibung der von uns angebotenen Verfahren zur Steintherapie finden Sie hier: Minimalinvasive Techniken und SteintherapieBereiche + Sektionen

Hinweise, was Sie zur Vorbeugung von Harnsteinen tun können finden Sie hier: Vorbeugung

Blasenentzündung - akute Cystitis

Die akute Blasenentzündung ist eine durch Bakterien verursachte Entzündung der Harnblase. Sie tritt häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Ca. 20-30% der erwachsenen Frauen erleiden ein- oder mehrmals pro Jahr eine Episode mit den typischen Symptomen, davon kann bei der Hälfte der Patientinnen eine akuten Cystitis nachgewiesen werden.

Beschwerden sind hierbei irritative Harnblasensymptome wie

  • starker Harndrang bis zur Dranginkontinenz
  • Brennen während und nach der Miktion
  • Schmerzen im mittleren Unterbauch
  • trüber Urin oder Blut im Urin (Hämaturie)
  • bei einer schweren Infektion kann es zu Fieber und Schüttelfrost kommen 

Eine Komplikation ist das Aufsteigen der Bakterien durch den Harnleiter bis in die Nieren. Dann kommt es zu einer sogenannten Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis).

Für die Diagnostik wird Urin benötigt. Hieraus wird der Urin-Stix (Schnelltest) gemacht sowie eine Urinkultur angelegt mit Austestung der Resistenzlage des Bakteriums gegenüber verschiedener Antibiotika.

Therapie: Die Therapie einer nachgewiesenen akuten Cystitis erfolgt

  • durch Gabe eines testentsprechenden Antibiotikums
  • reichlich Flüssigkeit ca. 2-3l regelmäßig über den Tag verteilt
  • regelmäßiges Wasserlassen ca. alle 3-4 Stunden
  • körperliche Schonung  

Bei mehrmals auftretenden Infekten pro Jahr spricht man von rezidivierenden Harnwegsinfekten, diese gehören in die Behandlung eines Urologen.

Harndrang-Symptomatik

Die Harndrangsymptomatik  ist eine für den Patienten oft sehr beeinträchtigende Problematik mit plötzlich auftretendem starkem Harndranggefühl und geht in manchen Fällen dann auch mit ungewolltem Urinverlust (Dranginkontinenz) einher. Auch hier sollte wegen der Vielzahl der Ursachenmöglichkeiten eine umfassende urologische Untersuchung erfolgen.
Beim Mann kann beispielsweise eine Prostatavergrößerung Ursache für die Drangsymptomatik sein, so dass in diesen Fällen auch eine Behandlung der Prostata zum Heilungserfolg führen kann.  Sind andere Erkrankungen ausgeschlossen oder behandelt, kann die Drangsymptomatik meist medikamentös erfolgreich behandelt werden.

Störungen beim Wasserlassen

... sind für den Betroffenen beispielsweise durch eine Abschwächung des Harnstrahls oder die Notwendigkeit, kurz hintereinander mehrfach Wasserlassen zu müssen, zu erkennen.  Manche Patienten versuchen dann, dass Wasserlassen mit „Bauchpressen“ zu unterstützen. Bei diesen Symptomen sollte unbedingt eine urologische Abklärung mit weiteren Untersuchungen erfolgen. Eine Maßnahme hierbei ist z.B.  die Messung der in der Blase verbliebenen Restharnmenge nach dem Wasserlassen mittels Ultraschall. Störungen beim Wasserlassen können letztlich immer aufgrund einer Engebildung unterhalb der Blase, eine mangelnden Blasenkraft (aufgrund schwacher Harnblasenmuskulatur oder beeinträchtigter Nervenversorgung der Blase) oder einer mangelnden Koordination der Blasenentleerung entstehen. Neurologische Erkrankungen können komplexe Wasserlass-Störungen verursachen.

Harninkontinenz

Als Harninkontinenz bezeichnet man den ungewollten Urinabgang. Neben der oben dargestellten Dranginkontinenz kommt die sogenannte Belastungsharninkontinenz (=Stressharninkontinenz) häufig vor. Bei letzter liegt die Ursache für den Urinverlust in einem unzureichendem Verschluss der Harnröhre,so dass es bei körperlicher Belastung oder beim Husten und Pressen zu ungewolltem Urinverlust kommt. 
Bei der Frau sind eine Schwächung des Beckenbodengewebes sowie vorausgegangene Geburten wichtige Ursachen für diese Inkontinenzform. Beim Mann sind meist Erkrankungen und Behandlungen der Prostata  ursächlich für eine Belastungsharninkontinenz.

Harnblasenblutung

Eine sichtbare Blutbeimengung im Urin (Makrohämaturie) kann bei einem Harnwegsinfekt oder Harnsteinleiden auftreten. Wichtig jedoch ist, dass eine Harnblasenblutung auch durch einen bösartigen Tumor des Harntrakts oder der Nieren hervorgerufen werden kann. Daher muss eine Harnblasenblutung dringend durch den Arzt  (Urologe) weiter abgeklärt werden.

Blasensteine

Harnsteine der Blase werden als Blasensteine bezeichnet. Diese bilden sich in der Regel nur wenn die Blasenentleerung gestört ist, wie z.B. bei gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) oder bei neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Lähmungen).
Bei  unvollständiger Blasenentleerung kommt es häufig zur chronischen Harnwegsinfektion und Blasenentzündung. Manche Bakterien verarbeiten Harnstoff im Urin, aus dessen Spaltprodukten sich sog. „Infektsteine“ bilden können. Diese können dann meist nur operativ (Blasenspiegelung und Lasertherapie der Steine) behandelt werden.

siehe auch Minimalinvasive Techniken und Steintherapie

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Krampfader am Samenstrang (Varikozele testis)

Bei erweiterten Venen im Bereich des Samenstrangs kann es zu einer Störung der Zeugungsfähigkeit und/oder klinischen Beschwerden wie einem dumpfen Ziehen oder Schweregefühl in dem betroffenen Hoden kommen. Diese Erkrankung tritt aufgrund der anatomischen Verhältnisse in über 80 % auf der linken Seite auf. Durch eine Verödung oder eine operative Unterbindung der erweiterten Venen kann die Varikozele testis in der Regel erfolgreich behandelt werden. In der Klinik für Urologie wird hauptsächlich eine mikrochirurgische operative Behandlung durchgeführt, da diese Methode besonders gute Erfolgsraten und geringe Komplikationen hat.

Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion)

Unter Erektionsstörungen werden alle Probleme im Zusammenhang mit der Versteifung des Penis (keine ausreichende Rigidität und/oder zu schnelles Nachlassen der Erektion) verstanden. Bei den meisten Patienten mit Erektionsstörungen liegen nach heutigen Erkenntnissen organische Ursachen vor. Diese werden im Rahmen der diagnostischen Maßnahmen festgestellt und ggf. behandelt. Auf psychosexuelle Probleme, die fast immer begleitend vorhanden sind, wird ebenfalls eingegangen. Wenn immer möglich wird die Partnerin oder der Partner mit in die Behandlung einbezogen. Zur Therapie der erektilen Dysfunktion stehen heute mit Tabletten (vier verschiedene PDE-5-Hemmer), Wirkstoffen, die mit einer ganz feinen Nadel direkt in den Penis gespritzt werden (SKAT), Vakuumpumpensystemen und Penisimplantaten sehr gute und wirksame Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Patienten versuchen wir die individuell beste Behandlungsform herauszufinden.  

Induratio penis plastica (IPP)

Bei der Induratio penis plastica handelt es sich um eine gutartige Bindegewebserkrankung der Penisschwellkörper. Die Erkrankung wird im Englischen und damit in der heute üblichen wissenschaftlichen Literatur nach  ihrem Erstbeschreiber „Morbus Peyronie“ oder „Peyronies disease“ genannt. Der genaue Entstehungsmechanismus der Erkrankung ist bisher nicht geklärt. Es kommt bei den Patienten zu einer überschießenden Bindegewebsvermehrung im Bereich der Außenhülle der Penisschwellkörper. Diese ist dann im Verlauf oft als Knoten oder auch Plaque tastbar. Anfangs besteht oft eine Schmerzsymptomatik (vor allem bei der Erektion), die dann im Verlauf fast immer nachlässt. Als Folge der Bindegewebsvermehrung kommt es bei vielen Patienten zu einer Penisverkrümmung bei der Erektion. Meist zeigt diese nach oben (seltener nach unten oder zur Seite). Durch die Verkrümmung können sowohl bei dem Patienten als auch seiner Partnerin/seinem Partner Probleme bzw. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr entstehen. Die medikamentöse Behandlung der IPP mit Tabletten ist bisher wenig effektiv, so dass in den Fällen mit einer störenden Peniskurvatur eine operative Begradigung die Behandlungsmethode der Wahl ist. Eine solche Operation sollte allerdings erst erfolgen, wenn mindestens für 6 Monate ein Stillstand der Erkrankung vorliegt, da es in bis zu 20 % aller Fälle auch zu einer spontanen Verbesserung kommen kann.

Neu bei der IPP ist die Behandlung mit einem Enzympräparat (2 Kollagenasen aus Clostridium histolyticum [Xiapex®], welche in bzw. an den Plaque gespritzt wird. Hierdurch soll es zu einer Aufweichung der Verhärtung kommen. Durch ein zusätzliches tägliches Modellieren des Penis durch den Patienten kann in ca. der Hälfte der Fälle eine wesentliche Verbesserung der Penisverkrümmung auch ohne Operation erzielt werden. Auch für diese Therapie ist Voraussetzung, dass mindestens für 6 Monate ein Stillstand der Erkrankung besteht, d. h. in der akuten/entzündlichen Phase der IPP kann diese Behandlung nicht angewendet werden. Die intraläsionale Injektionsbehandlung wird im Abstand von 4 Wochen drei- bis sechsmal durchgeführt. Die Sektion Andrologie in der Klinik für Urologie ist bislang eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die diese Behandlung so anbietet. Bisher ist für jeden Patienten eine vorherige Kostenzusage bei der Krankenkasse notwendig.  

Penisimplantat

Bei Männern mit einer ausgeprägten erektilen Dysfunktion stellt das Penisimplantat seit mehr als 40 Jahren eine gute und erfolgreiche Behandlungsmethode dar. Statt der früher verwendeten halbsteifen (= semirigiden) Implantate werden heute üblicherweise auffüllbare 3-Komponenten Penisimplantate verwendet. Diese ahmen die normale Erektionsfunktion nach ohne das Gefühl am Penis zu beeinträchtigen, d. h. die Patienten können einen normalen Orgasmus und Samenerguss haben. Auch das Wasserlassen wird nicht beeinträchtigt. Bei den hydraulischen Penisimplantaten kann der Patient durch Zusammendrücken der Pumpe im Hodensack sterile Kochsalzlösung in die Zylinder in den Schwellkörpern verschieben und so eine Versteifung erreichen. Die Zufriedenheitsraten bei dieser Behandlungsmethode sind sowohl auf Seiten der Patienten als auch auf Seiten der Partnerinnen/Partner mit über 90 % sehr hoch. Die Klinik für Urologie Freiburg ist für diese operative Behandlungsmethode ein Exzellenzzentrum, d. h. hier werden solche Eingriffe in einer hohen Stückzahl mit exzellenter Qualität durchgeführt.

Männliche Unfruchtbarkeit (Infertilität)

Wenn ein Paar 1 Jahr lang trotz regelmäßigem ungeschützten Geschlechtsverkehr nicht zu einer Schwangerschaft kommt, spricht man von einem unerfüllten Kinderwunsch. In ca. 50 % aller Fälle liegt hier eine männliche Ursache vor. Neben der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung sowie der Bestimmung von Laborwerten stellt die Spermiogramm-Untersuchung die wichtigste Maßnahme in der weiteren Abklärung dar. Hierzu sollte der Patient nach einer Karenz, d. h. hier darf kein Samenerguss stattfinden, von mindestens 3 Tagen und maximal 7 Tagen eine Samenprobe in unserer Ambulanz abgeben. Diese wird dann unmittelbar untersucht. Je nach Befund wird danach über das weitere Vorgehen entschieden. Im Falle von behandelbaren Ursachen (z. B. Varikozele testis = Krampfader am Samenstrang) erfolgt eine entsprechende Therapie. Ist keine weitere Verbesserung möglich, stehen den Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch in unserem kooperierenden IVF-Kinderwunsch-Zentrum der Universitäts-Frauenklinik Freiburg alle Möglichkeiten der modernen Reproduktionsmedizin zur Verfügung.

 

 

Hodengewebe-Entnahme bei Kinderwunsch (TESE = testikuläre Spermienextraktion)

Bei Männern mit unerfülltem Kinderwunsch, bei denen in der Spermiogramm-Untersuchung keine Spermien nachgewiesen werden (= Azoospermie), führen wir in Zusammenarbeit mit der IVF-Kinderwunsch-Ambulanz der Universitäts-Frauenklinik Freiburg die operative Hodenbiopsie durch. Bei diesem ambulanten Eingriff werden in Vollnarkose aus beiden Hoden jeweils 3 kleine Gewebeproben entnommen, um dort nach dem Vorhandensein von Spermien zu schauen. Wenn hier Spermien gefunden werden, erfolgt sofort im Anschluss eine Konservierung durch Einfrieren in flüssigem Stickstoff bei -196° C (= Kryokonservierung). Die so gewonnenen Spermien können dann später für eine künstliche Befruchtung, bei der sie im Labor direkt in eine Eizelle injiziert werden (= intrazystoplasmatische Spermieninjektion [ICSI]), verwendet werden.

Sterilisations-OP beim Mann = Non-Skalpell-Vasoresektion (bei Sterilisationswunsch)

Bei Männern mit abgeschlossener Familienplanung führen wir nach entsprechender Beratung, klinischer Untersuchung und Operationsaufklärung eine beidseitige Vasoresektion durch. Dieser Eingriff kann in der Regel problemlos als ambulante Operation in Lokalanästhesie durchgeführt werden. In der Klinik für Urologie wird heute die sogenannte „Non-Skalpell-Technik“ angewendet, bei der die Haut am Hodensack über dem Samenleiter nicht mehr mit einem Skalpell, sondern mit einem speziellen spitzen Klemmchen vorsichtig auf gespreizt wird. Hierdurch kommt es nur noch sehr selten zu Blutungskomplikationen. Die Samenleiter werden dann auf beiden Seiten durchtrennt und mit einem Faden unterbunden, der sich später nicht auflösen kann. Nach der Operation muss der Erfolg durch 2 negative Spermiogramm-Kontrollen überprüft werden.

Refertilisierung = Rückgängigmachung einer früheren Sterilisations-Operation beim Mann

In manchen Fällen kommt es durch persönliche Umstände zu einem erneuten Kinderwunsch nach bereits erfolgter Sterilisations-OP beim Mann. Hier wird in unserem andrologischen Zentrum bereits seit mehr als 20 Jahren erfolgreich die mikrochirurgische Vaso-Vasostomie angeboten. Bei dieser Operation werden unter einem Operationsmikroskop die vorher durchtrennten Samenleiter wieder zusammengenäht. Die Wiederdurchgängigkeitsrate liegt im eigenen Krankengut bei > 90 %. Daher kann ein solches Verfahren bei Paaren mit erneutem Kinderwunsch nach einer früheren Sterilisations-OP des Mannes eindeutig empfohlen werden.   

Klinik für Urologie
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Telefax  0761 270-28960
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Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. med. Christian Gratzke