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Institut für Medizinische Biometrie
und Statistik (IMBI)

BEAS

Begleiteter Einstieg ins Arbeitsleben durch Starthilfe (BEAS)

Förderung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (im Rahmen des Bundesprogramms rehapro)

Kooperationspartner: Fachklinik Fischer-Haus e.V., DRV Baden-Württemberg

Projektlaufzeit: 5 Jahre (Beginn: 01.01.2020)

Menschen, die aufgrund von psychischen, sozialen oder suchtbezogenen Belastungen aus dem Arbeitsleben gefallen sind, haben bei der Reintegration oft erhebliche Schwierigkeiten. Die Erfahrung zeigt, dass häufig kein Arbeitsplatz gefunden wird oder ein Arbeitsplatz in Problemsituationen schnell verloren wird.
Auch bei Personen mit Arbeitsplatz, die eine Sucht- oder Psychosomatische Rehabilitationsmaßnahme durchlaufen, ergeben sich bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz oft Probleme, die es erforderlich machen, auf eine Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses und den Erhalt der Arbeitsfähigkeit hinzuwirken.
Der Verlust des Arbeitsplatzes und fortdauernde Arbeitslosigkeit können das gesundheitsbezogene Verhalten negativ beeinflussen und zur Entwicklung oder Verstärkung psychosozialer und physischer Probleme beitragen.
Ziel von BEAS ist es deshalb, Menschen dieser Personengruppen zu identifizieren und im Rahmen eines arbeitsbezogenen Casemanagements bei der Suche, der Vorbereitung und beim (Wieder-)Einstieg in ein Arbeitsverhältnis zu unterstützen, um deren Persönlichkeit zu stärken und die Erwerbstätigkeit zu stabilisieren.
Die Studie weist ein Mixed-Methods Design auf, d.h. sie kombiniert einen qualitativen und einen quantitativen Ansatz. Sie ist als prospektive Längsschnitterhebung mit drei Messzeitpunkten (vor der Intervention, 3 Monate und 12 Monate nach Interventionsbeginn) geplant. Neben den betroffenen Personen werden auch die Personen, welche die Intervention durchführen und Zuweisende aus den Jobcentern und Rehabilitationseinrichtungen im Rahmen einer Prozessevaluation befragt.