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Wir überwinden Grenzen

50 Jahre Hilfe für die Allerkleinsten

Neonatologie

(10.11.2018) Sie leisten lebensnotwendige Hilfe, wenn das Leben zu früh beginnt: Seit genau 50 Jahren versorgen spezialisierte Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte am Universitätsklinikum Freiburg Früh- und Neugeborene auf höchstem medizinischem Niveau auf eine speziell eingerichteten Frühgeborenen-Intensivstation.

Als am Universitätsklinikum Freiburg im Jahr 1968 die Station für Neonatologie und Neonatologische Intensivmedizin eingerichtet wurde, war sie eine der ersten in Deutschland. Seither haben sich die Fachdisziplin und damit auch die Überlebenschancen der Kinder rasant weiter entwickelt. „Heute überleben Kinder, die gerade einmal nach gut der Hälfte einer regulären Schwangerschaft zur Welt kommen und 300 Gramm wiegen“, sagt Professor Dr. Roland Hentschel, Leiter des Funktionsbereichs Neonatologie und Intensivmedizin der Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin. Üblich ist ein Geburtsgewicht von 3000 bis 4000 Gramm.

Dank neonatologischer Unterstützung überleben heute Kinder, die bei der Geburt gerade einmal 300 Gramm wiegen, etwa ein Zehntel des durchschnittlichen Geburtsgewichts. Bildquelle: Britt Schilling / Universitätsklinikum Freiburg

Im Universitätsklinikum Freiburg werden jährlich mehr als 300 Kinder intensivmedizinisch beim Start ins Leben unterstützt. Rund 200 davon sind Frühchen, die mindestens drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt kommen.

Alles unter einem Dach – in der Frauenklinik

Um die Kinder bestmöglich unterstützen zu können, wurde bereits vor einigen Jahren die neonatologische Intensivstation in die Universitäts-Frauenklinik verlegt. „Dadurch arbeiten alle beteiligten Bereiche in unmittelbarer Nähe und damit Hand in Hand, von vorgeburtlicher Diagnostik und Hochrisiko-Geburtshilfe über neonatologische Intensivmedizin bis hin zur Kinderchirurgie“, sagt Prof. Dr. Ute Spiekerkötter, Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg.

„Wir wissen heute, dass Körperkontakt, Zuspruch und Bindung für Frühgeborene lebenswichtig sind.  Aufgrund der räumlichen Nähe von Geburtsstation und Neonatologie können die Eltern schon kurz nach der Geburt nah bei ihren Kindern sein“, sagt PD Dr. Mirjam Kunze, Ärztliche Leiterin der Geburtshilfe und Perinatologie der Klinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg.

Enorme medizinische Fortschritte ermöglichen Vielen das Überleben

Eine Reihe grundlegender Entdeckungen und Entwicklungen verbesserte in den letzten fünf Jahrzehnten die Überlebenschancen frühgeborener Kinder. Beispielsweise kann die Lungenreifung bereits im Mutterleib angeregt werden, wodurch die Kinder nach der Geburt besser eigenständig atmen können. Kindgerechte intensivmedizinische Beatmungsgeräte, die richtige Dosierung von Sauerstoff und das Wissen, wie man die Körpertemperatur der Kinder konstant hält, sorgten ebenfalls für eine verbesserte Prognose der Kinder.

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