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Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg - ZGGF

Geriatrisches Konsil und Geriatrische Fallkonferenz

Geriatrisches Konsil

Beim Geriatrischen Konsil werden Geriatrische Schwerpunktsyndrome erfasst und der persönliche Unterstützungsbedarf festgestellt. Nach Diagnosestellung und Durchführung des Geriatrischen Assessment wird eine Therapieempfehlung ausgesprochen und im ZAK hinterlegt.  

Geriatrische Schwerpunktsyndrome umfassen Einschränkungen bei

  • Mobilität und Selbsthilfefähigkeit       
  • Kognition (Verwirrtheitssyndrome oder Umgang mit vorbestehender Demenz)
  • Kommunikation, Schluckfunktion, Ernährung (Malnutrition)
  • Stimmung (Depression) oder der sozialen Situation
  • Wohnsituation bei längerfristigen körperlichen Einschränkungen

Sowie pharmakologische Interaktionen bei möglicher Multimedikation.

Geriatrische Fallkonferenz

Die Belegung älterer und hochaltriger Patienten an unserem Klinikum nimmt stetig zu (derzeit 31%). Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, bieten wir für Stationen nun auch interdisziplinäre  Geriatrische Fallkonferenzen mit mindestens zwei Teammitgliedern der Geriatrie an (Arzt sowie Pflege, Sozialdienst oder Therapie). Mithilfe dieser multiprofessionellen Besprechung kann zudem Geriatrisches Wissen vermittelt und in Ihren klinischen Alltag implementiert werden. Je nach Fragestellung und Komplexität des Falles kann eine Geriatrische Fallkonferenz 15 bis 45 Minuten dauern. Geriatrische Fallkonferenzen können nach Erfordernissen der Station „direkt am Patienten“ oder anhand Ihrer Falldarstellung bei Besprechungen und Konferenzen erfolgen. Wir dokumentieren die Ergebnisse für Sie zugänglich im System des Klinikums.  

Die Schwerpunkte der geriatrischen Fallkonferenz sind:

  • Erkennen des Geriatrischen Patienten
  • Ggf. Erfassung des Geriatrischen Syndroms mittels Anamneseerhebung (Befragung, ggf. mit Angehörigen) und Geriatrischer Untersuchung durch den Geriater/die Geriaterin und der weiteren Teammitglieder (vor allem Pflege)
  • Ggf. Durchführung des standardisierten Geriatrischen Assessments mit Untersuchung der geriatrietypischen Behandlungsaspekte: Mobilität, Selbsthilfefähigkeit, Kommunikation, Schluckfunktion, Ernährung, Kognition, Psyche und soziale Situation
  • Gemeinsame Fallbesprechung zwischen Ihrem Behandlungsteam (z. B. Arzt und Pflege) und unserem Team auf Ihrer Station nach Terminabstimmung vor Ort oder bei Ihrer Konferenz

  1. Geriatrische Fallkonferenz
    Gemeinsame Fallbesprechung zwischen Ihrem Behandlungsteam (z.B. Arzt und Pflege) und unserem Team auf Ihrer Station oder nach Absprache zu Ihren Konferenzzeiten
    Ansprechpartner: Dr. B. Heimbach, Dr. M. Ott
    (Geriatrisches Team, Tel: 270-70700; Fax: 270-70890)
  2. Geriatrisches Konsil
    Ansprechpartner: Dr. B. Heimbach, Dr. M. Ott
    (Ärzte: Tel: 270-70700 / Fax: 270-70890).
  3. Verlegung in die Stationäre oder Ambulante Geriatrische Rehabilitation im Klinikum
    Ansprechpartner: Fr. I. Wüstner (Sozialpädagogin, Tel: 270-70910),
    Dr. B. Heimbach
  4. Diagnostik und Behandlung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen
    Ansprechpartner: Fr. B. Schwer (Lögopädie, Tel.: 270-70790)
  5. Ergotherapeutische Frührehabilitation
    Ansprechpartner: A. Baumgärtner
    (Ergotherapie, Tel: 270-70950)

Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg

Lehener Strasse 88
79106 Freiburg

Sekretariat
Anja Scherer
Tel:  0761-270-70980
Fax: 0761-270-70890
Mail: zggf-info@uniklinik-freiburg.de

Ärztliche Leitung des ZGGF

Dr. Bernhard Heimbach

Wissenschaftliche Leitung des ZGGF

Prof. Dr. Christoph Maurer