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Tumorzentrum Freiburg - CCCF

KREBSBERATUNGS-APP

zur flexiblen Unterstützung von Patient*innen und Angehörigen

In der Psychosozialen Krebsberatungsstelle am Tumorzentrum Freiburg - CCCF wird derzeit eine Krebsberatungs-App entwickelt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Die Psychosoziale Krebsberatungsstelle macht sich die zunehmende Digitalisierung zunutze, um das eigene Angebot zu erweitern. Mit einer Krebsberatungs-App sollen Patient*innen und Angehörige eine orts- und zeitunabhängige psychoonkologische und sozialrechtliche Unterstützung erhalten.

Manche Betroffene sehen sich vor Hürden gestellt, wenn sie Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen möchten. Ein langer Anfahrtsweg, eine körperliche Beeinträchtigung oder ein Überlastungszustand können die Inanspruchnahme verhindern. Mit einer App werden diese Hindernisse umgangen.

Die App stellt eine Ergänzung zu persönlichen Beratungsterminen dar und wird in belastenden Situationen unkompliziert Informationen und Kontaktmöglichkeiten bereitstellen. Dadurch soll die Lebensqualität und Teilhabe an der Gesellschaft von Krebspatient*innen und Angehörigen verbessert werden.

Mit der Idee der Krebsberatungs-App gewannen Natalie Röderer und PD Dr. Alexander Wünsch von der Psychosozialen Krebsberatungsstelle den Ideenpreis für Soziale Innovationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). In einem Auswahlverfahren wurde die Krebsberatungs-App von über 1000 eingereichten Projekte als eines der 30 besten Projekte ausgewählt. Bürger*innen hatten über die Favoriten abgestimmt. Drei Wochen lang konnten sie die Projektideen auf gesellschaft-der-ideen.de bewerten. Die Gewinner erhielten ein Preisgeld, mit dem nun in einer Konzeptphase das Projekt weiterentwickelt wird.

Während dieser Phase, die vom 1. Dezember 2020 bis zum 31. Mai 2021 dauert, wird ein Konzept für Inhalte und Gestaltung der App entwickelt. Betroffene, Mitarbeitende, Expert*innen im Gesundheitsbereich sowie wissenschaftliche Erkenntnisse werden in die Entwicklung einbezogen.

Pressebericht des BMBF