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Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter

Station Emmighaus

Auf der Station Emminghaus stehen 11 Behandlungsplätze zur Akutversorgung von Adoleszenten (14 bis 18 Jahre) mit schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankungen, sowie zur Krisenintervention bei akuter Fremd- und Selbstgefährdung zur Verfügung.

Hierbei handelt es sich am häufigsten um Erkrankungen aus dem Formenkreis der Psychosen, der Angst- und Zwangsstörungen, drogeninduzierte Zustandsbilder, Patienten mit akuter Suizidalität, Depressionen, Essstörungen und auch Störungen im Sozialverhalten mit komorbiden psychiatrischen Erkrankungen und beginnenden Persönlichkeitsstörungen.

Die Station kann bei Bedarf auch für einzelne Jugendliche geschlossen geführt werden.

11 Behandlungsplätze, fünf Zweibett- und ein Einbettzimmer, ein Aufenthaltsraum und eine Stationsküche. Möglichkeiten zum Spielen von Kicker, Tischtennis, Billard, Waschräume und Toiletten auf dem Flur.

In den Arkaden vor der Station zum Garten hin Sitzmöglichkeiten, im Garten Möglichkeit zu vielfältigen Freizeitaktivitäten: Basketball, Volleyball, Tischtennis, Badminton, Fußball u. a.

Auf Station und in den Räumen der Klinik sind weitere Freizeitaktivitäten möglich: Kreatives Gestalten, Kochen, Bewegung, Sport, Spiele, Arbeiten mit Holz und Ton, Arbeiten im Fotolabor, Gruppenaktivitäten auch außerhalb der Station und Ausflüge.

Auf Station Emminghaus arbeiten viele Mitarbeiter verschiedener Berufsgruppen: Krankenschwester und Pfleger, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, Psychologen, Stationsärzte, Fachtherapeuten wie Ergotherapeutin, Musiktherapeutin und Physiotherapeutin, sowie Praktikantinnen und Zivildienstleistende. Zwischen diesen Berufsgruppen erfolgt eine enge Zusammenarbeit, um eine effektive Therapie zu ermöglichen.

Auf der Station Emminghaus wird nach dem System der Bezugspflege gearbeitet. Dieses System beinhaltet, daß für jeweils einem Jugendlichen zwei Mitarbeiter zuständig sind. Diese nehmen als Bezugspersonen verschiedene Aufgaben wahr: Sie kümmern sich zusammen mit dem Jugendlichen, dessen Eltern und der Stationsärztin um Rücksprachen, Ablauf des Aufenthaltes und sind Ansprechpartner für Fragen und gestalten mindestens einmal pro Woche ein Bezugspflegegespräch mit dem Jugendlichen.

Die Lehrer der Klinikschule arbeiten eng mit unserem Behandlungsteam zusammen.

Die Ausgangsregelung sowie Beurlaubungen erfolgen in Absprache mit den Therapeuten und dem Pflegeteam.

Eltern können in dringenden Fällen auf der Station unter der Telefonnummer des Pflegestützpunktes (0761 270-66490) anrufen, oder zu den abgesprochenen Zeiten über das Patiententelefon (0761 270-66570).

Das Mitbringen der Regiokarte ist erwünscht und neben der Alltagskleidung müssen Sportsachen und Schwimmzeug mitgebracht werden. Darüber hinaus sollen bei Aufnahme folgende Dinge mitgebracht werden: Impfausweis, Personal- oder Kinderausweis, Schulsachen, Hefte, Bücher aus der besuchten Schule, persönliche Dinge wie Wecker, Radio- und/oder Kassettenrecorder, Bücher, Musikinstrumente, etc. können auf eigene Verantwortung ebenfalls mitgebracht werden.Bringen Sie bitte die Versicherungskarte, den Überweisungsschein über die Verordnung von der Krankenhausbehandlung und das gelbe Untersuchungsheft mit.

Zum Musizieren steht auf Station außerhalb der Therapiezeiten das Musiktherapiezimmer in Absprache zur Verfügung.

Für die Therapieplanung und Betreuung des Jugendlichen ist eine Ärztin/Arzt und ein Psychologe zuständig. Jeder Patient wird ärztlich und psychologisch untersucht. In der regelmäßigen Therapiebesprechung wird der Fortgang der Behandlung besprochen.

Besuchszeiten werden ebenso wie Ausgang, Tages- und Wochenendbeurlaubung generell mit der zuständigen Ärztin und den Bezugspersonen abgesprochen.

Allgemein haben wir folgende Regelung getroffen:

  • Besucher müssen sich bei Betreten der Station beim Personal melden.
  • Besuchsmöglichkeiten gibt es an vier Tagen der Woche:
    Mittwoch von 18.45 bis 20.15 Uhr,
    Donnerstag von 15.00 bis 20.15 Uhr,
    Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr,
    Sonn- und Feiertags von 14.00 bis 18.00 Uhr.
  • Auch an diesen Besuchstagen findet das Abendessen um 18.00 Uhr statt.
  • Anwesende Besucher bitten wir, die Station während der Essenszeit zu verlassen.
  • Falls der Jugendliche zu diesen Essenszeiten nicht anwesend ist, sollte er bei Rückkehr auf die Station schon gegessen haben.

An der Behandlung sind viele Berufsgruppen beteiligt (Ärzte, Psychologen, Kinder- und Krankenschwester, Pfleger, Erzieher und Erzieherinnen, Ergotherapeutin, Krankengymnastin, Diätassistentin, Sozialarbeiterin und Lehrer). Die Ärztin oder der Psychologe führt Einzelgespräche mit dem Patienten. Ebenso werden Gruppentherapien und Familiengespräche durchgeführt. Die Eltern werden regelmäßig in den Behandlungsprozeß integriert und über den Fortgang der Therapie informiert. Bei den Einzel- und Gruppentherapien werden je nach Störungsbild verschiedene psychotherapeutische Behandlungsmethoden kombiniert, der Schwerpunkt liegt hierbei bei heute als wirksam evaluierten multimodalen Therapieverfahren zumeist bei verhaltenstherapeutisch orientierten Therapieprogrammen.

Einige Erkrankungen (z. B. Psychosen, das hyperkinetische Syndrom, schwere Zwangserkrankungen und manchmal auch Depressionen) erfordern zumindest zeitweise auch eine medikamentöse Behandlung. Alle Patienten nehmen soweit möglich an der Ergotherapie teil, welche die Möglichkeit der eigenen Gestaltung bietet. Ein Teil der Patienten, besonders Jugendliche mit Eßstörungen, werden durch eine Krankengymnastin mitbetreut.

Pflege- und Erziehungsteam arbeiten im Bezugspflegesystem. Sie begleiten die Jugendliche bei Aktivitäten, fördern die Fähigkeiten im lebenspraktischen Bereich und sind im Alltagsbereich Ansprechpartner rund um die Uhr.

Ein wichtiger Bereich unserer Behandlung ist auch die Beschulung in der Klinikschule, die auf dem Gelände der Klinik ein eigenes Schulgebäude hat. Die Schüler werden in Kleingruppen von maximal acht Schülern von zwei Lehrern unterrichtet. Manche Schüler erhalten auch Einzelunterricht. Die Schule arbeitet eng mit dem gesamten therapeutischen Team zusammen. Sobald es therapeutisch sinnvoll erscheint, ist auch die Beschulung in der nächsten geeigneten Regelschule möglich, auch wenn der Jugendliche nicht aus Freiburg kommt.

Durch unsere Sozialarbeiterin werden mit Einverständnis der Eltern Hilfsangebote im Rahmen der Jugendhilfe erarbeitet.

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne bei einer Besichtigung der Station!

Das Team von Station Emminghaus

Oberärztin:

Dr. Csilla Schneider

Stationsleitung: Andreas Roth
Telefon: Pflegestützpunkt: 0761 270-66490
Patiententelefon:  0761 270-76946
Postanschrift: Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter
Station Emminghaus
Hauptstraße 8
D-79104 Freiburg

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter

Hauptstraße 8
79104 Freiburg

 

Ambulanzanmeldung

Telefon: 0761 270-68730
Mo-Do: 8:00 - 16:30 Uhr
Fr:        8:00 - 15:00 Uhr

Info

Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. Eberhard Schulz

 

Sekretariat:

Kathrin Muck-Schatten
Telefon: 0761 270-65550
Telefax: 0761 270-69490
E-Mail: kathrin.muck-schatten@uniklinik-freiburg.de