Zu den Inhalten springen

Arbeitsgruppen

Pädiatrische Infektiologie und Rheumatologie

Der Abteilung sind vierexperimentelle und klinisch-wissenschaftliche Arbeitsgruppen (AG) angeschlossen, die eng in den Bereichen grundlegende Biologie, Pathogenese, Epidemiologie und Translation in der Infektiologie, Immunentwicklung und Rheumatologie zusammenarbeiten. Die Arbeitsgruppen sind Teil verschiedener nationaler und internationaler Forschungsverbünde, u.a. SFB TRR NeuroMac, PRIMAL-Priming Immunity at the Beginning of Life und AGlobal PPS (point-prevalence surveys).

Leitung: Prof. Dr. Philipp Henneke (philipp.henneke@uniklinik-freiburg.de)

Die Arbeitsgruppe „Angeborene Immunität“ befasst sich mit der kindlichen Entwicklung der Immunität gegen Mikroorganismen, die mit Menschen friedlich koexistieren, aber auch schwere Infektionen auslösen können. Dazu werden aus klinischen Fragestellungen abgeleitete Tier- und Zellmodellen analysiert. Weiterhin werden klinisch-epidemiologische Studien durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen: 1) die postnatale Entwicklung der zellulären Immunität gegen Staphylokokken, Streptokokken und Zytomegalievirus; 2) Monogene Defekte der angeborenen Immunität; 3) rezeptorbasierte Bakterien-Erkennung; 4) Immunität gegen Mykobakterien; 5) schwere Infektionen bei Säuglingen.

For more information about the "Cellular Innate Immunity" research group, please visit our website “Research for Children“.

AG Elling: Antivirale Immunität im Kindesalter

Leitung: Dr. Roland Elling (roland.elling@uniklinik-freiburg.de)
Die Arbeitsgruppe von Dr. Roland Elling interessiert sich für die molekulare Pathogenese, Immunantwort und verbesserte Diagnostik viraler Infektionen im Kindesalter.  

Projekte:

Projekt 1: Molekulare Charakterisierung von Immundefekten der angeborenen Immunität

Das angeborene Immunsystem vermittelt die schnellste Abwehrreaktion des menschlichen Körpers und ist somit für die Abwehr von Viren, Bakterien und Parasiten von außerordentlich wichtiger Bedeutung. Verschiedene genetische Defekte des angeborenen Immunsystems führen zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber spezifischen Krankheitserregern. Häufig gibt es über die genaue molekularen Pathogenese dieser Immundefekte aber nur unvollständige Informationen, oder sogar widersprüchliche Ergebnissen aus tierexperimentellen Studien. Durch Untersuchung primärer Patientenzellen sowie verschiedener Zellkultursysteme und mittels verschiedener Methoden (Durchflusszytometrie, funktionelle Immunassays, Transkriptomanalysen, proteomics, CRISPR genome engineering) wollen wir dazu beitragen, die Pathogenese genetischer Defekte des angeborenen Immunsystems besser zu verstehen.

Zentrale Publikationen:

Elling, R., Keller, B., Weidinger, C., Häffner, M., Deshmukh, S. D., Zee, I., ... & Henneke, P. (2016). Preserved effector functions of human ORAI1-and STIM1-deficient neutrophils. Journal of Allergy and Clinical Immunology137(5), 1587-1591.

Craig-Mueller, N.*, Hammad, R.*, Elling, R.*, Alzubi, J., Timm, B., Kolter, J., ... & Cathomen, T. (2020). Modeling MyD88 Deficiency In Vitro Provides New Insights in Its Function. Frontiers in immunology11, 608802.

Projekt 2: Immunpathogenese von Parechovirusinfektionen im Säuglingsalter

Humane Parechoviren (PEV) gehören wie Enteroviren zur Familie der Picornaviridae. Im Kindesalter zählen PEV zu den im Kindesalter häufigsten Erregern der viralen Meningitis und Enzephalitis. Dabei können PEV-Infektionen durch den Genotyp 3 vor allem in den ersten vier Lebensmonaten zu schweren Krankheitsbildern einer viralen Sepsis, Meningitis und Enzephalitis führen, deren Pathogenese nur bruchstückhaft verstanden ist. Im Rahmen eines PhD-Projekts möchten wir die molekulare Pathogenese von PEV3-Infektionen auf Erreger- und Wirtsseite gerne besser verstehen. Hierzu verwenden wir neben klassischen molekularbiologischen Methoden insbesondere in-vitro-Infektionsmodelle, CRISPR gene editing und Durchflusszytometrie.

Zentrale Publikationen:

Elling, R.*, Böttcher, S.*, du Bois, F., Müller, A., Prifert, C., Weissbrich, B., ... & Panning, M. (2019). Epidemiology of human parechovirus type 3 upsurge in 2 hospitals, Freiburg, Germany, 2018. Emerging infectious diseases25(7), 1384.

Projekt 3: Epidemiologie und Immunantwort von SARS-CoV-2-Infektionen im Kindesalter

Sowohl in Bezug auf den klinischen Verlauf als auch in Bezug auf die Immunreaktion unterscheiden sich SARS-CoV-2-Infektionen im Kindesalter wesentlich vom Erwachsenenalter. Seit dem Frühjahr 2020 intensiv mit der Epidemiologie und Pathogenese von SARS-CoV-2-Infektionen im Kindesalter.

Zentrale Publikationen:

1. Tönshoff B*, Müller B*, Elling R*, Renk H*, et al.,Prevalence of SARS-CoV-2 Infection in Children and Their Parents in Southwest Germany. JAMA Pediatr. 2021 Jun 1;175(6):586-593. doi: 10.1001/jamapediatrics.2021.0001. PMID: 33480966

2. Stich M*, Elling R*, Renk H*, Janda A*, et al., Transmission of Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 in Households with Children, Southwest Germany, May-August 2020. Emerg Infect Dis2021 Dec;27(12):3009-3019. doi: 10.3201/eid2712.210978. Epub 2021 Oct 25. PMID: 34695369;

3. Renk H,... and Elling R. Robust and durable serological response following pediatric SARS- CoV-2 infection. Nature Commun. 2022 Jan 10;13(1):128. doi: 10.1038/s41467-021-27595-9. PMID: 35013206;

Projekt 4: Long COVID im Kindes- und Jugendalter

Auch im Kindes- und Jugendalter kann die SARS-CoV-2-Infektion selten zu anhaltenden Symptomen im Sinne eines Long-COVID-Syndroms führen. Die molekularen Hintergründe dieser vielschichtigen Erkrankung sind nur bruckstückhaft verstanden. Im Rahmen von Haushaltsstudien, bei denen wir Familienmitglieder mit und ohne SARS-CoV-2-Infektionen über einen längeren Zeitraum verfolgt haben haben wir die klinische Symptomatik und Risikofaktoren von Long COVID im Kindes- und Jugendalter untersucht. In zukünftigen Studien möchten wir insbesondere dazu beitragen die molekularen Ursachen von Long COVID besser zu verstehen, um damit zu einer besseren Therapie dieser Erkrankung beizutragen.

Zentrale Publikationen:
Haddad, A., Janda, A., Renk, H., Stich, M., Frieh, P., Kaier, K., ... & Elling, R. (2022). Long COVID symptoms in exposed and infected children, adolescents and their parents one year after SARS-CoV-2 infection: A prospective observational cohort study. EBioMedicine84, 104245.

Mitarbeiter*innen:

PhD candidates:
Alexander Hilger

MD candidates:
Miriam Eisner
Pauline Frieh
Linus Fritsch
Kim Goldstein
Bärbel Maag
Jonathan Senst

Leitung: Prof. Dr. Markus Hufnagel (markus.hufnagel@uniklinik-freiburg.de)

Neben der Patientenversorgung hat die Forschung einen wesentlichen Stellenwert innerhalb der Abteilung Pädiatrische Infektiologie und Rheumatologie. Der Abteilung sind experimentelle und klinisch-wissenschaftliche Arbeitsgruppen (AG) angeschlossen, die Fragen zur Epidemiologie, Pathogenese, Diagnostik, Therapie und Prävention in der pädiatrischen Infektiologie und Rheumatologie untersuchen. Die Arbeitsgruppen sind Teil verschiedener nationaler und internationaler Forschungsverbünde (u.a. Netzwerk der National Institutes of Health, SFB, EU, Connect for Children (c4c), BMBF, GBA).

Nachfolgend finden Sie Informationen zu den Arbeitsgruppen.  Auch über die Forschungsdatenbank [link] der Universität Freiburg und die RE4CH Webseite des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin erhalten Sie weitere Informationen zu den Forschungsaktivitäten unserer Abteilung.

AG Versorgungsoptimierung in der Kinderinfektiologie und Flüchtlingsmedizin

Leiter der Forschungsgruppe:
Prof. Dr. Markus Hufnagel, DTM&H
Oberarzt der Abteilung Pädiatrische Infektiologie und Rheumatologie

Telefon: +49-(0)761 270 45292
Fax: +49-(0)761 270 45010
Email: markus.hufngel@uniklinik-freiburg.de

Die zunehmende Globalisierung in der Welt ermöglicht die rasche Ausbreitung von alten, aber auch neuen Infektionserkrankungen. Die medizinische Versorgung muss auf eine plötzliche Häufung von infektiösen Erkrankungsfällen bis hin zu Pandemien vorbereitet sein. Dazu gehört auch die Ausbreitung multiresistenter Erreger. Gleichzeitig ist das Armentarium an neuen Therapien, v.a. an neuen Antibiotika limitiert, sodass mit den vorhandenen Ressourcen schonender umgegangen werden muss.

Als Mitglied des europäischen PREPARE Consortiums zur Vorbereitung auf mögliche erregerbedingte Epidemien ist das ZKJ Freiburg Mitglied eines neuen Netzwerks aus führenden europäischen Kinderkrankenhäusern, das europaweite, multizentrische Beobachtungsstudien zu akuten Atemwegsinfektionen, schweren ZNS-Infektionen, schwerer Diarrhoe und hämorrhagischem Fieber durchführt. Ziel des Netzwerkes ist es, als Katalysator für das Erkennen und das Management von zukünftigen, potentiell pandemischen Infektionen zu wirken.

Als Mitglied des internationalen Global Point Prevalence Survey of Antimicrobial Consumption and Resistance (GLOBAL-PPS) Projektes und Initiator eines deutschen Kliniknetzwerkes führen wir regelmäßigen Punktprävalenzerhebungen zu antimikrobiellen Substanzen und Resistenzen durch und möchten so das Bewusstsein für einen rationalen Einsatz von antimikrobiellen Substanzen schärfen und die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit antimikrobiellen Substanzen optimieren.

Als Mitinitiator der Arbeitsgemeinschaft Antibiotic Stewardship ambulante Pädiatrie (ABSaP) unterstützen wir das Ziel die antibiotische Therapie in der ambulanten Pädiatrie einschließlich der Schnittstellen zur stationären Medizin (z.B. Notfallambulanzen an den Kliniken) und zu benachbarten Fachdisziplinen zu verbessern. Unterschiedliche ABS-Maßnahmen werden auf ihre Umsetzbarkeit und Wirksamkeit in der klinischen Praxis evaluiert.

Empfehlungen der Fachgesellschaften zur Versorgung von Infektionserkrankungen von Flüchtlingen in der Hochprävalenzphase basierten auf geringer Evidenz. Freiburg und die Region Südbaden waren und sind noch immer wesentlicher Aufnahmeplatz für Flüchtlinge im Kindes- und Jugendalter. Das ZKJ Freiburg ist Teil der ambulanten Versorgungsstruktur in der Landesaufnahmestelle Freiburg. Die gemachten und aktuelle Erfahrungen in der Versorgung von Flüchtlingen werden kontinuierlich evaluiert und in zukünftige Empfehlungen zur Versorgung von Flüchtlingen einfließen.

Team:

Prof. Dr. Markus Hufnagel, DTM&H: Oberarzt; Arbeitsgruppenleiter; Principal Investigator klinischer Studien

Dr. Roland Elling; Funktionsoberarzt; Deputy Principal Investigator klinischer Studien

Dr. Mirjam Freudenhammer; Assistenzärztin; Subinvestigator klinischer Studien

Dr. Benedikt Spielberger; Assistenzarzt; Subinvestigator klinischer Studien

Bianca Rippberger; Study Nurse und Studienkoordinatorin

Medizinische DoktorandInnen


Projekte:

PREPARE (Platform foR European Preparedness Against (Re-)emerging Epidemics

Ziel: Netzwerk aus führenden europäischen Kinderkrankenhäusern, das europaweite, multizentrische Beobachtungsstudien zu akuten Atemwegsinfektionen, schweren ZNS-Infektionen, schwerer Diarrhoe und hämorrhagischem Fieber durchführt. Ziel des Netzwerkes ist es, als Katalysator für das Erkennen und das Management von zukünftigen, potentiell pandemischen Infektionen zu wirken.

Kooperation/Förderung: EU im Rahmen des FP7-Rahmenprogramms HEALTH-2013-INNOVATION-1

Link: https://www.prepare-europe.eu/


Community acquired acute respiratory tract infection (CA-ARTI) in community care in Europe: point prevalence audit study (PPAS) of presentation and management.
Ziel: Vergleichende Beschreibung der klinischen Präsentation und der Behandlung von Patienten mit ambulant-erworbenen Atemwegsinfektionen in Europa.

Kooperation/Förderung: University of Oxford; EU Innovative Medicines Initiative, Wellcome Trust

Link: https://www.phc.ox.ac.uk/phctrials/trial-portfolio/value-dx-point-prevalence-audit-survey


Global Point Prevalence Survey of Antimicrobial Consumption and Resistance (GLOBAL-PPS)

Ziel: Standardisierte Surveillance Methode zur Erhebung von Daten zur antimikrobiellen Verschreibung bei hospitalisierten Kindern und Jugendlichen zur Identifizierung von Ansatzpunkten für die Qualitätsverbesserung in der Verordnung antimikrobieller Substanzen.

Kooperation/Förderung: World HAI Forum; BioMerieux

Link: http://www.global-pps.com/ourproject/

 

Punktprävalenzuntersuchung zur qualitativen Analyse des Einsatzes von Antibiotika und Antimykotika in der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie – ein prospektives, multizentrisches, qualitatives Audit (ONKO-PPS)

Ziel: Durchführung von Punktprävalenzerhebungen zum Einsatz von Antibiotika und Antimykotika auf kinderonkologischen Stationen in Deutschland und Abgleich der Verordnung mit Empfehlungen von lokalen und/oder nationalen Leitlinien. Den teilnehmenden Zentren soll so das Bewusstsein für eine angemessene Therapie mit Antiinfektiva geschärft werden und dazu beizutragen, dass grundlegende Strategien des Antibiotic Stewardship in der Kinderonkologie implementiert und nachhaltig gelebt werden. Durch den Austausch der teilnehmenden Zentren untereinander soll die Zusammenarbeit im wichtigen Bereich der supportiven Therapie (Prävention, Kontrolle und Management von Infektionen) in der pädiatrischen Onkologie verbessert werden.

Kooperation/Förderung: Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg (https://www.uniklinikum-saarland.de/de/einrichtungen/kliniken_institute/kinder_und_jugendmedizin/klinik_fuer_paediatrische_onkologie_und_haematologie/wir_ueber_uns/personen/prof_dr_med_arne_simon/), Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI)

Pediatric Airway Pathogen Incidence (PAPI) Study
Ziel: Beschreibung der Inzidenz von stationär behandelten RSV-Erkrankungen bei Säuglingen im Alter von 0-24 Lebensmonaten
Kooperation: CAPNETZ-Stiftung; Kinderklinik der MHH Hannover und PAPI-Netzwerk: https://papi-studie.de/

Evaluierung der Einführung einer Antibiotikaliste zur Standardtherapie häufiger Infektionskrankheiten in der pädiatrischen Praxis 
Ziel: Prospektive, kontinuierliche Analyse des Verordnungsverhaltens von Kinder- und Jugendärzten in Baden-Württemberg vor und nach Einführung der Antibiotikaliste zur Standardtherapie häufiger Infektionskrankheiten in der pädiatrischen Praxis. 
Kooperation/Förderung: Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Projekt antibiotische Therapie in Bielefeld (AnTiB), Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW)
Link: https://dgpi.de/ueber-uns/ausschuesse/arbeitsgemeinschaft-antibiotic-stewardship-ambulante-paediatrie/


Evaluation der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen im Südbaden
Ziel: Analyse der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen im Kindes- und Jugendalter in der Region Südbaden. 
Kooperation/Förderung: Kinderarztpraxis Dr. Fressle, Freiburg; Landeserstaufnahmestelle Freiburg; Abteilung Infektiologie, Innere Medizin, Universitätsklinikum Freiburg; Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Lörrach; Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)

Stationäre COVID-19 Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
(DGPI-Survey)

Ziel: Erfassen von Krankheitsverlauf und Prognose aller stationär behandelter Kinder und Jugendliche in Deutschland.
Kooperation/Förderung: Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische infektiologie (DGPI), Universitätskinderklinik Dresden

Stationäre PIMS-(pediatric inflammatory multisystem syndrome) Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland (DGPI-Survey)
Ziel: Erfassen von Krankheitsverlauf und Prognose aller stationär behandelter PIMS-Fälle im Kinder und Jugendliche in Deutschland.
Kooperation/Förderung: Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische infektiologie (DGPI),
Universitätskinderklinik Dresden

Klinische Therapiestudien:
An Open-Label, Multicenter Study to Evaluate the Pharmacokinetics, Safety, and Efficacy of Glecaprevir/Pibrentasvir in Pediatric Subjects With Genotypes 1-6 Chronic Hepatitis C Virus (HCV) Infection (M16-123), EUDRACT-Nummer 2016-004102-34, Sponsor Abbvie (https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03067129)
 

Drittmittelquellen:
EU; World HAI Forum; BioMerieux; Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH); Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI); Abbvie


Weitere Kooperationen:
Epidemiologie und Pathogenese von Infektionen mit Gruppe A- und Gruppe B-Streptokokken: Kollaboration mit Prof. Dr. R. Berner, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin Dresden (https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/kik/forschung/paediatrische-infektiologie)


Veröffentlichungen:

Risk for severe outcomes of COVID-19 and PIMS-TS in children with SARS-CoV-2 infection in Germany
Sorg AL, Hufnagel M, Doenhardt M, Diffloth N, Schroten H, von Kries R, Berner R, Armann J. Eur J Pediatr. 2022 Oct;181(10):3635-3643. doi: 10.1007/s00431-022-04587-5. Epub 2022 Aug 13.

Cross-sectional seroprevalence surveys of SARS-CoV-2 antibodies in children in Germany, June 2020 to May 2021
Sorg AL, Bergfeld L, Jank M, Corman V, Semmler I, Goertz A, Beyerlein A, Verjans E, Wagner N, Von Bernuth H, Lander F, Weil K, Hufnagel M, Spiekerkoetter U, Chao CM, Naehrlich L, Muntau AC, Schulze-Sturm U, Hansen G, Wetzke M, Jung AM, Niehues T, Fricke-Otto S, Von Both U, Huebner J, Behrends U, Liese JG, Schwerk C, Drosten C, Von Kries R, Schroten H. Nat Commun. 2022 Jun 6;13(1):3128. doi: 10.1038/ s41467-022-30482-6.

[Updated recommendations on the treatment of infectious diseases in refugees in childhood and adolescence in Germany (situation as of 30 March 2022), registered as S1 guidelines (AWMF-Register Nr. 048-017)] Pfeil J; DGPI, Assaad K; BVÖGD, von Both U; DAKJ/Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit, Janda A, Kitz C, Kobbe R; GTP, Kunze M; DGGG, Lindert J; DGKCH, Ritz N; PIGS, Trapp S; BVKJ, Hufnagel M; DGKJ. Monatsschr Kinderheilkd. 2022;170(7):632-647. doi: 10.1007/s00112-022-01499-4. Epub 2022 May 25.

Association of SARS-CoV-2 Seropositivity With Myalgic Encephalomyelitis and/or Chronic Fatigue Syndrome Among Children and Adolescents in Germany
Sorg AL, Becht S, Jank M, Armann J, von Both U, Hufnagel M, Lander F, Liese JG, Niehues T, Verjans E, Wetzke M, Stojanov S, Behrends U, Drosten C, Schroten H, von Kries R. JAMA Netw Open. 2022 Sep 1;5(9):e2233454. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2022.33454.

High Diversity of emm Types and Marked Tetracycline Resistance of Group A Streptococci and Other ß-Hemolytic Streptococci in Gabon, Central Africa
Arnold B, Bélard S, Alabi A, Hufnagel M, Berner R, Toepfner N. Pediatr Infect Dis J. 2022 May 1;41(5):405-410. doi:  10.1097/INF.0000000000003483.

SARS-CoV-2 variants and the risk of pediatric inflammatory multisystem syndrome temporally associated with SARS-CoV-2 among children in Germany
Sorg AL, Schönfeld V, Siedler A, Hufnagel M, Doenhardt M, Diffloth N, Berner R, V Kries R, Armann J. Infection. 2022 Sep 1:1-7. doi: 10.1007/s15010-022-01908-6. Online ahead of print.

Antimicrobial Use in Pediatric Oncology and Hematology: Protocol for a Multicenter Point-Prevalence Study With Qualitative Expert Panel Assessment
Papan C, Reifenrath K, Last K, Attarbaschi A, Graf N, Groll AH, Huebner J, Laws HJ, Lehrnbecher T, Liese J, Martin L, Tenenbaum T, Weichert S, Vieth S, von Both U, Hufnagel M, Simon A. JMIR Res Protoc. 2022 Jun 20;11(6):e35774. doi: 10.2196/35774.

 

Leitung: Prof. Dr. Markus Hufnagel, DTM&H
Oberarzt der Abteilung Pädiatrische Infektiologie und Rheumatologie

Telefon: +49-(0)761 270 45292
Fax: +49-(0)761 270 45010
Email: markus.hufngel@uniklinik-freiburg.de


Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zur Pathogenese von chronisch-entzündlichen Erkrankungen ermöglichen neue Diagnostik- und Therapieoptionen für Kinder mit rheumatologischen Erkrankungen. Als einer der größten universitären kinderrheumatologischen Zentren in Deutschland betreuen wir Kohorten zu den unterschiedlichsten kinderrheumatologischen Erkrankungen und können zur Translation von neuen Diagnostikansätzen oder neuen Therapieoptionen in die klinische Praxis beitragen.

Verbesserte Diagnostik in der Kinderrheumatologie führt zu einer früheren Diagnosestellung und einem früheren Therapiebeginn. Das Erreichen bestimmter Therapieziele früh im Krankheitsprozess konnte für einzelne kinderrheumatologische Erkrankungen eine langfristig bessere Prognose zeigen. Dieses „window of opportunity“ Konzept ist Basis einer neuen „treat to target” Strategie in der Kinderrheumatologie. Im Rahmen von nationalen und internationalen kinderrheumatologischen Netzwerken nehmen wir an Diagnostik- und Therapiestudien teil, die dieses Konzept überprüfen will.


Team:

Prof. Dr. Markus Hufnagel, DTM&H: Oberarzt; Arbeitsgruppenleiter; Principal Investigator klinischer Studien

Dr. Roland Elling; Funktionsoberarzt; Deputy Principal Investigator klinischer Studien

Dr. Benedikt Spielberger; Facharzt; Subinvestigator klinischer Studien

Dr. Mirjam Freudenhammer; Assistenzärztin; Subinvestigator klinischer Studien

Bianca Rippberger; Study Nurse und Studienkoordinatorin

Astrid Skaletz; Koordinatorin der Kinderkerndokumentation

Medizinische Doktorand*innen


Projekte:

The PRINTO Evidence-based Revision of the International League Against Rheumatism (ILAR) Classification criteria for juvenile idiopathic Arthritis

Ziel: Überarbeitung der aktuellen JIA ILAR-Klassifikationskriterien mittels eines evidenzbasierten Ansatzes unter Verwendung von weltweit verfügbaren klinischen und routinemäßigen Labormessungen, mit dem Ziel homogene klinische Gruppen für zukünftige Therapiestudien zu identifizieren.

Kooperation/Förderung: PRINTO (Paediatric Rheumatology International Trials Organization), Genua, Italien

Link: https://www.printo.it/projects/ongoing/27

 

Handlungs- und Therapie-Protokolle in der Kinder-Rheumatologie (ProKind-Rheuma)

Ziel: Überprüfung von standardisierten evidenz-basierten Behandlungsstrategien mit definierten Therapiezielen zu definierte Zeitpunkten.

Kooperation/Förderung: Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), Gemeinsamer Bundesausschuss (GBA) – Förderprojekte - Versorgungsforschung

Link: https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/versorgungsforschung/pro-kind-rheuma-handlungs-und-therapie-protokolle-in-der-kinderrheumatologie.228

 

Multi-centre, randomised, open-label, blinded endpoint assessed, trial of corticosteroids plus intravenous immunoglobulin (IVIG) and aspirin, versus IVIG and aspirin for prevention of coronary artery aneurysms in Kawasaki disease (KD-CAAP).

Ziel: Überprüfung der Rolle von Corticosteroiden als adjuvante Therapie beim Kawasaki-Syndrom.

Kooperation/Förderung: connect 4 children (c4c), collaborative network for European clinical trials for children

Link: https://www.germannetpaet.de/trials

 

Kinder-Biologika-Register (BiKeR; Biologika in der Kinderrheumatologie)

Ziel: Langfristige Beobachtung von Patienten mit juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) über Wirkungen und Nebenwirkungen von der Behandlung mit Biologika im Kindes- und Jugendalter.

Kooperation/Förderung: Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), „unconditional grant“ der Firmen Pfizer, Abbvie, Chugai, Novartis, MSD Sharp & Dohme

Link: https://www.gkjr.de/forschungsprojekte/juvenile-idiopathische-arthritis/kinder-biologika-register-biker/


Langzeitbeobachtung der Anwendung von Biologika / MTX bei im Kindesalter erkrankten Patienten mit chronischer Arthritis (JuMBO – Juvenile Arthritis-Methotrexate-Biologics longterm Observation)
Ziel: Weiterführung der Kinder-Biologika-Registers (BiKeR) zur langfristigen Beobachtung von Patienten mit juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) über Wirkungen und Sicherheit von der Behandlung mit Biologika (im Vergleich zum Methotrexat) sowie zu den Folgekosten der JIA im Erwachsenenalter.

Kooperation/Förderung: Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), „unconditional grant“ der Firmen Pfizer, Abbvie, Roche

Link: https://www.gkjr.de/forschungsprojekte/juvenile-idiopathische-arthritis/langzeitbeobachtung-jumbo/fragestellung-konzept/


Kinderkerndokumentation
Ziel: Erfassung der Versorgungssituation rheumakranker Kinder und Jugendlicher in Deutschland im Sinne eines kontinuierlichen Monitorings von (1) Epidemiologie, (2) Krankheitslast, (3) medizinische, soziale und ökonomische Folgen und (4) Prognose rheumatischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.

Kooperation/Förderung: Deutsches Rheuma-Forschungszentrum, Deutsche Kinderrheumastiftung

Link: https://www.gkjr.de/forschungsprojekte/kerndokumentation/

Infektanfälligkeit bei Kindern und Jugendlichen mit rheumatischen Erkrankungen

In Deutschland ist etwa jedes tausendste Kind von einer rheumatischen Erkrankung betroffen. Diese Erkrankungen gehen z.T. mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der jungen Patienten einher. Von erwachsenen Patienten ist bekannt,dass rheumatische Erkrankungen auch eine erhöhte Infektanfälligkeit bedingen können, welche durch die Verwendung immunsuppressiver Medikamente weiter verstärkt werden kann. Zu der Situation bei Kindern gibt es hierzu bisher nur wenig Informationen, weshalb Erkenntnisse aus der Erwachsenenmedizin oftmals einfach auf die entsprechende pädiatrische Population übertragen werden. Die dadurch pauschal angenommene vermehrte Infektanfälligkeit bei Kindern mit rheumatischen Erkrankungen führt allerdings bisweilen zu Maßnahmen, durch welche die Kinder zusätzlich in ihrer Lebensqualität, insbesondere der sozialen Teilhabe, beeinträchtigt werden, wie während der SARS-CoV-2-Pandemie eindrücklich demonstriert wurde (weitreichende Kontaktbeschränkungen bis hin zu Fernbleiben der Schule). Um Kinder mit rheumatischen Erkrankungen adäquat vor tatsächlichen (Infektions-)Risiken schützen, aber gleichzeitig unnötige Maßnahmen vermeiden zu können, ist ein Erfassen des tatsächlichen Infektionsrisikos bei dieser Population im Vergleich zur gesunden Alterskohorte zwingend notwendig.

Dies ist das Ziel der geplanten Studie. Dabei sollen zwei Infektionskategorien unterschieden werden: die bei Kindern extrem häufigen, i.d.R. banalen Atemwegsinfekte und die sehr seltenen schweren Infektionen mit Notwendigkeit einer antibiotischen Behandlung oder Krankenhausaufenthalt. Außerdem soll der Effekt verschiedener (immunsuppressiver) Medikamente sowie die intrinsische Infektanfälligkeit der einzelnen Krankheitsentitäten erfasst und verglichen werden. Die Studie ist als deutschlandweite multizentrische prospektive Kohortenstudie mithilfe der Kinderkerndokumentation des Deutschen Rheumaforschungszentrums (DRFZ) in Berlin konzipiert. Die Patientenkohorte soll mindestens 1.000 Kinder mit juveniler idiopathischer Arthritis (JIA), systemischem Lupus erythematodes (SLE), juveniler Dermatomyositis (JDM) und chronisch nicht-bakterieller Osteomyelitis (CNBO) einschließen. Als Vergleichskohorte sollen mindestens 250 Kinder ohne chronisch-entzündliche muskuloskelettale Erkrankungen und ohne immunsuppressive Therapie dienen. Über einen Zeitraum von zwei Jahren sollen mithilfe von standardisierten Fragebögen bei den Familien Informationen zu leichten und schweren Infektionen der letzten 12 Monate abgefragt werden und parallel über den behandelnden Arzt Informationen zu Aktivität und Therapie der Erkrankungen erfasst werden.


Klinische Therapiestudien:
Multicenter, Open-label, Efficacy, Safety, Tolerability, and Pharmacokinetic Study of Subcutaneous Ixekizumab with Adalimumab Reference Arm, in Children with Juvenile Idiopathic Arthritis Subtypes of Enthesitis-related Arthritis (Including Juvenile-Onset Ankylosing Spondylitis) and Juvenile Psoriatic Arthritis (I1F-MC-RHCG ), EUDRACTNummer 2018-000681-10, Sponsor Eli Lilly (https://www.clinicaltrialsregister.eu/ctrsearch/search?query=2018-000681-10)


RELIANCE – Nicht-interventionelle Studie zum Langzeiteffekt von Ilaris® (Canakinumab)  in der Behandlung von Patienten mit CAPS, FMF, TRAPS und HIDS/MKD im klinischen Alltag (CACZ885DDE06), Sponsor Novartis (https://www.pei.de/SharedDocs/awb/nis-0301-0400/0377.html)


Drittmittelquellen:
PRINTO (Paediatric Rheumatology International Trials Organization); Gemeinsamer Bundesausschuss (GBA); connect 4 children (c4c), collaborative network for European clinical trials for children; „unconditional grants“ der Firmen Pfizer, Abbvie, Chugai, Novartis, MSD Sharp & Dohme, Roche; Deutsches Rheuma-Forschungszentrum; Deutsche Kinderrheumastiftung; Novartis; Eli Lilly


Weitere Kooperationen:
DEAR-Kids-Studie (Diagnostics of Early Atherosclerosis Risk in Kids):
Kollaboration mit Prof. Dr. K.O. Schwab, Pädiatrische Diabetologie und Endokrinologie, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Freiburg


Veröffentlichungen:

Low Prevalence of Anti-DFS70 Antibodies in Children With ANA-Associated Autoimmune Disease
Freudenhammer M, Salzer U, Heselich A, Hufnagel M, Janda A. Front Pediatr. 2022 Mar 22;10:839928. doi: 10.3389/fped.2022.839928. eCollection 2022.

Secukinumab in enthesitis-related arthritis and juvenile psoriatic arthritis: a randomised, double-blind, placebo-controlled, treatment withdrawal, phase 3 trial
Brunner HI, Foeldvari I, Alexeeva E, Ayaz NA, Calvo Penades I, Kasapcopur O, Chasnyk VG, Hufnagel M, Żuber Z, Schulert G, Ozen S, Rakhimyanova A, Ramanan A, Scott C, Sozeri B, Zholobova E, Martin R, Zhu X, Whelan S, Pricop L, Martini A, Lovell D, Ruperto N; Paediatric Rheumatology INternational Trials Organization (PRINTO) and Pediatric Rheumatology Collaborative Study Group (PRCSG). Ann Rheum Dis. 2022 Aug 12:annrheumdis-2022-222849. doi: 10.1136/ard-2022-222849. Online ahead of print.

Subcutaneous dosing regimens of tocilizumab in children with systemic or polyarticular juvenile idiopathic arthritis
Ruperto N, Brunner HI, Ramanan AV, Horneff G, Cuttica R, Henrickson M, Anton J, Boteanu AL, Penades IC, Minden K, Schmeling H, Hufnagel M, Weiss JE, Pardeo M, Nanda K, Roth J, Rubio-Pérez N, Hsu JC, Wimalasundera S, Wells C, Bharucha K, Douglass W, Bao M, Mallalieu NL, Martini A, Lovell D, Benedetti F; Paediatric Rheumatology INternational Trials Organisation (PRINTO) and the Paediatric Rheumatology Collaborative Study Group (PRCSG). Rheumatology (Oxford). 2021 Oct 2;60(10):4568-4580. doi: 10.1093/
rheumatology/keab047.

Tapering Canakinumab Monotherapy in Patients With Systemic Juvenile Idiopathic Arthritis in Clinical Remission: Results From a Phase IIIb/IV Open-Label, Randomized Study
Quartier P, Alexeeva E, Constantin T, Chasnyk V, Wulffraat N, Palmblad K, Wouters C, I Brunner H, Marzan K, Schneider R, Horneff G, Martini A, Anton J, Wei X, Slade A, Ruperto N, Abrams K; Paediatric Rheumatology International Trials Organisation and the Pediatric Rheumatology Collaborative Study Group. Arthritis Rheumatol. 2021 Feb;73(2):336-346. doi: 10.1002/art.41488. Epub 2020 Dec 11.

First-year follow-up of children with chronic nonbacterial osteomyelitis-an analysis of the German National Pediatric Rheumatologic Database from 2009 to 2018
Reiser C, Klotsche J, Hospach A, Berendes R, Schnabel A, Jansson AF, Hufnagel M, Grösch N, Niewerth M, Minden K, Girschick H. Arthritis Res Ther. 2021 Nov 8;23(1):281. doi: 10.1186/s13075-021-02658-w.

Long-term surveillance of biologic therapies in systemic-onset juvenile idiopathic arthritis: data from the German BIKER registry
Klein A, Klotsche J, Hügle B, Minden K, Hospach A, Weller-Heinemann F, Schwarz T, Dressler F, Trauzeddel R, Hufnagel M, Foeldvari I, Borte M, Kuemmerle-Deschner J, Brunner J, Oommen PT, Föll D, Tenbrock K, Urban A, Horneff G. Rheumatology (Oxford). 2020 Sep 1;59(9):2287-2298. doi: 10.1093/rheumatology/kez577.

Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

Postadresse: Mathildenstraße 1
Anfahrt: Heiliggeiststraße 1
D - 79106 Freiburg

Telefon:+49 (0)761 270 - 43000
Telefax:+49 (0)761 270 - 44490