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Projekte

Advancing Cardiovascular Risk Identification with Structured Clinical Documentation and Biosignal Derived Phenotypes Synthesis

Ziel des BMBF-Verbundprojekts ACRIBiS ist die Verbesserung der individuellen Risikobewertung bei der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen. Hierzu werden an 15 Partnerstandorten klinische Informationen mit Biosignaldaten kombiniert und die standardisierte Prozessierung der EKG-Rohdaten von ca. 4.500 Patientinnen und Patienten angestrebt. Die Etablierung der Biosignal-Analysen erfolgt auf der Basis der Infrastruktur der Medizininformatik Initiative (MII) und zielt darauf ab, Patienten durch Bereitstellung einer App in die individualisierte Risikobewertung einzubeziehen. Damit kann ACRIBIS einen wichtigen Teil zur Entwicklung einer interoperablen Infrastruktur medizinischer Daten beitragen und auf Patientenebene den Weg zu einer nachweislich effektiven und dynamisch adaptiven klinischen Entscheidungshilfe ebnen. Ziel des Teilvorhabens in Freiburg ist die Umsetzung der im Konsortium erarbeiteten Konzepte für die Kombination von Biosignalverarbeitung mit strukturierten Daten und die Rekrutierung von ca. 250 Patientinnen und Patienten. Dazu wird die ACRIBiS-Infrastruktur in die Routine-Prozesse und das Datenintegrationzentrum (DIZ) integriert.

Laufzeit: 2023 - 2027
Förderer: Implementierung der Biosignal-Phänotypisierung (gesundheitsforschung-bmbf.de)
Kontakt: Sebastian Siegel

Apache Superset meets Kafka and Deep-Learning

Digitale Prozesse ergeben erst dann einen Sinn, wenn die dadurch entstehende Werte auch analysiert werden. Dazu braucht es leistungsstarke und flexible Visualisierungsmöglichkeiten. Ziel des Projektes ist die Etablierung einer modernen Dashboard-Infrastruktur, die den aktuellen Zustand des Universitätsklinikums darstellen und mittels KI-Methoden diesen in die Zukunft prädizieren kann.

Kontakt: Mohammad Fattouh, Torben Lauck

Das digitale Nervensystem

Die Überwachung klinischer Prozesse hinsichtlich Qualität und Leitlinienadhärenz sowie deren Steuerung durch Clinical Decision Support können einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung von Therapiesicherheit leisten. Dazu verbindet das Projekt  das Datenintegrationszentrum über Evenstreaming und einer BPMN-Engine mit dem Krankenhausinformationssystem. 

Cloudtechnologien ermöglichen eine neue Dimension der Softwareentwicklung, bedürfen aber eine veränderte Strategie in dem Betrieb der Infrastruktur. Ziel des Projektes ist die Etablierung einer Coded Infrastructure auf Basis von Kubernetes mit Hilfe einer modernen DevOps-Strategie. Damit wird der Zustand der Infrastruktur nicht mehr durch manuelle Einstellungen, sondern durch auditier- und versionierbaren Source-Code bestimmt. Komplexe Server-Architekturen können innerhalb von wenigen Minuten neu erstellt oder für Testzwecke kopiert werden.

Kontakt: Felix Heilmeyer

INTERventional POLypharmacy – drug interActions – Risks

Ziel des BMBF-Verbundprojekts INTERPOLAR ist es, in Krankenhäusern Patientinnen und Patienten mit besonders hohem Risiko für Medikationsfehler und Nebenwirkungen mittels eines Algorithmus zu identifizieren. Sind diese bekannt, können Stationsapothekerinnen und -apotheker ihre Ressourcen genau dorthin lenken, wo ein maximaler Patientennutzen erreicht werden kann. Mittels einer Studie werden die Ergebnisse der Intervention geprüft. Ein Nachweis des Nutzens der Intervention wird die Einführung des Modells in anderen Krankenhäusern erheblich befördern.

An diesem Medizininformatik-Use Case der Medizininformatik-Initiative (MII) sind 17 Hochschulen und Universitätskliniken beteiligt. Ziel des Teilvorhabens in Freiburg ist es, im Rahmen einer Translationsstudie zu untersuchen, ob die entwickelten Algorithmen auch in anderen Standorten ähnliche Ergebnisse liefern, um zu prüfen, ob die Ergebnisse robust und verallgemeinerbar sind. Hierzu wird die Intervention auf sechs verschiedenen Stationen im Universitätsklinikum eingesetzt.

Laufzeit: 2023 - 2026
Förderer: INTERPOLAR - Medizininformatik-Use Case "INTERventional POLypharmacy – drug interActions – Risks" (gesundheitsforschung-bmbf.de)
Kooperationspartner: Apotheke der Uniklinik Freiburg
Kontakt: Torben Lauck