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Institut für Rechtsmedizin

Herzlich willkommen im Institut für Rechtsmedizin

Das Institut vertritt das Fach Rechtsmedizin in Forschung, Lehre und Dienstleistung. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen einen Überblick über die Arbeitsbereiche des Instituts, aktuelle Forschungsprojekte, Publikationen und Lehrveranstaltungen geben.


Das Institut gliedert sich in die Arbeitsbereiche   

   Forensische Medizin   

   Forensische Molekularbiologie   

   Forensische Toxikologie


Zu den Aufgaben gehören

   Forschung, Lehre und Dienstleistungen

auf dem gesamten Gebiet der Rechtsmedizin.
Durch die Einbindung in das Universitätsklinikum besteht ein intensiver Kontakt zu den klinischen Einrichtungen - sowohl in der Lehre und Forschung als auch in der Krankenversorgung (Konsiliartätigkeit, toxikologische Notfallanalytik, Mitwirkung bei Hirntoddiagnostik).
Das Institut für Rechtsmedizin ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. (Anlage zur Akkreditierungsurkund


Allgemeine Hinweise zu Schutzmaßnahmen für Probanden angesichts der Covid 19 Pandemie

Alle Probanden die das Institut für Rechtsmedizin aufsuchen, müssen zwingend einen eigenen Mund-Nase-Schutz (MNS, Schutzmaske) mitbringen und innerhalb des Instituts ständig tragen. Im Wartebereich innerhalb des Instituts darf sich maximal eine Person aufhalten. Außerhalb des Instituts befindet sich der Wartebereich vor der Tür auf der rechten Seite der Rampe.

Bitte beachten Sie überall den Sicherheitsabstand von 1,5 - 2,0 Metern sowie die übrigen Hygienemaßnahmen!

Personen mit Erkältung sowie Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage positiv auf COVID-19 getestet wurden, oder Kontakt mit Personen hatten, die innerhalb der letzten 14 Tage positiv auf COVID-19 getestet wurden, dürfen nicht kommen. Wir behalten uns vor, entsprechende Personen abzuweisen.


Aktuelle Hinweise zu Anmeldungen zum Abstinenzkontrollprogramm oder Abgabe von Haarproben

Bitte vereinbaren Sie abweichend vom bisherigen Vorgehen telefonisch einen Termin bei Birgit Hofmann-Sauer unter 0761 - 203-6854

Sprechzeiten für die Terminvergabe:   

     Dienstag, 02.06.2020, 09:00 bis 12:00 Uhr
     Mittwoch, 03.06.2020, 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
     Donnerstag, 04.06.2020, 09:00 bis 12:00 Uhr


     Dienstag, 09.06.2020, 09:00 bis 12:00 Uhr
     Mittwoch, 10.06.2020, 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
     Donnerstag, 11.06.2020, 09:00 bis 12:00 Uhr

Diese Sprechzeiten werden regelmäßig aktualisiert.

Für Teilnehmer an einem Abstinenzkontrollprogramm im Rahmen der Fahreignungsdiagnostik gelten die Hinweise der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie (DGVP) und Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM). Bereits bestehende Abstinenzkontrollprogramme gelten vom 25.03.2020 bis 19.04.2020 als entschuldigt unterbrochen.


Im Rahmen der Auftragsbearbeitung ist es erforderlich, personenbezogene und z.T. auch medizinische Daten zu verarbeiten. Da die Vorgänge sowohl innerhalb unseres Institutes als auch im Zusammenspiel mit weiteren an der Auftragsbearbeitung beteiligten Personen/Institutionen nicht leicht zu überblicken sind, haben wir die nachfolgenden Informationen zusammengestellt:

Informationen zum Datenschutz

Albrecht VI., Erzherzog von Österreich, stiftete 1457 die Alma Mater Friburgensis als rechtlich selbständige Universität mit eigener Gerichtsbarkeit. Der Vorlesungsbetrieb wurde 1460 aufgenommen.

Ab 1755 fanden regelmäßige Lehrveranstaltungen über Rechtsmedizin (damals “Medicina legalis”) statt. Der erste Professor für Gerichtliche Medizin an der Universität Freiburg war Franz Carl Anton RODECKER (1769-1773).

1942 sollte erstmals ein eigenes Institut für Gerichtliche Medizin eingerichtet werden (unter Herbert ELBEL). Kurz nach der behelfsmäßigen Unterbringung in der Albertstraße 4 wurde das Institut am 27.11.1944 beim Bombenangriff zerstört.

Institutsgebäude 1962

Nach dem Kriegsende übernahmen zunächst die Pathologen Gerhard LIEBEGOTT und Franz BÜCHNER die Tätigkeit auf forensisch-pathologischem Gebiet. Am 23.03.1954 wurde Günther WEYRICH zum Extraordinarius ernannt und mit der Gründung eines neuen Instituts beauftragt. Als Provisorium diente anfänglich eine Wohnung im Haus Katharinenstraße 32, bis der jetzige Institutsneubau in der Albertstraße 9 im Jahr 1962 bezogen werden konnte.

Institutsgebäude 2012

Nach der Emeritierung von Günther WEYRICH, der 1960 zum Ordinarius ernannt worden war, folgten als Lehrstuhlinhaber Wolfgang SPANN (1966-1969), Balduin FORSTER (1970-1988) und Stefan POLLAK (seit 1989).

2012 feierten die Mitarbeiter mit der Ausrichtung der 91. Jahrestagung der DGRM das 50-jährige bestehen des Institutsgebäudes in der Albertstraße.

Nach einer alten Definition ist Rechtsmedizin, früher "Gerichtliche Medizin" genannt, die Anwendung medizinischer Kenntnisse für Zwecke der Rechtspflege. Diese Begriffsbestimmung bringt vor allem die praktische Bedeutung des Faches zum Ausdruck. Die Gerichtliche Medizin ist als eine der ältesten medizinischen Disziplinen seit langem an den europäischen Universitäten etabliert. Wesentliche Teilbereiche sind heute die somatische Rechtsmedizin, die medizinische Kriminalistik, die Verkehrsmedizin, die forensische Toxikologie sowie die forensische Spurenkunde. Darüber hinaus ist die ärztliche Rechts- und Standeskunde seit eh und je eine der tragenden Säulen des Faches. Durch die lange Tradition der forensischen Gutachtenerstattung wird die Rechtsmedizin zutreffend als das Mutterfach der begutachtenden Medizin bezeichnet.

Institut für Rechtsmedizin

Albertstraße 9
79104 Freiburg

Telefon: 0761 203-6853
Telefax: 0761 203-6858

legalmed@uniklinik-freiburg.de

Ärztliche Direktorin

Prof. Dr. med.
Annette Thierauf-Emberger