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Sterilproduktion

In unseren Reinräumen werden sterile Arzneimittel hergestellt und zubereitet. Sie sind entweder im Handel nicht erhältlich, sind in Eigenherstellung wesentlich günstiger oder für spezielle Einsatzgebiete neu von uns entwickelt worden. Der Umfang der Herstellung reicht von der patientenindividuellen Einzelanforderung bis hin zur Herstellung auf Vorrat im Defekturmaßstab. Die Palette wird angepasst an die aktuellen und individuellen Anforderungen der Klinik.

Für sterile Arzneimittel sind nach Arzneibuch Sterilität, Pyrogen- und Partikelfreiheit vorgeschrieben. Deren Herstellung unterliegt hohen hygienischen Anforderungen. Sterilität wird gewährleistet durch geeignete und validierte Herstellungsverfahren.

Die Unbedenklichkeit, Qualität und Wirksamkeit der applikationsfertigen Parenteralia wird gewährleistet durch den Einsatz von:

  • geschultem und erfahrenem Personal
  • angemessenen Räumlichkeiten
  • geeigneter Produktionseinrichtung und -ausstattung
  • einwandfreien Materialien, Behältnissen und Etiketten
  • klar definierten Herstellungsanweisungen
  • kontinuierlicher Überwachung der Umgebungsbedingungen
  • Inprozess- und Endkontrollen
  • geeignten Lagerungs- und Transportmöglichkeiten
  • regelmäßigen Selbstinspektionen

Dienstleistungsspektrum

Unter den Begriff Parenteralia fallen Injektionen, Infusionen, sterile Pulver und Implantate.

Unsere Leistungen:

  • Infusionsspritzen und Infusionsbeutel: Die Lösungen besitzen ein Volumen zwischen 50 und 3000ml und werden unkonserviert über einen längeren Zeitraum dem Patienten infundiert.
  • Injektionen: Mit einem Volumen von bis zu 20ml kommen wässrige oder ölige Lösungen, Emulsionen oder Suspensionen zum Einsatz.
  • Patientenindividuelle Ernährungslösungen für Frühchen, Kinder und Erwachsene im Rahmen der TPN: Wenn die orale Nahrungsaufnahme nicht bzw. nicht mehr ausreichend möglich ist, werden von uns im Rahmen der parenteralen (unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes) Ernährung patientenindividuelle Lösungen zubereitet. Essenzielle Substrate in bedarfsgerechten Mengen werden unter höchsten hygienischen Bedingungen gemischt.Durch die Versorgung mit Energie- und Baustoffen werden Eiweissmangelzustände und der Abbau der Muskulatur vermieden, sowie die Wundheilung und die Infektabwehr verbessert.
  • Augenarzneien: Augentropfen sind den Injektionspräparaten hinsichtlich Herstellungstechnik und Auswahl von Hilfsstoffen vergleichbar; Reizlosigkeit und Sterilität sind unverzichtbare Anforderungen.
  • Schmerzpumpen: Als Infusionsspritze oder- beutel werden in unserer Apotheke Schmerzmittelzubereitungen hergestellt. Je nach Schmerzart und –intensität werden individuell für jeden Patienten entsprechende Arzneistoffe miteinander kombiniert. Dadurch wird eine adäquate Schmerztherapie gewährleistet
  • Sonstiges: Inhalationslösungen, Nasensprays, Wundspüllösungen.

Kontakt

Telefon: 0761 270-54590
Telefax: 0761 270-54380
apotheke.sterilabteilung@uniklinik-freiburg.de

Sterilabteilung

Leitung: Dr. Martin Sutter 0761/ 270 54590 martin.sutter@uniklinik-freiburg.de
Stellvertretung: Marc Kaltenbrunn 0761/ 270 54590

marc.kaltenbrunn@uniklinik-freiburg.de

Mitarbeit: Dave Wirth 0761/ 270 54590 dave.wirth@uniklinik-freiburg.de