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Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg - ZGGF

Konsil im Klinikum

Beim Geriatrischen Konsil wird in Abhängigkeit von altersmedizinischen Schwerpunktbereichen der persönliche Unterstützungsbedarf festgestellt. Dies trifft in der Regel auf über 70-jährige Patientinnen und Patienten zu, die typischerweise folgende Charakteristika zeigen:

  • Einschränkung in der Mobilität (Gangunsicherheit / wiederholte Stürze)
  • Einschränkung in der Selbständigkeit (Hilfe beim Waschen/Anziehen, Inkontinenz, Unter-/Mangelernährung)
  • Einschränkungen in der Kognition (Gedächtnisprobleme, Desorientiertheit / Verwirrtheit)
  • vorangegangene Krankenhausaufenthalte (≥ 2 Krankenhausaufenthalte in den letzten 12 Monaten)
  • ggf. liegt schon eine bekannte Demenz vor, der Patient lebt vor seinem Krankenhausaufenthalt in einem Pflegeheim oder es wurde vor dem Hintergrund der Beeinträchtigungen schon eine Pflegestufe zuerkannt

Neben den o.g. Punkten spielen oft auch alterstypische Unverträglichkeitsreaktionen auf Medikamente oder deren Interaktionen eine wichtige Rolle.

Breites Angebot durch ein multiprofessionelles Team

Beim Geriatrischen Konsil ist ein multiprofessionelles Team beteiligt. In Abhängigkeit von der Fragestellung werden die Diagnostik- und Behandlungsschwerpunkte für jeden Patienten individuell herausgearbeitet.
Diese beinhalten:

  • die Erfassung des Geriatrischen Syndroms mittels Anamneseerhebung (Befragung, ggf. mit Angehörigen) und Geriatrischer Untersuchung durch den Geriater/die Geriaterin bzw. der weiteren Teammitglieder
  • die Durchführung des standardisierten Geriatrischen Assessments mit Untersuchung der geriatrietypischen Behandlungsaspekten: Mobilität, Selbsthilfefähigkeit, Kommunikation, Schluckfunktion, Ernährung, Kognition, Stimmung und soziale Situation

Auf dieser Grundlage finden ein Beratungsgespräch mit dem konsultierenden Patienten, seinen Angehörigen sowie ein Konsiliargespräch mit den anfordernden Ärzten statt.

Ihre Konsiliaranforderung wird zeitnah schriftlich über ZAK-Konsil bearbeitet.

Für folgende Themenbereiche stehen Ihnen nachstehende Ansprechpartner/Innen zur Verfügung:

  1. Allgemeines Geriatrisches Konsil
    Mobilität (Gangunsicherheit / wiederholte Stürze) und Selbständigkeit (Hilfe beim Waschen/Anziehen, Inkontinenz, Unter-/Mangelernährung), häufige Hospitalisierung; Geriatrisches Assessment
    Ansprechpartner: Dr. B. Heimbach, Dr. M. Ott
    (Tel / Fax: 0761 270-70700 / -70890).
  2. Durchgangssyndrome/Delir/Demenz
    Ansprechpartner: Dr. B. Heimbach, PD Dr. Stefan Klöppel 
    (Tel / Fax: 0761 270-70700 / -70890).
  3. Verlegung in die stationäre Geriatrische Rehabilitation
    Ansprechpartner: Frau I. Wüstner (Sozialarbeiterin, Tel: 0761 270-70910),
    Dr. B. Heimbach, Dr. M. Ott.
  4. Ambulante Geriatrische Rehabilitation im Uniklinikum
    Ansprechpartner: Frau I. Wüstner (Sozialarbeiterin, Tel: 0761 270-70910)
  5. Diagnostik und Behandlung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen
    Ansprechpartner: Frau B. Schwer, Frau I. Junde
    (Lögopädie, Tel.: 0761 270-70790)
  6. Ergotherapeutische Frührehabilitation
    Ansprechpartner: Herr S. Voigt-Radloff, Frau E. Klimmek, Frau N. Colsmann, Frau G. Ruf
    (Ergotherapie, Tel: 0761 270-70950)

Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg

Lehener Strasse 88
79106 Freiburg

Sekretariat
Angelika Kotz
Tel:  0761-270-70980
Fax: 0761-270-70890
angelika.kotz@uniklinik-freiburg.de

Rosalinde Schlegel-Steigert
Tel:  0761-270-70700 

Ärztliche Leitung des ZGGF

Dr. Bernhard Heimbach