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Interdisziplinäres Schmerzzentrum

Neues in der Schmerztherapie

Öffnung des PAIN2020-Projektes für alle GKV - Versicherten

PAIN2020 untersucht, ob eine neue Versorgungsform die Versorgungsqualität und -effizienz von Menschen mit Risikofaktoren für chronifizierende Schmerzen verbessern kann.

Das Forschungsprojekt PAIN2020 war bislang nur für Versicherte der BARMER geöffnet. Das hat sich nun geändert und alle GKV–Versicherten können eingeschlossen werden.

Das Interdisziplinäre Schmerzzentrum ISZ ist zuständiges PAIN2020–Zentrum für Baden-Württemberg.

PAIN2020 steht für "Patientenorientiert.Abgestuft.Interdisziplinär.Netzwerk".

Weitere Infos zu PAIN2020 sowie Downloads finden Sie hier .

Fazit einer ISZ-Patientin nach einer 3-wöchigen multimodalen Schmerztherapie

Die Patientin unterzog sich im November 2020 erfolgreich einer 3-wöchigen multimodalen Schmerztherapie in unserer Tagesklinik. Dankenswerterweise gab sie uns am 25.02.2021 die Genehmigung, ihr positives Feed-Back anonymisiert auf unsere Website zu stellen.

 

 

Fazit eines ISZ-Patienten nach einer 3-wöchigen multimodalen Schmerztherapie

Ein Patient litt jahrelang unter chronischen Schmerzen an verschiedenen Stellen. Vom 26.10. bis zum 13.11.2020 unterzog er sich erfolgreich einer 3-wöchigen multimodalen Schmerztherapie auf unserer Station Benitia.

 

 

 

Fazit einer ISZ-Patientin nach einer 3-wöchigen multimodalen Schmerztherapie

Eine Patientin litt jahrelang unter chronischen Schmerzen im Kieferbereich. Vom 03.02. bis zum 21.02.2020 unterzog sie sich erfolgreich einer 3-wöchigen multimodalen Schmerztherapie auf unserer Station Schönheimer.

 

 

 

Fachartikel von Dr. phil. Kathrin Simshäuser, in "Wegweiser", Ausgabe November 2020, Seiten 25-27

Virtuelle Realität in der Behandlung chronischer tumorbedingter Schmerzen – ein neuer hoffnungsvoller Ansatz?

Quelle: Kirstins-Weg - Wegweiser, Ausgabe November 2020

Auszug aus diesem Artikel: PatientInnen mit einer aktuellen oder in der Vergangenheit liegenden Krebserkrankung sind – im Zuge ihrer Erkrankung oder auch ihrer Behandlung - häufig chronischen Schmerzen ausgesetzt. In der Forschung wurde in den letzten Jahren zunehmend der Fokus auf die Schwierigkeiten und Bedürfnisse genau dieser Patientengruppe gerichtet. In einer groß angelegten Umfrage aus den USA wurde festgestellt, dass ein hoher Prozentsatz von über einem Drittel der PatientInnen mit einer Krebserkrankung in der Vorgeschichte unter anhaltenden Schmerzen leidet, darunter bis zu 16% unter starken, alltagsbeeinträchtigenden Schmerzen (Jiang et al., 2019). Entsprechend fordern hochrangige Krebs- sowie Schmerz-Gesellschaften länderübergreifend, dieser Patientengruppen eine wirksame Schmerzbehandlung zukommen zu lassen und in diese Richtung fächerübergreifend weiter zu forschen.

Diesen Fachartikel komplett herunterladen (PDF, 3 Seiten, 140 KB)

Fachartikel von Dr. med. Barbara Kleinmann, M.Sc. in "Wegweiser", Ausgabe Juni 2020, Seiten 17-21

Aktualisierte WHO-Leitlinien zur schmerzmedizinischen Behandlung und Radiotherapie von Krebspatienten im Erwachsenen- und Jugendlichenalter

Quelle: Kirstins-Weg - Wegweiser, Ausgabe Juni 2020

Auszug aus diesem Artikel: 55 Prozent der Patienten unter Anti-Krebstherapie und 66 Prozent der Patienten mit fortgeschrittener, metastasierender oder terminaler Erkrankung leiden nach Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter Schmerzen. Eine Krebserkrankung verursacht durch die Krebs-bedingten Gewebeschäden oft nicht nur Schmerzen, sondern auch psychische Belastungen wie Angst, Depression und ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Diese psychischen Belastungen können wiederum die empfundene Schmerzintensität steigern. Das Ziel jeder Schmerztherapie ist eine Schmerzreduktion mit dem Ziel einer akzeptablen Lebensqualität. Jeder Mensch sollte Zugang zu einer Schmerztherapie nach den neuesten medizinischen Standards haben. Diesem Ziel hat die WHO die neuen aktualisierten Leitlinien zur Tumorschmerztherapie 2018 gewidmet.

Diesen Fachartikel komplett herunterladen (PDF, 5 Seiten, 280 KB)

Fachartikel von Dr. Kristin Kieselbach in "SchmerzLOS Aktuell", Ausgabe 4/2019, Seiten 14 und 15

Quelle: "SchmerzLOS Aktuell", Heft 4/2019, Seiten 14,15; s. auch https://uvsd-schmerzlos.de/

Was sind chronische Schmerzen?

Die Schmerztherapeutin Dr. Kristin Kieselbach erklärt, wie es dazu kommt und was man dagegen tun kann.

Auszug: Etwa 23 Millionen Menschen in Deutschland berichten über anhaltende oder immer wiederkehrende, d. h. chronische Schmerzen. Jeder Fünfte davon beschreibt sogar eine mittlere bis starke Schmerzausprägung. Chronische Schmerzen können dauerhaft oder wiederkehrend auftreten. Meist wird eine Dauer von 3 bis 6 Monaten als zeitliche Grenze zur Unterscheidung zwischen akuten und chronischen Schmerzen  angegeben. Die Zeitdauer allein ist aber als Unterscheidungskriterium zwischen akuten und chronischen Schmerzen keinesfalls ausreichend.

Diesen Fachartikel komplett herunterladen (PDF, 2 Seiten, 120 KB)

 

Fachartikel von Dr. Kristin Kieselbach in "SchmerzLOS Aktuell", Ausgabe 1/2020, Seiten 13 und 14

Quelle: "SchmerzLOS Aktuell", Heft 1/2020, Seiten 13,14; s. auch https://uvsd-schmerzlos.de/

Was sind chronische Tumorschmerzen?

Zweiter Teil der Serie "Was sind chronische Schmerzen?"

Auszug: Was sind chronische Tumorschmerzen und welche Bedeutung haben sie? Dank neuer Erkenntnisse in der Tumortherapie ist die Lebenserwartung bei Tumorpatienten in den letzten Jahrzehnten glücklicherweise deutlich gestiegen. Mehr als die Hälfte der Menschen, die unter einer Tumorerkrankung leiden, leben im Durchschnitt heute auch 10 Jahre nach ihrer Erstdiagnose noch. Allerdings leiden etwa 20–40% dieser Menschen trotz eines Tumorrückgangs unter anhaltenden Schmerzen und/oder anderen Beschwerden. Dabei müssen auch im Falle eines chronischen Tumorschmerzes die Ursachen genauer beleuchtet werden.

Diesen Fachartikel komplett herunterladen (PDF, 2 Seiten, 1.1 MB)

 

Fachvortrag von Dr. Kristin Kieselbach beim Symposium des MetaForum e.V. am 21.03.2019

Chronischer Schmerz – Versorgungsbedarf und Qualitätsaspekte

Quelle: MetaForum - Innovation für mehr Gesundheit e.V.

Auszug aus diesem Fachvortrag: Chronischer Schmerz – Versorgungsbedarf und Qualitätsaspekte.
Dr. Kristin Kieselbach verdeutlichte zu Beginn ihrer Ausführungen die Unterschiede zwischen akutem und chronischem Schmerz: Akutschmerz sei lebenserhaltend. Es gebe dafür eine somatische Ursache, bei der der Schmerz als Symptom auftrete. Bei Chronischem Schmerz sei diese Warn- und Schutzfunktion dagegen verlorengegangen. Chronischer Schmerz sei somit kein verlängerter Akutschmerz, sondern ein eigenständiges Krankheitsbild, das – wie bereits erwähnt worden sei – ein multidimensionales Geschehen mit biologischen, psychologischen und sozialen Einflussfaktoren darstelle. Um eine effektive Therapie zu leisten, müsse jeder Patient vor dem Hintergrund der zahlreichen individuellen, mit dem Schmerz verbundenen Begleitumstände betrachtet werden.

Diesen Fachvortrag komplett herunterladen (PDF, 4 Seiten, 590 KB)

Fachartikel von Dr. Kristin Kieselbach in "Wegweiser", Ausgabe November 2019, Seiten 21-24

Der Einfluss von Stress auf das Tumorwachstum

Quelle: Kirstins-Weg - Wegweiser, Ausgabe November 2019

Auszug aus diesem Artikel: Der Einfluss von Stress auf das Tumorwachstum.
Am 17. und 18. Oktober 2019 fand anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Tumorzentrums Freiburg CCCF ein wissenschaftliches Symposium statt. Hier referierten zahlreiche hochkarätige Experten aus dem In- und Ausland zu aktuellen Themen der Tumordiagnostik und -therapie.
Im Folgenden soll der u.a. auch für den Bereich der Tumorschmerztherapie hochinteressante Beitrag von Fr. Prof. Erica Sloan aus Parkville, Australien, den sie i.R. des o.g. Kongresses präsentierte und einige der zugehörigen wissenschaftlichen Arbeiten dargestellt werden. Fr. Prof. Sloan ist an der Monash Universität in Australien in der Pharmakologischen Fakultät tätig und beschäftigt sich seit Jahren mit den Auswirkungen von chronischem Stress auf das Tumorwachstum und die Tumormetastasierung.
Die Metastasierung stellt eines der Hauptprobleme beim Fortschreiten von Tumorerkrankungen dar. Die dahinter stehenden Mechanismen sind kompliziert und waren lange nicht genauer bekannt. Metastasen (Tochtergeschwulste) sind Absiedelungen von Tumorzellen im Lymphsystem oder in anderen Organen des Körpers.

Diesen Fachartikel komplett herunterladen (PDF, 4 Seiten, 290 KB)

Fachartikel von Dr. Kristin Kieselbach in "Wegweiser", Ausgabe Juni 2019, Seiten 4-8

Das neue Klassifikationssystem ICD-11: ein wichtiger Fortschritt zur Behandlung chronischer Tumorschmerzen

Quelle: Kirstins-Weg - Wegweiser, Ausgabe Juni 2019

Auszug aus diesem Artikel: ICD – was ist das?
Die ICD (International Classification of Diseases, deutsch: Internationale Klassifikation der Erkrankungen) ist das seit vielen Jahren auch in Deutschland verwendete Klassifikationssystem für Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Bisher liegt es in seiner 10. Überarbeitung vor. Mithilfe von Verschlüsselungsziffern kann damit einer Erkrankung eine Diagnose in der ambulanten und stationären Versorgung zugewiesen werden (z.B. Kreuzschmerz ICD – Code M54.5). In Deutschland sind Ärzte und Krankenhäuser verpflichtet, Diagnosen nach dem ICD – Schlüssel zu kodieren. Zusammen mit einem weiteren Klassifikationssystem für die Leistungen (z.B. Operationen) bilden beide Systeme die Grundlage des sog. DRG (Diagnose related groups, deutsch: diagnosenbezogene Gruppen) – Systems. Es ermöglicht die Berechnung der patientenbezogenen Behandlungskosten in deutschen Krankenhäusern.

Diesen Fachartikel komplett herunterladen (PDF, 5 Seiten, 310 KB)

Fachartikel von Dr. Kristin Kieselbach in "Wegweiser", Ausgabe November 2018, Seiten 14-18

Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie für Patienten mit chronischen tumorbedingten Schmerzen

Quelle: Kirstins-Weg - Wegweiser, Ausgabe November 2018

Auszug aus diesem Artikel: Chronische Schmerzen – kurz erklärt.
Etwa 23 Mio. Menschen in Deutschland berichten über anhaltende oder immer wiederkehrende, d.h. chronische Schmerzen. Jeder 5. davon beschreibt sogar eine mittlere bis starken Schmerzausprägung. Chronische Schmerzen können dauerhaft oder wiederkehrend auftreten. Meist wird eine Dauer von 3 bis 6 Monaten als zeitliche Grenze zur Unterscheidung zwischen akuten und chronischen Schmerzen angegeben. Die Zeitdauer allein ist aber als Unterscheidungskriterium zwischen akuten und chronischen Schmerzen keinesfalls ausreichend. Vielmehr sind chronische Schmerzen dadurch gekennzeichnet, dass sie ihre ursprüngliche Warn- und Schutzfunktion verloren haben. Häufig findet sich im chronischen Stadium keine klar erkennbare Ursache mehr für die anhaltenden Schmerzen. Dieser Schmerz ist damit nicht mehr Symptom einer Erkrankung allein und kann somit auch nicht mehr durch eine Behandlung gemindert oder entfernt werden.
Chronische Schmerzen müssen auf spezielle Art untersucht und behandelt werden.

Diesen Fachartikel komplett herunterladen (PDF, 5 Seiten, 480 KB)

 

Interdisziplinäres Schmerzzentrum

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