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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Ergotherapie

Sprecherin der Ergotherapie: B. Schalamon
Telefon: 0761 270-69540
E-Mail: brigitte.schalamon@uniklinik-freiburg.de
Mitarbeiter:  R. Fey, M. Herbers, R. Hockauf, M. Koll, K. Krotzinger, A. Oehler, V. Rehder, B. Schalamon, M. Stecher-Sperlich, M. Wagner, S. Wastl
 
»Der Mensch kann den Zustand seiner eigenen Gesundheit durch den Einsatz seiner Hände, angetrieben durch seinen Geist und Willen beeinflussen.« Mary Reilly

Folgende nach Inhalt und Zielsetzung differenzierte Angebote stehen zur Verfügung:

Das stationsgebundene Angebot der Ergotherapie

Die meisten Patienten gehen, zumindest zu Beginn ihres Aufenthaltes, in eine der Basisgruppen der Ergotherapie.

Hier gibt es die Möglichkeit, anzukommen, sich einzugewöhnen und entsprechend der momentanen Verfassung, tätig zu werden. Sobald es möglich ist werden, gemeinsam mit der Stationsergotherapeutin, die individuellen ergotherapeutischen Behandlungsziele, bezogen auf die Bereiche Selbstversorgung, Produktivität u. Freizeit festgelegt.

Einmal wöchentlich findet zur Reflexion und zur Anpassung der Therapieziele ein Wochenabschlussgespräch in der Gruppe statt.

Verschiedene handwerklichen Materialien und Techniken wie z.B. Farben, Papier, Seidenmalerei, Ton oder Speckstein stehen zur Verfügung. Anhand konkreter Aufgabenstellungen können Kompetenzen (wieder) erworben werden, um die persönliche Handlungsfähigkeit in sozialer, kognitiver oder manueller Hinsicht zu verbessern.

Nach einer Phase der Stabilisierung und der praktischen Erkundung ihrer Interessen und Fähigkeiten, werden die Patienten, entsprechend ihrer Behandlungsziele, in die weiterführenden, stationsübergreifenden Angebote vermittelt.

Gruppengröße: max. 8 Teilnehmer
Termine: Montag bis Freitag, jeweils 1 Stunde

Das Angebot ist geeignet, um:

  • die Tagesstruktur zu verbessern
  • Motivation zu steigern
  • Antrieb und Vitalität zu fördern
  • Selbstvertrauen und Handlungskompetenz wiederzuerlangen
  • Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit zu stärken
  • eine realistische Selbsteinschätzung zu erlangen
  • Selbständigkeit und die dafür notwendigen lebenspraktischen Fähigkeiten zu entwickeln, verbessern und zu erhalten

Im Freien Werken können Patienten, die weitgehend selbständig sind, eigene kreative Projekte durchführen.
Vorkenntnisse, beispielsweise aus der Basisgruppe, können hier angewandt und im Sinne einer aktiven Freizeit-gestaltung für die Zeit nach der Entlassung gefestigt werden.

Die Termine werden von den Teilnehmern eigenständig belegt.

Termine: bis zu 5x pro Woche, jeweils 1 Stunde

Basisplus versteht sich als Brücke vom Klinikalltag in den Alltag zu Hause. Gemeinsam wird der Transfer neu erworbener Erfahrungen geplant und geübt. Diese Termine bieten einen Rahmen, in dem neues Verhalten im Umgang mit sich selbst oder verschiedenen Materialien und Techniken erarbeitet und erprobt werden kann.

Diese Termnine eignen sich für Patienten,

  • die nach der Entlassung zu Hause weiter handwerklich oder kreativ arbeiten wollen
  • die an ihrem Heimatort eine ambulante Gruppe finden möchten
  • die ihren Freizeitbereich erweitern wollen (Recherche im Internet, Kontaktaufnahme zu Gruppen…)
  • die Unterstützung brauchen, um Kontakte zu anderen Menschen mit gleichen Interessen zu knüpfen
  • die alltagsrelevante Tätigkeiten wie z. B. einkaufen gehen, einen Tagesablauf planen, an Vorlesungen teilnehmen, Haus- oder Gartenarbeiten erledigen, wieder aufnehmen wollen und Unterstützung brauchen.

Einzeltermine nach Absprache
Termine: 1 - 2x pro Woche, für max. 1 Std.

Diese Gruppe ist ein Modul des Fertigkeiten- Trainings im Rahmen des DBT- Therapiekonzeptes für Patienten mit einer Borderlineerkrankung.

Angenehm wahrgenommene Sinnesreize haben Auswirkungen auf das Wohlbefinden und können somit aktiv zur Spannungsregulation (wie z.B. Beruhigung) im Rahmen von Krisenbewältigung eingesetzt werden. Weiterführend werden zusätzliche Voraussetzungen geschaffen, um die Wahrnehmung positiver Gefühle zu schulen.

Zielsetzung:

Innerhalb einer Kleingruppe wird pro Sinn (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken) in jeweils 2 Einheiten die Wahrnehmung geschult, auf welche Reize hin die Spannung ansteigt oder reduziert wird, beziehungsweise die Empfindungen beeinflusst werden.
Am Ende der 10 Termine sollen aus den konkret angeleiteten Übungen diejenigen ausgewählt werden, die als hilfreich empfunden wurden, um sie als „Werkzeug“ in den persönlichen Alltag zu integrieren.

Gruppengröße: max. 4 Teilnehmer
Termine: 2x pro Woche, 1 Stunde

Für das Training geistiger Funktionen verwenden wir hauptsächlich Cognition. Diese Software beinhaltet 56 Übungen, mit bis zu 20 Alternativen zu den Bereichen Konzentration, Merkfähigkeit, Auffassung, Visuomotorik, Logisches Denken, Reaktion, Vigilanz und Sachwissen.

Die Software bietet weit gefächerte Inhalte und Schwierigkeitsgrade, ggf. Lösungshilfen, Ergebniserklärungen und individuelle Wiederholungsmöglichkeiten. Die Aufgabenfolge lassen sich leistungsabhängig steuern. Dies ermöglicht dem Benutzer eine Arbeit in Eigenregie bei realistischer Rückmeldung anhand diverser Vergleichswerte. Im Rahmen der beruflichen Rehabilitation dient Cognition zur Prognose, initialen Orientierung sowie zum Training.

Die Patienten arbeiten selbstständig von Mo-Fr jeweils eine dreiviertel Stunde an so genannten Serien: eine feste Abfolge von Übungen, die vom Therapeuten individuell festgelegt und ständig an die Fähigkeiten des Patienten adaptiert wird.

Die Auswertung läuft vollautomatisch und differenziert über diverse Wertedateien. Die Vergleichs- und Normwerte werden unabhängig voneinander erstellt. Evaluative Verlaufsstudien können erstellt werden.

Das kognitive Training ist geeignet für Patienten, die ihre kognitive Leistungsfähigkeit wiederaufbauen und fördern wollen hinsichtlich:

  • Konzentration
  • Gedächtnis
  • Aufmerksamkeit
  • logischen Denkens
  • Wahrnehmung
  • Mnemotechniken


Gruppengröße: max. 7 Teilnehmer 
Termine: Montag bis Freitag, jeweils vormittags oder nachmittags eine ¾ Stunde

Bei diesem stationsübergreifenden Angebot wird der Umgang mit der häuslichen Selbstversorgung beübt. Dabei geht es um praktische Anleitung zur Selbständigkeit im lebenspraktischen Bereich wie z. B. einkaufen, kochen, waschen, bügeln, finanzielle Haushaltsführung, kleinere Reparaturen oder Näharbeiten. Dies geschieht in einer Kleingruppe oder Einzeln.

In einer Kleingruppe gibt es die Möglichkeit, 1 x wöchentlich im Rahmen des HHT an einer Kochgruppe teilzunehmen.

Es ist besonders geeignet für Patienten,

  • die sich selber oder ihre Familie versorgen müssen
  • die in diesem Bereich Kompetenzen haben, aber z. Zt. wenig Motivation oder psychisch zu niedergestimmt sind
  • die Probleme bei der Handlungsplanung haben
  • die Ängste haben, wieder nach draußen zu gehen, bzw. in einen Supermarkt.
  • denen es schwer fällt, mit anderen in Kontakt zu kommen (Absprachen zu treffen)

Inhaltlich können Patienten folgende Zielsetzungen beüben:

  • Gemeinsames Einkaufen/ Preis- und Qualitätsvergleiche (Umgang mit bestimmten Budget)
  • Arbeitsplatzgestaltung/ zeitliche, strukturierte Reihenfolge der einzelnen Vorbereitungsschritte
  • Ernährungsbewusstsein
  • Gemeinsames Absprechen und Herstellen eines Gerichts sowie gemeinsames Essen
  • Wertschätzung und Genießen beim Essen


Kleingruppe: bis zu 3 Teilnehmer, 1 Termin pro Woche, 3 Stunden 
Einzeltermine: nach Absprache

Museumsprojekt und Radioprojekt

Im Vordergrund dieser ergotherapeutischen Gruppen, steht die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt nach einem selbst gewählten oder vorgegebenen Thema.

Die Teilnehmer haben ein gemeinsames Ziel.

Während der Planung sowie der Durchführung der einzelnen Projekte sind Kommunikation und Auseinandersetzung Schwerpunkt der Therapie. Die gegenseitige Anregung, Aktivierung, Motivierung und Unterstützung sind wesentliche Bestandteile der gruppenbezogenen Prozesse. Die Eigenverantwortung der Gruppe und damit jedes einzelnen Teilnehmers für die Erreichung des Projektziels nimmt einen wichtigen Stellenwert ein.

Die interaktionelle Methode ist für Patienten geeignet,

  • die sich wünschen, leichter auf andere Menschen zugehen und im Kontakt bleiben zu können
  • die immer wieder im Alltag - ob im Privaten oder bei der Arbeit - merken, dass sie zwar eigene Gedanken und Vorstellungen haben, diese aber nicht so richtig formulieren können
  • die Auseinandersetzungen und Konflikten aus dem Weg gehen
  • die das Bedürfnis haben, eigene Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken bzw. sie mehr auszuschöpfen
  • die ihre kreativen Fähigkeiten kennen lernen bzw. erweitern möchten

In Zusammenarbeit mit der Museumspädagogik
(Museum für Neue Kunst in Freiburg)

Die Patienten begeben sich mit der Ergotherapeutin einmal in der Woche ins Museum für Neue Kunst oder in eine Galerie und betrachten unter Anleitung einer Museumspädagogin ein Bild oder Objekt. Die Teilnehmer werden dazu angeregt, ihre Wahrnehmung zu schulen, sowie sich mit anderen bzw. neuen Sichtweisen und Lebenssituationen auseinanderzusetzen. Dadurch kann ein wertfreier Umgang mit Unbekanntem erprobt werden.

Im Anschluss an jeden Museumsbesuch folgt in der Museumswerkstatt die praktische Umsetzung des jeweiligen Themas. Somit kann das zuvor Erlebte „begriffen“ werden. Bei einem abschließenden Gespräch werden die unterschiedlichen Erfahrungen und Ansichten reflektiert. Dieser Austausch hilft, die eigenen Ansichten zu erweitern und die Kommunikation zu fördern.

Bei einem zweiten Termin trifft sich die Gruppe in den Räumen der Ergotherapie. Hier stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, um die Ideen, die sich aus dem Museumsbesuch und dem Gespräch in der Gruppe entwickelt haben, in einer Gruppenarbeit umzusetzen.

Der Austausch und die Reflektion über die entstandenen Objekte, sowie über den Umgang miteinander sind wesentliche Bestandteile der Nachbesprechung.

Das Museumsprojekt ist für Patienten besonders geeignet, die

  • ihre Kreativität in ihren Alltag (Hobby) integrieren möchten
  • ihre Selbst- und Fremdwahrnehmung verbessern wollen
  • ihre Kooperations- und Interaktionsfähigkeit trainieren möchten
  • in einem geschützten Rahmen ihre Eigenverantwortung- und Entscheidungsfähigkeit stärken möchten

In Zusammenarbeit mit Radio Dreyeckland in Freiburg

Radio-“Machen“ ist ein kreativer und kommunikativer Prozess, während dem die Teilnehmer sich in verschiedensten Bereichen ausprobieren können. Sie lernen sich mitzuteilen, anderen zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen, strukturiert zu recherchieren und am Computer mit Schneideprogrammen zu arbeiten.

Über den Umgang mit einem selbst gewählten Thema bietet sich die Möglichkeit, neue Impulse und Anregungen zu bekommen und das eigene Wissen zu erweitern. 
Die Gruppe gibt Raum, um Spontaneität und Improvisationsvermögen zu entwickeln, um kreative Ressourcen freizulegen und um die Entscheidungsfähigkeit zu trainieren. Im Kontakt mit anderen Gruppenmitgliedern und Interviewpartnern werden kommunikative und sozial kompetente Umgangsformen erlernt.

Sprechen in ein Mikrophon ist ungewohnt, kostet Überwindung und braucht Mut. Viele trauen sich nicht, ihre Stimme zu erheben, laut und deutlich zu sprechen. Die eigene Stimme klingt fremd oder gar unangenehm. Beim „Radio machen“ lernt man, auf seine Stimme zu hören, sie anzunehmen, man wird aufmerksam auf bestimmte Eigenheiten, die man vielleicht ändern mag. Und nicht selten ist man überrascht, wenn man letztlich sich und seine Stimme im Rahmen der fertig gestellten Sendung im Radio hört: das bin ich?! Klingt ja richtig professionell…

am Computer, in der Holz-, Mosaik- oder Tonwerkstatt

Das Belastungstraining bietet die Möglichkeit einer Abklärung der allgemeinen Belastungsfähigkeit, es dient der Berufsorientierung, der Vorbereitung auf einen Arbeitsversuch oder einer Verbesserung der Lebensqualität und der gesellschaftlichen Teilhabe. Je nach Neigung kann ein Patient dafür an einer der drei Gruppen teil nehmen.

Die Teilnahme am Belastungstraining beinhaltet ein Training in folgenden Aspekten

  • Grundarbeitsfähigkeit mit Teilzielen wie: Pünktlichkeit, Zeiteinteilung, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Initiative, Planung und Durchführung von Arbeitsabläufen
  • Selbständigkeit, Verantwortung und Zuverlässigkeit
  • geistige Flexibilität
  • Entwicklung von individuellen Arbeits- und Lernstrategien
  • die Verteilung, Planung und Einteilung von Auftragsarbeiten
  • Umgang mit Kritik und Lob
  • eigenverantwortliche Mitgestaltung von Arbeitsabläufen, zwischenmenschliche Fähigkeiten im Umgang mit Kollegen

Im Computertraining werden Patienten an die wesentlichen Aufgaben heutiger Computerarbeit herangeführt, bzw. bereits vorhandene Fähigkeiten auf diesem Gebiet trainiert.

Generell bietet das Computertraining folgende Möglichkeiten:

  • Erwerb von Grundlagenkenntnissen im Umgang mit einem PC
  • Die Programme Word, Excel, PowerPoint, Photoshop und das 10-Finger-System zu erlernen oder zu vertiefen
  • Bewerbungsunterlagen gestalten
  • Umgang mit dem Internet (E-Mail, Recherchen)

Im Einzelfall können auch individuelle Inhalte abgesprochen werden.

Besonders geeignet für Patienten,

  • deren berufliche Tätigkeit überwiegend PC-Arbeit erfordert
  • die sich entsprechende Kenntnisse aneignen müssen
  • ohne Berufsausbildung (z. B. Schulabgänger, Studenten, Umschüler), die sich für Berufe interessieren in denen die Arbeit am Computer dazu gehört

Gruppengröße: max. 7 Teilnehmer 
Termine: Montag bis Freitag, jeweils vormittags oder nachmittags 1½ Stunden

Der Umgang mit Holz erfordert eine präzise Vorgehensweise, da z.B. im Vergleich zu Ton Fehler schwieriger zu korrigieren sind. Zudem ist die Umsetzung von der zweidimensionalen Skizze ins dreidimensionale Holzstück eine große Herausforderung.

Je nach Kenntnisstand können zu Beginn anhand einfacher Aufgaben Grundkenntnisse in der Holzbearbeitung erworben werden. Das Training kann je nach Indikation einzeln, zu zweit oder in einer Kleingruppe stattfinden. Die Arbeiten werden nach Skizze oder Plänen angefertigt. In Frage kommen beispielsweise Holzspielzeuge, Rahmen, Regale, Staffeleien, Beistelltische oder auch Auftragsarbeiten (Reparatur oder Herstellung von Kleinmöbeln).

Generell bietet die Holzwerkstatt folgende Möglichkeiten:

  • Erwerb von Grundlagenkenntnissen im Umgang mit dem Material Holz
  • Umgang mit diversen Handmaschinen
  • Kennen lernen von verschiedenen Verbindungen, Schleiftechniken und mehr
  • Arbeiten im Kleinteam
  • Sich an Auftragsarbeiten nach genauer Vorlage heranwagen und auszuführen
  • Systematisches Arbeiten und Planen üben: Erstellen von Skizzen und Stücklisten

Besonders geeignet für Patienten,

  • deren berufliche Tätigkeit überwiegend handwerkliche Arbeit erfordert und die sich wieder an den Umgang mit Maschinen gewöhnen müssen
  • bei denen strukturiertes, planvolles und exaktes Arbeiten von Wichtigkeit ist
  • ohne Berufsausbildung (z. B. Schulabgänger, Studenten, Umschüler), die sich für Handwerksberufe interessieren bzw. gezielt eine Ausbildung anstreben

Gruppengröße: max. 6 Teilnehmer 
Termine: Montag bis Freitag, jeweils 2 Stunden

Ton ist ein lebendiger und weicher Werkstoff, der Formkraft erfordert und fördert. Er verlangt eine gleichmäßige Verarbeitung und stetige Kontrolle.

Anfangs stellen die Patienten kleinere Gegenstände für den Eigenbedarf her, um sich mit dem Material und den handwerklichen Techniken vertraut zu machen. Danach steht das Herstellen von Gegenständen auf Auftrag oder zum Verkauf im Vordergrund. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Es gibt die Möglichkeit, verschiedene Verfahren der Tonverarbeitung, wie z.B. Aufbau- oder Plattentechnik bis hin zum Drehen an der elektrischen Drehscheibe auszuprobieren. Es wird die Vor- und Nachbearbeitung des Materials, sowie der Umgang mit verschiedenen Glasurtechniken vermittelt. Bei der Herstellung von Gefäßen werden das räumliche Vorstellungsvermögen sowie Formgebung beübt.

Besonders geeignet für Patienten,

  • deren berufliche Tätigkeit überwiegend eine handwerkliche Arbeit erfordert
  • für die es wichtig ist, wieder nach einer Anleitung bzw. nach einer Vorlage oder Skizze zu arbeiten
  • die ihre Handlungsplanung und Umsetzung beüben sollen
  • für die es im Vordergrund steht strukturiert zu arbeiten

Gruppengröße: max. 8 Teilnehmer 
Termine: Montag bis Freitag, jeweils 2 Stunden

Mosaik ist eine Dekorationstechnik, die schon bei den Griechen und Römern in der Antike sehr beliebt war.

In der Mosaikwerkstatt werden die Mosaiksteine aus Ton hergestellt und farbig glasiert. Die Trägermaterialien, welche mit den Mosaiksteinen geschmückt werden, können zuvor aus Ton, Styrodur oder Pappmaschee geformt werden. Auch Gegenstände aus Holz, Metall, Porzellan, Glas, Stein oder Kunststoff sind zum Belegen mit Mosaiksteinen gut geeignet. Kleine Arbeitsproben, die zum Einüben der Technik dienen, können für den Eigenbedarf angefertigt werden. Die weiteren Werkstücke werden überwiegend für den Verkauf, z.B. als Auftragsarbeiten, angefertigt.

In dieser Arbeitsgruppe können  Feinmotorik,  Ausdauer, das Vorstellungsvermögen und die Kreativität verbessert werden. Konzentration und Entspannung finden während der Tätigkeit  im Wechsel statt. Hier ist das Lernziel beide Zustände  bewusster wahrzunehmen und darüber einen nachhaltigen Umgang mit den eigenen Ressourcen einzuüben.

Vorkenntnisse oder ein besonderes kreatives Talent sind nicht erforderlich.

Besonders geeignet für Patienten,

  • deren berufliche Tätigkeit eine exakte und detaillierte Arbeitsweise erfordert
  • deren Arbeitsfeld Planung und Vorstellungsvermögen verlangt
  • die Umgang mit Geduld und Ausdauer einüben möchten
  • die bewusster mit Konzentration und Entspannung umgehen lernen möchten
  • die in kleinen Schritten ihre Belastbarkeit erweitern möchten  

Gruppengröße: max. 8 Teilnehmer
Termine: Dienstag  bis Freitag, jeweils 1 ½  Stunden