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Abteilung Endokrinologie und DiabetologieKlinik für Innere Medizin II

Aktuelle Mitteilungen

Endokrinologie und Diabetologie

ERFOLGREICHE DIABETESFORTBILDUNG: 21. FREAK-Symposium und 5. Brigitte-Bull-Symposium

Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie richtet erfolgreiche Diabetes-Tagung aus:

PROGRAMM

Thema: Diabetes mellitus Update 2018

Samstag, 27. Januar 2018

09:00 - 14:00 Uhr

Großer Hörsaal Medizinische Klinik

Universitätsklinikum Freiburg

SPONSOREN

FREAK - so ist die Abkürzung für den Freiburger endokrinologischen Arbeitskreis. In diesem Arbeitskreis richtet traditionell die Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie (Leiter: Professor Dr. med. Jochen Seufert, FRCPE) der Klinik für Innere Medizin II (Direktor: Professor Dr. med. Robert Thimme) in jedem Jahr am letzten Samstag im Januar das so genannte FREAK-Symposium zum Thema „Diabetes mellitus Update“ aus. In diesem Jahr konnte sich das Symposium im großen Hörsaal der Medizinischen Klinik über einen Besuch von mehr als 250 Zuhörern freuen. 

Das FREAK-Symposium war wieder Frau Brigitte Bull gewidmet, die eine Stiftung zu Gunsten der Förderung der Diabetesforschung am Universitätsklinikum Freiburg eingerichtet hat. Hieraus sollen neueste Forschungsansätze, wie Gentherapie und Zelltherapie, zur Behandlung des Typ eins Diabetes unterstützt werden. Das Programm des FREAK-Symposiums Diabetes mellitus Update 2018 richtete sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, sowie Diabetes Assistenzberufe, die sich über die neuesten klinischen und wissenschaftlichen Entwicklungen in der Diabetologie informieren wollten.

Auch in diesem Jahr wurden wichtige Themen der Diabetologie aus dem letzten Jahr diskutiert. Der erste Teil des Symposiums beleuchtete neue Möglichkeiten der kontinuierlichen Glukosemessung, sowie die Unterschiede der Patientenversorgung in Deutschland und bewertete kritisch aktuelle Ernährungstrends bei Übergewicht und Diabetes mellitus. Fragen, die hierbei beantwortet werden konnten, sind: Hat in Zukunft das Stechen in den Finger zur Glukosemessung ausgedient? Ist die Versorgung von Menschen mit Diabetes in Deutschland überall gleich? Welche Ernährungstrends können wir unseren Patienten mit Typ 2 Diabetes und Übergewicht tatsächlich empfehlen?  Der  zweite Teil war den kardiovaskulären Risikofaktoren bei Diabetes mellitus und metabolischem Syndrom, sowie einer zusammenfassenden Bewertung von Endpunktstudien für die Behandlung des Diabetes mellitus gewidmet. Kritisch bewertet wurden hier aktuelle und neue Therapien für die Hyperlipidämie, sowie die Therapie der arteriellen Hypertonie, und schließlich das kardioprotektive Potenzial von etablierten und neuen Antidiabetika. In all diesen Bereichen sind neue wissenschaftliche Erkenntnisse verfügbar, die Eingang in unsere Behandlungsstrategien in der täglichen Praxis finden werden.

Die große Besucherresonanz zeigte, dass dieses Programm einen hohen Anklang fand und die Rückmeldungen der Besucher bestätigten eine hohe Praxisrelevanz. Neben dem aktuellen wissenschaftlichen Programm schätzen die Besucher auch den intensiven persönlichen Austausch zwischen Referenten und Besuchern. Somit war die von der Landesärztekammer zertifizierte Veranstaltung ein voller Erfolg, wie Professor Seufert berichtet. 

Dem Universitätsklinikum Freiburg, und insbesondere der Klinik für Innere Medizin II mit ihren Abteilungen liegt der klinische und wissenschaftliche Kontakt mit Ärztinnen und Ärzten in Praxis und Klinik sehr am Herzen. Aus diesem Grunde ist die Veranstaltung von Fortbildungskongressen auf hohem Niveau ein wichtiges Anliegen. Das FREAK-Symposium zum Thema Diabetes mellitus Update 2018 konnte diesem Anspruch rundum gerecht werden und die Veranstaltungsreihe wird selbstverständlich auch mit einem FREAK-Symposium Diabetes mellitus Update 2019 fortgesetzt werden.

Termin vormerken: 22. FREAK-Symposium und 6. Brigitte-Bull-Symposium am 26.01.2019

TERMIN VORMERKEN

SAVE THE DATE

22. FREAK-Symposium und 6. Brigitte-Bull-Symposium

Thema: Diabetes mellitus Update 2019

Samstag, 26. Januar 2019

09:00 - 14:00 Uhr

Großer Hörsaal Medizinische Klinik

Universitätsklinikum Freiburg

 

Informationen zum Programm werden derzeit erstellt.

Dr. med. Katharina Laubner

Auszeichnung für Freiburger Diabetesforschung

Auszeichnung für Freiburger Diabetesforschung

Ein Projekt zur endoskopischen Diabetes-Behandlung und weitere wissenschaftliche Beiträge des Universitätsklinikums Freiburg wurden auf der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft ausgezeichnet Ein Projektförderpreis und sechs Reisestipendien wurden an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Endokrinologie und Diabetologie der Klinik für Innere Medizin II (Schwerpunkt: Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie und Infektiologie) des Universitätsklinikums Freiburg am 24. Mai 2017 auf dem „Diabeteskongress 2017“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Hamburg vergeben. Ausgezeichnet wurden ein Projekt zur endoskopischen Diabetes-Behandlung sowie wissenschaftliche Beiträge zu seltenen Diabetesformen, wie dem MODY-Diabetes, zum Zusammenhang zwischen Schwangerschaftsdiabetes und Depression. Auch grundlagenwissenschaftliche Projekte zur Regeneration von Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse wurden gefördert. „Die Auszeichnungen durch die DDG zeigen die wissenschaftliche Aktualität der Forschung in unserer Abteilung sowie deren Bedeutung für die Öffentlichkeit“, betont Prof. Dr. Jochen Seufert, Leiter der Abteilung Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Freiburg.  

Eine Auszeichnung ging an Dr. Katharina Laubner, Oberärztin der Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie des Universitätsklinikums Freiburg, die einen Projektförderpreis über 7.500 Euro erhielt. In dem klinisch experimentellen Projekt wird eine neue endoskopische Methode zur Behandlung des Diabetes mellitus und zur Gewichtsreduktion untersucht. Bei der Methode wird ein dünner Schlauch in den Darm implantiert, der als physikalische Barriere zwischen Darmwand und aufgenommener Nahrung dient. Die Forscher überprüfen insbesondere den Einfluss des Eingriffs auf Zuckerstoffwechsel, Darmhormone und Darmbakterien sowie im aktuellen Forschungsprojekt die Veränderungen von Biomarkern im Blut, die mit Herz-Kreislauferkrankungen assoziiert sind. Hieraus können neue Erkenntnisse zur Behandlung des Diabetes mellitus bei übergewichtigen Menschen mit Herzerkrankungen gewonnen werden.  

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft vergibt jährlich Projektförderungen und Förderpreise sowie Reisestipendien für innovative klinische und experimentelle Forschungsprojekte und wissenschaftliche Beiträge in der Diabetologie. Die Projekte und Beiträge müssen sich einem strengen Auswahl- und Begutachtungsverfahren unterziehen.

Kontakt:

Prof. Dr. Jochen Seufert Abteilung Endokrinologie und Diabetologie Klinik für Innere Medizin II (Schwerpunkt: Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie und Infektiologie) Universitätsklinikum Freiburg Telefon: 0761 270-34200 office-seufert.med@uniklinik-freiburg.de 

Vielzitierte Publikation zur Stammzelltherapie des Typ 1 Diabetes ausgezeichnet

Die Übersichtsarbeit

Beta-cell replacement and regeneration: Strategies of cell-based therapy for type 1 diabetes mellitus C. Limbert, G. Päth, F. Jakob, J. Seufert

Diabetes Research and Clinical Practice Vol: 79, Issue: 3, Pages 389-39, 2014

wurde von der Zeitschrift Diabetes Research and Clinical Practice als eine der 100 am meisten zitierten Arbeiten der Zeitschrift im Jahre 2014 ausgezeichnet.

Der Artikel ereichte Platz 80 mit insgesamt 8,598 downloads

In der Übersichtsarbeit wird der aktuelle Stand der Forschung zur Stammzelltherapie für die Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 zusammengefasst. An der Arbeit waren Autoren aus der Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie des Universitätsklinikums Freiburg (Dr. G. Päth, Prof. J. Seufert), sowie des Universitätsklinikums Würzburg (Dr. Limbert, Prof. Jakob) beteiligt.

ABSTRACT

Pancreatic islet transplantation has demonstrated that long-term insulin independence may be achieved in patients suffering from diabetes mellitus type 1. However, because of limited availability of islet tissue, new sources of insulin producing cells that are responsive to glucose are required. Development of pancreatic beta-cell lines from rodent or human origin has progressed slowly in recent years. Current experiments for ex vivo expansion of beta cells and in vitro differentiation of embryonic and adult stem cells into insulin producing beta-cell phenotypes led to promising results. Nevertheless, the cells generated to date lack important characteristics of mature beta cells and generally display reduced insulin secretion and loss of proliferative capacity. Therefore, much better understanding of the mechanisms that regulate expansion and differentiation of stem/progenitor cells is necessary. Here, we review recent advances in the identification of potential cellular sources, and the development of strategies to regenerate or fabricate insulin producing and glucose sensing cells that might enable future cell-based therapies of diabetes mellitus type 1.

 

 

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