Digitalisierung in der Universitätsmedizin
Die Medizin befindet sich in einer tiefgreifenden digitalen Transformation. In der Universitätsmedizin entstehen täglich große Datenmengen aus Diagnostik, Behandlung und Forschung. Richtig genutzt ermöglichen sie es, Behandlungsrisiken frühzeitig zu erkennen, Versorgungsprozesse kontinuierlich zu verbessern und medizinische Forschung datenbasiert voranzutreiben.
Daten sinnvoll nutzen und verknüpfen
Entscheidend ist dabei nicht allein die Erhebung von Daten, sondern ihre strukturierte Aufbereitung, intelligente Verknüpfung und verantwortungsvolle Nutzung. Digitale Technologien schaffen dafür die Grundlage. Gleichzeitig eröffnen sie neue Möglichkeiten der ortsunabhängigen Zusammenarbeit mit Patientinnen und Partnerinnen. Medizinisches Wissen und klinische Expertise können heute standortübergreifend vernetzt werden – mit dem Ziel, Patient*innen unabhängig von ihrem Wohnort bestmöglich zu versorgen.
Top-Position im nationalen und internationalen Vergleich
Die Digitalisierungsstrategie des Universitätsklinikums Freiburg zeigt auch messbare Ergebnisse: Im internationalen Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM) der Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) erreicht das Universitätsklinikum Freiburg Stufe 4. Diese Bewertung steht für einen fortgeschrittenen Reifegrad digital unterstützter klinischer Prozesse im internationalen Vergleich.
Auch national gehört das Universitätsklinikum Freiburg zur Spitzengruppe: Das Bundesministerium für Gesundheit bestätigte im DigitalRadar 2025, dass das Universitätsklinikum Freiburg bei der Digitalisierung zu den besten ein Prozent der Kliniken in Deutschland zählt.
Für Patient*innen bedeutet dies klar strukturierte Behandlungsprozesse, eine verlässliche digitale Dokumentation und einen besseren Zugang zu relevanten Gesundheitsinformationen.
Digitalisierung heißt für uns
Blick in die Patient*innen-Versorgung der Zukunft
Krank sein möchte niemand. Doch Patient*in sein könnte in den nächsten Jahren deutlich angenehmer werden: ohne Warteschlangen bei der Anmeldung im Krankenhaus, ohne Warteschleifen am Telefon auf der Jagd nach den aktuellen Laborwerten oder dem nächsten Termin. Apps und Web-Portale sollen zukünftig den Zugriff auf die eigenen Gesundheitsdaten ebenso erleichtern wie die Kommunikation mit und zwischen den betreuenden Ärzt*innen.

