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Hurra, die Teddy-Docs sind wieder da!

Lehre

(02.04.2026) Vom 5. bis 11. Mai findet im Park des Universitätsklinikums Freiburg das 21. Teddybär-Krankenhaus der Freiburger Medizinstudierenden in Kooperation mit Auszubildenden des Klinikums statt.

Spielerisch zeigen, wie spannend ein Besuch im Krankenhaus sein kann und dass Kinder davor keine Angst haben müssen – mehr als 350 Freiburger Medizinstudierende nehmen sich dieser Aufgabe auch in diesem Sommer wieder mit großem Engagement an. In Kooperation mit Auszubildenden des Universitätsklinikums Freiburg veranstaltet die Offene Fachschaft Medizin Freiburg e.V. das 21. Freiburger Teddybär-Krankenhaus von Dienstag, 5. Mai bis Montag, 11. Mai 2026. Kinder im Alter von etwa drei bis sechs Jahren können ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere im Teddybär-Krankenhaus von speziell dafür geschulten Studierenden, den sogenannten „Teddy-Docs”, untersuchen lassen. Die Plüsch-Patient*innen werden täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr im Park des Universitätsklinikums Freiburg behandelt.

Beim Besuch des Teddybär-Krankenhauses durchlaufen die Kinder mehrere Stationen, die einem echten Krankenhaus nachempfunden sind. ©Universitätsklinikum Freiburg

Kinder die Angst vor Untersuchungen nehmen

„Wer Medizin studiert, lernt nicht nur Diagnostik und Therapie, sondern auch, auf Menschen einzugehen und Vertrauen aufzubauen“, sagt Prof. Dr. Lutz Hein, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg. „Das Teddybär-Krankenhaus vermittelt genau diese Haltung auf besonders anschauliche Weise.“

„Unser Ziel ist es, Kindern die Angst vor Untersuchungen und Behandlungen zu nehmen“, sagt Co-Organisator Philipp Hafkemeyer. „Wenn sie ihrem Kuscheltier beim Röntgen, in der Apotheke oder im OP zur Seite stehen, wird aus Unsicherheit oft ganz schnell Neugier.“

Kita- und Kindergartengruppen (ab fünf Kindern) sind von unter der Woche herzlich zum Teddybär-Krankenhaus eingeladen. Dafür ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Familien können jederzeit das Teddybär-Krankenhaus besuchen. Eine Anmeldung wird empfohlen und reduziert die Wartezeit, ist aber nicht zwingend notwendig. Für den Besuch des Teddybär-Krankenhauses sollten etwa zwei Stunden eingeplant werden.

Von der Teddy-Schule bis zum Zahnarzt

Beim Besuch des Teddybär-Krankenhauses durchlaufen die Kinder mehrere Stationen, die einem echten Krankenhaus nachempfunden sind: Nach der Anmeldung lernen sie in der Teddy-Schule den menschlichen Körper kennen, bevor die Teddy-Docs ihre Kuscheltiere untersuchen. Je nach Befund folgen Röntgen, OP oder Apotheke – zum Schluss wartet noch das Zahnarzt-Zelt. An einigen Tagen erwartet die Kinder zusätzlich ein kurzes Aktivierungsprogramm, das von Auszubildenden der Physiotherapie gestaltet wird. 

Schirmherrin des Teddybär-Krankenhauses ist Prof. Dr. Brigitte Stiller, Ärztliche Direktorin der Klinik für Angeborene Herzfehler und Pädiatrische Kardiologie des Universitätsklinikums Freiburg. Unterstützt wird das Teddybär-Krankenhaus durch das Universitätsklinikum Freiburg, die Medizinische Fakultät der Universität Freiburg sowie durch Spenden.

Weitere Infos und Anmeldung unter: www.freiburg-tbk.de 

Dieser Artikel wurde medizinisch geprüft von

Prof. Dr. Lutz Hein, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg

Prof. Dr. Brigitte Stiller, Ärztliche Direktorin der Klinik für Angeborene Herzfehler und Pädiatrische Kardiologie des Universitätsklinikums Freiburg

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