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Institut für Genetische Epidemiologie

Willkommen beim Institut für Genetische Epidemiologie!

Wir generieren neue Erkenntnisse über die Physiologie und Pathophysiologie komplexer menschlicher Merkmale und Erkrankungen, die aus einem Zusammenspiel genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren entstehen. Zu diesem Zweck führen wir epidemiologische und klinische Studien durch und nutzen Daten aus solchen Studien. Durch die Verknüpfung (epi-)genetischer Informationen Tausender Studienteilnehmer mit klinischen Informationen und Biomarkern können wir genetische und umweltbedingte Risikofaktoren für Erkrankungen identifizieren und Hypothesen zu den beteiligten Mechanismen aufstellen. So ist es beispielsweise möglich neue Transportproteine identifizieren, die an der Entstehung von Stoffwechselerkrankungen beteiligt sind. Unsere Ansätze wenden wir sowohl in lokalen Studien als auch in großen internationalen Forschungsverbünden an und entwickeln dazu bei Bedarf neue Methoden. Wir haben ein besonderes Interesse an Erkrankungen der Niere, des Stoffwechsels sowie an kardiovaskulären Erkrankungen. Unser Ziel ist es Studierenden die Grundlagen epidemiologischen Arbeitens zu vermitteln und durch unsere Forschung zur verbesserten Erkennung, Prävention und Behandlung von komplexen Erkrankungen beizutragen.

Das Institut für Genetische Epidemiologie ist Teil des Departments für Datengeleitete Medizin.

News:

  • Juli 2021: Pascal Schlosser erhält DFG-gefördertes Walter-Benjamin-Stipendium "Proteome-wide Association Studies of Metabolites and Kidney Function" (SCHL 2292/1-1)Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert für die nächsten zwei Jahre ein Projekt an der Johns Hopkins School of Public Health unter der Leitung von Pascal Schlosser. Im Rahmen dieses Walter-Benjamin-Stipendiums wird er zusammen mit dem Team von Prof. Dr. Morgan Grams und Prof. Dr. Josef Coresh die Zusammenhänge zwischen dem Proteom und dem Metabolom einerseits und dem Proteom und der Nierenfunktion andererseits untersuchen.
  • Juli 2021: Beteiligung am neuen Sonderforschungsbereich OncoEscapeDer SFB 1479 „OncoEscape – Onkogen getriebener Immun Escape“ wird ab 01.07.2021 für vier Jahre mit knapp 11 Millionen Euro von der DFG gefördert. Das Institut für Genetische Epidemiologie wird als Teil des Service Projektes dazu beitragen, immunzell-spezifische metabolische Marker zu identifizieren und zu charakterisieren.
  • Juni 2021: Anna Köttgen ist in die Nationale Akademie der Wissenschaften – Leopoldina aufgenommen wordenDie Wahl zum Mitglied in die Leopoldina ist für Wissenschaftler*innen eine der höchsten akademischen Auszeichnungen und Würdigungen.
  • Mai 2021: Dr. Pascal Schlosser erhält MEDEP Fellow AwardPascal Schlosser erhält MEDEP Fellow Award des SFB 992 Medical Epigenetics. Der Preis ist mit 30000€ an Fördermitteln dotiert, welche in seinem Projekt zu Epigenom-basierten proteomweiten Assoziationsstudien zur Nierenfunktion in Granulomatose mit Polyangiitis verwendet werden.
  • Mai 2021: Neues DFG-finanziertes Forschungsprojekt "Aufdeckung und Charakterisierung von Risikofaktoren für die Progression von chronischer Nierenerkrankung und das Auftreten von kardiovaskulären Erkrankungen und Tod" (SE 2407/3-1)Die DFG fördert in den nächsten zwei Jahren das Projekt von Peggy Sekula zur Untersuchung von Metabolit-Konzentrationen (Plasma und Urin) in Patienten mit chronischer Nierenerkrankung in Bezug auf deren Assoziation mit und Prädiktion von prospektiven Endpunkten wie Mortalität, terminales Nierenversagen und kardiovaskuläre Ereignisse. Als Grundlage dienen Daten und Messungen, die von Teilnehmern der GCKD-Studie erhoben wurden.
  • April 2021: Mitgliedschaft in der American Society for Clinical InvestigationAnna Köttgen wurde als neues Mitglied in die angesehene American Society for Clinical Investigation gewählt. https://www.the-asci.org/membership/new/2021
  • April 2021: Antrittsvorlesung von PD Dr. Peggy SekulaAm 23. April 2021 (16:00 s.t.) wird PD Dr. Peggy Sekula ihre Antrittsvorlesung zum Thema „Genetische Epidemiologie: Ein Einblick in die Methoden“ halten. Um die Teilnahme zahlreicher Interessenten zu erlauben, wird die Antrittsvorlesung online durchgeführt (Zoom: Meeting-ID 648 6276 2479, Kenncode NUBStWz2v).
  • März 2021: Neue Veröffentlichung "pgainsim: an R-package to assess the mode of inheritance for quantitative trait loci in GWAS" in Bioinformatics (Erst-/Letztautorenschaften)Wir haben ein R-package entwickelt um den zugrundeliegenden Modus der Vererbung einer genetischen Assoziation zu untersuchen. https://doi.org/10.1093/bioinformatics/btab150
  • März 2021: Neue Veröffentlichung "Rare genetic variants affecting urine metabolite levels link population variation to inborn errors of metabolism" in Nature Communications (Erst-/Letztautorenschaften)In diesem Projekt haben wir die Einflüsse exonischer Varianten auf die Level von Urin-Metaboliten, welche von den GCKD-Teilnehmern erhoben wurden, untersucht. Insgesamt 128 signifikante Assoziationen wurden beobachtet. 16 der 30 involvierten Gene sind bereits im Zusammenhang mit angeborenen Stoffwechselstörungen bekannt. In silico Gen-Knockout-Modelle in einem virtuellen Menschen prädizieren metabolische Änderungen mit derselben Richtung, wie wir sie in unseren GCKD-Teilnehmern beobachtet haben. Unsere Studie impliziert neue Kandidaten (Varianten, Gene) für angeborene Stoffwechselstörungen. https://www.nature.com/articles/s41467-020-20877-8
  • März 2021: Dr. Pascal Schlosser erhält den Gustav-Adolf-Lienert Preis 2021Pascal Schlosser erhält den Gustav-Adolf-Lienert Preis. Der Preis wird von der International Biometric Society, German Region zur Auszeichnung herausragender Publikationen auf dem Gebiet der Biometrie verliehen. Der Preis wurde für unsere Veröffentlichung zu Netboost, einem Netzwerkanalyseverfahrens zur lokalen Dimensionsreduktion, in IEEE Transactions on Computational Biology and Bioinformatics vergeben. https://ieeexplore.ieee.org/document/9084262
  • Januar 2021: PD Dr. Peggy Sekula wird Gast-Editor bei MetabolitesPD Dr. Peggy Sekula wird zum Gast-Editor bei Metabolites für das Special Issue “Metabolomics Approaches for the Understanding, Diagnosis and Monitoring of Chronic Kidney Diseases” ernannt. Annahmeschluss für Einreichungen ist der 21. Juni 202. Weiter Informationen: https://www.mdpi.com/journal/metabolites/special_issues/Metabolo_Kidney
  • Januar 2021: Sonderforschungsbereich 1453 "Nephrogenetik" bewilligtWunderbare Neuigkeiten: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung des Sonderforschungsbereiches 1453 "Nephrogenetik" an der Universität Freiburg bewilligt (Sprecherin: A. Köttgen; drei geförderte Projekte im Institut für Genetische Epidemiologie). Mittels komplementärer Ansätze werden 15 wissenschaftliche Projekte von 2021 bis 2024 Evidenz basierend auf monogenen und komplexen Nierenerkrankungen dazu nutzen, neue Erkenntnisse über potentiell modifizierbare Kandidatenmoleküle und Pathways zu erlangen. Eine eigene Website ist momentan in Arbeit.
  • Dezember 2020: Anna Köttgen erhält den LandesforschungspreisAnna Köttgen wird mit dem diesjährigen baden-württembergischen Landesforschungspreis für Grundlagenforschung ausgezeichnet. Der Preis wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen verliehen und ist der höchstdotierte Forschungspreis, den ein Bundesland ausschreibt. Mit der Förderung von 100.000 Euro haben die Preisträger*innen die Möglichkeit, ein Forschungsvorhaben ihrer Wahl umzusetzen. https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/online-magazin/forschen-und-entdecken/landesforschungspreis-fuer-anna-koettgen?set_language=de https://www.youtube.com/watch?v=E1OF1y9wL1o&feature=youtu.be
  • November 2020: Dr. Fruzsina Kotsis schließt Facharztausbildung abGlückwünsche an Fruzsina Kotsis zur Fachärztin für Nephrologie!
  • November 2020: Dr. Pascal Schlosser erhält den Eugen-Graetz Preis 2020Pascal Schlosser erhält den mit 1.200 Euro dotierten Eugen-Graetz Preis. Der Preis wird von der Universität Freiburg zur Auszeichnung herausragender Publikationen auf dem Gebiet der Medizin, Chemie und Pharmazie verliehen. Der Preis wurde für unsere Veröffentlichung zur Genetik des Metabolismus in Nature Genetics vergeben. https://www.nature.com/articles/s41588-019-0567-8 https://uni-freiburg.de/universitaet/universitaet-im-ueberblick/herausragende-leistungen/freiburger-nachwuchsfoerderpreise/
  • Juni 2020: Unser Nierenzelltyp Manuskript wurde vom Journal of the American Society of Nephrology angenommen (Erst-/Letztautorenschaften)Unser Manuskript "Integration of GWAS summary statistics and gene expression reveals target cell types underlying kidney function traits" wurde vom Journal of the American Society of Nephrology angenommen.

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. med. Anna Köttgen
Master of Public Health (M.P.H.)
Direktorin

E-mail: anna.koettgen@uniklinik-freiburg.de
Tel.: ++49 (0)761 270-78050

M.A. Julia Meyer-Taffoureau
Sekretariat, Assistenz

E-mail: julia.meyer-taffoureau@uniklinik-freiburg.de
Tel.: ++49 (0)761 270-78051
Fax: ++49 (0)761 270-78040

Dipl. Vw. Andrea Schmölders
Koordination

Email: andrea.schmoelders@uniklinik-freiburg.de

Tel.: ++49 (0)761 270-78250
Fax: ++49 (0)761 270-78040

Adresse


Institut für Genetische Epidemiologie
Hugstetter Straße 49
D 79106 Freiburg