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Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin

Toxische Lipide als Bestandteil liposomaler Wirkstoffträger

Liposomen werden seit einigen Jahren erfolgreich als Wirkstoffträger in der Krebsbehandlung eingesetzt. Zur Herstellung der Liposomen werden gewöhnlich Phospholipide und Cholesterol verwendet. In Zellkulturversuchen zur synergistischen Wirkung von Doxorubicin und verschiedenen Lipiden zeigten einige der untersuchten Lipide eine hohe Toxizität. Anhand weiterer Zellkulturmodelle wird momentan sowohl die Toxizität verschiedener Lipide untersucht und verglichen, als auch der dem Absterben zugrunde liegende Mechanismus erforscht. Mit Hilfe der erhaltenen Daten soll exemplarisch ein verbesserter Wirkstoffträger hergestellt und mit den herkömmlichen Wirkstoffträgern verglichen werden. Langfristiges Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines optimierten Wirkstoffträgers, dessen Bestandteile die zytotoxische Wirkung des transportierten Wirkstoffes potenzieren, um so eine effektivere Tumortherapie zu ermöglichen.

 

Ansprechpartner: Dr. Gerhard Pütz, Chemiker und Annette Peters, PhD student

Forschungsgruppe Pütz