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Klinik für Neurologie und Neurophysiologie

Station Hoffmann der Klinik für Neurologie und Neurophysiologie

Privatstation und Neurologische Station für Patienten mit Parkinson, Tremor, Dystonie

Auf der neurologischen Station Hoffmann werden Patienten mit allen Formen neurologischer Erkrankungen behandelt. Ein spezialisiertes Team von Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten, Psychologen und Sozialarbeitern kümmert sich um die Patienten der 25-Betten-Station. Die Station Hoffmann ist unterteilt in die Privatstation und die Station für gesetzlich versicherte Patienten.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Behandlung von Patienten mit Bewegungsstörungen dar, beispielsweise Parkinson einschließlich atypischer Parkinsonsyndrome, Tremor und Dystonie. Namensgeber der Station ist der Physiologe Paul Hoffmann (1884-1962), der in Freiburg bedeutende Entdeckungen auf dem Gebiet der Nervenleitungsmessung gemacht hat.

Diagnostik neurologischer Erkrankungen

Nach ausführlichem persönlichen Gespräch und einer eingehenden körperlich neurologischen Untersuchung stellen die Ärzte der Station die Verdachtsdiagnose, differenzieren und sichern diese nach festgelegten Standards durch eine komplexe und aufwändige apparative Diagnostik. Hierzu dienen unter anderem für die Erkrankungen von Muskeln und Nerven ein modernstes elektrophysiologisches Labor zur Messung von Nervenleitgeschwindigkeit und Muskelströmen, für die Diagnostik von Hirnfunktionsstörungen und Anfällen die Elektroenzephalografie, der Ultraschall für Gefäßerkrankungen, das neurovegetative Labor für Erkrankungen des autonomen Nervensystems und eine umfassende die Liquordiagnostik. In enger Zusammenarbeit mit der Neuroradiologie setzen wir sämtliche Techniken modernster zerebraler und spinaler Bildgebung einschließlich der Computer- und Kernspintomografie, Angiographie und der Nuklearmedizin ein. 

Therapie neurologischer Erkrankungen

Nach sorgfältiger Diagnostik steht die erfolgreiche Therapie der gefundenen Erkrankungen im Mittelpunkt. Sämtliche modernen medikamentösen Therapiemethoden der Neurologie sowie im Einzelfall auch neuartige Therapiemethoden werden dafür eingesetzt. Wo nötig werden Spezialisten anderer Fachdisziplinen des Universitätsklinikums hinzugezogen. Intensive Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie und wo nötig Gesprächsangebote sowie die Vorbereitung der weiteren ambulanten Therapie sind weitere wichtige Bausteine des Therapieangebotes auf Station Hoffmann. 

Untersuchungsmethoden von Patienten mit Bewegungsstörungen

Stationäre Aufnahmen von Patientinnen und Patienten mit Bewegungsstörungen in der Station Hoffmann erfolgen entweder zur Diagnosefindung oder zur Optimierung der Therapie. Je nach Fragestellung können dabei folgende Untersuchungen Anwendung finden:

Alle Betroffenen mit schwerwiegenden Bewegungsstörungen erhalten neben einer Beurteilung der medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten eine intensive physiotherapeutische, ergotherapeutische und logopädische Beurteilung und Behandlung. 

Diagnostik und Therapie von Parkinson

Bei Parkinsonpatienten mit nicht mehr zufriedenstellender Lebensqualität unter der aktuellen Therapie bieten wir die Durchführung einer Parkinson-Komplexbehandlung an. Hierbei erfolgt neben der Anpassung der medikamentösen Therapie eine intensive tägliche physiotherapeutische, ergotherapeutische und logopädische Behandlung. Die Länge des stationären Aufenthalts beträgt mindestens 2,5 Wochen, um einen optimalen Effekt zu sichern.

Bei Parkinsonpatienten mit nicht mehr zufriedenstellender Lebensqualität bieten wir darüber hinaus die Beurteilung der weiterführenden Therapieoptionen an. Hierzu gehören die Tiefe Hirnstimulation und die Pumpentherapien mit Apomorphin und Duodopa®. Während des stationären Aufenthalts erfolgt neben der Durchführung diagnostischer Untersuchungen eine intensive interdisziplinäre Beurteilung durch Neurologen, Neurochirurgen, Neuropsychologen, Neuroradiologen und Psychiater, um eine optimale Behandlungsempfehlung abgeben zu können.

Eine Behandlung mit der Tiefen Hirnstimulation kann bei Patienten mit Morbus Parkinson, Tremor und Dystonie sinnvoll sein. Inwieweit ein Patient ein geeigneter Kandidat für eine Tiefe Hirnstimulation ist, kann nur im Rahmen eines stationären Aufenthalts geklärt werden, damit neben einer intensiven täglichen Beobachtung des Patienten eine interdisziplinäre Beurteilung erfolgen kann. 

Klinik für Neurologie und Neurophysiologie

im Neurozentrum

Breisacher Str. 64
79106 Freiburg

Telefon 0761-270 50010
Telefax 0761-270 53100

Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. Cornelius Weiller

Veranstaltungen für Patienten

Multiple Sklerose Patientenveranstaltung

Samstag, 11. November 2017 von 9:00 bis ca. 13:00 Uhr (Info)

Veranstaltungen für Ärzte/Wissenschaftler

Mittwoch 8.11.2017, 18h: MYASTHENIEZENTRUM Eröffnungsveranstaltung für Ärzte

Mittwoch 29.11.2017, 16-18h: 4.KOBE Fallkonferenz (Flyer)

Samstag 2.12.2017, 9-14h: Adventssymposium (Flyer)

Samstag 1.12.2018: Adventssymposium

27.-30.3.2019:  DGKN- Kongress im Konzerthaus Freiburg

Regelmäßige Veranstaltungen im Semester

Neurokolloquium
(Programm; Info)
Mittwochs, 17.15 Uhr
Konferenzraum 2

Interdisziplinäre Tumor-Konferenz (Info)
Montags, 16 (s.t.) Uhr,
Konferenzraum 5 (Hauptgeschoss Neurochirurgie)

Neurovaskuläres Kolloquium (Programm; Info)
Dienstags, 17:30 Uhr,
Konferenzraum 3 / 4
(genaue Termine siehe Programm)

Neuroimmunologisches Kolloquium (Programm; Info)
Dienstags, 17:30 Uhr,
Konferenzraum 3 / 4
(genaue Termine siehe Programm)

Neuropsychologische Falldemonstration (Info)
Mittwochs, 16 Uhr,
Konferenzraum 3 / 4

Neurovaskuläre Konferenz (Info)
Donnerstags, 15 Uhr,
Konferenzraum 3 / 4

Basalganglien Konferenz (Info)
Donnerstags, 16 Uhr,
Konferenzraum 3 / 4

Science News / ausgewählte aktuelle Veröffentlichungen der Klinik

Februar 2017:
Stroke. 2017 Acute Cerebral Venous Thrombosis: Three-Dimensional Visualization and Quantification of Hemodynamic Alterations Using 4-Dimensional Flow Magnetic Resonance Imaging.
Schuchardt F, Hennemuth A, Schroeder L, Meckel S, Markl M, Wehrum T, Harloff A.
Abstract auf deutsch

November 2016: Publikation: Martin et al.: Componential Network for the Recognition of Tool-Associated Actions... (für deutsche Zusammenfassung hier klicken)

November 2015:  In a collaboration between the Neurology’s Posture Lab and DLR (German Aerospace Center), the DLR robot Toro uses the Freiburg DEC model of human-derived sensorimotor control for squatting movements while compensating for various external disturbances.  (Accepted in The IEEE Robotics and Automation Magazine, IEEE-RAM; click here for short robot video).  Our new robot Lucy tries to do the same and includes the frontal plane. Lucy Video