Zu den Inhalten springen

Endoskopische Untersuchungen

Endoskopische Untersuchungen und Behandlungen

Zur Spiegelung des Magen-Darm-Trakts werden modernste flexible, hochauflösende Endoskope verwendet. An der Spitze dieser kleinen Sonden befinden sich winzige Kameras, die das Bild des Körperinneren direkt auf einen Monitor übertragen. Vor jeder Untersuchung wird der Arzt Sie über die Untersuchung, die möglichen Komplikationen sowie alternative Untersuchungsverfahren aufklären.

Die Endoskopie ermöglicht bei vielen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes eine genauere Diagnose. Die Darmspiegelung hat aber auch besondere Bedeutung in der Tumorvorsorge, weshalb sie generell ab dem 55. Lebensjahr empfohlen wird.

Durch die genaue Betrachtung der Schleimhäute können krankhafte Veränderungen wie zum Beispiel Tumore, Polypen oder entzündliche Veränderungen frühzeitig erkannt und mittels der Entnahme von Gewebeproben untersucht werden. Viele Veränderungen lassen sich sogar schon während der Untersuchung behandeln. Polypen können so zum Beispiel mit einer Schlinge abgetragen oder Blutungen aus Geschwüren gestillt werden. Auch Steine im Gallengang werden endoskopisch effektiv entfernt.

 

Sanfte Endoskopie

Grundsätzlich werden bei uns die endoskopischen Untersuchungen mit einer über die Vene verabreichten Kurznarkose, einer sogenannten Sedierung, durchgeführt. Sie führt dazu, dass für den gesamten Untersuchungszeitraum das Bewusstsein des Patienten ausgeschaltet wird. Die Untersuchung wird praktisch "verschlafen". Das routinemäßige Verwenden von Kohlenstoffdioxid (CO2) anstatt Luft gewährleistet eine besonders schonende Untersuchung mit deutlich weniger abdominellen Beschwerden nach dem Eingriff.

Nach der Kurznarkose werden Sie von unserem Fachpersonal solange in einem speziell dafür eingerichteten Aufwachraum überwacht, bis Sie wieder völlig wach und orientiert sind. Das dauert in Abhängigkeit von der verwendeten Medikation und der Dosis in der Regel zwischen 30 Minuten und zwei Stunden. In jedem Fall dürfen Sie 24 Stunden danach weder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen noch wichtige Entscheidungen treffen oder gefährliche Tätigkeiten ausführen. Aus diesem Grund ist es bei ambulanten Untersuchungen sinnvoll, eine Begleitperson mitzubringen, die Sie sicher nach Hause bringt.

Klinik für Innere Medizin II

Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Robert Thimme

Gastroenterologie, Hepatologie,
Endokrinologie und Infektiologie
Hugstetter Straße 55
79106 Freiburg

Info Medizin: +49 (0) 761 270-34010