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Biobanken - warum Bioproben für die medizinische Forschung spenden?

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Quelle: GBN

Infografiken

 

 

Für weitere Informationen zur Spende von Proben und damit unterstütze Erfolgsgeschichten besuchen Sie die Website www.biobanken-verstehen.de, um einen Einblick in die Arbeit moderner Biobanken zu haben.

Was sind Biobanken?

Biobanken sammeln, verarbeiten und verwalten Bioproben und stellen diese zusammen mit medizinischen Daten der Forschung zur Verfügung.

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Warum brauchen wir Biobanken?

Biobanken dienen dazu die medizinische Forschung zu unterstützen. Langfristig und systematisch gesammelte Bioproben verknüpft mit klinischen und biografischen Daten werden in der Forschung eingesetzt um Erkenntnisse über die Entstehung, Erkennung und Prognose von Krankheiten zu erlangen.

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Einwilligungsmanagement und Datenschutz

Bei der Patient*inneneinwilligung der FREEZE-Biobank handelt es sich um Ihre Einwilligungserklärung für die Nutzung der für Ihre Behandlung nicht mehr benötigten Bioproben. Ihre erteilte Einwilligung ist die Grundlage dafür, dass diese Proben in der FREEZE-Biobank und ihren Partner-Biobanken am UKF eingelagert und für aktuelle oder zukünftige Forschungsprojekte genutzt werden können. Proben und Daten, die im Rahmen medizinischer Behandlungen gewonnen wurden, können nur dann für die Forschung verwendet werden, wenn die Spender*in über alle Aspekte vollständig aufgeklärt wurde und dafür ihr*sein Einverständnis gegeben hat. Mehr dazu finden Sie unter dem folgenden Link: Einwilligungserklärung und Datenschutz

 

 

 

Proben spenden: So funktioniert es

Wenn Sie aufgrund einer Erkrankung in der Uniklinik Freiburg behandelt werden oder an einer Studie teilnehmen, dann ist es oft notwendig, dass Blut, Gewebe oder andere Körpermaterialien zur Diagnose oder aus therapeutischen Gründen entnommen werden. Wenn Sie einwilligen, kann dieses Material auch für die Forschung verwendet werden. Hierfür wird es zunächst in der FREEZE-Biobank eingelagert und später für die wissenschaftliche Forschung verwendet.

Bioproben sind unverzichtbar für die medizinische Forschung zur Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen. Eine einzige Bioprobe kann für viele verschiedene zukünftige Forschungszwecke eingesetzt werden. Oft ist der genaue Verwendungszweck zum Zeitpunkt der Probenspende noch gar nicht bekannt.

Wenn Sie eine Bioprobe spenden, wird die Probe zunächst aufgearbeitet und anschließend in der FREEZE-Biobank eingelagert. So bleibt sie sehr lange haltbar. Suchen Wissenschaftler*innen nach bestimmten Proben für ein Forschungsprojekt, dann fragen sie bei der FREEZE-Biobank nach, ob diese Proben dort vorhanden sind. Ist das der Fall, darf zunächst die Ethik-Kommission keinerlei Einwände gegen das geplante Forschungsprojekt haben. Danach muss auch das Wissenschaftliche Vergabekomitee der FREEZE-Biobank der Herausgabe von angefragten Bioproben zustimmen. Auf diese Weise kann jede Probenspende zur Entwicklung neuer Therapien und zu einer besseren Behandlung zukünftiger Patientengenerationen beitragen.

Biobanken an deutschen Universitätskliniken sind sehr sichere Proben- und Datenspeicher. Die FREEZE-Biobank steht unter strenger Aufsicht der Klinikleitung, des Datenschutzes und der Ethik-Kommission. Zusammen mit den Bioproben werden einige personenbezogene Daten wie Diagnose, Alter oder Krankheitsverlauf gespeichert. Die Daten werden nach den gültigen Datenschutzgesetzen verschlüsselt (pseudonymisiert) und in einem streng zugangskontrollierten Informationsmanagement-System gespeichert. Nur in verschlüsselter Form – also ohne direkten Bezug zur jeweiligen Person - werden Proben und Daten nach zuvor festgelegten Kriterien für die Forschung bereitgestellt.

Für mehr Informationen zu unserem Datenschutz und Einwilligungsmanagement klicken Sie auf den Link: Einwilligungserklärung und Datenschutz

Klicken Sie auf den Link für weitere häufige gestellte Fragen zum Thema: Proben spenden: So funktioniert es

Ausgewählte Projekte

Das Nationale Pandemie Kohorten Netz (NAPKON) schafft gemeinsam mit weiteren Komponenten des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) grundlegende Infrastrukturen für das erfolgreiche Verständnis und damit für die Bekämpfung von Pandemien am Beispiel der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)

COVIM adressiert die folgenden Fragen: „Wer ist wodurch und wie lange vor einer SARS-CoV-2 Infektion immunologisch geschützt?“ und „Wie kann immunologischer Schutz von wenigen immunen Personen auf viele nicht-immune Personen übertragen werden?“

Neue, vielversprechende Ergebnisse aus der Krebsforschung sollen möglichst schnell in die klinische Entwicklung und Anwendung gelangen.

Die Medizininformatik-Initiative schafft die Voraussetzungen dafür, dass Forschung und Versorgung näher zusammenrücken.