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Klinik für Thoraxchirurgie

Diagnostik

Thoraxchirurgie

Einführung / Zusammenfassung

Um die Frage klären zu können, welcher Therapie es bei einer gegebenen Kombination von Krankheitszeichen bedarf sind meist mehrere Untersuchungen erforderlich. Ziel ist es, zu einer Diagnose zu gelangen, um dann die richtige Therapie für den Patienten auswählen zu können. Diagnose ist ein aus dem Griechischen stammendes Wort und bedeutet wörtlich übersetzt "die Durchforschung". Und genau darum geht es: Den Patienten zu "durchforschen" mit dem Ziel, die Entscheidung für eine adäquate Therapie treffen zu können.

Zur Veranschaulichung hier ein Beispiel: Ein Patient klagt über Husten, Abgeschlagenheit und verstärktes nächtliches Schwitzen. Der behandelnde Arzt fragt sich, was die Ursache dieser Krankheitszeichen ist. Hat der Patient eine einfache Erkältung, oder ist es doch etwas ernsteres, wie z.B. eine Tuberkulose oder sogar ein Lungenkrebs?

Die geschilderten Krankheitszeichen sind zu unspezifisch, um hier verantwortungsvolle Entscheidung hinsichtlich Diagnose und Therapie treffen zu können, also muss man etwas nachforschen. Zunächst durch die Anamnese, das Gespräch mit dem Patienten: Seit wann bestehen die Probleme, bestehen noch andere Krankheitszeichen, hat der Patient viel geraucht, hat er mal Kontakt mit Asbest oder mit einem an Tuberkulose erkrankten Menschen gehabt? Dann die körperliche Untersuchung. Z.B.: Hat der Patient Fieber, lassen sich vergrößerte Lymphknoten tasten, wie hört sich die Lunge beim Ein- und Ausatmen an?

Oft sind nach Anamneseerhebung und körperlicher Untersuchung noch weitere Untersuchungen erforderlich. Die hierfür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nennt man Diagnoseverfahren. Meist wird bei Erkrankungen des Brustkorbs oder der Lungen ein Röntgenbild oder eine Computertomographie angefertigt. Welche weiteren Diagnoseverfahren erforderlich sind, um zu einer Diagnose zu gelangen hängt davon ab, welche Diagnose man für die wahrscheinlichste hält (die Verdachtsdiagnose) und welche Diagnosen außerdem noch möglich wären (die Differentialdiagnosen).

In der Thoraxchirurgie werden folgende Diagnoseverfahren angewendet:

Bildgebung

Ultraschall, Röntgen, Computer­tomographie (CT), Magnet­resonanz­tomographie (MRT), Positronen-Emmisions-Tomographie (PET), Szinti­graphie

Thorakale Endoskopie

Flexible Bronchoskopie, Flexible Bronchoskopie mit Endobronchialem Ultraschall (EBUS) und transbronchialer Nadel­aspirations­zytologie (TBNA), Starre Bronchoskopie, Mediastin­oskopie, Thorakoskopie

Sektion Diagnostische und interventionelle Bronchologie

Funktionsdiagnostik

Blutgasanalyse, Spirometrie, Ganzkörper­phletysmo­graphie, Lungen­perfusions­szintigraphie, Ergospirometrie

Klinik für Thoraxchirurgie

Robert-Koch-Klinik
Hugstetter Straße 55
79106 Freiburg

Sie finden uns in der:
Sir-Hans-A.-Krebs-Straße.

Ärztlicher Direktor
Zertifikate

Zertifiziertes Kompetenzzentrum Thoraxchirurgie

Zertifiziertes Lungenkrebszentrum