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Interdisziplinäres Schmerzzentrum

Neues in der Schmerztherapie

Fachartikel von Dr. Kristin Kieselbach in "Wegweiser", Ausgabe Juni 2019, Seiten 4-8

Das neue Klassifikationssystem ICD-11: ein wichtiger Fortschritt zur Behandlung chronischer Tumorschmerzen

Quelle: Kirstins-Weg - Wegweiser, Ausgabe Juni 2019

Auszug aus diesem Artikel: ICD – was ist das?
Die ICD (International Classification of Diseases, deutsch: Internationale Klassifikation der Erkrankungen) ist das seit vielen Jahren auch in Deutschland verwendete Klassifikationssystem für Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Bisher liegt es in seiner 10. Überarbeitung vor. Mithilfe von Verschlüsselungsziffern kann damit einer Erkrankung eine Diagnose in der ambulanten und stationären Versorgung zugewiesen werden (z.B. Kreuzschmerz ICD – Code M54.5). In Deutschland sind Ärzte und Krankenhäuser verpflichtet, Diagnosen nach dem ICD – Schlüssel zu kodieren. Zusammen mit einem weiteren Klassifikationssystem für die Leistungen (z.B. Operationen) bilden beide Systeme die Grundlage des sog. DRG (Diagnose related groups, deutsch: diagnosenbezogene Gruppen) – Systems. Es ermöglicht die Berechnung der patientenbezogenen Behandlungskosten in deutschen Krankenhäusern.

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Fachartikel von Dr. Kristin Kieselbach in "Wegweiser, Ausgabe November 2019, Seiten 14-18

Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie für Patienten mit chronischen tumorbedingten Schmerzen

Quelle: Kirstins-Weg - Wegweiser, Ausgabe November 2018

Auszug aus diesem Artikel: Chronische Schmerzen – kurz erklärt.
Etwa 23 Mio. Menschen in Deutschland berichten über anhaltende oder immer wiederkehrende, d.h. chronische Schmerzen. Jeder 5. davon beschreibt sogar eine mittlere bis starken Schmerzausprägung. Chronische Schmerzen können dauerhaft oder wiederkehrend auftreten. Meist wird eine Dauer von 3 bis 6 Monaten als zeitliche Grenze zur Unterscheidung zwischen akuten und chronischen Schmerzen angegeben. Die Zeitdauer allein ist aber als Unterscheidungskriterium zwischen akuten und chronischen Schmerzen keinesfalls ausreichend. Vielmehr sind chronische Schmerzen dadurch gekennzeichnet, dass sie ihre ursprüngliche Warn- und Schutzfunktion verloren haben. Häufig findet sich im chronischen Stadium keine klar erkennbare Ursache mehr für die anhaltenden Schmerzen. Dieser Schmerz ist damit nicht mehr Symptom einer Erkrankung allein und kann somit auch nicht mehr durch eine Behandlung gemindert oder entfernt werden.
Chronische Schmerzen müssen auf spezielle Art untersucht und behandelt werden.

Diesen Fachartikel komplett herunterladen (PDF, 5 Seiten, 480 KB)

Ärztliche Leiterin

Dr. med. Kristin Kieselbach

  • Fachärztin für Neurochirurgie
  • Spezielle Schmerztherapie
  • Spezielle Intensivmedizin

Wissenschaftlicher Leiter

Prof. Dr. med. Norbert P. Südkamp

  • Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg
  • Professor für Unfallchirurgie