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Institut für Medizinische Biometrie
und Statistik (IMBI)

MedKonz

Manualisierungs- und Evaluationsprojekt zum einheitlichen Bewertungssystem für das medizinische Konzept einer Reha-Einrichtung auf der Basis der konsentierten Orientierungsgliederung (MedKonz)

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bund

Förderzeitraum: Oktober 2019 bis September 2021

Kooperationspartner: BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit Hamburg

Hintergrund:

Das Projekt befasst sich mit der Erstellung eines Manuals, welches eine einheitliche Bewertung von medizinischen Konzepten in Rehabilitationseinrichtungen ermöglichen soll. Eine Basis stellt dabei eine bereits bestehende Orientierungsgliederung der Deutschen Rentenversicherung dar. In einem zweiten Schritt wird das dem Manual zugrunde liegende Bewertungssystem wissenschaftlich evaluiert, z.B. in Hinblick auf Intrarater- und Interrater-Reliabilität.

Die Deutsche Rentenversicherung hat im Jahr 2017 eine verbindliche Entscheidung zur Beschaffung von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation getroffen. Die Prüfung dieser Voraussetzungen erfolgt künftig anhand einheitlich definierter Anforderungen an Rehabilitationseinrichtungen. Diese Anforderungen sind u. a. in der Orientierungsgliederung für das medizinische Konzept einer Reha-Einrichtung festgelegt, die im Jahr 2016 für alle Träger der gesetzlichen Rentenversicherung entwickelt und konsentiert wurde. Sie enthält alle Aspekte einer Rehabilitation, zu denen die Deutsche Rentenversicherung Informationen von einer Reha-Einrichtung erwartet. Diese Informationen sind im Medizinischen Konzept einer Reha-Einrichtung zu hinterlegen und bilden die Basis zur Prüfung, ob die Einrichtung für eine Belegung geeignet ist. Geprüft wird dabei über ein rentenversicherungsweit einheitliches Bewertungssystem.

Um ein transparentes Vorgehen bei der Prüfung der Medizinischen Konzepte zu gewährleisten, wird für das Bewertungssystem ein Manual erstellt und in einem Praxistest evaluiert.

Projektleitung in der SEVERA

Prof. Dr. Erik Farin Glattacker

Projektmitarbeitende in der SEVERA

Dr. Angelika Uhlmann