Zu den Inhalten springen

Institut für Medizinische Biometrie
und Statistik (IMBI)

Projekte

Derzeit arbeiten wir an drei Drittmittel-geförderten Projekten:

MIRACUM - Medical Informatics in Research and Care in University Medicine

MIRACUM ist derzeit unser größtes Projekt. Im Rahmen der Ausschreibungen der Medizininformatik-Initiative des Bundes waren wir mit dem Antrag des MIRACUM-Konsortiums unter Konsortialführung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg erfolgreich. Dieses große interdisziplinäre Projekt mit dem Ziel, Daten aus Patientenversorgung und Forschung zusammenzuführen und für weitere Forschung und Therapieentscheidungen nutzbar zu machen, läuft seit Januar 2018 und zunächst bis Ende 2021.

weitere Informationen zu MIRACUM


ZIV – Zentrum für Innovative Versorgung

ZIV ist ein Verbundprojekt der 5 Universitätskliniken Baden-Württembergs mit dem Ziel, die Patientenversorgung nachhaltig durch digitale Medizin zu verbessern. Der Fokus liegt dabei auf modernen Versorgungsformen mit mobilen Gesundheits-Apps und der Teilhabe der Patienten an ihren medizinischen Daten.
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg seit Ende 2018 bis zunächst Ende 2021 gefördert.

 

Weitere Informationen zu ZIV:

ZIV – Zentrum für Innovative Versorgung

Koordinator: Prof. Dr. Nico Pfeifer (Tübingen)
Projektleitung Freiburg: Prof. Dr. Dr. Melanie Börries und Prof. Dr. Martin Boeker

Projektbeschreibung:

ZIV ist ein Verbundprojekt der 5 Universitätskliniken Tübingen, Heidelberg, Mannheim, Ulm und Freiburg mit dem Ziel die Patientenversorgung in Baden-Württemberg durch digitale Medizin zu verbessern. Der Fokus liegt dabei auf modernen Versorgungsformen mit mobilen Gesundheits-Apps und der Teilhabe der Patienten an ihren medizinischen Daten.
Die bestehende Systemlandschaft aus Primärsystemen (KIS) und dem durch die Medizininformatikinitiative (MII) in Aufbau befindlichen Medizinischen Datenintegrationszentrum (DIZ) wird vor allem um Komponenten und Systeme für die digitale Einbindung von Patienten in Versorgungsprozesse mit Schwerpunkt Nachsorge erweitert.
Konzeption und Umsetzung des ZIV-Projekts erfolgt am Standort Freiburg gemeinsam durch das Institut für Medizinische Biometrie und Statistik (Prof. M. Boeker, Prof. H. Binder), das Institut für Medizinische Bioinformatik und Systemmedizin (Prof. Dr. Dr. M. Börries) und das Klinikrechenzentrum (Dr. M. Kraus) in enger Abstimmung mit den klinischen Partnern.
Es entsteht eine Patienten-App, die als digitaler Begleiter rund um den Klinikbesuch fungiert. Dabei setzten wir neue Maßstäbe in der Interaktion zwischen Uniklinikum, Mitarbeitern und Patienten mit dem Ziel, die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern.
Konkret soll die App folgende Funktionen bereitstellen: Terminanzeige und –erinnerung, sowie die Navigation zum Termin, Übermittlung von Befunden und individuellen Informationen abgestimmt auf die Erkrankung des Patienten, Fragebögen und Gesundheitstagebücher. Dadurch wird nicht nur der Klinikbesuch komfortabler, sondern auch die Einbindung des Patienten in den Behandlungsprozess auf Augenhöhe, sowie die Teilhabe und informationelle Selbstbestimmung des Patienten gefördert. Fragebögen und Tagebücher ermöglichen darüber hinaus einen umfassenden Blick auf den Gesundheitsstatus des Patienten. Im Rahmen von Studien wird die Datenerhebung direkt vom Patienten ermöglicht.
Neben der Entwicklung neuer Strukturen, die nachhaltig in der klinischen Routine verankert sind, liegt der Schwerpunkt am Institut für Medizinische Biometrie und Statistik in daraus resultierenden wissenschaftlichen und versorgungsrelevanten Projekten. Patienten profitieren hierbei von den wissenschaftlichen Ergebnissen der Datenauswertung durch künstliche Intelligenz (KI) und einer resultierenden Verbesserung der Versorgungsstrategie.

Zu den wissenschaftlichen Studien

Zur ZIV-Homepage (coming soon ;))

GAP - Gut informierte Kommunikation zwischen Arzt und Patient

Wir sind beteiligt an einem federführend vom Deutschen Cochrane Zentrum erarbeiteten Innovationsfonds-Projekt, bei dem es um gut informierte Patienten-Arzt-Kommunikation durch besseren Zugang zu evidenzbasierten, aktuellen, unabhängigen und verständlichen Gesundheitsinformationen am Beispiel Rückenschmerz geht. Für eine spätere Erweiterung auf andere Indikationsgebiete wird eine Suchmaschine integriert, die indikationsübergreifend nach bereits bestehenden qualitätsgesicherten und verständlichen Gesundheitsinformationen sucht. Unser Beitrag zu dem Projekt ist unter anderem die Entwicklung dieser Suchmaschine.

 weitere Informationen zu GAP


ELIM - Modulares E-Learning für die Informationskompetenz

Das Projekt ELIM – Modulares E-Learning für die Informationskompetenz wurde im Jahr 2017 über die Sonderlinie Hochschulmedizin – Förderlinie Lehre finanziert. In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Medizinische Psychologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wurden Lehrfilme (Podcasts), Übungsbeispiele und Module zum Selbsttest zur Verwendung über das Internet oder Mobile Geräte (Smartphones) entwickelt und im Weiterbildungsportal der Universität Freiburg in einem prototypischen Bereich für ELIM bereitgestellt.


Für die kommenden Förderperioden haben wir mit Partnern (Deutsches Cochrane Zentrum, Klinik für Zahnmedizin und anderen) weitere Module geplant und bereits mit deren Entwicklung begonnen, die bestimmte Aspekte der Literatursuche und des Informationsmanagement stärker beleuchten. Damit wollen wir den Studierenden und Nutzern die Anknüpfungspunkte von Informationsmanagement zu ihrer (späteren) beruflichen Praxis aufzeigen.

Leitung
stellvertrende Leitung

Dr. Daniela Zöller

Tel.: 0761 203-5006
Raum Nr.: 01-020a

zoeller@imbi.uni-freiburg.de

Sekretariat

Monika Richards

Tel.: 0761 203-6721
Fax: 0761 203-6711
Mo - Do. 9.15 - 13.30
Raum Nr.: 00-003

richards@imbi.uni-freiburg.de

Postanschrift

Arbeitsgruppe Medical Data Science
Institut für Medizinische Biometrie und Statistik
Stefan-Meier-Str. 26
79104 Freiburg
Deutschland