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Institut für Medizinische Biometrie
und Statistik (IMBI)

GAP

Gut informierte Kommunikation zwischen Arzt und Patient

Kooperationsprojekt mit Cochrane Deutschland (Universitätsklinikum Freiburg; Konsortialführer), Lehrbereich Allgemeinmedizin (Universitätsklinikum Freiburg), Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie (Universität Freiburg), Allgemeinmedizin (Universitätsklinikum Erlangen), Institut für Medizinische Biometrie und Statistik, Bereich Medical Data Science (Universität Freiburg), Institut für Journalistik (TU Dortmund) und der BKK, Landesverband Bayern.

Die SEVERA übernimmt zusammen mit der Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie die Funktion des Evaluierenden Instituts.

Förderung im Rahmen des Innovationsfonds Versorgungsforschung (Neue Versorgungsformen)

Projektlaufzeit: Oktober 2017 – September 2021

Studien weisen darauf hin, dass in Deutschland Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen Bereich sowie Patientinnen und Patienten sich von der international auf Englisch publizierten medizinischen Forschung abgeschnitten fühlen und das Fehlen von unabhängigen, aktuellen, evidenzbasierten und niedrigschwelligen Informationsquellen als Mangel identifizieren. Ziel der hier entwickelten, implementierten und wissenschaftlich evaluierten neuen Versorgungsform ist, eine bessere medizinische Informiertheit für Patienten, Ärzte und weitere Gesundheitsberufe zu ermöglichen. Dies erfolgt durch einen anonymen, niedrigschwelligen Online-Zugang zu evidenzbasierten, aktuellen, unabhängigen und verständlichen Informationen über medizinische Probleme und Versorgungsangebote.

Die Evaluations beinhaltet eine prospektive, kontrollierte Interventionsstudie mit Prozess- und Ergebnis-Evaluation mit Prä-, Post- und Follow-up-Erhebung. Die Interventionsgruppe besteht aus 200 Ärzten und 1.000 Patienten; die Kontrollgruppe aus 100 Ärzten und 500 Patienten. Primäre Endpunkte sind die Informiertheit von Arzt und Patient, die Bewertung der Arzt-Patient-Kommunikation sowie die wahrgenommene Patientenbeteiligung an der Konsultation. Als sekundäre Endpunkte werden betrachtet: Rückenschmerzbezogene Arbeitsunfähigkeitstage und Inanspruchnahme des Gesundheitsversorgungssystems.

Projektleitung in der SEVERA

Prof. Dr. Erik Farin-Glattacker

Projektmitarbeitende in der SEVERA

Dr. Christian Schlett