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Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Aktuelles / Pinnwand

15.10.2018

Feierliche Eröffnung des Neuen Simulationszentrums

Am 13. Oktober 2018 konnte in einer interdisziplinären Lehrveranstaltung das neue Freiburger Anästhesie und Chirurgie Simulationszentrums für Studierende (FACTS-S) eröffnet werden- unsere Klinik bedankt sich bei allen Beteiligten sehr herzlich!

Artikel in der Badischen Zeitung vom 15.10.2018

Altes geht, Neues wächst: FACTS-S (PDF)

28.06.2018

Neue Termine für den TEE-Kurs stehen fest:

1. TEE-Grundkurs: 3. und 4. Februar 2019

2. TEE-Aufbaukurs: 17. Und 18. März 2019

Mehr Informationen

11.06.2018

Gratulation an Herrn Prof. Schumann!

Die DFG bewilligt der Arbeitsgruppe von Professor S. Schumann aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin eine Forschungsförderung im Umfang von 393.681 Euro im Rahmen eines Gemeinschaftsantrags mit Dr. C. Dincer (Freiburg Center for Interactive Materials and Bioinspired Technologies – FIT) und Professor G.A. Urban (Department of Microsystems Engineering – IMTEK) sowie Professor W. Weber (BIOSS und Institute of Biology II).
 Das Forschungsprojekt trägt den Titel “Personalized antibiotherapy: development and evaluation of a microfluidic biosensor platform for non-invasive, multianalyte on-site diagnostics“.

Herzliche Gratulation!

 

 

05.06.2018

Gratulation an Herrn Dr. med. J. Schmidt!

 Gewinner des 1. Preis des Wissenschaftlichen Wettbewerbs der Europäischen Fachgesellschaft für Anästhesiologie (ESA) anläßlich des Jahreskongress in Kopenhagen, 2.-06. bis 04.06.2018.

best abstract prize competition

Best Abstract Competition 2018

As in previous years, the standard of entries in this year’s Best Abstract Competition was high, with a mixture of prospective and observation clinical studies, along with one basic science study. This year’s judging panel was led by Chair Professor Marc Samama, Cochin University Hospital, Paris, France, and his fellow judges were Professor Frédéric Mercier of Hôpital Antoine Béclère and Univerisité Paris-Sud, Clamart, France, and Professor Alexander Zarbock of University Hospital Műnster, Germany.

The winning abstract was abstract # 1123:
Expiratory Ventilation Assistance during mandatory ventilation in porcine ARDS improves arterial oxygenation – a randomised controlled animal study
, by Dr Johannes Schmidt, Department of Anaesthesiology and Critical Care Medical Center, University of Freiburg, Germany.
He receives a prize of 3,000 Euros.

 Herzliche Gratulation!

04.04.2018

Wir gratulieren den Herren Prof. Dr. med. U. Göbel und Dr. med. J. Wollborn zur erfolgreichen Bewilligung eines DFG Antrages zur

"Membran-kontrollierten Freisetzung von Kohlenstoffmonooxid bei extrakorporaler Herz-Kreislaufunterstützung schützt vor neurologischem Schaden nach hypoxischem Herz-Kreislauf-Stillstand." 

Dieser Antrag mit drei Einzel-Antragsstellern (Dr. med. Wollborn und Herrn Prof. Dr. med. Göbel UKF; Herr Professor Meinel, Würzburg) beläuft sich auf über 300.000 €. Beide Forscher vergrößern erneut die erfolgreichen Forschungsleistungen unserer Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin über begutachtete Drittmittel und herausragende Forschungsveröffentlichungen.Sie bieten damit auch unseren jungen NachwuchsforscherInnen weiterhin exzellente Forschungsmöglichkeiten.

Herzliche Gratulation!

12.12.2017

Wir gratulieren Herrn PD Dr. med. Nils Schallner zur erneuten erfolgreichen Bewilligung eines DFG Antrages zur

„Regulierung von HO1 abhängigen Kohlenmonoxid Produktion bei der Regulation der zirkadianen Rhythmik: Beeinflussung der neuronalen Schädigung und der Interaktion zwischen zentralem Nervensystem und peripheren Organen.“

Herr Dr. Schallner vergrößert erneut die erfolgreichen Forschungsleistungen seiner Arbeitsgruppe in unserer Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin über begutachtete Drittmittel und herausragende Forschungsveröffentlichungen und bietet damit auch unseren jungen NachwuchsforscherInnen exzellente Forschungsmöglichkeiten.

Herzliche Gratulation!

17.05.2017

Gründung von ATEMfit

Im Mai 2017 wurde ATEMfit  (Anästhesiologische Translationale Experimentelle Medizingeräte-Forschung und -Informationstechnologie) gegründet.

02.05.2017

Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin ist Gründungsmitglied beim Projekt "TIFOnet"

"TIFOnet" ist ein Projekt des wissenschafltlichen Arbeitskreises "Intensivmedizin" in der DGAI

Ansprechpartner:
OA Dr. med. J. Kalbhenn, 
Tel.: 0761 270 23121

Gründungsurkunde

Download

15.02.2017

Film Teil 1 :

"Auf Leben und Tod"                               (Video 44:47 min)

 

 

 

Das Intensiv-Team im SWR-Fernsehen

Ein zweiteiliger Film mit Hauptteil Anästhesiologische Intensivtherapiestation der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Die Intensivmedizin vollbringt wahre Wunder und kann heute Menschen ins Leben zurückholen, die vor wenigen Jahren noch unrettbar verloren gewesen wären. Ständig sind die Ärzte und Pfleger „auf Intensiv“ mit Extremsituationen konfrontiert: Wenn es gelingt, ein Leben zu retten – aber auch wenn sie letztlich feststellen müssen, dass all ihr Können keine Aussicht auf Erfolg hat. Wie viel Therapie ist möglich, wie viel Therapie ist ethisch vertretbar? Das sind keine abstrakten Fragen für die Ärzte auf der Intensivstation. Im Gegenteil, sie müssen Tag für Tag ganz konkrete Entscheidungen über Leben und Tod treffen. Moderne Intensivmedizin und schwere Entscheidungen.

Uniklinik Freiburg, Intensivstation. Mit dem Hubschrauber wird der 22-jährige Lukas aus einer Klinik in der Pfalz eingeliefert. Er hatte sich die Schweinegrippe eingefangen – eine zwar ernste, in der Regel aber nicht lebensbedrohliche Erkrankung. Dann kam es zu Komplikationen: Nach einer schweren Lungenzündung ringt er mit dem Tod. Nur die hochmoderne künstliche Lunge, die es in der Freiburger Uniklinik gibt, kann ihn noch retten. Wird das Intensiv-Team den Kampf gewinnen? „betrifft“ zeigt, wie das Team aus Ärzten und Pflegern mit dieser und anderen Herausforderungen umgeht. Wenn Patienten auf die Intensivstation kommen, ist oft keineswegs klar, ob noch Hoffnung auf ein einigermaßen normales Leben besteht oder nicht. Intensivpatienten können lange Zeit irgendwo zwischen Leben und Tod schweben – ein Zustand, den es so früher schlicht nicht gab. Die moderne Intensivmedizin verändert damit auch die Vorstellungen von Leben und Tod und stürzt die Beteiligten immer wieder in Dilemmata. Leben retten und Sterbebegleitung, zwischen diesen Extremen bewegen sich die Menschen, die auf der Intensivstation arbeiten, jeden Tag. Mit ihren Entscheidungen bewegen sie sich dabei häufig in Grauzonen, mit großen Unsicherheiten, ohne klare Regeln. Entscheiden müssen sie am Ende trotzdem. Es sind Helden in der modernen Medizin, die mit ihren Patienten und deren Angehörigen täglich Sorgen, Zweifel, Ängste und Trauer, aber auch Hoffnung, Glück, Freude und Dankbarkeit durchleben. Autor Patrick Hünerfeld, Arzt und Filmemacher, hat über viele Wochen das Intensiv-Team auf einer der modernsten Intensivstationen Deutschlands begleitet und ihren Kampf um Leben und Tod dokumentiert.

Film Teil 2 :

"Leben retten und sterben lassen"           (Video 45:01 min)

 

 

 

Wiederbelebt -  Das Herz steht, keine Atmung: Der Patient ist tot – oder gibt es doch noch Hoffnung? Wenn unverzüglich wiederbelebt wird – mit Beatmung, Herzdruckmassage oder auch mit Hilfe eines Defibrillators – können Patienten durchaus zurück ins Leben geholt werden. Der Kreislauf springt wieder an, das Herz schlägt, der Brustkorb hebt und senkt sich. Ob eine solche Wiederbelebung am Ende aber tatsächlich zum Erfolg führt, zeigt sich oft erst mehrere Tage später. Entscheidend ist dabei meist, ob das Gehirn des Patienten Schaden genommen hat. Sobald der Blutkreislauf steht, bekommt das Gehirn keinen Sauerstoff mehr und die empfindlichen Nervenzellen beginnen abzusterben. Durch den Sauerstoffmangel schwillt das Gehirn zudem an. Weil es rundherum vom Schädelknochen umgeben ist und dem steigenden Druck nicht ausweichen kann, wird es noch schlechter versorgt – ein Teufelskreis. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen sollten wiederbelebte Patienten standardmäßig auf einer Intensivstation herunter gekühlt werden. Kälte gegen Hirnschäden Der wiederbelebte Patient wird mit Betäubungsmitteln ins künstliche Koma versetzt und auf 33 Grad Celsius gekühlt. Die Kühlung soll dem Anschwellen des Gehirns entgegenwirken und so langfristige weitere Schäden verhindern. Nach 24 Stunden Kühlung erwärmen die Ärzte den Patient langsam wieder und lassen ihn wieder aufwachen. Wenn das gelingt, hat der Patient eine echte Chance ohne bleibende Schäden zurück ins Leben zu kommen. Oft gelingt dies aber auch nicht. Mitunter bleiben Schäden am Gehirn zurück, die auch mit schweren Beeinträchtigungen einhergehen können. Oder der Patient erholt sich nicht, weil sein Gehirn beispielsweise schon zu schwer geschädigt ist. Dann steht die Frage im Raum, ob eine weitere Therapie überhaupt noch sinnvoll ist. Therapiezieländerung Jede Therapie sollte ein konkretes, erreichbares Ziel haben. Auf der Intensivstation gilt dies besonders, sind hier doch die Therapien oft mit massiven Eingriffen und Nebenwirkungen verbunden. Die Intensiv-Teams müssen jeden Tag neu überlegen, welche konkreten Ziele für ihren Patienten erreichbar und sinnvoll sind. Zu Beginn gibt es immer ein einfaches, sehr klares Ziel: Heilung. Wenn sich dieses Ziel nicht mehr erreichen lässt, kann eine Lebensverlängerung angestrebt werden, eine Verbesserung der Lebensqualität oder zumindest eine Symptomlinderung. Oft müssen die Teams aber auch nach mehreren Tagen und vielen Therapieversuchen feststellen, dass das einzig erreichbare sinnvolle Ziel die Sterbebegleitung ist, die sogenannte Palliation. Ohne künstliche Beatmung können viele Intensivpatienten nicht überleben. Entscheidung über Leben und Tod Eine Therapiezieländerung kann eine weitreichende Entscheidung sein und solche Entscheidungen trifft auf der Intensivstation nicht ein Arzt alleine – es ist vielmehr eine Aufgabe für das gesamte Team, Ärzte und Intensivpflegekräfte. Dabei ist das medizinische Team vor allem an eines gebunden: Den Willen des Patienten. Gegen den erklärten oder mutmaßlichen Willen des Patienten darf nicht therapiert werden. Umgekehrt darf aber auch nicht therapiert werden, wenn es für die Therapie keine medizinische Indikation gibt, wenn beispielsweise ein Therapieversuch von vorneherein aussichtlos ist. Der Patientenwille Wenn der Patient bei Bewusstsein ist, ist es relativ einfach, den Patientenwillen zu erfragen. Dabei muss aber immer sichergestellt werden, dass es wirklich sein freier Wille ist – dafür können auch noch Experten wie Psychologen. Psychiater oder Ethiker hinzugezogen werden. Schwieriger ist es, wenn der Patient nicht oder nur eingeschränkt bei Bewusstsein ist, was gerade auf Intensivstationen häufig vorkommt. Dann können sich die Ärzte an der Patientenverfügung orientieren und zudem versuchen, gemeinsam etwa mit den engsten Angehörigen herausfinden, was der mutmaßliche Wille des Patienten ist. Die Entscheidung zum „sterben lassen“ Am Ende kann auch die Entscheidung stehen, den Patienten sterben zu lassen. Ein möglicher Grund: Es gibt keine medizinische Indikation mehr für weitere Therapieversuche, weil diese aussichtslos wären. Der zweite mögliche Grund: Es gäbe zwar noch Therapiemöglichkeiten, beispielsweise für eine Lebensverlängerung, aber der Patient lehnt dies ab. Dann ist das Behandlungsteam an den Patientenwillen gebunden und darf ihn nicht gegen seinen Willen weiter therapieren. „Sterben lassen“ – aber nicht töten! Ist die Entscheidung gefallen, den Patienten sterben zu lassen, ist die nächste Frage: Wie? Klar ist: Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland verboten, das heißt, die Ärzte dürfen dem Patienten zum Beispiel kein Arzneimittel geben, um ihn zu töten. Um Sterbehilfe geht es auf der Intensivstation aber in der Regel ohnehin nicht, sondern um Sterbebegleitung. Das ist etwas grundsätzlich anderes. Der Unterschied: Bei Sterbehilfe will ein lebender Mensch, der in absehbarer Zeit nicht von alleine sterben würde, lieber tot sein. Er will sich selbst töten oder töten lassen. Bei der Sterbebegleitung auf der Intensivstation ist die Ausgangssituation eine ganz andere: Ein todkranker Mensch wird mit unterschiedlichsten Therapien medizinisch am Leben gehalten. Ohne künstliche Beatmung oder etwa Dialyse kann er gar nicht weiterleben. Fällt die Entscheidung, ihn sterben zu lassen – weil das seinem Willen entspricht oder weil es keine anderen Therapieoptionen mehr gibt – wird die medizinische Therapie, die ihn bislang am Leben hält, herunter gefahren. Beispielsweise kann, wie in unserer Dokumentation, die künstliche Zufuhr von Sauerstoff reduziert werden. Der Patient wird also nicht getötet, sondern die Therapie wird reduziert und dadurch nimmt seine Erkrankung den natürlich Verlauf, der bis dahin künstlich aufgehalten wurde: Er stirbt. Im Film zeigen wir diese Entscheidungsprozess und Abläufe. Gleichwohl kann der Film nur einen Ausschnitt aus dem ganzen Geschehen zeigen, dass sich oft über mehrere Tage hinzieht. Neben zahlreichen Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, den Pflegekräften, Psychologen und Psychiatern befassen sich auch Juristen und Ethiker mit so einem Fall, um sicherzustellen, dass die Beendigung der Intensivtherapie tatsächlich dem Willen des Patienten entspricht. Und auch bei der Reduzierung der Intensivtherapie und der Medikation wird genau darauf geachtet, dass es wirklich Sterbebegleitung ist – und nicht etwa Sterbehilfe.

14.02.2017

 

Freiburger Intensivstation: Neue Wege ohne Betäubungsmittel - Film im SWR Fernsehen

 

 

Auf der Freiburger Intensivstation werden, anders als üblich, in der Regel keine Betäubungsmittel gegeben, nur Schmerzmittel. Freiburg ist eine sedierungsfreie Intensivstation, davon gibt es nur wenige in Europa. 

Intensivmediziner OA Dr. Johannes Kalbhenn ist zu Gast beim SWR und spricht in der Landesschau mit der Moderatorin über die sedierungsfreie Intensivstation

26.07.2016

Herausragende Didaktik für angehende Ärzte

Die Medizinische Fakultät der Universität Freiburg hat in diesem Jahr drei Lehrpreise vergeben, einer der beiden höchstdotierten Lehrpreise geht mit 17.500 € an Herrn Dr. med. D. Damjanovic, Facharzt unserer Klinik.

„Fokussierte Sonographie im Wahlfach Notfallmedizin, QB Notfallmedizin und ELN Anästhesie“


Ziel des Lehrprojekts ist es, schon im Studium mehr theoretische und praktische Kenntnisse zum Thema Ultraschall zu vermitteln. Dies erfolgt an vielen deutschen Universitäten bislang in der Regel erst, wenn sich die angehenden Medizinerinnen und Mediziner im Anschluss an ihr Studium fachlich spezialisieren. Einen Schwerpunkt legt Damjanovic auf die fokussierte Sonografie: Mithilfe von tragbaren Ultraschallgeräten ist es möglich, bei Notfällen eine schnelle Diagnose zu stellen und auf deren Grundlage die passenden lebensrettenden Maßnahmen einzuleiten. Dies kann aufwendigere, weniger verfügbare oder strahlenbelastende Verfahren wie Röntgen oder Computertomografie  in akuten Notsituationen sinnvoll ergänzen. Das Verfahren ist bettseitig sofort verfügbar und beliebig wiederholbar, ohne Patientinnen und Patienten zusätzlich zu belasten.

Herzliche Gratulation !

19.03.2016

 

Harley-Davidson-Fahrer absolvieren Erste-Hilfe-Kurs und spenden 1.000 Euro

 

 

 

Rund 30 Harley-Davidson-Fahrer des „Baden Chapters“ haben am Samstag einen Erste-Hilfe-Kurs des Simulations- und Trainingszentrums der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin absolviert. Zum Abschluss des Kurses spendeten sie 1.000 Euro für die Initiative „Ein Leben retten – 100 pro Reanimation“.

Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Freiburg (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. Hartmut Bürkle) hat eine Anfrage für einen Erste-Hilfe-Kurs für Motorradfahrer durch das Baden Chapter der Harley-Davidson-Fahrer und -Fahrerinnen unterstützt. Am Samstag, den 19. März 2016, wurde im Klinikpark die Erstversorgung von verunfallten Motorradfahrern unter professioneller Anleitung an Simulationspuppen geübt. Neben spezifischen Maßnahmen für verunfallte Motorradfahrer wurden allgemein gültige Erstmaßnahmen wie Stabile Seitenlagerung, freie Atemwege, erste Wundversorgung, Reanimation bei Kreislaufstillstand, Beatmung und Herzdruckmassage gelehrt. Die Übungen wurden unter realistischen Bedingungen im Freien auf dem Asphalt durchgeführt.

Der Kurs wurde vom Leiter des Simulations- und Trainingszentrums der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Oberarzt Dr. Axel Schmutz, und seinen Kollegen durchgeführt, welche für Schulungen und Trainingseinheiten von Ärzten und Pflegenden zuständig sind. Als erfahrene Notärzte und Anästhesisten verfügen sie über eine hohe Expertise in der Notfallrettung.

Zum Abschluss des Erste-Hilfe-Kurses überreichten die Teilnehmer einen Scheck über 1.000 Euro zur Unterstützung der Laien-Herz-Kreislauf-Wiederbelebung für die Initiative „Ein Leben retten – 100 pro Reanimation“ der Stiftung Deutsche Anästhesiologie. Die bundesweite Kampagne der setzt sich für die Verbesserung der Erste-Hilfe-Kompetenz in der Bevölkerung ein: https://www.einlebenretten.de/

Die Harley-Fahrer, die an dem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen haben, kommen aus der Region und sind in dem Verein „Baden Chapter“ organisiert. Das „Baden Chapter“ gehört zur weltweiten Organisation von Harley-Fahrern „Harley Owner Group“ (H.O.G.), die mehr als eine Million Mitglieder zählt. Das „Baden Chapter“ wurde 1995 gegründet und feierte im Jahr 2015 sein 20-jähriges Bestehen. Zielsetzung des Chapters ist die Förderung sämtlicher Freizeitaktivitäten rund um das Thema Harley Davidson. Kameradschaft, Toleranz sowie Individualität und Freiraum sind die Eckpfeiler der Chapter-Philosophie. Einmal jährlich spendet der Verein einen Geldbetrag für gemeinnützige Zwecke.

Hier die Aktion auf der Homepage "Ein Leben retten - 100 pro Reanimation"

Text: Hanna Lippitz, Unternehmenskommunikation

24.02.2016

Das ECMO-Mobil wurde vom Universitätsklinikum Freiburg angeschafft und ist ausschließlich für Lungenersatztransporte vorgesehen. © Universitätsklinikum Freiburg

 

 

INTENSIVMEDIZIN - Schnelle Hilfe durch das ECMO-Mobil

 

 

 

 

 

 

Am Universitätsklinikum Freiburg steht rund um die Uhr ein spezielles Intensivtransportfahrzeug für Patienten mit akutem Lungenversagen bereit. Das ECMO-Mobil ist für die Versorgung der Menschen in der Region von großer Bedeutung.

Seit Ende des Jahres 2015 verfügt das Universitäts-klinikum Freiburg über ein eigenes Intensivtherapie-transportfahrzeug, das ausschließlich für Patienten mit akutem Lungenversagen bereit steht. Diese Patienten können nun dank einer speziellen Therapie, der sogenannten extra-corporalen Membran-oxygenierung, kurz ECMO, unbeschadet von den anfordernden Intensivtherapie-stationen anderer Kliniken an das Lungen-Ersatzverfahren-Zentrum des Universitätsklinikums Freiburg zur weiteren Behandlung transportiert werden. Möglich wurde dies durch eine beispielhafte Kooperation des Deutschen Roten Kreuzes Freiburg, den Kostenträgern, dem zuständigen Bereichsausschuss und dem Universitätsklinikum Freiburg. Sie alle haben den Wunsch nach der optimalen Versorgung dieser schwerstkranken Patienten durch das ECMO-Zentrum des Universitätsklinikums Freiburg direkt aufgenommen. Über einen Kooperations-vertrag des DRK mit dem Universitätsklinikum wird diese außergewöhnliche lebensrettende Transportmöglichkeit gefördert.

Das ECMO-Mobil
Patienten, die zum Beispiel über eine einfache Grippe-Lungenentzündung oder über andere Erkrankungen, welche durch übliche Intensivtherapie-Beatmungsgeräte nicht mehr genügend Sauerstoff zur Aufrechterhaltung des gesamten Organismus erhalten, können so am invasiven Lungenersatzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg weiterbehandelt werden. „Studien haben gezeigt, dass die Überlebens-chancen deutlich steigen, wenn die Patienten in einem ECMO-Zentrum von einem erfahrenen, interdisziplinären Team betreut werden“, sagt Prof. Dr. Hartmut Bürkle, Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Im ECMO-Zentrum des Universitätsklinikums Freiburg arbeiten Anästhesiologen, Kardiologen, Herz- und Gefäßchirurgen sowie Kardiotechniker eng zusammen. Im Wechsel werden ECMO Patienten entweder auf der Anästhesiologischen Intensivtherapie-station oder auf der Inneren Intensivtherapiestation nach Ihrer Aufnahme weiter versorgt. Beide Intensivtherapien bilden zusammen mit der Unterstützung durch die Kardiotechnik und den Ärzten der Klinik für Herz-und Gefäßchirurgie das Kompetenzzentrum ECMO.

Schon seit 2008 ist ein dreiköpfiges Spezialistenteam – bestehend aus einem Anästhesisten, einem Kardiologen und einem Kardiotechniker – 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr in Rufbereitschaft. Wird es von einem anderen Krankenhaus angefordert, kann es nun seit Ende 2015 auf das spezielle ECMO-Mobil zurückgreifen. Noch im Krankenhaus wird der Patient vom ECMO-Team an die mobile Lungenersatzmaschine angeschlossen und anschließend zur weiteren Versorgung mit dem technisch höchst funktionalen Intensivtransportfahrzeug ins ECMO-Zentrum am Universitätsklinikum Freiburg gefahren. Anders als konventionelle Transportfahrzeuge verfügt das Fahrzeug über die Möglichkeit, das ECMO-Gerät sicher zu fixieren und mit großen Vorräten an Sauerstoff und einer speziellen Energieversorgung auch stundenlange Transporte durchzuführen. Dazu stehen eine spezialisierte Patienten-Monitor-Anlage, ein modernes Transportbeatmungsgerät und Infusionspumpen bereit, so dass das Fahrzeug wie ein Behandlungsplatz auf einer modernen Intensivstation ausgestattet ist.

Das ECMO-Mobil wurde vom Universitätsklinikum Freiburg angeschafft und ist ausschließlich für Lungenersatztransporte vorgesehen. Durch die Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist der Transport mit den Krankenkassen abrechenbar. Das Universitätsklinikum Freiburg ist das einzige ECMO-Zentrum in Deutschland, das über ein eigenes Intensivtransportfahrzeug für ECMO-Transporte verfügt.

Was ist invasiver Lungenersatz – ECMO?
Extrakorporaler Lungenersatz ist ein Reserveverfahren, das ausschließlich bei Patienten angewendet wird, die unter herkömmlicher Therapie ein Lungenversagen nicht überstehen würden. Bei ihnen ist die Lunge so stark geschädigt, dass trotz künstlicher Beatmung die Kohlendioxidabgabe oder die Sauerstoffaufnahme über die Lunge nicht mehr ausreichend möglich sind. Dieser Zustand ist absolut lebensbedrohlich.

Invasiver Lungenersatz, also die extrakorporale Membranoxygenierung „ECMO“, kann in diesen Fällen eine therapeutische Option darstellen. Durch Kanülen in großen Gefäßen (Hals-, Schlüsselbein- oder Leistenvenen) wird dem Körper Blut entnommen, in einer Maschine über eine besondere Kunststoffmembran von Kohlendioxid befreit und mit Sauerstoff angereichert. Anschließend wird das Blut – je nach Krankheitsbild – durch eine große Vene direkt zum Herzen oder durch eine Arterie in die Hauptschlagader zurückgeführt. Die Maschine übernimmt also die Funktion der Lunge und unterstützt in speziellen Fällen sogar die Funktion des Herzens. Gleichzeitig kann sich durch schonende Beatmung der Lunge und durch Behandlung der Grundkrankheit die Lunge des Patienten erholen. „Wenn die Lunge unumkehrbar geschädigt und der Patient für eine Lungentransplantation geeignet ist, kann durch invasiven Lungenersatz auch die Zeit bis zu einer Organzuteilung überbrückt werden“, sagt Dr. Johannes Kalbhenn, Geschäftsführender Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Freiburg. Die ECMO-Therapie kann für einen Zeitraum von einigen Tagen bis zu wenigen Wochen eingesetzt werden.

Weitere Informationen:

www.ECMO-freiburg.de

http://www.herzzentrum.de/kliniken-fachbereiche/klinik-fuer-kardiologie-und-angiologie-i/leistungsspektrum/ecmo-zentrum-freiburg.html

Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Hugstetter Straße 55
79106 Freiburg
Telefon: 0761 270-23060
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