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Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Erkrankungen von Speiseröhre und Magen

Bösartige Tumore der Speiseröhre und deren Behandlung sind ein Schwerpunkt unserer Klinik. In der Speiseröhre (Ösophagus) und am Übergang von Speiseröhre zum Magen (Kardia) kommt es jedes Jahr bei 4 - 7 von 100.000 Menschen zu einem bösartigen Tumor. Je nach Art des Tumors (Adenokarzinom oder Plattenepithelkarzinom), der Lokalisation innerhalb der Speiseröhre und der Tumorausdehnung werden diese Tumore direkt operiert oder nach einer Vorbehandlung durch eine Chemo- bzw. Radiochemotherapie operiert. Durch diese Vorbehandlung können ausgedehnte Tumore verkleinert und die Aussicht auf langfristige Heilung durch die Operation deutlich gesteigert werden. In den letzten Jahren haben wir, zusammen mit unseren Kollegen aus der Onkologie und Strahlentherapie, viele Patienten mit einem solchen kombinierten Therapieprotokoll erfolgreich behandeln können. Für ein gutes Behandlungsergebnis wesentlich ist vor allem die enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen, die bei uns durch das gemeinsame Tumorzentrum gegeben ist: Zentrum für Gastrointestinale Tumore (ZGT) im Rahmen des Comprehensive Cancer Centers Freiburg.

Wenn die Speiseröhre wegen eines Tumorbefalles operativ entfernt werden muss, wird in der Regel der Magen als Ersatz in den Brustraum verlagert, sodass der Patient nach der Operation wieder annähernd normal Schlucken und Essen kann. Eine solche Operation stellt einen großen Eingriff dar, für den außer den speziell geschulten Chirurgen weitere speziell ausgebildete Ärzte zur Verfügung stehen müssen wie z.B. Narkoseärzte, Intensivmediziner, Endoskopiker, Röntgenärzte und Ermährungsmediziner. In unserem Klinikum stehen alle diese Spezialisten bereit um Patienten mit einem Speiseröhrenkrebs optimal zu versorgen.

Gutartige Tumore oder Ausstülpungen der Speiseröhre (Divertikel) sind selten, können aber zu Schluckbeschwerden oder anderen funktionellen Symptomen führen. In vielen Fällen kann eine Operation diese Beschwerden beseitigen.

Bösartige Tumore des Magens (Magenkarzinom) kommen bei 20 von 100.000 Menschen im Jahr vor. Kleinere Magenkarzinome werden primär operiert oder in Ausnahmefällen auch im Rahmen einer Magenspiegelung abgetragen. Fortgeschrittene Tumore werden heute vor einer Operation mit einer Chemotherapie vorbehandelt. Durch diese Vorbehandlung können ausgedehnte Tumore verkleinert und die Aussicht auf langfristige Heilung durch die Operation gesteigert werden. In unserem Zentrum werden die meisten Patienten in enger Kooperation mit besonders ausgewiesenen Onkologen und Gastroenterologen vorbehandelt. Dadurch wird gewährleistet, dass unsere Patienten immer mit dem derzeit am besten wirkenden Medikament vorbehandelt werden.

Im Anschluss an diese Vorbehandlung erfolgt in der Regel die operative Entfernung des tumorbefallenen Magens. Die Passage des Verdauungstraktes wird durch ein eingesetztes Darmstück sichergestellt. Die Patienten können nach dieser Operation zunächst meist nur kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Durch häufigere Mahlzeiten kann aber eine ausreichende Ernährung sichergestellt werden. Unsere Patienten werden in dieser Zeit von spezialisierten Ernährungsmedizinern mitbetreut.

Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind seltene Bindegewebstumoren des Verdauungstraktes und treten am häufigsten im Bereich des Magens auf. GIST des Magens werden in unserer Klinik  -  abhängig von ihrer Ausdehnung und Lokalisation  -  zumeist minimal invasiv, bei großen Tumoren aber auch konventionell chirurgisch operiert. Darüber hinaus erfolgt häufig nach der Operation, in besonderen Fällen auch schon vor der Operation, eine chemotherapeutische Behandlung (Imatinib). Diese Behandlung erfolgt bei uns in enger Kooperation mit den Kollegen aus den Kliniken für Onkologie und Gastroenterologie des Universitätsklinikums Freiburg.

Neuroendokrine Tumore (NET) sind sehr seltene Tumore (ca. 1 - 2 pro 100.000 Einwohner / Jahr) und kommen vor allem im Magen-Darm-Trakt und in der Bauchspeicheldrüse vor. Die kurative Behandlung besteht heutzutage in der Operation (Gastrektomie/Magenresektion). Bei besonderen Fällen von NET am Magen besteht die Möglichkeit einer endoskopischen oder medikamentösen Therapie. NET der Bauchspeicheldrüse werden in unserer Klinik im Rahmen des Internationalen Pankreaskarzinomzentrums Freiburg behandelt.

Gutartige Magentumore sind selten, können aber bei funktionellen Beschwerden oder unsicherer Abgrenzung gegen bösartige Tumore Grund für eine Operation sein.

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre werden heutzutage zumeist mittels medikamentöser Behandlung erfolgreich therapiert. Im Vordergrund steht hier die medikamentöse Blockade der Säureproduktion des Magens (PPI) und die Behandlung der Magenschleimhautbesiedlung durch Helicobacter pylori mittels einer speziellen Antibiotikatherapie. Eine chirurgische Behandlung ist in der Regel nur noch bei Komplikationen der Ulcuserkrankung wie dem Durchbruch von Magen- und Zwöffingerdarmgeschwüren, akuter Blutung aus dem Geschwür und einer Verengung des Magenausgangs erforderlich.

Refluxerkrankung. Viele Menschen leiden unter Sodbrennen, Brustschmerzen oder sonstigen Zeichen eines Refluxes von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Die daraus resultierende ständige Reizung der Speiseröhre kann zu bösartigen Tumoren führen. Um die belastenden Symptome und diese Entzündung der Speiseröhre zu verhindern, sollte eine Refluxerkrankung behandelt werden. Im Vordergrund stehen heute konservative Maßnamen, wie die Änderung von Reflux fördernden Lebensgewohnheiten oder Medikamente. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen oder als Alternative zu einer evt. lebenslänglichen Medikamenteneinnahme kann durch eine operative Doppelung des Mageneinganges (Fundoplikatio) der Reflux dauerhaft behandelt werden. Dieser Eingriff erfolgt in der Regel mit minimal invasiver Chirurgie (Laparoskopie).

Achalasie. Schluckstörungen, welche durch Motilitätsstörungen der Speiseröhre oder durch die so genannte Achalasie bedingt sind, werden bei uns in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der chirurgischen Endoskopie und den Kollegen aus der Gastroenterologie behandelt. Die Achalasie beschreibt die Unfähigkeit des unteren Speiseröhrenschließmuskels, sich für den Durchtritt eines Bissens Nahrung in den Magen ausreichend zu öffnen. Abhängig vom Befund stehen in unserer Klinik, neben den kompletten diagnostischen Methoden, alle modernen Behandlungsmethoden, d.h. medikamentöse Therapie, endoskopische Therapie, minimal-invasive chirurgische Therapie und konventionell chirurgische Behandlung zur Verfügung.

In unserer Spezialsprechstunde für Speiseröhren- und Magenerkrankungen beraten wir Sie ausführlich zur Diagnostik und Therapie aller Erkrankungen, die die Speiseröhre und den Magen betreffen. Die Diagnostik und Therapie führen wir in engster Zusammenarbeit mit unseren internistischen und radiologischen Kollegen sowie unserer chirurgischen Endoskopie durch. Zusätzlich zur Operation kommen unter bestimmten Voraussetzungen andere, nicht operative Therapieverfahren (z.B. medikamentöse Therapie, Bestrahlung, interventionelle Einlage von Stents mittels endoskopischer Verfahren) in Frage. Durch die gemeinsame Versorgung unserer Patienten mit unseren Kollegen aus anderen Fachdisziplinen können wir Sie umfassend und kompetent zu diesen Krankheitsbildern beraten und Ihnen die derzeit beste und modernste Therapie anbieten.

Bitte bringen Sie zu den Untersuchungs- oder Behandlungsterminen folgende Unterlagen mit:

  • Bei erstmaliger Vorstellung den Überweisungsschein für das laufende Quartal
  • Ihre gültige Krankenversicherungskarte
  • Alle relevanten vorhandenen Krankenunterlagen, Untersuchungsergebnisse und Röntgenbilder
Spezialsprechstunde für Speiseröhre- und Magenerkrankungen

Ansprechpartner:

Prof. Dr. med. Jens Höppner,
FACS, FEBS Surgical Oncology
Geschäftsführender Oberarzt
Bereichsleiter
oberer Gastrointestinaltrakt

Anmeldung:
Frau Lipps
Telefon: 0761 / 270-24441
sermin.lipps
@uniklinik-freiburg.de

dienstags von 14 bis 17 Uhr
Comprehensive Cancer Center
F
reiburg (CCCF)
Robert-Koch-Klinik

Ösophaguskarzinomzentrum
www.oesophaguskarzinom-zentrum.de

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