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Weiterführende Links zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten

Hier finden Sie Beratungs- und Unterstützungsangebote der katholischen Kirche in Freiburg:

 

Mit Rat und Tat stehen Ihnen auch nachfolgende Einrichtungen der Evangelischen Kirche zur Verfügung

 

Mehr über das Programm der Evangelischen Erwachsenenbildung finden Sie unter

 
Informationen und Beiträge der Klinikseelsorge

Jedes Jahr im November findet ein Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder statt. Der Gottesdienst möchte Raum geben, sich der verstorbenen Kinder zu erinnern - Raum für Trauer und Klage, aber ebenso für Bestärkung und Zuspruch in der Gemeinschaft und die Suche nach dem, was uns weiterleben lässt. 

Alle, die um ein Kind trauern, sind eingeladen.

Der Gottesdienst wird in Kooperation des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin und der evangelischen und katholischen Seelsorge angeboten.

Der nächste Gedenkgottesdienst wird am 21. November 2026 stattfinden. Die Gottesdienstzeiten sind 11.00 Uhr und 15.00 Uhr.

Der Gedenkgottesdienst findet im Ökumenischen Kirchenzentrum, Freiburg-Rieselfeld (Maria-von-Rudloff-Platz) statt. Gerne lassen wir Ihnen im Vorfeld eine Einladung zu diesem Gottesdienst zukommen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich für die Teilnahme am Gedenkgottesdienst im Voraus online anzumelden.

Für Einladung bzw. Anmeldung füllen Sie hierzu bitte dieses Kontaktformular aus: Kontaktformular zur Zusendung der Einladung zum Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder

Ethik-Café

Das Ethik-Café am Universitätsklinikum Freiburg wurde unter Beteiligung der Klinikseelsorge ins Leben gerufen. Es findet dreimal jährlich statt und widmet sich medizinethischen Fragen, die uns nicht nur fächerübergreifend beruflich, sondern auch persönlich berühren und beschäftigen. Das eineinhalbstündige Format beginnt jeweils mit einem Impulsvortrag, der in eine moderierte Diskussion führt.

Die Ethik-Café-Reihe im Jahr 2026 widmet sich dem Themenbogen „Umgang mit psychischen / psychiatrischen Ausnahmesituationen“.

Herzliche Einladung an alle Interessierten – sowohl von intern als auch von extern! Mehr Informationen sowie die genauen Termine und Themen entnehmen Sie bitte dem Flyer:

Logo der Krankenhausseelsorge/Kreuzblume

"Im sanften Kreuz wächst eine Blume aus dem abgeschnittenen Spross als Symbol für Leben und Gesundheit; im Kreuz kann das Gebrochene heil werden. Zugleich ist die Blume ein Dreifaltigkeits-Symbol und Ausdruck für den Glauben an die Auferstehung“

(aus Schweden)

Die Kreuzblume ist das gemeinsame Logo der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge.

 
Informationen der beiden Kirchen

Die evangelische Landeskirche in Baden und das Erzbistum Freiburg haben sich dazu verpflichtet, Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen sowie allen Menschen, die sich kirchlichem Handeln anvertrauen, einen sicheren Raum zu gewährleisten.
Diesem Ziel verpflichtet sich die Klinikseelsorge auch im Raum des Krankenhauses. Aufgrund der erhöhten Vulnerabilität erfordert seelsorgliche Begleitung hier eine ganz besondere Wachsamkeit gegenüber der Schutzbedürftigkeit aller anvertrauten Personen.
Daher haben das evangelische und katholische Team der Klinikseelsorge gemeinsam einen Verhaltenskodex erarbeitet, auf den sich alle Seelsorger*innen verpflichten. 
Als Mitarbeiter*innen im System Klinik verpflichten sie sich darüber hinaus auf den Verhaltenskodex „Gemeinsam Achtsam“ des Universitätsklinikums Freiburg.

 

Verhaltensorientierung im Rahmen eines Schutzkonzeptes 
für die Klinikseelsorge am Universitätsklinikum Freiburg

Präambel

Klinikseelsorge ist Seelsorge im System Krankenhaus. Sie agiert unter den speziellen Bedingungen dieses Systems und hat dabei Patient*innen, Angehörige und Mitarbeitende im Blick. Nicht nur im Kinder- und Jugendbereich und in der Psychiatrie, sondern auch in allen anderen Bereichen findet sich eine erhöhte Vulnerabilität. Patient*innen, oft auch Angehörige befinden sich häufig in körperlichen und/oder psychischen Ausnahmesituationen. Durch körperliche Versehrtheit, Medikamenteneinfluss und psychische Belastungen können geistige Kräfte und die Fähigkeit zur eigenen Grenzsetzung beeinträchtigt sein. Zusätzlich beschränken räumliche Gegebenheiten die persönliche Autonomie, es gibt kaum Rückzugsräume und Gespräche finden selten ungestört statt.
Als aufsuchender Dienst ist Klinikseelsorge häufig kein zuvor fest vereinbarter und planbarer Kontakt, sondern ein Angebot unter sich ständig verändernden Rahmenbedingungen.
Klinikseelsorge erfordert daher eine ganz besondere Wachsamkeit auf Grenzen, die Schutzbedürftigkeit und den (manchmal auch mutmaßlichen) aktuellen Willen aller anvertrauten Personen, auch pro-aktiv.

Wir verpflichten uns hierzu auf folgenden Verhaltenskodex:

1. Wir achten die Würde der Person

Seelsorgliche Gespräche finden teils unter unveränderlichen Voraussetzungen statt, die bei den Gesprächspartner*innen bewusst oder unbewusst unangenehme bis entwürdigende Gefühle hervorrufen können und Einfluss auf das Gespräch haben. Dies können u. a. die räumliche Situation (Mehrbettzimmer, Aufenthalt auf den Fluren…) oder sensorische Eindrücke (Körpergerüche, leichte Bekleidung, Hintergrundgeräusche…) sein. Überreaktionen aufgrund der emotionalen Ausnahmesituation können zu Kontrollverlust führen.
Wir begegnen den Menschen, die wir begleiten, in jeder Situation mit Respekt, Achtung und Wertschätzung und sorgen im Rahmen unserer Möglichkeiten für würdevolle (Gesprächs-) Bedingungen.

2. Wir achten auf eine respektvolle und wertschätzende Kommunikation

Seelsorgliche Begleitung ist ein stark kommunikatives Geschehen. Respektvolle und wertschätzende Kommunikation drückt sich u. a. in dem Bewusstsein darüber aus, dass Worte stärken aber auch verletzen können; dass wir auch durch nonverbale Signale eine Wirkung erzielen; dass auch bewusstlose Personen wahrnehmen können, was wir verbal oder nonverbal äußern; dass wir der Schweigepflicht unterliegen.
Wir legen daher Wert darauf, dass unsere durch die Beschäftigung mit Krisen, Krankheit und Sterben gewonnenen sprachlichen Ausdrucksfähigkeiten kein Einfallstor für Manipulation oder Machtausübung werden.
Im Gespräch berücksichtigen und respektieren wir nonverbale Signale, besonders bei jenen, die sich verbal nicht äußern können.
Wir achten darauf, wie und was wir über Patient*innen, Angehörige und Mitarbeitende in deren Gegenwart aber auch Abwesenheit (z.B. im Teamgespräch) reden.

3. Wir bewahren eine professionelle Balance von Nähe und Distanz im Umgang mit Mitarbeitenden, Patient*innen und Angehörigen sowohl körperlich als auch emotional

Körperliche Berührung kann stärkend wirken und nonverbale Kommunikation ermöglichen, aber auch Grenzen überschreiten. Sie sollte für beide Seiten stimmig und situationsangemessen sein. Berührung setzt die freie und erklärte Zustimmung des Gegenübers bzw. der Angehörigen voraus. Bei nicht kontaktierbaren Personen sind allermindestens die vorherige Ankündigung und eine besondere Achtsamkeit auf Körpersignale notwendig. Auch bei einer Segnung klären wir, ob und wie wir die Person berühren dürfen. Im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sind wir hierbei besonders sensibel.
Leicht übersehbar ist, dass es auch ein Zuviel an emotionaler Nähe geben kann. Wir begegnen diesem mit Rollenklarheit und professioneller Distanz.

4. Wir berücksichtigen das Schamgefühl der Patient*innen

Immer wieder begegnen wir Patient*innen, die nur leicht oder gar nicht bedeckt sind. In der Begegnung bedarf es der Sensibilität und ggf. auch der Nachfrage, ob ein Besuch in dieser Situation gewünscht oder angebracht ist.
Wir berücksichtigen das Schamgefühl der Patient*innen auch dann, wenn sie nicht selbst darauf achten oder achten können. Dabei behalten wir auch unser eigenes Schamgefühl im Blick und nehmen eigene Gefühle ernst - auch und insbesondere, wenn sie sich von denen der Patient*innen unterscheiden.

5. Wir sind sensibel für die biographischen Hintergründe unseres Gegenübers

Menschen sind auf verschiedene Weise geprägt: durch ihren kulturellen Kontext, ihre Herkunft, ihren spirituellen, weltanschaulichen und familiären Hintergrund, ihre individuelle Lebensgeschichte, ihre geschlechtliche Identität.
Wir sind uns dessen bewusst, dass sie besondere Bedürfnisse oder auch Verletzungserfahrungen mitbringen können. Wir wissen darum, dass wir in unserer Tätigkeit Menschen begegnen können, die ein Trauma erlebt haben oder die von (sexualisierter) Gewalt oder geistlichem Missbrauch betroffen sind – auch wenn dies im Rahmen der Begegnung nicht thematisiert wird oder werden kann.
Dementiell erkrankte Menschen erfordern unsere besondere Achtsamkeit.

6. Wir achten auf besonders sensible Orte und versuchen diese zu schützen

Wir wahren die Intimsphäre der anvertrauten Personen in den unterschiedlichen Zusammenhängen. Wir sorgen bestmöglich für Schutz und Privatsphäre in ungeschützten Situationen wie in Mehrbettzimmern, Krankenhausfluren, Andachts- und Stilleräumen und insbesondere in Sterbe- und Abschiedssituationen.

7. Wir machen unsere Anwesenheit und unseren Auftrag transparent

In Gesprächen mit Patient*innen oder deren Angehörigen entstehen immer wieder 1:1-Situationen – häufig auch in nicht direkt einsehbaren Raumsituationen. Wir melden daher unsere Anwesenheit möglichst auf Station an.
Zu Beginn einer Begleitung stellen wir uns und unser Angebot vor. Wir akzeptieren auch die Ablehnung dieses Angebots.
In Einzelgesprächen mit Kindern und Jugendlichen holen wir das Einverständnis der Eltern ein, bzw. sprechen dies mit dem Behandlungsteam ab. Auch in besonders fragilen psychiatrischen Situationen nehmen wir die Hinweise des Behandlungsteams auf.

8. Wir sind uns unserer eigenen Person und Rolle bewusst

Wir sind uns bewusst, dass wir als Klinikseelsorger*innen immer auch in unserer geschlechtlichen Identität und mit vielseitigen Rollen unterwegs sind. Solche Rollen sind: ich als Privatperson mit meinen persönlichen Prägungen; als Vertreter*in der Institution Kirche; als professionelle Seelsorger*in; als Mitarbeiter*in des Klinikums etc.
In dieser Identität und in Auszügen dieser Rollen werden wir in der Begleitung wahrgenommen und sie haben Einfluss auf die Art der Begleitung.
Wir machen uns daher immer wieder neu bewusst, in welcher Rolle wir jeweils agieren und wahrgenommen werden. Wir reflektieren und hinterfragen unser Handeln. Dabei nutzen wir die Möglichkeiten des kollegialen Austausches und der Supervision.

9. Wir tolerieren kein grenzverletzendes Verhalten

Erfahren wir von grenzverletzendem Verhalten, schauen wir nicht weg. Verdachtsfälle werden in angemessener Weise thematisiert. Dafür wissen wir um die Verfahrenswege und Ansprechpersonen bei Verdachtsfällen sowohl der Klinik als auch der Kirchengemeinde und holen uns bei Bedarf Unterstützung.
Sollten wir selbst unbeabsichtigt Grenzen anderer überschritten haben, bitten wir Betroffene um Entschuldigung und reflektieren Warnsignale sowie künftige Handlungsoptionen.
Auch unsere eigenen Grenzen nehmen wir ernst.

10. Wir wirken aktiv an einer Kultur der Aufmerksamkeit mit

Wir treten für Patient*innen ein oder ermutigen diese, Grenzverletzungen und problematische Behandlungssituationen zurückzumelden. Im multiprofessionellen Austausch sind wir Anwalt für einen würdevollen und menschlichen Umgang.

"Der Verletzlichkeit des Lebens achtsam begegnen"

Leitlinien (Stand: Juni 2014)

 

Wir wissen uns getragen ...

   Wir treten in Beziehung ...

      Wir dienen ...

         Wir sind vernetzt ...

            Wir verhalten uns ...

 

Hier finden Sie weitere Ausführungen zum Selbstverständnis der evangelischen Krankenhausseelsorge in Baden.

Die Stiftung Kranke Begleiten ist eine kirchliche Stiftung der badischen Landeskirche, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Seelsorge an den einzelnen Kliniken langfristig zu stärken und abzusichern.


In der Freiburger Kinderklinik gibt es seit dem 01. April 2014 eine besondere Kooperation: Zusammen mit dem Elternverein Herzklopfen e. V. finanziert die Stiftung eine zusätzliche halbe Stelle für die Aufgaben der Seelsorge in der Kinderkardiologie. Diese Engagement ist zunächst auf 2 Jahre befristet. Ziel ist es, diese Arbeit mit weiteren Spendengeldern für die kommenden Jahre aufrecht zu erhalten.

 

Nähere Infos erhalten sie bei:

Jens Terjung, Evang. Klinkseelsorge
Telefon: 0160/ 50 56 280
jens.terjung@uniklinik-freiburg.de

Petra Huth, Herzklopfen e. V
Telefon: 07641/ 16 67
petra.huth@herzklopfen-ev.de
www.herzklopfen-ev.de

Sabine Kast-Streib, Referat Seelsorge/ Stiftung Kranke Begleiten
Tel.: 0721/ 9175-353
sabine.kast-streib@ekiba.de
www.stiftung-kranke-begleiten.de

 

Wir freuen uns, wenn Sie diese Arbeit finanziell unterstützen wollen.

teilhaben - begleiten - unterstützen

Die Seelsorge an kranken Menschen ist eine grundlegende Aufgabe unserer Kirche. Kompetente und qualifizierte Seelsorger leisten diese wichtige und schwere Arbeit tagtäglich bei den Patienten in den Kliniken Freiburgs.

Die Krankenhausseelsorge braucht ihre finanzielle Unterstützung und wohlwollende Begleitung.

Unterstützung des Freundeskreis bedeutet:

  • Sie haben teil an der Zunwendung und Fürsorge an kranken Menschen
  • Sie schaffen die finanzielle Basis für professionelle Seelsorge
  • Sie ermöglichen ehrenamtlichen Seelsorgern die Ausbildung und Mitarbeit
  • Sie erhalten Informationen aus dem umfassenden Tätigkeitsfeld
  • Sie können an medizin-ethischen und pastoral-psychologischen Diskussionen teilnehmen.

Das letzte große Projekt, welches der Freundeskreis unterstützt hat, ist die Anschaffung der neuen Stühle für die Evangelische Emmaus-Kapelle/ Uniklinik Freiburg.

Wir freuen uns, wenn Sie diese Arbeit unterstützen wollen:

Konto-InhaberEvang. Kirchengemeinde Freiburg
IBANDE69680501010002105934
BICFRSPDE66XXX
VWZFreundeskreis Krankenhausseelsorge
(bitte unbedingt angeben!)

Sie finden weitere ausführliche Informationen zur katholischen Kirche

 

Zur Geschichte der Heilig-Geist-Kirche der Uniklinik (früher Pfarrei Heilig Geist)

  • 23.04.1954: Errichtung der Pfarrkuratie Heilig Geist
  • 02.05.1954: Einweihung der Klinikkirche Heilig Geist
  • 07.12.1979: Errichtung der selbständigen römisch-katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist
  • In der Gründungszeit lebte auf dem Klinikgelände ein Konvent von ca. 170 Vinzentinerinnen, die in der Klinik ihren Dienst taten.
  • Seit 01.01.2015 gehört die ehemalige Klinikpfarrei zur katholischen Kirchengemeinde Freiburg-Mitte.
  • Die Katholische Klinikseelsorge Freiburg ist nun eine Einrichtung der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Freiburg und ist für alle Freiburger Kliniken zuständig.

Sie finden weitere ausführlichere Informationen zur Evangelischen Kirche

Seelsorge Freiburg

Pfarrerin Birgit Wasserbäch (evangelisch)
Telefon 0761 270-60100
birgit.wasserbaech@uniklinik-freiburg.de

Pastoralreferentin Andrea Kohler (katholisch)
Telefon 0761 270-60060
andrea.kohler@uniklinik-freiburg.de

Seelsorge Bad Krozingen

Diakonin Gabi Groß (evangelisch)
Telefon 07633 402-2870
gabi.gross@uniklinik-freiburg.de

Pastoralreferentin Carmen Hegner (katholisch)
Telefon 07633 402-2870
carmen.hegner@uniklinik-freiburg.de