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Institut für Evidenz in der Medizin

Wissenschaftliche Projekte - aktuell

Kontakt

Dr. Christine Schmucker

Laufzeit

Ab 07/2021 (16 Monate)

Kooperation

UMIT (Hall/Tyrol, Austria)

Förderung

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Website:

https://www.iqwig.de/sich-einbringen/themencheck-medizin-thema-vorschlagen/hta-berichte/ht21-03.html

   

 

 

Innerhalb dieses HTAs wird die Wirksamkeit von Augentrainingsmaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen mit Sehfehlern untersucht.

Projektname Evaluierung der Konkordanz und Vertrauenswürdigkeit von Evidenzkörpern aus randomisierten kontrollierten Studien und Kohortenstudien in der Ernährungsforschung und Entwicklung eines neuen Leitfadens für deren Integration in zukünftige Evidenzsynthesen
Kontakt PD Dr. Lukas Schwingshackl, MSc
Laufzeit 2021-2024
Kooperation

Prof. Dr. Holger Schünemann

McMaster University, Hamilton, Ontario, Kanada
Förderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Website: https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/459430615
   

 

 

Das vorliegende Projekt wird neue Einblicke in das kontroverse Feld der Ernährungsforschung aufzeigen, indem es die Konkordanz der Effektschätzer der Endpunkt-spezifischen Evidenzkörper von randomisiert kontrollierten Studien und Kohortenstudien vergleicht, und uns dabei helfen, die Gründe für diese Diskrepanzen zu verstehen.

Kontakt

Julia Stadelmaier, stadelmaier@ifem.uni-freiburg.de

Dr. Christine Schmucker, schmucker@ifem.uni-freiburg.de
Laufzeit April 2021 – Oktober 2021
Kooperation Institut für Pflegewissenschaften, Universität Freiburg
Förderung Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

 

Das IfEM unterstützt in diesem Projekt das Institut für Pflegewissenschaften bei der Durchführung eines umfassenden Literatur-Reviews (Scoping-Review) zur Exploration und Analyse der vorhandenen Evidenz zum Selbstmanagement nach solider Organtransplantation.

Ziel ist die Entwicklung und Testung eines Programms zur Unterstützung und Förderung des Selbstmanagements von Menschen nach Organtransplantation. Dabei werden Fachleute und Betroffene mit einbezogen. Das Forschungsprojekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Link zur SMART-Projektseite des Instiuts für Pflegewissenschaften

 

Kontakt

Angelika Eisele-Metzger, eisele@ifem.uni-freiburg.de

Prof. Dr. Cordula Braun, braun@ifem.uni-freiburg.de
Laufzeit 01.01.2021 – 31.12.2021
Kooperation

Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation, Deutsche Sporthochschule Köln

Institut für Medizinische Biometrie und Statistik, Universitätsklinikum Freiburg

Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung
Förderung Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

 

Rückenschmerzen sind weit verbreitet und verursachen weltweit ein erhebliches Ausmaß an Behinderung sowie hohe Kosten. Der Arbeitsplatz bietet einen wichtigen Ansatzpunkt für Interventionen zur Prävention von Rückenschmerzen. Die verfügbaren Interventionen sind vielfältig und beinhalten häufig verschiedene Komponenten, wie z.B. Bewegung in Kombination mit Edukation und ergonomischen Anpassungen des Arbeitsplatzes.

Ziel dieses systematischen Reviews ist es, verschiedene arbeitsplatzbezogene Interventionen zur Prävention unspezifischer Rückenschmerzen zu identifizieren und deren Effekte mit einer Netzwerkmetaanalyse zu vergleichen. Wenn möglich,  werden außerdem die Effekte einzelner Interventionskomponenten in einer Komponenten-Netzwerkmetaanalyse ermittelt und miteinander verglichen. Auf Grundlage der Analysen soll ein Ranking der Interventionen nach ihrer Wirksamkeit erfolgen. Dies soll die Identifikation der vielversprechendsten Interventionen zur Prävention von Rückenschmerzen in arbeitsplatzbezogenen Settings ermöglichen.

 

Kontakt Prof. Dr. Jörg Meerpohl, meerpohl@uni-freiburg.de
Laufzeit September 2020 - März 2021
Kooperation Charité Berlin
Förderung Bundesministerium für Bildung und Forschung
Website www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/projekte/ceo-sys

 

 

Hintergrund

Die klassische systematische Übersichtsarbeit ist nicht optimal, um in einer Pandemie mit großer Forschungsdynamik schnell aktuelle und verlässliche Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung zu stellen. Das Verbundprojekt CEOsys soll mit lebenden Evidenzsynthesen und daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen die medizinische Versorgungsqualität sichern, politische Entscheidungen unterstützen und Forschungsaktivitäten zur Pandemiebewältigung auf die dringendsten Fragestellungen ausrichten.

Methoden

Das Verbundprojekt CEOsys mit 21 Universitäten und vier weiteren Partnern wird im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin vom BMBF gefördert. CEOsys baut ein nationales Evidenz-Ökosystem von Humanstudien zu COVID-19 auf. Dabei werden angemeldete, laufende oder abgeschlossene Studien zu COVID-19 systematisch erfasst und ihre Ergebnisse standardisiert bewertet. Diese Arbeiten liefern die Grundlage für „lebende“, also regelmäßig aktualisierte Evidenzsynthesen.

CEOsys deckt folgende COVID-19-Themenfelder ab:

  1. Testung und Diagnostik
  2. Ambulante und stationäre Behandlung
  3. Intensiv- und palliativmedizinische Versorgung
  4. Krankenhaushygiene
  5. Public Health
  6. Psychische Gesundheit

In Zusammenarbeit mit dem AWMF-IMWI und der Task Force COVID-19 werden auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse Handlungsempfehlungen erarbeitet und zielgruppenspezifisch kommuniziert. Daraus generiert das interdisziplinär aufgestellte Verbundprojekt CEOsys Handlungsempfehlungen für:

  1. die Versorgungspraxis
  2. die Gesundheit der Bevölkerung
  3. die dringendsten weiteren Forschungsschritte

CEOsys etabliert eine qualitätsgesicherte Informationsplattform für Wissenschaft, Gesundheitssystem, die Bevölkerung und politische Entscheidungsträger.

 

Projektname NMA_EPA_S: Netzwerkmetaanalyse zur Effektivität von Ernähungsinterventionsstrategien in der Primärprävention von Übergewicht und Adipositas im Setting Schule
Kontakt Edris Nury, nury@ifem.uni-freiburg.de
  PD Dr. Lukas Schwingshackl, schwingshackl@ifem.uni-freiburg.de
Laufzeit 12 Monate

 

 

Kooperationspartner:

 

1.

Institut für Evidenz in der Medizin (IfEM), Universitätsklinikum Freiburg

2.

Institut für Medizinische Biometrie und Statistik (IMBI), Universitätsklinikum Freiburg

3.

Sektion Sport und Rehabilitationsmedizin, Universitätsklinikum Ulm

4.

Referat Wissenschaft, Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)

5.

Department für Ernährungswissenschaften, Universität Wien

6.

Zentrum für LehrerInnenbildung, Universität Wien

7.

Department für Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment, UMIT TIROL

8.

Department of Cardiology and Internal Diseases & Department of Human Nutrition, University of Warmia and Mazury

9.

Cochrane Deutschland Stiftung (CDS)

Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Ziel des Vorhabens ist es, verschiedene Ernährungsinterventionsstrategien, die in randomisiert kontrollierten Studien (RCTs) evaluiert wurden, mit einer Netzwerkmetaanalyse (NMA) zu vergleichen und daraus ein Ranking der wirksamsten Ernährungs-interventions-strategien in der Primärprävention von Übergewicht und Adipositas im Setting Schule abzuleiten.

Kontakt

Dr. Christine Schmucker, schmucker@ifem.uni-freiburg.de

Laufzeit

Dezember 2019 - Dezember 2020

Förderung

Krebsliga Schweiz

Webseite

https://cancerscreeningcommittee.ch/themen/gebaermutterhalskrebs-screening/

 

Prospero-Protokoll

 

Health Technology Assessment (HTA)

 

Kontakt

Dr. Christine Schmucker, schmucker@ifem.uni-freiburg.de

Laufzeit

Dezember 2019 - Juni 2021

Förderung

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

 

Das vom IQWIG beauftragte Health Technology Assessment identifiziert und analysiert Studien zur Frage, inwieweit nicht medikamentöse Verfahren beim Lymphödem Symptome lindern können?

Webseite

https://www.themencheck-medizin.iqwig.de/de/hta-berichte/51-ht19-01-lymphoedem-unfoermiges-anschwellen-von-koerperteilen-mit-hautveraenderungen-lassen-sich-durch-nicht-medikamentoese-verfahren-die-symptome-lindern.172.html

Health Technology Assessment (HTA)

 

Kontakt PD Dr. Lukas Schwingshackl, schwingshackl@ifem-uni-freiburg.de
Laufzeit Oktober 2019 – Juni 2021
KooperationInternational Union of Nutritional Science (IUNS)

In dem Projekt unterstützt das IfEM die Erstellung eines Positionspapiers der IUNS zu Nahrungsfett und Qualität verschiedener Fette in der Prävention chronischer Erkrankungen. Das IfEM erstellt in diesem Zusammenhang Scoping Reviews, in denen die Evidenz aus systematischen Übersichtsarbeiten und Leitlinien zum Thema Nahrungsfett und Fettqualität aufgearbeitet wurde.

PEN untersucht Inhalte, Umsetzung und Wirksamkeit politischer Maßnahmen, die gesundes Ernährungs- und Bewegungsverhalten der Bevölkerung fördern sollen.

Kontakt

PD Dr. Lukas Schwingshackl, schwingshackl@ifem.uni-freiburg.de

Laufzeit

Februar 2019 - Januar 2022

Kooperation

28 Forschungseinrichtungen aus 7 europäischen Ländern und Neuseeland

Förderung

BMBF, Kennzeichen: 01EA1818F

Webseite

https://www.jpi-pen.eu/

Publikation:

https://implementationscience.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13012-020-00984-2

 

Nichtübertragbare Krankheiten wie Typ 2 Diabetes, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Krebs und Atemwegserkrankungen sind für mehr als 70% der globalen Todesfälle verantwortlich. Ungesunde Ernährung und mangelnde körperliche Aktivität sind hauptverantwortliche Risikofaktoren für die Entstehung dieser Erkrankungen. In vielen europäischen Ländern werden politische Maßnahmen umgesetzt, welche eine nachhaltige Veränderung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten bewirken sollen. Auswirkungen solcher Maßnahmen wurden jedoch bis dato nicht systematisch erfasst und evaluiert.

Das europäische Netzwerk zur Effektivität politischer Maßnahmen zu Lebensstilinterventionen, kurz PEN („Policy Evaluation Network“), besteht aus 28 Forschungseinrichtungen aus 7 europäischen Ländern und Neuseeland. Das primäre Ziel ist es, für Europa Tools zu entwickeln, mit denen politische Maßnahmen zur Förderung gesunder Ernährung und körperlicher Aktivität bzw. zur Reduzierung von sitzendem Verhalten evaluiert und bewertet werden können.

GELL-ALTER erstellt eine Evidenz Map zu Studien, die Behandlungspräferenzen älterer mehrfacherkrankter Patienten untersuchen.

Kontakt

Dr. Christine Schmucker, schmucker@ifem.uni-freiburg.de

Laufzeit

Februar 2018 – August 2020

Kooperation

Institut für Allgemeinmedizin, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt

Förderung

BMBF, Kennzeichen: 01GL1729

Publikationen: 

 

 
1.

End-of-life care preferences of older patients with multimorbidity: protocol of a mixed-methods systematic review.
Gonzalez-Gonzalez AI, Schmucker C, Nothacker J, Nguyen TS, Brueckle MS, Blom J, van den Akker M, Röttger K, Wegwarth O, Hoffmann T, Gerlach FM, Straus SE, Meerpohl JJ, Muth C.
BMJ Open. 2020 Jul 6;10(7):e038682. doi: 10.1136/bmjopen-2020-038682.
PMID: 32636289 Free PMC article.

 

2.

Health-related preferences of older patients with multimorbidity: an evidence map.
Gonzalez-Gonzalez AI*, Schmucker C*, Nothacker J, Motschall E, Nguyen TS, Brueckle MS, Blom J, van den Akker M, Röttger K, Wegwarth O, Hoffmann T, Straus SE, Gerlach FM, Meerpohl JJ, Muth C.
BMJ Open. 2019 Dec 15;9(12):e034485. doi: 10.1136/bmjopen-2019-034485.
PMID: 31843855 Free PMC article.
*shared first authorship

 

3. Health-related preferences of older patients with multimorbidity: the protocol for an evidence map.
González-González AI, Schmucker C, Blom J, van den Akker M, Nguyen TS, Nothacker J, Meerpohl JJ, Röttger K, Wegwarth O, Hoffmann T, Straus SE, Gerlach FM, Muth C.
BMJ Open. 2019 Sep 3;9(9):e029724. doi: 10.1136/bmjopen-2019-029724.
PMID: 31481558 Free PMC article.

 

Arzt-Patienten-Konsultationen sind bei älteren mehrfacherkrankten Patienten häufig komplex, da Wechselwirkungen zwischen Erkrankungen und Behandlungen sowie vielschichtige Behandlungs- und Pflegebedürfnisse bestehen. Um unangemessene Versorgung und deren Konsequenzen zu vermeiden, wird ein patientenzentrierter Ansatz empfohlen, der Patientenpräferenzen berücksichtigt. Es ist jedoch unklar, wie ältere mehrfacherkrankte Patienten Erkrankungen und Behandlungsoptionen priorisieren und wie ihre Präferenzen in den Behandlungsprozess Eingang finden. Ziel des Projekt ist es, (1) alle Studien zu identifizieren, die Patientenpräferenzen von älteren mehrfacherkrankten Patienten untersuchten, um sie in einer „Evidenz Map“ (EM) zu kartographieren und damit Evidenzcluster (und -lücken) darzustellen; (2) an einem der Evidenzcluster einen vollständigen systematischen Review (SR) durchzuführen. Die Ergebnisse werden an Patientenorganisationen und Einrichtungen für hausärztliche Weiterbildung übermittelt.

Publikationen:

Registration: Open Science Framework (OSF): DOI 10.17605/OSF.IO/MCRWQ.

Kontakt: Dr. Christine Schmucker, schmucker@ifem.uni-freiburg.de

In dem Projekt unterstützt das IfEM die Leitlinienerstellung der European Respiratory Society kontinuierlich durch Datenextraktion und GRADE-Bewertungen.

Die cluster-randomisierte GAP-Studie evaluiert in bayrischen Hausarztpraxen, ob die Nutzung von digital aufbereiteten und evidenzbasierten Gesundheitsinformationen während der Konsultation die Informiertheit und das Inanspruchnahmeverhalten von Rückenschmerzpatienten verbessert.

Kontakt Dr. Sebastian Voigt-Radloff, voigt-radloff@cochrane.de
Laufzeit Oktober 2017 - September 2021
Kooperation Universitätsklinikum, Erlangen
BKK Landesverband Bayern, München
Technische Universität, Dortmund
Förderung G-BA Innovationsausschuss, Kennzeichen: NVF3_2016-054

Eine von Patient und Arzt gemeinsam verantwortete und individuell angemessene medizinische Behandlung kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Insbesondere die Patienten müssen in die Lage versetzt werden, eine solche Entscheidung gut informiert treffen zu können. Bürger und Patienten informieren sich jedoch immer häufiger selbst über Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten und sind mit der Vielzahl und Qualitätsbewertung der gerade im Internet gefundenen Informationen überfordert. Auch ist die eigene Recherche in der Ärzteschaft umstritten, da Selbstinformation Patienten verwirren kann und unseriöse Gesundheitsinformationen häufig nicht leicht zu erkennen sind.

Das GAP-Projekt knüpft an bewährte europäische Informationssysteme wie NHS Choices an und stellt Patienten und Allgemeinmedizinern während und nach der Konsultation eine Plattform mit evidenzbasierten Informationen zum Thema Rückenschmerz zur Verfügung. Die Studie untersucht, wie sich die Informiertheit von Arzt und Patient, die Bewertung der Arzt-Patient-Kommunikation und die wahrgenommene Patientenbeteiligung in den Gruppen mit und ohne Plattformnutzung unterscheiden. Weitere untersuchte Endpunkte sind die durch Rückenschmerz verursachten Arbeitsunfähigkeitstage und die Inanspruchnahme des Gesundheitssystems.

Publikationen

Projektkurzbeschreibung beim Innovationsausschuss

Lang B, Kunzweiler K, Voigt-Radloff S. Gut informierte Kommunikation zwischen Arzt und Patient im digitalen Zeitalter - Das GAP-Projekt. In: Knieps F, Pfaff H (Hrsg.). BKK Gesundheitsreport 2017: Digitale Arbeit - Digitale Gesundheit: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft und BKK Dachverband e.V. 2017.

Voigt-Radloff S, Schöpf AC, Boeker M, Frank L, Farin E, Kaier K, Körner M, Woll-mann K, Lang B, Meerpohl JJ, Möhler R, Niebling W, Serong J, Lange R, van der Keylen P, Maun A. Well informed physician-patient communication in consultations on back pain - study protocol of the cluster randomized GAP trial.

CEBHA+ ist ein Forschungs-Netzwerk, das in Afrika die evidenzbasierte Gesundheitsversorgung und Public Health ausbauen soll.

KontaktProf. Dr. Jörg J. Meerpohl, sec@ifem.uni-freiburg.de
LaufzeitDezember 2016 – November 2021
KooperationInstitute for Medical Informatics, Biometry and Epidemiology, Ludwig-Maximilian-Universität, München
FörderungBMBF, Kennzeichen: 01KA1609
Webseitehttps://www.cebha-plus.org/

Übergeordnetes Ziel des CEBHA+ Projektes ist es, nachhaltige Kapazitäten und eine Infrastruktur für eine evidenzbasierte Gesundheitsversorgung in den sub-saharischen Ländern Afrikas aufzubauen. Dies umfasst Primärforschung, Erarbeitung von Evidenzsynthesen sowie evidenzbasierte Gesundheitspolitik und deren praktische Umsetzung. CEBHA+ hat einen bevölkerungsbezogenen Ansatz, der sowohl Prävention von Krankheit umfasst wie auch die Bereitstellung von Versorgung.

Publikationen

Rehfuess EA, Durão S, Kyamanywa P, Meerpohl JJ, Young T, Rohwer A; CEBHA+ consortium. An approach for setting evidence-based and stakeholder-informed research priorities in low- and middle-income countries. Bull World Health Organ. 2016 Apr 1;94(4):297-3

Schmidt BM, Durao S, Toews I, Bavuma CM, Meerpohl JJ, Kredo T: Screening strategies for hypertension: a systematic review protocol. BMJ Open. 2019;9(1):e025043.

Nicol JU, Rohwer A, Young T, Bavuma CM, Meerpohl JJ: Correction to: Integrated models of care for diabetes and hypertension in low- and middle-income countries (LMICs): Protocol for a systematic review. Syst Rev. 2019;8(1):36.

Schmidt BM, Durao S, Toews I, Bavuma CM, Meerpohl JJ, Kredo T. Screening strategies for hypertension (Protocol). Cochrane Database of Systematic Reviews, 2018; Issue 11. Art. No.: CD013212.

Wissenschaftliche Projekte - abgeschlossen

Kontakt Prof. Jörg Meerpohl, meerpohl@ifem.uni-freiburg.de
Laufzeit Juli 2019 - Juni 2020
Kooperation aks gesundheit GmbH
Förderung Gesundheitsförderungsfonds Vorarlberg
Webseite www.aks.or.at

Das Gesamtprojekt zielt darauf ab, die Gesundheitskompetenz bezüglich Kinderimpfungen zu verbessern, und so informierte und selbstbestimmte Entscheidungen zu unterstützten. In verschiedenen Arbeitspaketen werden die Informationsbedürfnisse von Eltern erfasst, die existierende Evidenz für verschiedene Kinderimpfungen aufgearbeitet, Impfentscheidungshilfen entwickelt und getestet, sowie abschließend evaluiert.
Das IfEM ist als Projektpartner für die systematische Recherche und Evidenzsynthese verantwortlich. Es werden evidenzbasierte Dossiers zur Wirksamkeit und Sicherheit der Rotavirus-Impfung, der Pneumokokken-Impfung und zum Sechsfach-Impfstoff erstellt. Diese Informationen stellen die Basis für die Impfentscheidungshilfen dar.

Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung in der Langzeit-Opioidtherapie bei ambulanten Patienten mit chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen.

Kontakt Edris Nury, nury@ifem.uni-freiburg.de
Laufzeit Juni 2019 – März 2020
KooperationMax-Planck-Gesellschaft vertreten durch Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
Charité, Universitätsmedizin Berlin
Humboldt Universität zu Berlin/Robert Koch-Institut Berlin
FördererBMBF, Kennzeichen 2519AT5001

Die in Deutschland zunehmende unsachgemäße Verordnung von Opioiden als Langzeittherapie bei Patienten mit chronischer, nichttumorbedingter Schmerzen (CNTS) im ambulanten Setting und die daraus resultierende Gefährdung der Patientensicherheit verlangt nach einem systematischen Verständnis darüber, welche Gründe für die zum Teil unsachgemäße Verordnung und die damit einhergehende Erhöhung des Risikos für Unerwünschte arzneimittelassoziierte Ereignisse (UAE) verantwortlich sind. Das Projekt „ERONA“ beabsichtigt, diese Wissenslücke für den Bereich Langzeittherapie mit Opioiden von CNTS-Patienten im ambulanten Bereich durch eine systematische, experimentelle Erforschung der Risikobewertung und Risikoentscheidungen von ÄrztInnen und PatientInnen unter Berücksichtigung der Art, wie sie über Risiken der Arzneimitteltherapie lernen (Beschreibung versus Erfahrung) zu schließen. Darauf basierend sollen im Projekt Lösungsansätze für Interventionen entwickelt werden, die geeignet sind, identifizierte Gründe für eine unzureichende Arzneimitteltherapiesicherheit im Bereich der unsachgemäßen Opioidverordnung durch Einrichtungsunabhängige, online-basierte edukative Formate zu reduzieren.

Die systematische Übersichtsarbeit untersucht Studien zur Behandlung von Rotatorenmanschettenrupturen.

Kontakt

Dr. Christine Schmucker, schmucker@ifem.uni-freiburg.de
Laufzeit Mai 2018 – Dezember 2019
Kooperation Cochrane Österreich
Förderung Swiss Medical Board, Bern

Das Ziel der systematischen Übersichtsarbeit ist die Evaluierung von Wirksamkeit und Sicherheit chirurgischer Maßnahmen im Vergleich zu keiner chirurgischen Behandlung bei Patienten mit Rotatorenmanschettenrupturen. 

Publikationen

Christine Schmucker, Viktoria Titscher, Cordula Braun, Irma Klerings, Barbara Nussbaumer-Streit, Gerald Gartlehner, Joerg J Meerpohl. Efficacy and safety of surgical interventions for full-thickness rotator cuff tears. PROSPERO 2018 CRD42018100343

Christine Schmucker, Viktoria Titscher, Cordula Braun, Barbara Nussbaumer-Streit, Gerald Gartlehner, Jörg Meerpohl, Surgical and Non-Surgical Interventions in Complete Rotator Cuff Tears , https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33263527/

Die quasi-experimentelle IIT-IMPACT-Studie vergleicht, inwieweit die Ergebnisse wissenschaftsinitiierter versus industrieinitiierter Primärstudien (1) publiziert, (2) in systematischen Übersichtsarbeiten zitiert und (3) in Leitlinien eingeschlossen werden und somit für die medizinische Versorgung und die Planung weiterer klinischer Studien verfügbar sind.

KontaktDr. Anette Blümle, bluemle@ifem.uni-freiburg.de
LaufzeitJanuar 2017 - Dezember 2019
FörderungDeutsche Forschungsgemeinschaft,  Kennzeichen BL 1395/2-1 (http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/310365722)

DFG und BMBF fördern qualitativ hochwertige klinische Forschungsprojekte aus dem akademischen Bereich. Diese wissenschaftsinitiierten Studien (investigator-initiated trials, IITs) decken alle Gebiete der medizinischen Forschung ab und gehen dabei oft über den Rahmen von industrieinitiierten Studien (industry-sponsored trials, ISTs) hinaus. IITs sind von großer Bedeutung, da sie Wirksamkeit und Sicherheit bereits zugelassener Arzneimitteln sowie deren Anwendung außerhalb des zugelassenen Indikationsgebietes (off-label use) prüfen; so z. B. Arzneimittel zur Behandlung von seltenen Erkrankungen.

Bisher ist jedoch wenig über den Einfluss von wissenschaftsinitiierten klinischen Studien auf die medizinische Praxis bekannt. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens ist daher, in einer quasi-experimentellen Studie eine vorab definierte Anzahl von IITs (darin enthalten sind alle DFG und BMBF geförderten Studien) sowie eine Anzahl von dazu entsprechenden ISTs, die zwischen den Jahren 2005 und 2012 beendet wurden, nachzuverfolgen und zu untersuchen, ob deren Ergebnisse (1) publiziert wurden, (2) zitiert wurden, insbesondere in systematischen Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen und (3) ob sie in klinische Behandlungsleitlinien und damit in die medizinische Praxis eingegangen sind.

Publikationen

Erste Ergebnisse wurden als Vortrag auf dem Cochrane Colloquium 2018 in Edinburgh präsentiert: Transparency and completeness of reporting in study registries - a comparative study

MEDIATE zielt darauf ab, den medialen und gesellschaftlichen Diskurs über diagnostische Tests durch eine evidenzbasierte, ethisch reflektierte Wissenschaftskommunikation zu verbessern.

Kontakt Valérie Labonté, labonte@ifem.uni-freiburg.de
Laufzeit Oktober 2017 – September 2019
Kooperation Institut für Journalistik, Technische Universität, Dortmund
Förderung BMBF, Kennzeichen: 01GP1771B

Das Verbundprojekt wird durch das BMBF Programm „Diskursprojekte zu ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen in den modernen Lebenswissenschaften" gefördert. Am Beispiel ausgewählter Testverfahren sollen im Diskurs sowohl mit jungen als auch erfahrenen Wissenschaftsjournalisten und Ärzten die notwendigen inhaltlichen Qualitätskriterien für aufklärende Informationen über diagnostische Tests sowie Qualitätskriterien für die Kommunikation dieser Informationen an die Nutzer diskutiert und konsentiert werden.

In einem mehrstufigen Prozess (Aufarbeitung der Evidenz, Quality Assessment der Berichterstattung, Seminare, Workshop und Symposien) sollen Empfehlungen zu Qualitätsanforderungen an aufklärende Informationen für den Versorgungsprozess wie auch für die Berichterstattung in den Medien erarbeitet und publiziert werden. 

 

Publikationen

Labonté V, Alsaid D, Lang B, Meerpohl JJ. Psychological and social consequences of non-invasive prenatal testing (NIPT): a scoping review. BMC Pregnancy Childbirth. 2019;19(1):385.

Labonté V, Alsaid D, Meerpohl JJ. Psychosocial Consequences of Communicating Results from Non-Invasive Prenatal Testing (NIPT) to Parents: A Scoping Review. Poster. The 26th Cochrane Colloquium; 16.10.2018, Edinburgh, Scotland.

Labonté V, Alsaid D, Meerpohl JJ. Overview of reviews of diagnostic test accuracy for 3 types of non-invasive prenatal diagnostics to detect fetal aneuploidies – protocol. PROSPERO 2018 CRD42018102401.

 

Berichte

Labonté V, Gauch J, Alsaid D, Meerpohl JJ. 2019. Overview of reviews: Diagnostic test accuracy of non-invasive prenatal tests (NIPT) to detect fetal aneuploidies.

Labonté V, Gauch J, Meerpohl JJ. 2019. Rapid overview of reviews: Diagnostic test accuracy of HIV self-tests.

Labonté V, Gauch J, Meerpohl JJ. 2019. Wie kann die Aufklärung über diagnostische Tests im Arzt-Patientengespräch verbessert werden? – Eine Zusammenfassung von vier Expertenmeinungen.

Zähringer J, Labonté V, Meerpohl JJ. 2019. Wie beeinflusst der mediale Diskurs aus Sicht von Ärzten und Medizin-Ethikern den Umgang mit diagnostischen Tests und wird dieser Einfluss positiv oder negativ gesehen?

 

Populärwissenschaftliche Artikel

Gauch, Labonté, Rüschemeyer 2019. Erleichtert, ängstlich, voller Reue? Die Konsequenzen eines nicht-invasiven Pränatal-Diagnostik-Tests (NIPT) auf die Psyche von Schwangeren. WissenWasWirkt – Cochrane bloggt auf deutsch.