Virtuelle Realität als Therapieform bei Angststörungen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg erforscht VR-gestützte Behandlung bei Höhenangst und Sozialer Phobie / Teilnehmer*innen gesucht
Virtuelle Realität als Therapieform bei Angststörungen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg erforscht VR-gestützte Behandlung bei Höhenangst und Sozialer Phobie / Teilnehmer*innen gesucht
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg untersucht in zwei Studien, wie Virtual-Reality-Technologie die Behandlung von Angststörungen unterstützen kann. Im Fokus stehen Menschen mit Höhenangst und Sozialer Phobie. In den Studien kommen virtuelle Umgebungen zum Einsatz, in denen typische Angstsituationen realitätsnah dargestellt und therapeutisch begleitet werden. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Psychotherapie wirkt und wie sich bewährte Behandlungsansätze mithilfe von Virtual Reality gezielt weiterentwickeln lassen. Für beide Studien werden derzeit Teilnehmer*innen gesucht.
„Die Wirksamkeit der sogenannten Expositionstherapie, bei der sich Patient*innen schrittweise ihren Ängsten stellen, ist gut belegt“, sagt PD Dr. Miriam Schiele, Leitende Psychologin in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg. „Mit virtueller Realität können wir solche angstauslösenden Situationen sehr kontrolliert und individuell anpassen. So lässt sich genau dosieren, wie intensiv eine Übung ist, und wir können Schritt für Schritt das trainieren, was für eine erfolgreiche Therapie wichtig ist.“
VR-gestützte Therapie bei Höhenangst
Die erste Studie richtet sich an Erwachsene mit Höhenangst. Die Behandlung besteht aus zehn Sitzungen kognitiver Verhaltenstherapie über einen Zeitraum von sechs Wochen. Kernstück ist die Konfrontation mit Höhensituationen mithilfe einer Virtual-Reality-Brille. Zusätzlich werden psychologische und biologische Daten, unter anderem durch Blutentnahmen, erhoben, um zu untersuchen, welche Veränderungen während der Therapie auf körperlicher und emotionaler Ebene stattfinden. Termine sind montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr möglich. Vor Beginn ist ein ca. 20-minütiges Online-Screening erforderlich. Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie hier: https://stuz-redcap.ukl.uni-freiburg.de/surveys/?s=PT343CL7JK77CNAC
Virtuelle Realität bei Sozialer Phobie
Die zweite Studie richtet sich an Erwachsene mit Sozialer Phobie. Die Teilnahme beinhaltet eine kognitive Verhaltenstherapie über einen Zeitraum von zwölf Wochen, in deren RahmenPatient*innen in Virtueller Realität mit sozialen Situationen, wie Gesprächen und Vorträgen, konfrontiert werden. Zusätzlich werden auch hier biologische und psychologische Daten erhoben. Termine sind montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr möglich. Vor Beginn ist ein ca. 20-minütiges Online-Screening erforderlich. Weitere Informationen zur Teilnahme und Zugang zum Screening finden Sie hier: zks-redcap.uniklinik-freiburg.de/surveys/?s=C34H9DY4NCRTEAAC
Zurück
Universitätsklinikum Freiburg
Zentrale Information
Telefon: 0761 270-0
info@uniklinik-freiburg.de
Für Presseanfragen:
Unternehmenskommunikation
Breisacher Straße 153
79110 Freiburg
Telefon: 0761 270-84830
kommunikation@uniklinik-freiburg.de
