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Herzlich Willkommen in der Klinik für Nuklearmedizin!

Die Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Freiburg deckt das komplette Leistungsspektrum der modernen nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie ab. 

  • Diagnostik

Zu den Kernbereichen der Diagnostik gehören einerseits die traditionelle szintigraphische Organ- und Funktionsdiagnostik (inkl. SPECT und SPECT/CT), die insbesondere Untersuchungen von Skelett, Herz, Lunge, Gehirn, Niere, Schilddrüse und Wächter-Lymphknoten umfasst.

Andererseits bildet die PET/CT-Diagnostik mit rund 6.000 Untersuchungen pro Jahr einen Schwerpunkt unserer diagnostischen Tätigkeit. Dies betrifft sämtliche Anwendungsgebiete der modernen PET/CT mit besonderem Augenmerk auf onkologische, neurologische, kardiovaskuläre und entzündliche Erkrankungen.

Neben dem allgemein verfügbaren Glukoseanalogon [18F]FDG kommen eine Vielzahl weiterer innovativer PET-Radiopharmaka diverser Zielstrukturen (z.B. PSMA, Somatostatin-Rezeptor, Aminosäuretransporter, Amyloid-β- und Tau-Ablagerungen, …) zum Einsatz, deren GMP-gerechte Herstellung im klinikeigenen radiopharmazeutischen Labor oder in enger Kooperation mit der im Haus befindlichen EuroPET GmbH erfolgt.

  • Theranostik

Unsere nuklearmedizinischen Therapien decken ebenfalls ein sehr breites Anwendungsspektrum ab. Hierzu werden Patient*innen zum einen ambulant in unseren Ambulanzen und zum anderen stationär auf unserer Therapiestation versorgt.

Kommen die nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie miteinander kombiniert zur Anwendung, spricht man auch von Theranostik.

Die Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen mit radioaktivem Jod begründete in den 1940er Jahren die nuklearmedizinische Theranostik. Die Radiojodtherapie und diverse weitere diagnostische und therapeutische Verfahren bilden auch heute noch den Kern unserer Schilddrüsen-Ambulanz, in der wir Patient*innen mit gutartigen und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen umfassend betreuen.

In den vergangenen Jahren haben zudem weitere innovative Radioliganden-Therapien einen sehr großen therapeutischen Stellenwert erlangt. Zu nennen sind hier vor allem die PSMA-Radioliganden-Therapie beim Prostata-Karzinom, die Peptid-Rezeptor-Radionuklidtherapie bei neuroendokrinen Tumoren (mit Somatostatin-Rezeptor-Liganden) und die selektive interne Radionuklidtherapie (SIRT) bei verschiedenen Lebertumoren. Die ambulante Betreuung dieser Patient*innen erfolgt in der Ambulanz für Radioligandentherapien.

Unsere nuklearmedizinische Therapiestation Station von Hevesy wurde nach dem ehemaligen Freiburger Lehrstuhlinhaber für Physikalische Chemie, Nobelpreisträger und „Erfinder der Nuklearmedizin“ George de Hevesy (1885-1966) benannt. Sie verfügt über 10 Zimmern mit insgesamt 16 Betten (6 EZ, 5 DZ), in denen wir jährlich rund 1000 Radionuklidbehandlungen durchführen.

  • Gelebte Interdisziplinarität

Die Klinik für Nuklearmedizin ist etablierter Partner des Tumorzentrums Freiburg (Comprehensive Cancer Center Freiburg, CCCF; zertifiziertes Onkologisches Spitzenzentrum der Deutschen Krebshilfe) sowie des Freiburger Zentrums für Neuroendokrine Tumoren (zertifiziert durch die European Neuroendocrine Tumor Society, ENETS). Eine sehr enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohl unserer Patient*innen besteht zudem mit dem Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg und dem Universitäts-Herzzentrum.

  • Translationale Forschung

Unsere Forschungsaktivitäten betreffen vor allem die präklinische und klinische Entwicklung und Validierung innovativer Verfahren zur molekularen Diagnostik und Therapie (siehe auch Lehrstuhl für Radiopharmakaentwicklung) sowie zur Hybrid-Bildgebung (PET/CT und SPECT/CT). Schwerpunkte sind hierbei onkologische, neurologische und kardiovaskuläre Erkrankungen.

So finden Sie uns:
Anfahrt Nuklearmedizin