NAKO Gesundheitsstudie
Die größte Bevölkerungsstudie Deutschlands
Im Rahmen der NAKO Gesundheitsstudie erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an 18 Studienzentren in ganz Deutschland die Ursachen, Verläufe und Präventionsmöglichkeiten weitverbreiteter Erkrankungen. Mit wiederholten Untersuchungen und Bioprobensammlungen sowie der langfristigen Nachbeobachtung werden einzigartige Gesundheitsdaten gesammelt.
So geben insgesamt 205.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – davon rund 10.000 am Standort Freiburg – mit Blutproben, bildgebenden Verfahren und umfangreichen Befragungen zu Lebensstil, Bewegung, Ernährung, Umweltbedingungen und genetischen Faktoren wertvolle Einblicke in die vielfältigen Einflüsse auf unsere Gesundheit.
Die Ergebnisse dieser Datenbasis zu Risikofaktoren, Mechanismen und Prävention fließen in multizentrische Analysen zu Forschung, Gesundheitsvorsorge und Versorgung ein. Informationen zu wissenschaftlichen Zielen, Publikationen und News finden Sie auf www.nako.de. Publikationen unter Beteiligung unseres Instituts stellen wir auf auch unter Publikationen bereit.
Freiburger Forscherinnen und Forscher engagieren sich aktiv in den Expertengruppen der NAKO Gesundheitsstudie und prägen so den wissenschaftlichen Fortschritt maßgeblich mit. Wissenschaftler*innen des Universitätsklinikums Freiburg leiten die Expertengruppen Nierenerkrankungen und -physiologie sowie MRT und sind darüber hinaus in zahlreichen weiteren Arbeitsgruppen vertreten:
- Augenerkrankungen
- Anthropometrie
- Biomaterialien und Laboranalysen
- Fußball
- Infektionskrankheiten
- Krebserkrankungen
- Lunge
- Neurologische und Psychiatrische Erkrankungen
- OMICS
- sowie am Endpunkt-Validierungskomitee „Krebserkrankungen“
Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, spezielle Forschungsfragen zu beantworten, Strukturen und Abläufe zu verbessern und neue Impulse für Forschung und Prävention zu setzen. So trägt der Standort Freiburg über das Studienzentrum hinaus entscheidend zur Weiterentwicklung und Qualität der NAKO Gesundheitsstudie bei.
Die Untersuchungen erfolgen in mehrjährigen Abständen und umfassen unter anderem Befragungen, Körper- und Funktionsmessungen, Bildgebung sowie Bioproben. Einladungen und die genauen Inhalte variieren je nach Untersuchungsphase. Mehr über die konkreten Untersuchungsmodule und weitere Informationen für Teilnehmende finden sich zentral auf www.nako.de.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bereits in der zweiten Untersuchungsphase bei uns waren, werden sukzessive eingeladen und von uns zur Terminvereinbarung kontaktiert. Die wichtigsten Informationen für den nächsten Besuch sind in einer Broschüre zusammengefasst. Zu aktuellen Informationen und Rückfragen zur Terminorganisation steht das Team unseres Studienzentrums zur Verfügung.
Sollten Sie mit dem Auto zu unserem Studienzentrum kommen, beachten Sie zu Parkmöglichkeiten bitte die aktuelle Baustellensituation rund um das Gebäude.
Die Rückmeldung von Ergebnissen erfolgt nach den geltenden NAKO-Regeln und ausschließlich für dafür vorgesehene Untersuchungen Medizinische Diagnosen/Behandlungen sind nicht Teil der Studie.
In fünf Studienzentren wurde bei insgesamt 30.000 Teilnehmenden zusätzlich eine MRT (Magnetresonanztomografie) durchgeführt, die zusätzliche Erkenntnisse zur frühzeitigen Erkennung von Gesundheitsrisiken liefert. Die MRT-Untersuchung innerhalb der NAKO Gesundheitsstudie dient ausschließlich Forschungszwecken, sie ist nicht auf Diagnostik oder Verlaufskontrolle von Erkrankungen abgestimmt.
Für Teilnehmende des Studienzentrums Freiburg, die an der Basis- und der Zweituntersuchung teilgenommen haben, besteht die Möglichkeit, im MRT-Standort Mannheim an der Drittuntersuchung teilzunehmen. Der Imaging Core Freiburg der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an dem Universitätsklinikum Freiburg ist unter der Leitung von Prof. Dr. Fabian Bamberg zuständig für die Gesamtkoordination der MRT-Zusatzuntersuchungen der NAKO-Studie.
Neben der allgemeinen Koordination übernimmt der Imaging Core Freiburg im Rahmen der Qualitätssicherung und ‑kontrolle auch das Monitoring der MRT-Studienzentren sowie die Schulung und Zertifizierung des MRT-Studienpersonals.
Im Studienzentrum Freiburg wurden insgesamt 10.000 mit Hilfe der Einwohnermeldeämter zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus Freiburg und dem Landkreis Emmendingen eingeladen. An der Basisuntersuchung haben in unserem Studienzentrum 10.110 Personen teilgenommen. Zu ersten Folgeuntersuchung kamen 7.310 Personen. Mit Start der Drittuntersuchung Mitte des Jahres 2024 laden wir nun erneut in unser Studienzentrum ein.
Sie möchten wissen, wer Sie erwartet, oder haben Rückfragen zu Ihrem Termin? Kontaktieren Sie unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Auch das Universitätsklinikum Freiburg selbst leistet – neben öffentlichen Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMFTR), der Helmholtz-Gemeinschaft und der beteiligten Bundesländer – einen entscheidenden Beitrag zur Finanzierung der NAKO Gesundheitsstudie. Diese gezielt investierten Gelder ermöglichen modernste Forschung im Rahmen eines der bedeutendsten Projekte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Prävention in Deutschland. Diese nachhaltige Investition unterstreicht das Engagement des Klinikums, innovative Projekte zu fördern und langfristig die Gesundheitsforschung voranzutreiben.
» Zahlreiche Unternehmen in Deutschland stellen ihre Mitarbeitenden für den Zeitraum der Untersuchung im NAKO Studienzentrum frei. Damit leisten diese Unternehmen einen wichtigen Beitrag für eine verbesserte Gesundheitssituation in Deutschland. So sind ebenfalls die Mitarbeitenden des Universitätsklinikums Freiburg für die Dauer der Studienuntersuchung im NAKO Studienzentrum vom Dienst freigestellt. Denn der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Dr. h.c. Frederik Wenz, sieht die Unterstützung der NAKO Gesundheitsstudie als ein starkes, positives Signal – für die Forschung, für die Bevölkerungsgesundheit und nicht zuletzt für das Universitätsklinikum Freiburg als modernen, verantwortungsvollen Arbeitgeber.
Grundlegende Informationen (Ziele, Organisation, Datenschutz) und aktuelle Neuigkeiten zur Studie und über die Ergebnisse finden sich zentral auf www.nako.de.
Neuigkeiten über die NAKO und von der NAKO gibt es im NAKO Update und in der Presse sowie auf Social Media: Instagram · Facebook · LinkedIn · YouTube · Bluesky.

