Preise & Auszeichnungen

Höchste Auszeichnung für Evidenzforscherin
Dr. Gerta Rücker, Gastwissenschaftlerin am Institut für Medizinische Biometrie und Statistik (IMBI) des Universitätsklinikums Freiburg, erhielt Mitte Juni auf der Jahrestagung der Society for Research Synthesis Methodology in Chania, Griechenland, den renommierten „Olkin Address Award“. Die Auszeichnung gilt als höchste Ehrung der Fachgesellschaft und würdigt herausragende Lebensleistungen in der Methodenforschung zur Evidenzsynthese. Gewürdigt wurden insbesondere Rückers wegweisenden Beiträge zur Netzwerk-Metaanalyse, die international große Beachtung finden.

In Deutsches Zentrum für Lungenforschung aufgenommen
Prof. Dr. Daiana Stolz, Ärztliche Direktorin der Klinik für Pneumologie des Universitätsklinikums Freiburg, wurde als Principal Investigator in das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) aufgenommen. Die Auswahl erfolgt auf Grundlage wissenschaftlicher Exzellenz, nationaler und internationaler Kooperationen sowie einer integrativen Persönlichkeit. Mit der Aufnahme würdigt das DZL ihre wissenschaftlichen Leistungen und ihr Engagement für die standortübergreifende Zusammenarbeit in der Lungenforschung.

Deutscher PR-Preis für KI-Podcast
Der KI-Podcast „Kurz und gesund“ der Uniklinik wurde mit dem Deutschen PR-Preis der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG) in der Kategorie Gesundheitskommunikation ausgezeichnet. Mit dem wöchentlichen Format vermittelt die Uniklinik patient*innenrelevante Themen aus Klinik, Forschung und Prävention verständlich und niederschwellig. Der PR-Preis wurde Ende Mai in Berlin vergeben und zeichnet Kommunikationsprojekte aus, die mit innovativen Lösungen eine herausragende Resonanz erzielt haben. Mehr…

Preisregen für MRT-Forscher*innen
Wissenschaftler*innen der Medizinphysik um Prof. Dr. Maxim Zaitsev und Prof. Dr. Michael Bock, Leiter/stellv. Leiter der Abteilung Medizinphysik in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Freiburg (Leiter Prof. Dr. Fabian Bamberg), wurden beim Jahreskongress der International Society for Magnetic Resonance in Medicine im Mai in Kapstadt, Südafrika in mehreren Kategorien ausgezeichnet. Gewürdigt wurden herausragende Forschungsarbeiten zu neuen MRT-Verfahren, technischen Innovationen, Patient*innensicherheit und offenen Forschungsansätzen.

Über 4 Millionen Euro Förderung für HeartGate
Das Projekt HeartGate der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg erhält im Rahmen des Programms GO-Bio next bis Ende 2028 rund 4,35 Millionen Euro vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Eine spezielle Stanze und eine blutdichte Schleuse ermöglichen die minimalinvasive Implantation von Herzpumpen ohne Herz-Lungen-Maschine. Entwickelt wurde das Verfahren in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Wolfgang Bothe, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie. Ziel der Förderung ist die Weiterentwicklung des Verfahrens für den klinischen Einsatz. Mehr…

Drei Auszeichnungen für die Pneumologie
Dr. Andreas Hoheisel (3.v.l.) wurde für das Team der Klinik für Pneumologie des Universitätsklinikums Freiburg unter der Leitung von Prof. Daiana Stolz (2.v.l.) für drei wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet. Den Förderpreis der Mitteldeutschen Gesellschaft für Pneumologie (dotiert mit 2.500 Euro) erhielt er für eine Studie zur verbesserten Erkennung einer seltenen erblichen Lungenerkrankung. Für die Forschung zu KI-generierten Patient*inneninformationen wurde ihm der Alpha-1 Science Award (dotiert mit 5.000 Euro) verliehen. Darüber hinaus zeichnete ihn die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin mit dem Posterpreis 2026 (dotiert mit 500 Euro) für Arbeiten zu Lungenfunktionstests und deren Bedeutung für den Krankheitsverlauf aus.

Prof. Dr. Robert Zeiser übernimmt Beiratsleitung
Prof. Dr. Robert Zeiser, Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Freiburg, wird ab 1. Mai neuer Leiter des wissenschaftlichen Beirats der Paul-Martini-Stiftung. Mit dieser Berufung übernimmt er eine zentrale Rolle in der Stiftung, die den wissenschaftlichen Austausch zu klinischer Forschung, Arzneimitteltherapie und medizinischem Fortschritt fördert. Weiterhin wirkt Zeiser an der fachlichen und strategischen Ausrichtung der Stiftungsarbeit mit und entscheidet mit dem Stiftungsvorstand, welchen Themen und Fortschrittsfeldern der Medizin sich die Stiftung in den kommenden Jahren widmet. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Stefan Endres (Klinische Pharmakologie LMU München) an, der den Vorsitz von Prof. Dr. Peter Scriba (ehem. Direktor Med. Klinik, LMU München) übernahm.

DFG und FWF fördern Forschung zu Mutation bei Immunerkrankungen
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF fördern ein gemeinsames Projekt des Instituts für Immundefizienz des Universitätsklinikums Freiburg und der Veterinärmedizinischen Universität Wien mit rund 750.000 Euro. Projektleiter auf Freiburger Seite sind Prof. Dr. Stephan Ehl und Dr. Branko Cirovic vom Institut für Immundefizienz. Im Fokus steht eine Mutation im sogenannten STAT5B Gen, die häufig mit Krebs verknüpft ist und offenbar auch variable immunologische Erkrankungen auslösen kann. Untersucht wird, warum derselbe molekulare Defekt zu verschiedenen Krankheitsbildern führt.

Forschungspreis für Kinderarzt
Dr. Semjon Willier (rechts), Facharzt und Advanced Clinician Scientist an der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie des Universitätsklinikums Freiburg, erhält den Forschungspreis des Kuratoriums für Wissenschaft und Forschung des Fördervereins für krebskranke Kinder Freiburg e.V.. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am 23. April 2026 für seine Forschung zu Immuntherapien für Kinder mit akuten Leukämien, insbesondere von zielgerichteten T-Zell-Therapien, verliehen.

Preis für kardiovaskuläre Forschung
Dr. Arthur Boileve (3.v.l.), Biologe am Institut für Experimentelle Kardiovaskuläre Medizin des Universitätsklinikums Freiburg, erhielt Mitte April auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) in Mannheim den 1. Preis des Young Investigator Award (Herzrhythmusstörungen). Ausgezeichnet wurde seine Forschung zur Pulsed-Field-Ablation, die zeigt, dass während der Kontraktion des Herzmuskels größere Läsionen entstehen als im erschlafften Zustand. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert. Zum Tagungspräsidenten für das Jahr 2028 wurde zudem Prof. Dr. Dirk Westermann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie der Uniklinik, gewählt.
