Zu den Inhalten springen
Freiburg im Breisgau, 04.09.2026

Kopf-Hals-Krebs früh erkennen

Aktionstag am 22. September / Vor-Ort-Untersuchung und Beratung zum persönlichen Krebsrisiko im Kopf- und Halsbereich / Anmeldung ab sofort möglich


Europaweit nimmt die Zahl der Krebserkrankungen im Kopf- und Halsbereich stetig zu. Werden diese Tumoren früh entdeckt, sind die Heilungschancen gut: Bei einer Diagnose im Frühstadium überleben 80 bis 90 Prozent der Betroffenen. Mit der Kampagne „Make Sense“ möchte die Europäische Gesellschaft für Kopf-Hals-Tumoren in der Woche vom 21. September bis 26. September 2026 das Bewusstsein für diese Erkrankungen schärfen. Im Rahmen dieser Kampagne lädt die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg deshalb zu einem Aktionstag am Dienstag, 22. September 2026 ein.

„Viele Betroffene kommen zu uns, wenn der Tumor bereits fortgeschritten ist. Dabei lassen sich Kopf-Hals-Tumoren im Frühstadium oft gut und schonend behandeln. Mit unserem Aktionstag möchten wir die Hemmschwelle senken, verdächtige Beschwerden frühzeitig abklären zu lassen“, sagt Prof. Dr. Andreas Knopf, Ärztlicher Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg.

Ärzt*innen des Universitätsklinikums Freiburg bieten am Aktionstag ein kostenfreies Screening mit Aufklärung über das persönliche Krebsrisiko im Kopf-Hals-Bereich an. Die Untersuchung dauert rund 15 Minuten und findet zwischen 9 Uhr und 15 Uhr in der HNO-Ambulanz, Killianstraße 5 in Freiburg, statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und ab sofort per E-Mail an hno.tumor@uniklinik-freiburg.de möglich.

Auf diese Warnzeichen sollten Sie achten

Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Kopf-Hals-Tumoren zählen Rauchen, Alkoholkonsum und eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV). Anhaltende Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Halsschmerzen, nicht heilende Wunden im Mund, eine einseitig verstopfte Nase oder ein tastbarer Knoten am Hals können Hinweise auf eine Erkrankung sein. Die Faustregel lautet: Wer eines dieser Symptome länger als drei Wochen bemerkt, sollte ärztlichen Rat einholen.


Zurück

Universitätsklinikum Freiburg

Zentrale Information
Telefon: 0761 270-0
info@uniklinik-freiburg.de

 

Für Presseanfragen:
Unternehmenskommunikation

Breisacher Straße 153
79110 Freiburg
Telefon: 0761 270-84830
kommunikation@uniklinik-freiburg.de