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Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Studentenkurse

Kursziel

Theorie

Methoden der zahnärztlichen Lokalanästhesie Geschichtlicher Überblick, Möglichkeiten der Schmerzausschaltung, Rekapitulation Anatomie und Physiologie, Aufbau und Wirkungsweise der Lokalanästhetika sowie der Vasokonstriktoren, pharmakologische Aspekte, Besprechung einzelner Lokalanästhetika (Procain, Tetracain, Lidocain, Prilocain, Mepivacain, Bupivacain, Articain), Nebenwirkungen der Lokalanästhetika und Vasokonstriktorzusätze (lokal und systemisch)
Methoden der zahnärztlichen Lokalanästhesie (Oberflächenanästhesie, Infiltrations- anästhesie, Leitungsanästhesie, intraligamentäre Anästhesie), detaillierte Beschreibung der Leitungsanästhesie an folgenden Nerven: N. alveolaris inferior, N. lingualis, N. buccalis, N. maxillaris, N. infraorbitalis, N. palatinus major, N. nasopalatinus. Dabei Besprechung der topographischen Anatomie und Einweisung in die jeweilige Technik.

Lokalanästhesie bei Risikopatienten Möglichkeiten der Patientenüberwachung (Pulsoxymetrie, kontinuierliche nichtinvasive Blutdruckmessung)

Sedierung und Allgemeinanästhesie bei zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen

Zwischenfälle in der zahnärztlichen Praxis: Allergische Reaktion bis Anaphylaxie, Intoxikation, vagovasale Synkope, Hyperventilationssyndrom, Vena-Cava-Kompressionsyndrom, Angina pectoris, Myocardinfarkt, Epilepsie, Diabetes mellitus

Maßnahmen zur Vermeidung von Zwischenfällen

Basismaßnahmen bei der Behandlung von Zwischenfällen: Überprüfung der Vitalfunk-tion, RR-Messungen, Möglichkeiten der Lagerung, Freihalten der Atemwege, Basismaßnahmen der kardiopulmonalen Reanimation (in Zusammenarbeit mit der Anästhesiologischen Universitätsklinik)

Allgemeinanästhesie bei zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen (Vertreter der anästhesiologischen Universitätsklinik)

Extraktionslehre und zahnärztlich-chirurgische Maßnahmen im dentoalveolären Bereich

Indikationen der Zahnextraktion, Technik der Zahnextraktion, dabei Demonstration der einzusetzenden Instrumente, Komplikationen der Zahnextraktionen (Berücksichtigung der operativen Entfernungen von Wurzelresten, operative Entfernungen verlagerter und retinierter Zähne) Schnittführungen, Osteotomie, Wundversorgung, Nahtmaterial, Nahttechniken, Wundheilung,

Komplikationen der Wundheilung, insbesondere im dentoalveolären Bereich

Praktische Übungen

Operationsübungen am Schweinekiefer: (Berücksichtung unterschiedlicher  Schnittführungen, Nahttechniken, Osteotomie im dentoalveolären Bereich), die Übungen werden in 8er Gruppen durchgeführt. Im Rahmen dieser Veranstaltung auch Demonstration und Erklärung der Funktionsweise verschiedener Instrumente, die bei Operationen im dentoalveolären Bereich benötigt werden.

Vitalzeichenkontrolle und Basismaßnahmen: Blutdruckmessung, Vorbereitung einer Infusion, Punktion peripherer Venen, Legen eines peripher venösen Zuganges. Gegenseitige Durchführung in 4er Gruppen.

Techniken der Lokalanästhesie: (Infiltrationsanästhesie, Leitungsanästhesie Nervus Alveolaris inferior, Nervus buccalis, Nervus infraorbitalis, Nervus palatinus major). Gegenseitige Durchführung in 4er Gruppen.

Online-Modul:

Im Online-Modul „Hygiene und Infektionsprävention in der Zahnheilkunde“ auf der Lernplattform ILIAS wird Wissen in Themenblöcken zu Krankheitserregern, infektionspräventive Maßnahmen, Händehygiene des Personals, speziellen Anforderungen an die dentoalveoläre Chirurgie, die Zahnarztpraxis, die Aufbereitung von Medizinprodukten und das OP-Praktikum vermittelt. Das Online-Modul muss vor dem ersten Antritt des OP- oder Hygienetages im OP-Bereich bestanden werden (Vorlage und Testat des Abschlusszertifikates).

Hospitationen:

Im Rahmen der zwei Hospitationen im OP Bereich (Beginn Freitag 7:45 Uhr, Seminarraum 6.OG zur Frühbesprechung der MKG Chirurgie) soll ein Einblick in die Abläufe des Sterilisationsbereichs (Hygienetag) sowie des OP Bereichs (OP-Tag) gewährt werden und die theoretischen Grundlagen des Online-Moduls praktisch ergänzt werden. Je nach Semestergröße sind insgesamt 6 bzw. 8 Studierende einzuteilen (3 (4) x Hygiene, 3 (4) x OP). Die Teilnahmen werden testiert.

2. Kursablauf

  • Online-Modul mit Abschlußzertifikat: "Hygiene und Infektionsprävention in der Zahnheilkunde" (muß in den ersten zwei Wochen bestanden sein)
  • theoretischer Teil mit 2 Stunden pro Woche jeweils Montag 11:00 – 11:45 und Mittwoch, 10:15 – 11.00 Uhr
  • praktischen Übungen, die einmal pro Woche 3 Stunden betragen (freitags 9 – 12 )
  • Zwei Hospitationen im OP Bereich (jeweils Freitag 7:45 – ca. 12 Uhr): 1) Sterilisationsbereich (Hygienetag); 2) OP Bereich (OP-Tag)

3. Organisation und Literatur

Kursleitung:

Dr. Dr. Poxleitner

Vertretung: Dr. Ermer

  • Eingangstestat zu Beginn der Lehrveranstaltung:

dabei besondere Überprüfung von Kenntnissen der Anatomie im dentoalveolären Bereich, Anatomie des Nervus trigeminus mit seinen Ästen
 

  • ANWESENHEITSPFLICHT
  • schriftliche Zwischenprüfung
  • Testatkarte für die im Praktikum durchgeführten Maßnahmen
  • Mündliches Abschlußtestat in 4er Gruppen am Semesterende nach Terminvereinbarung

1. Kursziel

Ziel dieses Kurses ist die Diagnostik und entsprechende zahnärztlich-chirurgische Therapie von Zahn-, Mund und Kiefererkrankungen. Dazu begleiten die Studenten die ärztlichen Mitarbeiter über eine Woche während des klinischen Alltags. Sie lernen die Grundzüge folgender Tätigkeiten durch selbstständiges Mitwirken in der Patientenversorgung und durch Operationsassistenzen kennen:

  • Anamnese- und Befunderhebung
  • Verhalten beim ambulanten Operieren, wie z.B. Sterilität, Hautdesinfektion, steriles Abdecken des Patienten
  • Handhabung und Einsatz der relevanten chirurgischen Instrumente
  • Anästhesieformen in der Mundhöhle (einschließlich angewandte allg. und spezielle Anatomie des Kopfes und Halses, Pharmakologie, Vorgehen)
  • Einfache Zahnextraktion
  • Osteotomie von Zähnen, ins besondere Weisheitszähnen (einschließlich Indikation, Aufklärung, Vorgehen, Wundheilung, Komplikationen)
  • Wurzelspitzenresektion
  • Zystektomie und Zystostomie
  • Plastische Deckungen
  • Nahttechniken
  • Diagnostik und Therapie von gutartigen und malignen Tumoren der Mundhöhle (Vorgehen bei der Probeexzision, alternative Diagnostik)
  • Erkennen und Behandeln von Risikopatienten in der zahnärztliche Praxis (u.a. Patienten mit Thrombozytenaggregationshemmung und Antikoagulation, Patienten mit Bisphosphonaten/Antiresorptiva in der Anamnese, Bestrahlte Patienten, infektiöse Patienten, Patienten mit Diabetes, schwangere und stillende Patienten)
  • Diagnostik und Therapie dentaler Traumata
  • Diagnostik und Therapie von Speicheldrüsenerkrankungen
  • Diagnostik und Therapie von Kieferhöhlenerkrankungen
  • Vor- und Nachbereitung der Patienten (Nachsorge)
  • Patientenaufklärung

2. Kursablauf

Dauer: 1 Woche in Form eines Blockpraktikums

  • Montags bis freitags (freitags Sonderregel KFO)
  • Beginn 7.45 Uhr Frühbesprechung (6 OG, Seminarraum): Präsentation des Operations-Programms und Bericht der diensthabenden Ärzte. Anschließend Ambulanz Frühbesprechung.
  • Die Studierenden begleiten die Ambulanzärzte in den Sprechstunden und bei der täglichen Behandlung. Behandlungen wie Spülungen, Streichwechsel, Wundbehandlungen, Nahtentfernungen und einfach Zahnextraktionen werden unter Aufsicht durchführt. Der Schwerpunkt liegt auf der Operationsassistenz
  • Kursende ist in der Regel um 17.00 Uhr. Freitags um 15:15 Uhr
  • Eine Mittagspause von einer halben Stunde ist vorgesehen. Dabei sollten die Studierenden nicht zeitgleich in die Pause gehen
  • Der Kurs wird durch ein anwesenheitspflichtiges Seminarprogramm begleitet (siehe gesonderter Aushang)

3. Organisation und Literatur

Kursleitung:

Dr. Wolf

Vertretung: Dr. Dr. Schupp

  • Schriftliche Lernkontrolle zu Beginn der Vorlesungszeit
  • Schriftliche Lernkontrolle am Ende der Vorlesungszeit
  • Testatkarte entsprechend Anhang.

Literatur:

Howaldt, H. P., & Schmelzeisen, R. (2017). Einführung in die Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie. Urban & Fischer

Gutwald, R., Gellrich, N. C., & Schmelzeisen, R. (2010). Einführung in die zahnärztliche Chirurgie und Implantologie: für Studium und Beruf. Dt. Ärzte-Verlag

Brennan  P, ‎ Schliephake H,‎  Ghali GE,‎ Cascarini L (2017). Maxillofacial Surgery: 2-Volume Set (Englisch).

Fretwurst T, Bittermann G, Voss PJ, Schmelzeisen R (2014). Wundheilungsstörung nach Weisheitszahnentfernung.  Der MKG-Chirurg 7(1), Springer, S. 49-52.

1. Kursziel

Ziel des Kurses ist das Kennenlernen und Erkennen komplexer Krankheitsbilder aus dem Themenbereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Dazu begleiten die Studenten die ärztlichen Mitarbeiter über drei Wochen während des klinischen Alltags. Sie lernen die Grundzüge folgender Tätigkeiten durch selbstständiges Mitwirken in der Patientenversorgung und durch Operationsassistenzen kennen:

  • Anamnese- und Befunderhebung der Patienten
  • Verhalten im Operationssaal einschl. Sterilität, Händewaschen, steriles Anziehen
  • Instrumentenkunde (zahnärztliche Instrumente)
  • Hautdesinfektion
  • Nahttechniken
  • Osteosynthesetechniken
  • Tumorresektionen und Deckungsverfahren
  • Vor- und Nachbereitung der Patienten
  • Patientenaufklärung

2. Kursablauf

Dauer: 3 Wochen in Form eines Blockpraktikums

  • Montags bis Freitags
  • Beginn 7.00 Uhr Stationsvisite: Die Studenten begleiten die Ärzte bei der Visite und lernen dabei Krankheitsverläufe einzuschätzen und Komplikationen rechtzeitig zu erkennen.
  • 7.45 Uhr Frühbesprechung: Präsentation des Operations-Programms und Bericht der diensthabenden Ärzte.
  • 1 Student/in begleitet den Stationsarzt um mit ihm die notwendigen Stationsarbeiten zu erledigen und dabei routinemäßige Arbeiten unter Aufsicht durchführt. Im weiteren Tagesverlauf werden die Anamnesen und Aufnahmegespräche mit den täglichen Neuaufnahmen durch die/den Student/in vorgenommen. Zwischen 16.30 Uhr und 17.00 Uhr werden die Anamnesen durch den Stationsarzt und seinen Vertreter abgenommen und diskutiert.
  • Die weiteren Studenten werden als Assistenz den Operationen im Operationstrakt der MKG-Chirurgie beiwohnen. Hierbei sollte das Operationsprogramm am Vortag studiert und vorbereitet werden
  • Kursende ist in der Regel um 17.00 Uhr.
  • Von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr steht der/die Student/in dem diensthabenden Ärzten als Assistenz zur Verfügung und kann hierbei unter Aufsicht zahnärztliche Eingriffe durchführen.

3. Organisation und Literatur

Kursleitung

Dr. Dr. Schwarz

Vertretung: Prof. Dr. Dr. Metzger

  • Schriftliche Lernkontrolle zu Beginn der Vorlesungszeit
  • Schriftliche Lernkontrolle am Ende der Vorlesungszeit
  • Testatkarte entsprechend Anhang.

Literatur

Howaldt, H. P., & Schmelzeisen, R. (2017). Einführung in die Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie. Urban & Fischer.

Gutwald, R., Gellrich, N. C., & Schmelzeisen, R. (2010). Einführung in die zahnärztliche Chirurgie und Implantologie: für Studium und Beruf. Dt. Ärzte-Verlag.  

Röntgen

Vorlesung:

Finden Sie die aktuellen Vorlesungen und das Archiv der vergangenen Semester unter

https://ilias.uni-freiburg.de

Röntgen-Wiki unter https://ilias.uni-freiburg.de finden Sie auch das Röntgen-Wiki.

aktuelle Termine Die aktuellen Termine des Semesters finden Sie auf den Seiten des

Studiendekanats Zahnmedizin

Organisation

Kursleitung

Dr. Semper-Hogg

Beauftragter für die studentische Lehre

PD Dr. Tobias Fretwurst
Fachzahnarzt für Oralchirurgie