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Klinik für Augenheilkunde

Wenn sie sich bei uns als Ärztin oder Arzt bewerben wollen

→On-line-Bewerbungsformular

Für die Berufswahl Augenärztin/Augenarzt gibt es 6 gute Gründe. Auf dieser Seite möchten wir Ihr Interesse für eine Ausbildung an der Klinik für Augenheilkunde in Freiburg wecken. Sie erläutert unser Bewerbungsverfahren und stellt in Grundzügen die wichtigsten Aspekte der Ausbildung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Augenheilkunde an unserer Klinik dar.

Dr. Marie-Christine Bründer, „Facharztcheck“, Thieme-Verlag.

Bewerbungsverfahren

Bitte verwenden Sie zu Ihrer Bewerbung das on-line-Verfahren (roter Knopf oben rechts). Damit können Sie auch alle Unterlagen elektronisch mit einreichen. Hängen Sie bitte Ihren ausgefüllten Bewerbungsbogen an.

Bei Interesse an Ihrer Bewerbung werden Sie zu einem Interview eingeladen. Diese Interviews finden immer montags um 17:00 Uhr in der Klinikkonferenz statt. An dieser Konferenz nehmen der Ärztliche Direktor, die Sektionsleiter, Oberärzte sowie einer der Assistentensprecher teil. In den meisten Fällen besteht die Gesprächsrunde aus etwa zehn Teilnehmern. In dem Gespräch erkundigen wir uns nach Ihren speziellen Qualifikationen. Daneben sind objektive Kriterien wie Abitur- und Examensnoten sowie Ihre Doktorarbeit und Publikationen von Bedeutung. Am Ende des Gesprächs haben Sie Gelegenheit, Fragen an die Runde zu richten. Wichtig ist uns auch, welche weiteren Interessen Sie außerhalb der Medizin haben, um somit einen möglichst abgerundeten Eindruck von Ihrer Person zu gewinnen. Im Normalfall erhalten Sie innerhalb von drei Wochen eine Rückmeldung. Interview und Hospitation zum Kennenlernen der Klinik Als externer Bewerber, den wir noch nicht im praktischen Jahr kennengelernt haben, sollten Sie eine Hospitation am Tag des Interviews einplanen. Im Falle einer Stellenzusage wird zwischen der Verwaltung des Klinikums und Ihnen in der Regel ein Vertrag über zwei Jahre geschlossen, der bei Bewährung um weitere drei Jahre verlängert wird, so dass Sie dann nach fünf Jahren die Facharztprüfung ablegen können.

Interview und Hospitation zum Kennenlernen der Klinik

Als externer Bewerber, den wir noch nicht im PJ kennengelernt haben, sollten Sie eine Hospitation (siehe unten) des am Tag des Interviews einplanen.

Im Falle einer Stellenzusage wird zwischen der Verwaltung des Klinikums und Ihnen in der Regel ein Vertrag über zwei Jahre geschlossen, der bei Bewährung um weitere drei Jahre verlängert wird, so dass Sie dann nach fünf Jahren die Facharztprüfung ablegen können.

Planung Hospitationstag

 

Betreuung: Assistentensprecher und Prof. Lagrèze

07:30–07:45 Vorstellung in der Morgenbesprechung
07:45–08:00 Gespräch mit den Assistentensprechern 08:00–10:00 Operationssaal 9. OG
10:00–11:00 Station Manz oder Station Axenfeld
11:00–12:00 Teilnahme an der präoperativen Besprechung der Schieloperationen im EG
12:00–13:00 Mittagessen mit Prof. Lagrèze und den Leitern der Labore (Prof. Schlunck) sowie der klinischen Forschung (Prof. Böhringer)
13:00–15:00 Ambulanz (Netzhaut- und Notfallsprechstunde)
15:00–15:30 Hornhautbank
15:30–17:00 Zeit zur freien Verfügung
17:00 Vorstellungsgespräch

 

 

35 Mitarbeiter der letzten Jahre

35 Mitarbeiter der letzten Jahre

Die Ausbildung in unserer Klinik

Die Facharztausbildung erfolgt an unserer Klinik nach einem klar strukturierten Rotationsplan, welcher für alle identisch gestaltet ist. Die Zuteilung auf die verschiedenen Bereiche der Klinik erfolgt quartalsweise. Die Assistenzärztinnen und Assistenzärzte sind entweder den Ambulanzen, den Stationen, der Hornhautbank oder der Sektion Neuroophthalmologie Kinderophthalmologie Schielbehandlung zugeteilt. Es besteht ausreichend Flexibilität, Phasen intensiver Forschung in die Ausbildung zu integrieren. Während der Ausbildung wird darauf geachtet, dass Sie in der Mindestzeit die in der Weiterbildungsordnung festgelegten operativen Eingriffe und Laserbehandlungen selbst durchführen. Die Klinik verfügt über ein außerordentlich reichhaltiges Fortbildungsangebot. So beginnt jeder Arbeitstag mit einer halbstündigen Frühbesprechung zwischen 7:30 und 8:00 Uhr, innerhalb derer jeder Mitarbeiter in alphabetischer Reihenfolge vorträgt. In dieser Zeit werden auch organisatorische Dinge besprochen sowie Probevorträge gehalten. Freitagnachmittags findet von 16:15 bis 17:00 Uhr eine zertifizierte Fortbildung statt. Vier Mal im Jahr bietet Ihnen der Freiburger Augenärzteabend weitere Informationen, die auch von vielen niedergelassenen Kollegen genutzt werden. Hier finden Sie eine Ausbildungsevaluationen, in der Fachrichtung Augenheilkunde wird auch unsere Klinik dargestellt.

Grundsätze der Ausbildung

Auch in Zeiten zunehmender Arbeitsverdichtung bemühen wir uns darum, die Bedürfnisse und Wünsche eines jeden Patienten und Mitarbeiters zu respektieren. Wir erwarten von jedem unserer Mitarbeiter, dass er sich neben den klinischen Aufgaben auch in der Ausbildung unserer Studenten engagiert und in wissenschaftlichen Projekten mitarbeitet. Innerhalb der ersten Monate der Tätigkeit in unserer Klinik kann sich der junge Mitarbeiter orientieren, in welcher wissenschaftlichen Arbeitsgruppe er sich engagieren möchte. Zu Beginn des Arbeitsverhältnisses wird jeder neue Mitarbeiter von einem Paten aus den Reihen der erfahreneren Kollegen begleitet.

Der Ärztliche Direktor oder sein Stellvertreter führt mit jedem ärztlichen Mitarbeiter einmal im Jahr ein formal geregeltes Mitarbeitergespräch durch. Dem Gespräch im dritten Jahr geht ein sogenanntes Mentorengespräch mit einem Oberarzt voraus. Der Oberarzt soll ein Kollege des Vertrauens sein und im Idealfall Vertreter des Schwerpunktes, für den sich der Mitarbeiter langfristig interessiert. Schon während der Ausbildung zum Facharzt soll mit dem Mitarbeiter gemeinsam ermittelt werden, welche der vier folgenden Wege innerhalb der Klinik für ihn in Frage kommen:
1) Akademische Laufbahn (+ Habilitation),
2) Konservativ tätiger Augenarzt im niedergelassenen Bereich (– Habilitation),
3) Operativer Augenarzt an einem nicht-universitären Haus (+ Habilitation) oder
4) wissenschaftlich tätiger Augenarzt (+ Habilitation).

Sollten Sie weitere Fragen haben, die durch diese Informationen nicht beantwortet werden konnten, können Sie sich gerne an Herrn Prof. Dr. W. Lagrèze wenden, am besten per E-Mail an wolf.lagreze@uniklinik-freiburg.de.

Beruf und Familie

Die Universitäts-Augenklinik Freiburg respektiert die Familie als Grundlage gesellschaftlicher Entwicklung und Struktur. Daher wollen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern, insbesondere Kleinkindern, familiengerechte Arbeitszeitmodelle ermöglichen. Dies umfasst Arbeit in Teilzeit und die Möglichkeit, für Mitarbeiter beiderlei Geschlechts Elternzeit zu beantragen. Das Universitätsklinikum Freiburg unterstützt Mitarbeiter mit Kindern durch eine Reihe verschiedener Programme und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder.

Karriereentwicklung

Der Ärztliche Direktor oder sein Stellvertreter führt mit jedem ärztlichen Mitarbeiter einmal im Jahr ein formal geregeltes Mitarbeitergespräch durch. Dem Gespräch im dritten Jahr geht ein sogenanntes Mentorengespräch mit einem Oberarzt voraus. Der Oberarzt soll ein Kollege des Vertrauens sein und im Idealfall Vertreter des Schwerpunktes, für den sich der Mitarbeiter langfristig interessiert. Schon während der Ausbildung zum Facharzt soll mit dem Mitarbeiter gemeinsam ermittelt werden, welche der vier folgenden Wege innerhalb der Klinik für ihn in Frage kommen:

  1. Akademische Laufbahn (+ Habilitation),
  2. konservativer Augenarzt im niedergelassenen Bereich (– Habilitation),
  3. operativer Augenarzt an einem nicht-universitären Haus (+ Habilitation) oder
  4. wissenschaftlich tätiger Augenarzt (+ Habilitation).

Die folgenden PDF-Dokumente beschreiben die im Rahmen des Qualitätsmanagements die ausbildungsrelevanten Abläufe und Strukturen innerhalb unserer Klinik: