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Klinik für Strahlenheilkunde

Technische Ausstattung

Linearbeschleuniger

ModellMerkmale
Elekta SynergyIMRT / VMAT
Elekta SynergyIMRT / VMAT
Varian TrueBeamSTX BrainLAB NovalisHD-MLC 120 (2,5mm, 5mm)
Varian Clinac IMRT / VMAT
Accuray Tomo Tomotherapie
MD51 MobetronIORT

Zeiss IntraBeam

IORT
OrayaAugenbestrahlungen

HD-MLC 120 (2,5mm, 5mm)

Bei einem Linearbeschleuniger werden Elektronen, also negativ geladene Teilchen, mit Hilfe von Hochfrequenzstrahlung beschleunigt. Die beschleunigten Elektronen können direkt zur Bestrahlung genutzt werden. Da die Elektronen nicht sehr tief in das Gewebe eindringen, werden sie nur bei oberflächlichen Tumoren, beispielsweise bei Erkrankungen der Haut, eingesetzt.

Für die Bestrahlung tiefer liegender Tumoren ist Photonenstrahlung notwendig. Sie wird erzeugt, indem beschleunigte Elektronen auf ein Metall, das so genannte Target, das meist aus Wolfram besteht, auftreffen und abgebremst werden. Je energiereicher die Photonenstrahlung ist, desto größer ist ihre Eindringtiefe ins Gewebe.

Nach dem Target durchläuft das Strahlenbündel einen Primärkollimator, der die maximale Ausdehnung des Bestrahlungsfeldes definiert, und einen Filter, der für die Homogenität des Strahls sorgt. Zur Bestrahlung muss jedoch die individuelle Form des Bestrahlungsfeldes exakt an die Kontur des Tumors angepasst werden. Die Feldformung, d.h., die Ausblendung der gewünschten Feldform, wird mit Hilfe eines Multi-Leaf-Collimators (auch Multi-Lamellen-Kollimator) erreicht. Im Strahlerkopf des Bestrahlungsgerätes befinden sich bis zu 160 ein bis zehn Millimeter breite Lamellen, die bei der Bestrahlungsplanung die Tumorkontur aufnehmen. Die Positionsdaten jeder Lamelle werden gespeichert und für jede Bestrahlung an den Beschleuniger übertragen, so dass dieser millimetergenau an die individuelle Anatomie des Patienten angepasst wird.

Ausstattung für Brachytherapie (interventionelle Radioonkologie) und interstitielle Hyperthermie

GerätHerstellerModellEinsatzort
Afterloading GerätElekta / NucletronMicroselectron-HDRSt. Wolf
Afterloading GerätElekta / NucletronMicroselectron-HDROP12 IORT
Seed ImplantationBARDSystem Fa. BardSt. Wolf
Interstitielle HyperthermieUZH UtrechtMikrowellen Hyperthermie MECS-SystemSt. Wolf

Ausstattung der Bildgebung für die Strahlentherapie

Gerät HerstellerModellEinsatzort
ComputertomographPhilipsBrilliance Big BoreBildgebung / CT-Planung
Therapiesimulator Varian Acuity Bildgebung / Simulation

Am CT wird die Basisbildgebung für die Planung der Strahlenbehandlung durchgeführt. Der Patientenlagerungstisch und die Positionierungs- bzw. Fixierungshilfen für den jeweiligen Patienten sind mit denen des Linearbeschleunigers identisch. Zur Vorbereitung werden nach der Positionierung des Patienten mehrere Schnittbilder des Körperbereichs, der bestrahlt werden soll, aufgenommen. In diese Schnittbilder zeichnet der Arzt dann die zu behandelnde Region ein.

Ein Simulator ist ein Röntgendurchleuchtungs- und -aufnahmegerät, das die gleichen geometrischen Strahlenbedingungen besitzt wie ein Linearbeschleuniger. Auch hier stimmen der Patientenlagerungstisch und die Positionierungs- bzw. Fixierungshilfen für den jeweiligen Patienten exakt mit denen des Linearbeschleunigers überein. Mit Hilfe des Simulators werden vor der ersten Strahlenbehandlung alle notwendigen Parameter eines errechneten Bestrahlungsplans auf den Patienten übertragen. Dabei handelt es sich um die genaue Position und Lagerung des Patienten, die Einstrahlwinkel und die Begrenzungen der Bestrahlungsfelder. Die Einstellungen werden durch digitale Röntgenbilder dokumentiert.

Ärztliche Direktorin

Prof. Dr. med. Anca-L. Grosu

Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde

Ärztliche Leiterin des Medizinischen Versorgungszentrums Universitätsklinikum Freiburg