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Aktuelles und Veranstaltungen

Deutscher Pflegetag 06.+07.10.2022

Das Pflegepraxiszentrum Freiburg war am Deutschen Pflegetag vom 06. bis 07.10.2022 in Berlin an einem Stand, in Diskussionen und Vorträgen vertreten.

In der Eröffnungsveranstaltung des 9. Deutschen Pflegetags wurden 5.000 Personen in Präsenz im City Cube Berlin sowie 1.000 Personen im virtuellen Raum begrüßt. Sowohl der Bundesminister für Gesundheit Prof. Dr. Karl Lauterbach wie auch die Präsidentin des Deutschen Pflegerates e.V. Christine Vogler formulierten Grußworte an die Teilnehmenden. Auf sechs Programmsäulen – Pflege & Gesellschaft, Pflege Digital, Pflegepraxis, Pflegekompetenz, Pflege Interdisziplinär und Pflegeressourcen – verteilten sich 50 Programmpunkte. Insgesamt beteiligten sich dabei 250 Referent*innen. Im Rahmen der Fachausstellung war das Cluster Zukunft der Pflege mit einem Stand mit verschiedenen Technologie der Pflegepraxiszentren und des Pflegeinnovationszentrums vertreten. Das PPZ Freiburg stellte hier den Qwiek.up und das SoundEar 3 vor. Am ersten Tag der Veranstaltung gestaltete das Cluster Zukunft der Pflege eine Podiumsdiskussion zu „Innovative Hilfsmittel in der Pflege. Erkenntnisse aus dem BMBF-geförderten Cluster Zukunft der Pflege.“ Fabian Montigel, Pflegefachliche Leitung der neurochirurgischen Intensivstation vertrat hierbei das PPZ-Freiburg. Außerdem stellten am zweiten Tag Vertreter*innen der PPZ und des PIZ auf der Hotspot-Bühne Beispiele aus der „Technologischen Vielfalt in der Pflege – Einblicke in die Aktivitäten im Cluster Zukunft der Pflege“ vor.

5. Clusterkonferenz im Rahmen des Clusters "Zukunft der Pflege"

Die diesjährige 5. Clusterkonferenz des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Clusters „Zukunft der Pflege“ fand unter dem Motto „Technologie bewegt Pflege“ im schönen Kurhaus Bad Krozingen statt. Ausgerichtet wurde sie vom Pflegepraxiszentrum (PPZ) Freiburg für die 289 Teilnehmer*innen als hybride Veranstaltung in Präsenz und als Onlinetagung.  

Das Motto der Konferenz „Technologie bewegt Pflege“ wurde in all seiner Vielfalt von 44 Referent*innen beleuchtet. Ein Innovationswettbewerb (Link zu den Bannern), Demonstrationen und eine Industrieausstellung informierten über technische Neuerungen. Auch die 42 Posterbeiträge konnten gut zeigen, welche Entwicklungen es in verschiedenen technologischen Bereichen im Rahmen des Clusters in nunmehr beinahe fünf Jahren Forschung gegeben hat und wo sich die Pflege in Zukunft hinbewegen kann. Besonders bewegend war auch eine Podiumsdiskussion über ein Projektionssystem (Qwiek.up), welches aktuell im Cluster Zukunft der Pflege mit bereits vielversprechenden Ergebnissen erprobt wird. Es kamen auf der Podiumsdiskussion Anwender*innen verschiedener Professionen und eine Angehörige, die es selbst im Einsatz erlebt hat, zu Wort und konnten Ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Publikum teilen.

Getreu ihrem Motto stellte diese Clusterkonferenz heraus, wie sich die Technologien in den Alltag der Gesundheitsversorgung integrieren lassen, wie sich die Pflege dadurch weiterbewegen kann und welche Herausforderungen zu meistern sind. So wies die erste Keynote, gehalten von Dr. Caren Keeley (Universität Köln), auf die Herausforderungen der Partizipation in Forschungsprozessen mit vulnerablen Gruppen, wie z.B. Menschen mit Demenz, hin. In ihrem Vortrag zeigte sie unter anderem Wege auf, wie die Betroffenen in der Forschung Gehör finden und welche Möglichkeiten Forscher*innen haben, um mehr Teilhabe zu gewährleisten.

Die Keynote am zweiten Tag der Konferenz, gehalten von Christoph Golz (Fachhochschule Bern), stand unter dem Schwerpunkt Technostress bei Mitarbeitenden im Gesundheitswesen. Er zeigte auf, wie sich die Digitalisierung auf die Pflegenden und andere Berufsgruppen auswirken kann. Er beleuchtete, welche Implikationen und Sensibilitäten dies für die Einführung von Technologien und Digitalisierung in diesem Berufsfeld mit sich bringt.

Neben der wissenschaftlichen Betrachtung der Technologien und deren Einführung in die Praxis, konnten die Produkte auch in verschiedenen Sessions und an diversen Ständen ausprobiert werden, was hohen Anklang bei den Teilnehmer*innen fand. Einen bewegenden Einblick in die Lebenswelt von Betroffenen, welche auf moderne Technologien angewiesen sind, um ihre Lebensqualität trotz diverser Einschränkungen zu erhalten, bot darüber hinaus eine große Fotoausstellung mit Bildern und Zitaten der Personen.

Wir, das Team des PPZ Freiburg, haben die Konferenz sehr genießen können und sind mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gegangen. Wir möchten uns bei allen Teilnehmer*innen für den regen Austausch bedanken. Ein großer Dank geht an die Vertreter*innen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Sibylle Quenett und Lutz Gros, des Projektträgers VDI/VDE-IT und an all die Menschen, welche die Konferenz durch ihr professionelles Engagement bereichert und möglich gemacht haben.

Der Staffelstab für die 6. Konferenz des Clusters Zukunft der Pflege geht nun weiter an das PPZ Oldenburg. Wir sind gespannt und in freudiger Erwartung auf die nächste Clusterkonferenz 2023.

Die Gewinner*innen des Innovationswettbewerbs im Rahmen der 5. Clusterkonferenz "Zukunft der Pflege"

5. Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“ Technologie bewegt Pflege - 21.-22. September 2022

Das Pflegepraxiszentrum (PPZ) Freiburg richtet im Rahmen des Clusters Zukunft der Pflege (CZdP) die 5. Clusterkonferenz aus.

Das ausführliche Programm, weitere Informationen und die Anmeldung zur Hybrid-Veranstaltung finden Sie hier:

https://www.uniklinik-freiburg.de/zukunft-der-pflege-2022.html

Call for Abstracts zur Clusterkonferenz "Zukunft der Pflege 2022"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Entwicklung und Erforschung neuer Pflegetechnologien. Im Rahmen des Clusters „Zukunft der Pflege“ werden soziale und technische Innovationen in der Pflege zusammengebracht: Forschung, Wirtschaft und Pflegepraxis arbeiten gemeinsam mit Anwender*innen an neuen Produkten, die den Pflegealltag in Deutschland erleichtern und verbessern sollen.

Am 21./22.09.2022 findet die als Hybridveranstaltung geplante 5. Clusterkonferenz im Rahmen des Clusters Zukunft der Pflege in Freiburg statt. Sie steht unter dem Motto "Technologie bewegt Pflege"

Wir laden Sie herzlich zur Einreichung von Abstracts für Vorträge, Poster und Demonstrationen zu dieser Konferenz ein. Sie finden den Link und die zugehörigen Informationen unte https://www.uniklinik-freiburg.de/zukunft-der-pflege-2022.html

Wir, die Kolleginnen und Kollegen des veranstaltenden Pflegepraxiszentrums (PPZ) Freiburg, freuen uns auf Ihre Beiträge.

Deutscher Pflegetag 13.-14.11.2021

Der deutsche Pflegetag 2021 fand dieses Jahr am 13. und 14.10.2021 als Hybridveranstaltung statt und kann auf 5000 Teilnehmer*innen während seiner zwei Veranstaltungstage zurückblicken. Maximal 1500 Teilnehmer*innen befanden sich vor Ort im City Cube Berlin. Per Livestream konnten sich die weiteren Teilnehmer*innen zuschalten und mitdiskutieren. Im Fokus stand die Zukunft des Pflegeberufes. Neben interessanten Vorträgen und Diskussionen gab es eine Industrieausstellung vor Ort.

Das „Cluster Zukunft der Pflege“ (CZdP), gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), wurde durch Mitglieder der vier Pflegepraxiszentren (Freiburg, Nürnberg, Hannover, Berlin) vor Ort vertreten. In einem Vortrag unter dem Motto „Pflegepraxis Neu“ stellten sie verschiedene Projekte und Studien aus ihrem jeweiligen Pflegepraxiszentrum vor. Das Thema war „Einsatz von neuen Hilfsmitteln in der Pflege: Wie kommen Innovationen in der Praxis an?“

Im Pflegepraxiszentrum Freiburg werden innovative Pflegetechnologien im praktischen Pflegesetting erprobt, implementiert und evaluiert. Im Fokus stehen an diesem Standort die Interessen und Bedarfe von Anwendenden und Nutzer*innen sowie die Praktikabilität im Pflegealltag im Akutkrankenhaus. Im Rahmen dessen berichtete Helga Marx über die aktuell laufende Studie (UNEQ) zu einem audiovisellen Projektionssystem mit dem Namen Qwiek.up https://www.uniklinik-freiburg.de/ppz-freiburg/technik.html, welches auf mehreren Intensivstationen am Universitätsklinikum Freiburg eingesetzt wird. Das Thema lautete: Qwiek.up – Bildprojektion zur Aktivierung, Beruhigung und Orientierungsunterstützung bei Patient*innen mit kognitiver Beeinträchtigung.

Das Universitätsklinikum Freiburg war neben dem dort verorteten Pflegepraxiszentrum Freiburg auch durch Fr. Dr. Feuchtinger (Stabstelle für Qualität und Entwicklung) und durch Herrn Schiffer (Pflegedirektor) zum Thema „Pflegeressourcen“ mit einem Vortrag „Anziehend für Personal und Patient*innen – Magnetkrankenhäuser“ vertreten.

4. Clusterkonferenz im Rahmen des Clusters "Zukunft der Pflege"

Am 16. und 17.09.2021 fand die 4. Clusterkonferenz „Gemeinsam forschen? Für technische Lösungen im pflegerischen Handeln“ in einem digitalen Format statt. Ausgerichtet wurde es vom Pflegepraxiszentrum Hannover ( https://www.ppz-hannover.de/ ). Akteur*innen des Pflegepraxiszentrums Freiburg waren mit insgesamt acht Beiträgen vertreten.

Zum Themenbereich „Neue Wege in der Forschung: Partizipation und integrierte Ansätze“ gab es zwei Vorträge.

  • Sandra Schmidt (Universitätsklinikum Freiburg) hielt einen Vortrag zur Studie „Lärmmanagement und der Einsatz von Lärmampeln auf Intensivstationen zur Reduktion der Lärmbelastung für Intensivpatient*innen und Mitarbeitende“. S. Schmidt, C. Armbruster, S. Ziegler, C. Schmoor, B. Grotejohann, S. Walzer, E. Farin-Glattacker, J. Feuchtinger.
  • Helga Marx (Universitätsklinikum Freiburg) präsentierte einen Vortrag zur „Untersuchung zum Nutzen des Einsatzes von Qwiek.up als Hilfsmittel für die technikgestützte Betreuung, Aktivierung und Orientierungsgabe von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen im Akutkrankenhaus (UNEQ)“. H. Marx, S. Walzer, S. Ziegler, S. Jobst, J. Pfeil, C. Moeller-Bruker, P. König, C. Kunze, J. Feuchtinger.

Zum Themenbereich „Kompetenzförderung und -entwicklung der Zukunft! Was und wie muss geschult werden?“ präsentierte Ulrike Lindwedel (Hochschule Furtwangen) den Vortrag „Chancen und Hindernisse des Einsatzes von Telecare in der pädiatrischen Palliativversorgung aus Sicht der Versorgenden“.

Auch an allen drei angebotenen Workshops waren Mitglieder des PPZ-Freiburg an der Ausrichtung beteiligt.

  • Den Workshop „Von der ELSI-Begleitforschung zur integrierten Forschung: Perspektiven für eine nachhaltige Technikimplementierung“ gestalteten Christine Möller-Bruker (Ev. Hochschule FR; AGP Sozialforschung) und Sven Ziegler (PPZ-FR) mit.
  • Am Workshop „Pflegerischer Nutzen von digitalen Pflegetechnologien – Diskussion zwischen verschiedenen Perspektiven“ waren Sandra Schmidt (PPZ-FR), Christoph Armbruster und Prof. Peter König beteiligt. mit.
  • Der Workshop „Handlungskompetenz gemeinsam fördern!“  wurde von Ulrike Lindwedel (Hochschule Furtwangen), Helga Marx (PPZ-FR) und Stefan Jobst (Universität Freiburg, Institut für Pflegewissenschaft) mitgestaltet.

Auf der digitalen Posterausstellung wurden fünf Poster präsentiert:

  • Antje Schepputat (PPZ-FR): „Bettausstiegsinformationssysteme als Hilfsmittel in der Betreuung von Patient*innen mit kognitiven Beeinträchtigungen im Krankenhaus: Herausforderungen, Einflussfaktoren und Implikationen (ABaS)“. A. Schepputat, S. Ziegler, S. Walzer, J. Pfeil, P. König, C. Kunze, T. Klie, C. Moeller-Bruker, C. Schmoor, E. Takem, B. Grotejohann, J. Feuchtinger.
  • Stefan Jobst (Universität Freiburg, Institut für Pflegewissenschaft): „Neue Technologien als Element der Pflegeausbildung: Befragung von Lehrenden in der Pflege zu eigenen Kompetenzen, Bedarfen und Anforderungen“. S. Jobst, U. Lindwedel, H. Marx, S. Ziegler, C. Kugler, P. König, C. Kunze, J. Feuchtinger.
  • Ulrike Lindwedel (Hochschule Furtwangen): „Entwicklung eines internationalen Massive Open Online Kurs zur Versorgung von Menschen mit Demenz" U. Lindwedel, M. D. M. Pacheco Herrero, P. König.
  • Christine Möller-Bruker (Ev. Hochschule FR; AGP Sozialforschung): „Technikgestützte Pflege im Akutkrankenhaus – ethische und soziale Implikationen Ethnographische Ethik-Forschung zum mobilen Videoprojektor "Qwiek.up"“. J. Pfeil, C. Moeller-Bruker, S. Ziegler, H. Marx, S. Walzer, J. Feuchtinger, T. Klie.
  • Stefan Walzer (Hochschule Furtwangen): „Entwicklung eines Datenloggers zur Erfassung von Häufigkeiten und Zeitpunkten von Sensormattenauslösungen im Rahmen einer explorativen Studie zum Nutzen solcher Technologien im Krankenhaus “ S. Walzer, A. Bejan
    und
    „Erfassung von Komplexitäten bei der Implementierung von (digitalen) Gesundheitstechnologien: Ein deutschsprachiger Leitfaden“. S. Walzer, C. Armbruster, R. Allen, A. Bejan, S. Ziegler, J. Feuchtinger, E. Farin-Glattacker, C. Kunze.

Die ausschließlich virtuell durchgeführte Clusterkonferenz war eine besondere und interessante Herausforderung für alle Beteiligten, insbesondere für das ausrichtende Pflegepraxiszentrum Hannover, sehr gut gemeistert wurde.

Im nächsten Jahr wird die 5. Clusterkonferenz mit dem Motto: Technologie bewegt Pflege am 21. und 22. September 2022 vom Pflegepraxiszentrum Freiburg ausgerichtet.

Bericht zum virtuellem Treffen der AG4 - Technologische Innovationen aus Freiburg

Am 19. 05. 2021 wurde am PPZ Freiburg durch die Konsortialpartner Universitätsklinikum Freiburg (UKF) und dem Institut für Mensch, Technik und Teilhabe der Hochschule Furtwangen ein AG 4 - Treffen im Onlineformat ausgerichtet. Das Team des PPZ Freiburg stellte vier Pflegetechnologien und die jeweiligen aktuellen Projektkontexte vor. Dies beinhaltete Kurzvorträge und Live-Demonstrationen der Produkte mit anschließender Diskussion. Dabei eröffnete sich bei einigen Technologien ein interaktiver und offener Erfahrungsaustausch mit dezidierten technischen, kontextspezifischen und pflegerelevanten Fragen.

Den ganzen Bericht finden Sie hier

3. Clusterkonferenz im Rahmen des Clusters „Zukunft der Pflege“

Am 16. und 17.09.2020 fand die 3. Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“: Kann Digital Pflege?“ in einem digitalen Format statt. Ausgerichtet wurde es vom Pflegepraxiszentrum Nürnberg (https://www.ppz-nuernberg.de/). Insgesamt haben ca. 600 Teilnehmer*innen und mehr als 120 Referent*innen teilgenommen. Akteur*innen des Pflegepraxiszentrums Freiburg waren mit insgesamt sechs Beiträgen vertreten.

Zum Themenbereich „Erfahrungsberichte aus dem Cluster Zukunft der Pflege: Quo Vadis – Pflege und Technik?“ präsentierte Sven Ziegler (Universitätsklinikum Freiburg) den Vortrag „PPZ-Freiburg: Erfahrungen und Perspektiven des Technikeinsatzes in der Akutpflege“

Auf der digitalen Posterausstellung wurden fünf Poster präsentiert:

Postersession mit dem Thema „Pflegebezogener Outcome“ & „Digitale Kompetenzen und Bildung“:

  • Antje Schepputat (PPZ-FR): „Nutzen des Einsatzes eines Bettausstiegsinformationssystems in der Betreuung von Patient*innen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Bettausstiegstendenz im Krankenhaus aus der Mitarbeiterperspektive (ABaS)“.

Postersession mit dem Thema „Veränderungsprozesse im Pflegealltag“:

  • Sven Ziegler (PPZ-FR): „Innovationsmanagement von technischen Assistenzsystemen im Akutkrankenhaus“.

Postersession mit dem Thema „Technikeinführung in den Pflegealltag“:

  • Helga Marx (PPZ-FR): „Herausforderungen für die Technikeinführung innovativer Pflegetechnologien in den Pflegealltag in Akutkliniken am Beispiel eines audiovisuellen Projektors zur Betreuung von Patient*innen mit kognitiven Beeinträchtigungen“.
  • Stefan Walzer (Hochschule Furtwangen): „Erfahrungen von Pflegefachpersonen in der stationären Akut- und Langzeitpflege bei der Implementierung von technischen Assistenzsystemen“ und

„Potentialanalyse von technischen Assistenzsystemen in der Akutpflege“.

Die Teilnehmenden des Pflegepraxiszentrums Freiburg haben zudem an verschiedenen Workshops und Vortragssession teilgenommen und konnten sich so einen guten Überblick über die aktuellen Diskussionen zum Technikeinsatz in der Pflege verschaffen.

Die erstmalig ausschließlich virtuell durchgeführte Clusterkonferenz war eine besondere und interessante Herausforderung für alle Beteiligten, insbesondere für das ausrichtende Pflegepraxiszentrum-Nürnberg, die souverän gemeistert wurde.

Deutsche Übersetzung NASSS-Framework

Das NASSS –Framework ist ein Modell,  das 2017 von einem Team um Trisha Greenhalgh vorgestellt
wurde und eine großes Unterstützungspotenzial bietet, die Nichtnutzung
von Gesundheitstechnologien  und  Herausforderungen für die Verbreitung und die Nachhaltigkeit von
technikbasierten Veränderungsprozessen in Institutionen des Gesundheitswesens zu erklären. NASSS
steht dabei für nonadoption, abandonment, and challenges to the scale-up, spread, and
sustainability of health and care technologies.

Prof. Dr. Christophe Kunze vom Institut Mensch Technik und Teilhabe an der Hochschule
Furtwangen hat hierzu nun eine autorisierte deutsche Übersetzung vorgelegt, die es einem breiteren
Kreis von Anwender*innen ermöglicht, dieses Modell zu nutzen.
Die Übersetzung kann hier abgerufen werden.

Besichtigung des VR-Labors Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Am 08.11.2019 fand an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt eine Veranstaltung zur Besichtigung des VR-Labors statt. Die Veranstaltung wurde von der FHWS, dem Institut für Rettungswesen, Notfall und Katastrophenmanagement (IREM) und dem Pflegepraxiszentrum (PPZ) Nürnberg ausgerichtet. Die Zielgruppe waren insbesondere die Mitglieder der clusterübergreifenden Arbeitsgruppe AG4 – Technologische Innovationen (http://www.cluster-zukunft-der-pflege.de/index.php/arbeitsgruppen/), die Veranstaltung stand aber allen Mitgliedern des Clusters „Zukunft der Pflege“ des Pflegeinnovationszentrums (PIZ) und der vier PPZs offen.In den Räumlichkeiten des Virtual Reality Labors der FHWS stellten Studierende der Fakultät für Wirtschaftsinformatik im Rahmen ihrer Projekte und Seminare verschiedene Technologien aus dem Bereich der Virtual Reality und Augmented Reality vor. Hierbei hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit des Erlebens/der praktischen Anwendung folgender Szenarien

  • eine Simulation eines Stromausfalls/Blackouts,
  • eine Simulation eines Massenunfalles im Straßenverkehr,
  • virtuelle Touren durch Funktionsbereiche im Krankenhaussetting,
  • Lehrmodule zur menschlichen Anatomie sowie
  • eine Sinnesreise in einer „Sensiks Box“.

Im Fokus stand die Diskussion möglicher Anwendungsfelder der vorgestellten Technologien im Bereich des Gesundheitswesens und der Pflege sowie Herausforderungen an die Technik der unterschiedlichen VR- und AR-Technologien.

Vertreten war das PPZ-Freiburg durch Helga Marx vom Universitätsklinikum Freiburg und Stefan Walzer und Alexander Bejan von der Hochschule Furtwangen.

Meet & Match Robotik in der Pflege

 Am 26. September 2019 fand in Heilbronn die Veranstaltung „Meet & Match: Robotik in der Pflege“ statt, die von der BIOPRO Baden-Württemberg, der Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg und dem Pflegenetz Heilbronn e.V. veranstaltet wurde.

Ziel der Veranstaltung war es, Vertreterinnen und Vertreter aus der Forschung, der Pflegepraxis und der Wirtschaft zusammenzubringen und eine Diskussion der unterschiedlichen Perspektiven sowie Vernetzungsaktivitäten in Gang zu bringen.

Neben Hauptvorträgen, in denen der Entwicklungstand der Robotik in der Pflege, die Perspektive der Pflegepraxis sowie aktuelle Entwicklungen fokussiert wurden, gab es eine „Short Presentation Session“, in der es die Gelegenheit gab in Kurzvorträgen die eigene Arbeit und/oder Perspektive vorzustellen. Hier waren auch Helga Marx und Sven Ziegler vertreten, die Herausforderungen und potenzielle Ansatzpunkte im Pflegepraxiszentrum Freiburg thematisierten, woraus sich einige spannende Gespräche mit anderen Teilnehmenden ergaben.

Die Veranstaltung – mit einem eher technischen Schwerpunkt – hat einen guten Überblick über unterschiedliche Aktivitäten und Akteure in Baden-Württemberg zur Robotik in der Pflege gegeben.

ENI 2019 – European Nursing Informatics 2019

Der Kongress für IT in der Pflege und den Gesundheitsberufen ENI fand am 05./06. September 2019 in Flensburg statt und stand unter dem Motto „Brücken bauen - Grenzen überwinden. Innovationen in der ambulanten und stationären Pflege“.

Auf der Veranstaltung wurde in theoretischen Vorträgen und Projektberichten ein breites Themenspektrum, wie z.B. Robotik in der Pflege, Digitale Gesundheitstechnologien, Optionen und Auswirkungen technologischer Innovationen in und auf unterschiedliche(n) Pflegesettings sowie Auswirkungen für die Qualifikation diskutiert. Das Thema „ELSI“ (Ethical, Legal, Social Issues) wurde ebenfalls an vielen Stellen aufgegriffen. Eine umfangreiche Posterausstellung rundete das Programm ab.

Das PPZ-Freiburg war mit einem von Sven Ziegler gehaltenen Keynotevortrag zum Thema „Integrierte Bettsensorik Mobility Monitor – Technikgestützte Bewegungsprofile zur Reduzierung von Über- oder Unterversorgung“ vertreten, bei dem das entsprechende Projekt und erste Ergebnisse vorgestellt und diskutiert wurden.

Die Konferenz bot einen guten Überblick über aktuelle Aktivitäten zum Technikeinsatz in der Pflege aus der Perspektive unterschiedlicher Fachdisziplinen.

Download Präsentation

2. Clusterkonferenz im Rahmen des Clusters „Zukunft der Pflege“

Am 16./17.09.2019 fand die 2. Clusterkonferenz im Rahmen des Clusters „Zukunft der Pflege“ mit 300 Teilnehmern statt. Ausrichter war dieses Jahr das PPZ-Berlin. Auf dem sehr schönen Gelände des Johannesstifts ging es zwei Tage um Techniken zur Unterstützung von Bewohnern/Patienten und Pflegenden.

Am ersten Tag wurden die folgenden Schwerpunkte bearbeitet:

• Einstellung professionell Pflegender gegenüber Pflegeinnovationstechnologien,

• Gestenbasierte Mensch-Technik-Interaktion,

• Technische Innovationen für Menschen mit Demenz,

• Unterstützung in der Kommunikation und Dokumentation

• und um die Frage, in welchen Bereichen Technik die Versorgung unterstützen kann.

Stefan Walzer präsentierte den Beitrag „Evaluation und Potential technikgestützter Betreuung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus“.

Auf der Poster-Ausstellung mit 30 Postern war das PPZ-Freiburg mit drei Postern vertreten (siehe Fotos). Antje Schepputat, Isabelle Hempler, Jonas Schäfer, Johanna Pfeil und Florian Wernicke standen für Fragen der Besucher bei den Postern.

Beim Get-together am Abend gab es einen regen Austausch.

Am zweiten Tag wurden in den Parallelsessions die folgenden Schwerpunkte bearbeitet:

• Erfahrungen aus dem Cluster „Zukunft der Pflege“

• Robotik in der Pflege

• Ethische, rechtliche und soziale Implikationen beim Einsatz robotischer Systeme

• Schulungs- und Bildungskonzepte – welche Grundlagen bestehen?

• Schwerbetroffene im Fokus ethischer Reflexion

• Unterstützung in der Häuslichkeit.

Im Workshop „Lessons Learned to do better – Praxiserfahrungen nutzbar machen“ wurden mit der Methode des World Cafés Lösungsansätze für die Probleme zu IT-/Technikschnittstellen, Versorgung vs. Forschung sowie Rekrutierung von Stakeholdern/Pflegenden für Projekte bearbeitet.

Sechs Start-up-Unternehmen stellten ihr Produkt vor. Via Online-Abstimmung wählten die Teilnehmer ihren Favoriten Syno IQ www.syno-iq.io/synosensecare/, welcher von BrückenKöpfe Berlin einen Innovationspreis in Form eines Unternehmerworkshops mit der Geschäftsführung der BrückenKöpfe und aktive Einbindung in das Programm des Deutschen Pflegetages 2020 für eine der Programmsäulen „Pflege neu“, „Pflege digital“ oder „Pflege interdisziplinär“ erhielt.

Fazit:

Es war eine sehr rege Clusterkonferenz mit vielen guten und wichtigen Beiträgen. Es ist eine Welle im Cluster und bei den Ausstellern/Technikanbietern zu spüren, mehr und bessere Technik zu wollen, diese herzustellen und einzusetzen. Die 3. Clusterkonferenz findet am 16./17.09.2019 in Nürnberg statt. Wir freuen uns darauf.

Deutscher Pflegetag 14.-16.03.2019

Auf der Ausstellung des Deutschen Pflegetags präsentierten vom 14. bis 16.03.2019 war auch ein Stand des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten „Clusters Zukunft der Pflege“ unter dem Motto „Pflegeinnovationen in die Praxis bringen“ vertreten. Hier präsentierten das Pflegeinnovationszentrum (PIZ) aus Oldenburg sowie die vier Pflegepraxiszentren (PPZ) aus Berlin, Hannover, Nürnberg und Freiburg ihre Projekte und technischen Innovationen. Aus dem PPZ-Freiburg war das Universitätsklinikum durch Carolin Hajduk und Sven Ziegler vertreten, die das PPZ und insbesondere das derzeit auf den Intensivstationen des Neurozentrums laufende Projekt zur integrierten Bettsensorik (Mobility Monitor) vorstellten. Dies erfolgte in Sessions am Stand, in spannenden Gesprächen mit interessierten Besucherinnen und Besuchern aus unterschiedlichen Feldern der Pflege sowie im Rahmen eines Besuchs des für das Cluster zuständigen Vertreters aus dem BMBF, Herrn Ministerialdirigent Engelbert Beyer.

Pflegepraxiszentrum Freiburg

Hugstetterstr. 49
79106 Freiburg
Tel.: 0761 27019022
E-Mail: ppz-freiburg@uniklinik-freiburg.de

 

Projektpartner

Universität Freiburg