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Freiburg, 07.01.2026

Infoveranstaltung zur ADHS-Diät bei Kindern und Jugendlichen

Universitätsklinikum Freiburg informiert über einen Ernährungsansatz bei Symptomen von ADHS und Autismus und über eine laufende Studie, für die weitere Proband*innen gesucht werden


Am Donnerstag, 15. Januar 2026 um 19 Uhr lädt das Universitätsklinikum Freiburg zu einer Infoveranstaltung zur sogenannten oligoantigenen Diät bei Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und/oder der Autismus-Spektrum-Störung ein. Die Veranstaltung findet im Hörsaal Karlstraße 62, 79104 Freiburg, statt und wird von der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter durchgeführt. Vorgestellt werden grundsätzliche Therapieansätze sowie der Ablauf einer aktuellen klinischen Studie. Für die Studie werden derzeit noch Proband*innen gesucht.

„Die oligoantigene Diät ist ein gut untersuchter Ansatz, um zu prüfen, ob bestimmte Nahrungsmittel ADHS-Symptome eines Kindes hervorrufen oder verstärken. In früheren Studien von uns haben rund 60 Prozent der teilnehmenden Patient*innen von einer Besserung der ADHS-Symptome berichtet. Auch bei Kindern mit Autismus-Symptomen kann sie helfen“, sagt Prof. Dr. Christian Fleischhaker, kommissarischer Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter am Universitätsklinikum Freiburg. „In der Veranstaltung erläutern wir den Ablauf der Studie und die Voraussetzungen für eine fachlich begleitete Durchführung.“ 

Ernährungsansatz, Studienablauf und Teilnahmevoraussetzungen

Im ersten Teil der Veranstaltung erklären die Referent*innen, wie die oligoantigene Diät als zeitlich begrenzte Weglassdiät eingesetzt wird, um mögliche individuelle Lebensmittelunverträglichkeiten zu erkennen. Außerdem geben sie einen Überblick über den aktuellen wissenschaftlichen Stand zum Zusammenhang zwischen Ernährung und ADHS-Symptomen.Anschließend stellen die Verantwortlichen die laufende Studie vor, in der untersucht wird, ob sich die Diät bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS und/oder Autismus auf Symptome, Mundgesundheit sowie bestimmte biologische Marker im Blut und Speichel auswirkt. 

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren mit einer gesicherten ADHS- und/oder Autismus-Diagnose, die mindestens die zweite Klasse einer allgemeinbildenden Schule besuchen.Im Rahmen der Studie kommen Kosten auf die teilnehmenden Familien zu, da es sich bislang um eine individuelle Gesundheitsleistung (iGEL) handelt. 

Das Diätprogramm ist grundsätzlich auch unabhängig von einer Studienteilnahme möglich, jeweils unter fachlicher ernährungsmedizinischer und ärztlicher Begleitung.


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