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Klinik für Neurochirurgie

Meningeom

Meningeom (hellgrauer Tumor oberhalb der Augenhöhle)

Was ist ein Meningeom?

Das Gehirn ist umgeben von den Meningen, den Hirnhäuten. Aus deren Gewebe kann sich ein Meningeom entwickeln. Die meisten dieser Tumoren sind gutartig und i. d. R. langsam wachsend. Bösartige oder schnellwachsende Meningeome treten nur vereinzelt auf. In seltenen Fällen kann sich ein gutartiges in ein bösartiges Meningeom umwandeln. Daher sollten auch Menigeome, die keine akute Behandlung erfordern, regelmäßig kontrolliert werden. Während einer Schwangerschaft kann das Wachstum beschleunigt sein. Daher empfiehlt sich in dieser Zeit eine besondere Kontrolle.

Wann und wie häufig treten Meningeome auf?

Meningeome machen ungefähr 14-20 % aller primären Tumoren aus, die innerhalb des Schädels auftreten, also der intrakraniellen Tumoren. Sie entwickeln sich meist ab dem mittleren Lebensalter. Bei Kindern sind Meningeome selten (ca 3 % aller Hirntumore).

Welche Symptome und Beschwerden verursacht ein Meningeom?

Meningeome können lange Zeit wachsen, ohne Beschwerden zu verursachen, daher werden sie oft nur zufällig entdeckt. Die Art der Beschwerden hängt von der Lage im Gehirn ab. Typisch sind: Kopfschmerzen, Erbrechen, Krampfanfälle, Lähmungserscheinungen (Halbseitenlähmung / Hemiparese) sowie Einschränkungen bei der Sehschärfe und der Hirnleistung (kognitive Einschränkung).

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Bei Meningeomen ist die operative Entfernung die Behandlung der Wahl. Nach der Operation kann bei schnell wachsenden Tumoren oder bei Vorliegen eines Tumorrezidivs eine ergänzende Strahlentherapie sinnvoll sein.

Klinik für Neurochirurgie

im Neurozentrum
Breisacher Str. 64
D-79106 Freiburg

Telefon: 0761 270-50010/-50020
Telefax: 0761 270-50240
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Ärztlicher Direktor