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ReBeKon

Das subjektive Reha-bezogene Behandlungskonzept von Kindern und Jugendlichen

Dissertationsprojekt Gloria Metzner

International konnte in den vergangenen Jahrzehnten eine Zunahme chronischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter verzeichnet werden. Ein möglichst selbstbestimmter Umgang (Selbstregulation) mit der Erkrankung und ihren Konsequenzen ist für die Krankheitsbewältigung zentral. In diesem Prozess der Selbstregulation spielen subjektive Konzepte (patient*innenseitige Annahmen) über die Erkrankung und Behandlung eine wichtige Rolle, welche mit verschiedenen gesundheitsbezogenen Outcomes assoziiert sind. Über das subjektive Behandlungskonzept von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen ist jedoch bislang wenig bekannt.

Ein Ziel des Promotionsvorhabens war es daher, eine Konzeptualisierung des subjektiven Behandlungskonzepts von chronisch erkrankten Kindern und Jugendlichen vorzunehmen und übergeordnete Dimensionen zu identifizieren (Literaturreview). Darüber hinaus wurde das subjektive Behandlungskonzept chronisch erkrankter Jugendlicher im Kontext der stationären medizinischen Rehabilitation – die einen relevanten Versorgungssektor in der Behandlung chronischer Erkrankungen darstellt – exploriert und darauf aufbauend einen jugendspezifischen Fragebogen entwickelt (empirische Mixed-Methods-Studie). Die Erkenntnisse zu Inhalten des subjektiven Behandlungskonzepts von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen sowie der rehabilitationsbezogene Behandlungskonzeptfragebogen können in der Praxis zur Gestaltung einer patient*innenzentrierte Behandlung nutzbar gemacht werden. 

Betreuung in der SEVERA

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