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Ambulanzen / Sprechstunden

Kinderkardiologische Ambulanz

0761 270-43170

kinderkardiologie@uniklinik-freiburg.de

Unser Ambulanzteam untersucht Ihr Kind, wenn Ihr Kinderarzt ein Herzgeräusch festgestellt hat oder ein angeborener Herzfehler bekannt ist.

Bei der Eingangsuntersuchung erhebt unser Team u.a. grundlegende Werte des Patienten wie Sauerstoffsättigung des Blutes, Herzfrequenz und -rhythmus. Anschließend folgt die Herz-Ultraschalluntersuchung („Echo“), bei der das Herz in seiner Struktur beurteilt wird. In speziellen Fällen kann eine dreidimensionale oder eine transösophageale Echokardiographie erfolgen. Für die weitere Diagnostik nutzen wir ein Belastungs- oder Langzeit-EKG oder die Spiroergometrie, bei der wir wechselseitige Reaktionen von Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel der Patienten analysieren.

Beim EKG (Elektrokardiogramm) werden Elektroden auf dem Körper angebracht und die elektrischen Herzströme gemessen. Die etwa zehnminütige Untersuchung ist nicht schmerzhaft, Ihr Kind muss jedoch einen Moment lang still liegen bleiben. Die Auswertung des EKG erfolgt durch den Ambulanzarzt. 

Langzeit-EKG

Bei einem Langzeit-EKG werden fünf Elektroden für 24 Stunden am Körper angebracht. Diese Elektroden messen kontinuierlich die Herzströme, die von einem kleinen Computer aufgezeichnet werden. Gleichzeitig führen Sie ein genaues Tagebuch über die Belastungs- und Ruhezeiten Ihres Kindes.

Belastungs-EKG

Ein Belastungs-EKG kann bei Kindern ab einem Alter von 5 bis 6 Jahren durchgeführt werden. Auf einem Fahrradergometer oder einem Laufband wird die Leistungsfähigkeit des Patienten beurteilt. Dabei werden die Herzfrequenz, etwaige Rhythmusstörungen und stressbedingte EKG-Veränderungen beobachtet, die Aussagen über die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels unter Belastung ermöglichen.

Die Herz-Ultraschalluntersuchung („Echo“) ist das wichtigste Diagnoseinstrument in der Kinderkardiologie, um Herzmuskelerkrankungen untersuchen zu können. In speziellen Fällen wird der Herzmuskel mithilfe einer 3-dimensionalen Echokardiographie untersucht.

Ist eine Echokardiographie nicht aussagekräftig genug, führen wir darüber hinaus eine transösophageale Echokardiographie (TEE) durch, bei der, ähnlich einer Magenspiegelung, eine schlauchförmige Sonde über die Speiseröhre in den Körper geführt wird.

Die Spiroergometrie ist eine Belastungsuntersuchung, bei der die körperliche Leistungsfähigkeit in Zusammenhang mit der Sauerstoffaufnahme und anderen Atemparametern untersucht wird. Der Patient trägt eine Atemmaske über Mund und Nase. Sensoren in der Maske messen das Luftvolumen sowie die Zusammensetzung der Ausatemluft. Zudem werden kontinuierlich Herzschlag, Sauerstoffsättigung sowie Blutdruck gemessen. Werden Auffälligkeiten sichtbar, kann festgestellt werden, ob eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit primär durch das Herz, die Lunge oder eine Kombination von beiden verursacht ist. Mit wiederholten Untersuchungen des Patienten lassen sich Therapie- und Trainingserfolge messen.