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Klinik für Strahlenheilkunde

Hochpräzise und schonendere Bestrahlung von Tumoren

Neues Gerät erhöht die Genauigkeit der Bestrahlung / Bundesweit setzen nur wenige Kliniken das innovative System ein

In der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg kommt seit kurzem ein Tomotherapiegerät zur Behandlung von Tumorpatienten zum Einsatz. Dieses funktioniert nach dem Prinzip eines Computertomographen, indem es Bildserien vom Inneren des Patienten aufnimmt und kontinuierlich überprüft, ob der Tumor im Zielgebiet richtig positioniert ist. Gleichzeitig kontrolliert das Gerät, ob die Strahlen gezielt und fokussiert darauf gerichtet sind. Der Tumor und die umgebende Region werden dabei dreidimensional dargestellt. Durch die direkte Verknüpfung von Bildgebung und Bestrahlung in einem System können Tumore deutlich präziser bestrahlt werden. Die Strahlendosis wird exakt an die Form und Lage des Tumors angepasst, wodurch das umgebende Gewebe und die angrenzenden Organe geschont werden. Bundesweit gibt es bisher nur wenige Kliniken, die ein solches System in der Patientenversorgung einsetzen, in Freiburg und der Regio ist es nur das Universitätsklinikum. „Mit dem neuen Tomotherapiegerät können wir unseren Patienten die modernste Form der Strahlentherapie anbieten“, freut sich Prof. Dr. Anca-L. Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg.

Bildunterschriften: Das Tomotherapiegerät in der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg
Bildrechte: Universitätsklinikum Freiburg

Kontakt:
Prof. Dr. Anca-L. Grosu
Ärztliche Direktorin
Klinik für Strahlenheilkunde
Telefon: 0761/ 270- 94600
anca.grosu@uniklinik-freiburg.de


 

"Tumorbekämpfung mit Präzision" Interview Gesundheit & Wellness Heft 01/2016

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Universitätsklinikum Freiburg treibt stereotaktische Körper-Radiotherapie voran

Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg maßgeblich an der Entwicklung der stereotaktischen Körper-Radiotherapie beteiligt / Hohe Strahlendosis kann dadurch präzise beweglichem Gewebe außerhalb des Körpers zugeführt werden.

Die stereotaktische Radiotherapie ist eine noch junge Technik der externen Radiotherapie, bei der verglichen mit der herkömmlichen Strahlentherapie eine hohe Strahlendosis in Hochpräzision in nur einer oder in wenigen Sitzungen auf das Tumor-Gewebe angewendet wird. Wegen der starren Anatomie im Kopf liegen die Wurzeln der stereotaktischen Radiotherapie in der Behandlung von Tumoren im Gehirn. Die immensen Fortschritte der bildgeführten Radiotherapie erlauben jedoch nun auch den Einsatz außerhalb des Gehirns in beweglicherem Gewebe, wo die Technik auch „Körperstereotaxie“ (stereotactic body radiotherapy, SBRT) genannt wird. Deutschland ist international eines der Pionierländer der SBRT.

Die Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg leitet innerhalb der Exzellenzinitiative an acht ausgewählten Universitäten des „Deutschen Konsortiums Translationale Krebsforschung“ (DKTK) das Forschungsprogramm „Bildgebung in der Radiotherapie“. Die Freiburger Klinik nimmt dabei eine besondere Stellung ein, da von ihr deutschlandweit die höchste Zahl an Studien zur Stereotaxie in den Körperregionen Hirn, Lunge und Bauchraum ausgeht:

  • Auf das Gehirn fokussiert die HIPPORAD-Studie (Ganzhirnbestrahlung mit Hippocampusschonung und Dosis-Eskalation auf die Metastasen: neurokognitive Untersuchung der Hirnbildgebung / prospektive, randomisierte, multizentrische Phase II-Studie), die GLIAA-Studie (Aminosäure-PET versus MRT geplante RE-Bestrahlung bei Rezidivgliomen / prospektive, randomisierte, multizentrische Phase II-Studie) und die Studie zur stereotaktisch fraktionierten Strahlentherapie auf die Resektionshöhle als adjuvante Therapie bei resezierten Hirnmetastasen
  • In der Lunge ist es die STRIPE-Studie (Stereotaktische fraktionierte Strahlentherapie bei Patienten mit internistisch inoperablen kleinen Lungentumoren. Prospektive Phase II-Studie) und die LungTech-Studie (Stereotaktische Körperstamm-Strahlentherapie inoperabler zentraler nicht-kleinzelliger Lungenkarzinome. Prospektive, randomisierte, multizentrische Phase II- Studie in Vorbereitung auf eine randomisierte Phase III-Studie)
  • Im Bauchraum ist es die HERACLES-Studie (Ansprechen der stereotaktischen Strahlentherapie beim hepatozellulären Karzinom. Prospektive, randomisierte Phase II-Studie) und die POLAR-BEAR-Studie (Pankreaskarzinom, oligometastasiert, ablative Strahlentherapie)
  • Für Lunge und Bauchraum ist es die SIP-Studie

Entsprechend der herausragenden Expertise der Klinik für Strahlenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg auf dem Gebiet der Körper-Radiotherapie kam die Arbeitsgruppe Stereotaxie der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) daher Anfang Dezember 2015 zu ihrer Jahrestagung erstmals in Freiburg zusammen. Nach den Treffen in Würzburg (2013) und Heidelberg (2014) reisten 2015 Jahr mehr als 80 Teilnehmer – vorrangig aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Rumänien – nach Freiburg an. Die im Jahr 2000 gegründete Arbeitsgruppe Stereotaxie versteht sich als Organisation, die diese Technik weiter vorantreibt und dafür einsteht, dass die Stereotaxie für anerkannte Indikationen flächendeckend in der erforderlichen Qualität angewandt werden kann. Dass die Leistungen der Arbeitsgruppe hoch einzuschätzen sind, zeigt, dass aus ihr die weltweit größten Studien-Serien mit bis zu 100 Patienten der SBRT in der Lunge sowie Patienten der SBRT von Lebermetastasen hervorgegangen sind.

Bei der Tagung ging Prof. Dr. Gabriele Niedermann, Leiterin der Sektion Strahlenbiologie in der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg, in einem Vortrag auf die Verbindung der Stereotaxie mit der Immuntherapie ein. Dass die Stereotaxie in Verbindung mit einer Immuntherapie mit sogenannten Checkpoint-Inhibitoren, die quasi die Immunbremse lösen, das Immunsystem reaktiviert, ist belegbar. Erstaunliche Ergebnisse zeigen, dass bei einem Teil der Patienten, die an mehreren Stellen Metastasen haben, die Bestrahlung einer ausgewählten Läsion dafür sorgen kann, dass das Immunsystem Zellsignale des Tumors an allen Stellen wieder als Bedrohung erkennen kann und auf diesem Wege die Tumorzellen abtöten kann. Diese Beobachtung wird auch als abskopaler Effekt bezeichnet. Die tumortötende Wirkung tritt auch an nicht bestrahlten Stellen im Körper auf. Besonders – aber nicht ausschließlich – beim schwarzen Hautkrebs ist dieser Effekt bekannt. Hierzu wird bereits eine klinische Studie in der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg durchgeführt. Dass Prof. Niedermann eine ausgewiesene Spezialistin auf diesem Gebiet ist, zeigt die Verleihung von zwei Auszeichnungen in diesem Jahr für ihre Laborarbeiten an sie: „Best of ESTRO“ (European Society for Radiotherapy and Oncology) sowie „Best of ASTRO“ (American Society for Radiotherapy and Oncology).

Passend zur Rolle Freiburgs in der stereotaktischen Körper-Radiotherapie wurde Prof. Dr. Ursula Nestle, Leitende Oberärztin der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg, einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitsgruppe gewählt.

Kontakt:

Prof. Dr. Thomas B. Brunner
Geschäftsführender Oberarzt
Klinik für Strahlenheilkunde
Universitätsklinikum Freiburg
Telefon: 0761 270-94070
thomas.brunner@uniklinik-freiburg.de

Prof. Dr. Anca-Ligia Grosu
Ärztliche Direktorin
Klinik für Strahlenheilkunde
Universitätsklinikum Freiburg
Telefon: 0761 270-94600
anca.grosu@uniklinik-freiburg.de

Violin-Triokonzert verzaubert den Klinik-Alltag

Drei junge und begabte Violinistinnen erfreuten Patienten, Angehörige, Mitarbeitende und andere Musikliebhaber in der Klinik für Strahlenheilkunde mit Werken von Grieg, Kodály, Taneyev, Mozart und Dvorak.

Im Rahmen der von Yehudi Menuhin gegründeten Initiative Live Music Now boten die Violinistinnen Laura Mead, Sophia Riedel und Marianne Sohler am 7. Juli 2016 im Foyer der Stationen Marie Curie I und II der Klinik für Strahlenheilkunde ein sehr gelungenes und herzerwärmendes Triokonzert.

Das Programm umfasste einen weiten musikhistorischen Bogen von Wolfgang Amadeus Mozart bis Zoltan Kodály. Neben bekannten und eingängigen Harmonien waren stimmungsvolle romantische Klänge und lebensfrohe, von der Volksmusik inspirierte Rhythmen zu hören. Die Musikerinnen, die das Violinspiel bereits seit früher Kindheit erlernt haben, beeindruckten durch Virtuosität und Ausdruckskraft. Die hörbare Freude am Musizieren wurde durch eine ebenso große Freude am Zuhören gewürdigt.

Dieses überaus bereichernde Erlebnis, das seitens des Universitätsklinikums durch das Programm Kultur im Klinikum organisiert wurde, wird als Lichtstrahl im Klinik-Alltag noch lange nachwirken.

 

Infoveranstaltung für Patienten und Angehörige anlässlich des Welt-Hirntumortages am 8. Juni

Mehr als 8.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einem primären Hirntumor. Treffen kann es jeden mit gleicher Wahrscheinlichkeit. Denn es gibt keine Risikofaktoren, die den Tumor begünstigen. Doch dank moderner Behandlungsmethoden können Ärzte sehr oft helfen. Anlässlich des Welt-Hirntumortages findet am 8. Juni 2016 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg eine Patientenveranstaltung zum Thema Hirntumore statt. In Vorträgen, an Info-Ständen und im direkten Gespräch mit behandelnden Ärzten können sich Betroffene und Interessierte ausführlich informieren. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Sprach- und Sehstörungen, aber auch epileptische Anfälle können Anzeichen für einen Hirntumor sein. Zu den körperlichen Symptomen kommen häufig Ängste der Betroffenen und Familien: die Angst vor einer Persönlichkeitsänderung und die Angst davor, Entscheidungsfähigkeit und Selbstbestimmung zu verlieren. „Wir möchten mit der Veranstaltung informieren, aber auch auf die schwierige Situation der Betroffenen und ihrer Familien aufmerksam machen“, sagt die Sprecherin des Neuroonkologischen Zentrums Prof. Dr. Anca-Ligia Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg.

In insgesamt acht Vorträgen erläutern Experten des Universitätsklinikums Freiburg modernste Diagnose-Möglichkeiten, chirurgische und strahlentherapeutische Behandlungsweisen sowie naturheilkundliche und komplementärmedizinische Therapiemöglichkeiten. Außerdem werden aktuelle klinische Studien und unterstützende Maßnahmen bei psychosozialen Belastungen vorgestellt. An Informationsständen im Foyer des Neurozentrums stehen zudem Fachleute während der gesamten Zeit für Fragen zu Verfügung.

Nach wie vor stellen Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie die drei wichtigsten Säulen bei der Behandlung von Hirntumoren dar. Um für jeden Patienten den individuell optimalen therapeutischen Plan zu entwickeln, arbeiten die an der Behandlung beteiligten Ärzte der verschiedenen Fachrichtungen eng im Rahmen des neuroonkologischen Zentrums am Universitätsklinikum Freiburg zusammen. In klinischen Studien können Patienten zudem von neueren therapeutischen Ansätzen profitieren. Der Welt-Hirntumortag wurde im Jahr 2000 von der Stiftung Deutsche Welttumorhilfe ins Leben gerufen. Der Aktionstag findet jährlich am 8. Juni statt.

Kontakt:
PD Dr. Marcia Machein
Oberärztin Klinik für Neurochirurgie
Universitätsklinikum Freiburg
Telefon: 0761 270-50010
marcia.machein@uniklinik-freiburg.de

Modernste Behandlung bei Hirntumoren

Onkologie

Viele Hirntumore können dank modernster Therapien heutzutage gut behandelt werden. © adri76/Fotolia

(08.6.2016) Anlässlich des Welt-Hirntumortags findet am 8. Juni 2016 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg eine Patientenveranstaltung des Neuroonkologischen Zentrums zum Thema Hirntumore statt. In Vorträgen, an Info-Ständen und im direkten Gespräch mit behandelnden Ärzten können sich Betroffene und Interessierte ausführlich informieren. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Mehr als 8.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einem primären Hirntumor. Treffen kann es jeden mit gleicher Wahrscheinlichkeit. Denn es gibt kaum Risikofaktoren, die den Tumor begünstigen. Etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen sind Tumore des Gehirns und der Wirbelsäule. Damit gelten sie als relativ selten. Zudem teilen Ärzte die Erkrankungen in 130 Subtypen ein. Diese unterscheiden sich insbesondere darin, welcher Zelltyp krankhaft verändert ist und in welcher Region des Gehirns der Tumor auftritt. Bei der Diagnose und Therapie kommt es daher sehr stark auf die Erfahrung der Ärzte an, auch ungewöhnliche Tumorarten richtig zu erkennen. „Manche Hirntumorarten treten so selten auf, dass viele Ärzte sie nur ein oder zwei Mal in ihrer Laufbahn sehen“, sagt Professor Dr. Anca-Ligia Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg.

Richtige Diagnose erfordert große Erfahrung

Um das Wissen und die Erfahrung zu bündeln, wurde darum am Universitätsklinikum Freiburg das Neuroonkologische Zentrum gegründet, in dem Fachärzte unterschiedlicher Abteilungen eng zusammenarbeiten. „Das Freiburger Neuroonkologische Zentrum ist in Deutschland und international eine Top-Adresse für Patienten mit Hirntumoren. Als zertifiziertes Zentrum behandeln wir sehr viele Patienten mit Hirntumoren, was unsere Erfahrung weiter stärkt“, sagt Professor Grosu, die Sprecherin des Neuroonkologischen Zentrums.

Männer sind etwas öfter betroffen als Frauen, allerdings treten einzelne Subtypen auch verstärkt bei Frauen auf. Grundsätzlich können Hirntumore in jedem Lebensalter entstehen, gehäuft werden sie aber bei Menschen zwischen 50 und 70 Jahren diagnostiziert. Von primären Hirntumoren spricht man, wenn die Zellen ihren Ursprung direkt im Gehirn haben und nicht aus Absiedelungen, sogenannten Metastasen, entstehen.

Symptome reichen von Kopfschmerzen bis zur Persönlichkeitsveränderung

Anzeichen für einen Hirntumor können starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Sprach- und Sehstörungen, epileptische Anfälle und sogar Persönlichkeitsveränderungen sein. „Wenn diese Symptome plötzlich und ohne erkennbaren Grund auftreten, sollte so bald wie möglich ein Arzt zur weiteren Abklärung aufgesucht werden“, sagt Professor Grosu. Weitere Beschwerden sind stark von der betroffenen Hirnregion abhängig.

Ist der Tumor aufgrund seiner Lage operativ nicht vollständig entfernbar oder besteht die Gefahr, dass Krebszellen im Gehirn verblieben sind, setzen die Ärzte häufig Hochpräzisionsbestrahlung ein. „Wir sind heute in der Lage, Hirntumore auf millimetergenau zu bestrahlen und dadurch zu zerstören oder zumindest aufzuhalten“, sagt Professor Grosu. Dabei werden am Universitätsklinikum Freiburg modernste Geräte eingesetzt, die den Tumor live dreidimensional darstellen und so eine äußerst präzise Bestrahlung erlauben.

Die Chemotherapie ist die dritte wichtige Säule bei der Behandlung von Hirntumoren. Häufig werden die unterschiedlichen Therapieansätze miteinander kombiniert, um die größtmögliche Wirkung zu erreichen. Außerdem wird am Universitätsklinikum Freiburg eine Reihe klinischer Studien zu neueren therapeutischen Ansätzen durchgeführt, von denen Patienten profitieren können.

Weitere Informationen:

Hochpräzise Bestrahlung von Tumoren

 

Wir freuen uns sehr, dass wir als Mitgliedsabteilung im CCCF Teil der Erfolgsgeschichte sind und danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und die Unterstützung bei der Erreichung dieses herausragenden Ergebnisses - erneut als Onkologisches Spitzenzentrum begutachtet und gefördert zu werden.

Prof. Dr. Anca-L. Grosu

Pressemitteilung:

Tumorzentrum Freiburg wieder als „Onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal ist es dem Tumorzentrum Freiburg – CCCF gelungen, bei der Ausschreibung der Deutschen Krebshilfe für Onkologische Spitzenzentren erfolgreich zu sein: Das Tumorzentrum wurde von der Deutschen Krebshilfe als „Onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet und gehört damit weiterhin zu den wenigen zertifizierten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Das internationale Expertengremium bescheinigt dem Tumorzentrum Freiburg – CCCF vor allem eine hohe Qualität in der interdisziplinären Versorgung der Krebspatienten. Die Deutsche Krebshilfe fördert Onkologische Spitzenzentren, um allen Krebskranken eine noch bessere, individuell zugeschnittene Behandlung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu ermöglichen. Das Tumorzentrum Freiburg – CCCF wird daher mit 3 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren von der Deutschen Krebshilfe gefördert.

„Es ist uns gelungen, das hohe Niveau in Patientenversorgung und Forschung unseres Tumorzentrums weiter auszubauen und auf dem erfolgreich eingeschlagenen Weg weiter voranzuschreiten. Wir gehören nach wie vor zur ersten Liga der Onkologischen Spitzenzentren“, freut sich der Wissenschaftliche Direktor des Tumorzentrums Freiburg – CCCF, Prof. Dr. Christoph Peters.

Das Tumorzentrums Freiburg – CCCF betreibt 18 interdisziplinäre Zentren (Tumorboards) und bietet für Krebspatienten und zuweisende Ärzte eine zentrale Anlaufstelle. Es steht für eine multidisziplinäre Betreuung von Tumorpatienten, in die die Fachkompetenz aller an Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen beteiligten Disziplinen eingeht.

„Über die Therapiepläne der Patienten wird bei uns in interdisziplinären Tumorboards von einem Expertenteam gemeinsam beraten und entschieden“, sagt Prof. Dr. Justus Duyster, Medizinischer Direktor des Tumorzentrums Freiburg – CCCF. „Eine wichtige Rolle spielt für uns die Entwicklung verbindlicher Behandlungspfade von Krebserkrankungen sowie die Transparenz der Entscheidungswege.“

Forschungsprogramme, die Gruppen aus der Medizinischen Fakultät, der Biologischen Fakultät und des Max Planck Instituts für Immunbiologie und Epigenetik einschließen, sollen den Weg neuer Erkenntnisse vom Labor zum Krankenbett verkürzen. In einer sogenannten Early Clinical Trials Unit werden frühe klinische Studien zur weiteren Verbesserungen der Tumortherapie durchgeführt, und im Molekularen Tumorboard werden auf der Grundlage einer vertieften Molekularen Diagnostik maßgeschneiderte, personalisierte Therapiepläne beraten und erarbeitet. Am CCCF wurde mit Chemocompile eine Software für die Planung und Dokumentation von Chemotherapien entwickelt, die mittlerweile für alle onkologischen Krankenhäuser und Praxen kommerziell erhältlich ist.

Die Infrastruktur des Tumorzentrums Freiburg – CCCF wird fortlaufend verbessert. Im Zentrum für Translationale Zellforschung (ZTZ) stehen seit Anfang des Jahres weitere 2.000 m2 modernste Forschungsfläche für die onkologische Forschung zur Verfügung. Im Jahre 2018 wird das Interdisziplinäre Tumorzentrum (ITZ) mit mehr als 6.500 Quadratmetern Fläche als zentrale Anlaufstelle für alle Tumorpatienten des Universitätsklinikums fertiggestellt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

www.uniklinik-freiburg.de/cccf

Kontakt:

Prof. Dr. Justus Duyster
Medizinischer Direktor
Tumorzentrum – Comprehensive Cancer Center Freiburg (CCCF)
Telefon: 0761 270-71510
justus.duyster@uniklinik-freiburg.de

Prof. Dr. Christoph Peters
Wissenschaftlicher Direktor
Tumorzentrum – Comprehensive Cancer Center Freiburg (CCCF)
Telefon: 0761 270-71510
christoph.peters@mol-med.uni-freiburg.de

NOA-14/ARO 2015-3/HIPPORAD-Studie:

Ganzhirnbestrahlung mit Hippocampus-Schonung und Dosiseskalation auf die Metastasen bei Patienten mit multiplen Hirnmetastasen

Hirnmetastasen treten bei ca. 20-40% aller Krebspatienten in fortgeschrittenen Stadien im Laufe ihrer Erkrankung auf. Stellte die Diagnose „Hirnmetastasen“ bis vor wenigen Jahren noch einen Krankheitsverlauf mit sehr ungünstiger Prognose dar, so kann heutzutage durch moderne interdisziplinäre und individuelle Tumortherapie bestehend aus Strahlentherapie, Operation und Chemotherapie auch bei Vorliegen von mehreren Tumorherden im Gehirn ein stabiler Verlauf erreicht werden.

Die Standardbehandlung von multiplen Hirnmetastasen ist seit Jahrzehnten die sog. Ganzhirnbestrahlung. Dabei wird das gesamte Gehirn (Metastasen wie gesunde Bereiche) mit einer einheitlichen Dosis bestrahlt. Diese Behandlung kann das Überleben und die Unabhängigkeit der Patienten im Alltag im Vergleich zu einer rein symptomatischen Therapie deutlich verlängern. Nichtsdestotrotz kann es zu nicht unerheblichen Nebenwirkungen im Sinne von Einschränkungen der kognitiven Leistungsfähigkeit und damit der Lebensqualität kommen. Viele Patienten berichten in den ersten Monaten nach einer Ganzhirnbestrahlung von einer deutlichen und merkbaren Verschlechterung von Lernen und Gedächtnis.

Die von der Deutschen Krebshilfe geförderte deutschlandweite, multizentrische NOA-14/ARO 2015-3/HIPPORAD-Studie untersucht eine moderne Form der Ganzhirnbestrahlung, die bestimmte Areale im Gehirn, die für Lernen und Gedächtnis maßgeblich sind, schont. Im menschlichen Gehirn spielt der sog. Hippocampus eine zentrale Rolle beim Neulernen und dem Erinnern von Inhalten, wie z.B. Einkaufslisten oder den Namen einer Person. Daher wird diese Art der Strahlentherapie auch hippocampusschonende Ganzhirnbestrahlung genannt. Jeder Patient in dieser Studie wird im Hinblick auf seine Gedächtnisleistungen untersucht, sowohl vor Beginn der Behandlung, als auch in regelmäßigen Abständen danach.

Für eine bessere Wirksamkeit einer Ganzhirnbestrahlung in Bezug auf die Kontrolle der bereits vorhandenen Metastasen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn diese eine höhere Strahlendosis als Bereiche ohne sichtbare Metastasen erhalten. In Zeiten der Hochpräzisionsstrahlentherapie ist es daher nun möglich, dass zusätzlich zur Schonung des Hippocampus, die vorhandenen Hirnmetastasen parallel eine lokale Erhöhung der Strahlendosis (Boost) erhalten. Dadurch soll auch die lokale Tumorkontrolle im Vergleich zur Standardbehandlung signifikant verbessert werden.

Darüber hinaus soll im Rahmen von wissenschaftlichen Begleitprojekten untersucht werden, ob sich ein eventuell schonender Effekt der neuen Behandlung auch mit bildgebenden Verfahren sichtbar machen lässt. Zu diesem Zweck werden die angefertigten Kernspintomographien (auch: Magnetresonanztomographien, abgekürzt MRT) des Schädels detailliert für diese Studie ausgewertet. Diese etablierten Aufnahme-Methoden erlauben eine genaue Untersuchung der Struktur des Gehirns vor und nach der Strahlentherapie mit millimetergenauer Auflösung.

Die Studie wird von Frau Prof. A.-L. Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg, koordiniert. Zur Teilnahme an der Studie können sich Patienten mit multiplen Hirnmetastasen melden, die noch keine Operation oder Strahlentherapie im Bereich des Kopfes erhalten haben.

Finanziell unterstützt wird die Studie von der Deutschen Krebshilfe.

Kontakt:

Prof. Dr. med. A.-L. Grosu (Studienleiterin und Ärztliche Direktorin)

Dr. med. Dr. rer. nat. Oliver Oehlke (Studienarzt)

Eva Hermann (Forschungskoordination)

Klinik für Strahlenheilkunde
Universitätsklinikum Freiburg
Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung, Partnerstandort Freiburg
Robert-Koch-Str. 3
79106 Freiburg
Telefon 0761/270-94610

anca.grosu@uniklinik-freiburg.de
oliver.oehlke@uniklinik-freiburg.de
eva.hermann@uniklinik-freiburg.de

100 Mal gezielte Strahlen gegen Brustkrebs

Intraoperative Strahlentherapie erhöht die Heilungschancen bei Brustkrebs und schont das umliegende Gewebe durch präzisen Strahleneinsatz bereits während der Operation / Schon 100 Patientinnen damit erfolgreich am Uniklinikum Freiburg behandelt.

Bei rund 70.000 Frauen in Deutschland wird pro Jahr die Diagnose Brustkrebs gestellt. Brustkrebs, auch Mammakarzinom genannt, ist damit der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Neuen Behandlungsmethoden, wie der Intraoperativen Strahlentherapie (IORT), ist es zu verdanken, dass die Heilungsrate und die Lebensqualität der Patientinnen immer besser werden. Denn mit der IORT gibt es seit einigen Jahren eine Methode zur brusterhaltenden Behandlung des Mammakarzinoms, mit der schon während der Operation eine sehr präzise auf das Tumorbett ausgerichtete Strahlentherapie erfolgen kann. Das Besondere daran: Die IORT ermöglicht eine hohe Strahlendosis vor Ort, wobei aber durch den zielgenauen Einsatz der Strahlen schon während der Operation die umliegenden Organe – vor allem die Haut – geschont werden. Im Brustzentrum der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg ist seit März 2015 ein spezielles mobiles Bestrahlungsgerät der Firma Carl Zeiss im Einsatz, um die Behandlungsmethode auch in Freiburg durchzuführen. Nun wurde die 100. Patientin in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Strahlenheilkunde erfolgreich in der Universitäts-Frauenklinik Freiburg mit der IORT behandelt.

„Den betroffenen Frauen bietet die Intraoperative Strahlentherapie (IORT) einen raschen Behandlungsbeginn, denn die frühzeitige Bestrahlung der Tumorregion erfolgt noch während der Operation, direkt nach der Tumorentfernung“, sagt die Brustkrebsexpertin Dr. Thalia Erbes, die seit Oktober 2015 die Abteilung für Senologie (Brustheilkunde) in der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg leitet. So müssen die Patientinnen weder die Wundheilung noch die Chemotherapie abwarten, bevor die Strahlentherapie beginnen kann. „Das Operationsverfahren wird durch eine intraoperative Bestrahlung nicht verändert, lediglich die Dauer der Narkose verlängert sich um die Zeit der Bestrahlung. Das sind etwa 20 bis 50 Minuten.“

Die auf gynäkologische Onkologie spezialisierte Ärztin sieht noch mehr Vorteile in der IORT-Methode: „Wird die Intraoperative Strahlentherapie als erste Stufe einer Strahlentherapie mit Anschlussbestrahlungen der gesamten Brust eingesetzt, kann dadurch die Behandlungsdauer um circa acht Tage verkürzt werden. „Untersuchungen konnten zeigen, dass die Methode sehr sicher und effektiv ist, da die Rückfallquote minimal ist“, erklärt Dr. Erbes. Wird bei einer Patientin erneut ein Tumor in der bereits auf herkömmliche Weise behandelten Brust entdeckt, kann die IORT aufgrund der gezielten Strahlenbehandlung des Tumorbetts und der Schonung des umliegenden Gewebes die Chance einer zweiten brusterhaltenden Therapie bieten.

„Bei der IORT können der Strahlentherapeut und der Operateur sehr gezielt die Tumorregion mit einer hohen Strahlendosis versorgen“, sagt Prof. Dr. Anca-L. Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg. Dieses Areal trägt nach Entfernung des Tumors in der Brustdrüse das potentiell höchste Risiko für einen Rückfall. Das IORT-Bestrahlungsgerät, genannt „Intrabeam“, verwendet weiche Röntgenstrahlung kurzer Reichweite. „Weil strahlenempfindliche gesunde Organe und Strukturen während der Anwendung aus dem Bestrahlungsfeld ausgelagert und vollständig vor der Strahlung geschützt werden können, ist die hochdosierte Bestrahlung überhaupt erst möglich“, sagt Prof. Grosu.

Weitere Infos zur Senologie (Brustzentrum) am Universitätsklinikum Freiburg finden Sie hier.

Kontakt:

Dr. Thalia Erbes
Ärztliche Leiterin Senologie
Ärztliche Leiterin MVZ Brustzentrum Freiburg GmbH
Klinik für Frauenheilkunde
Universitätsklinikum Freiburg
Telefon: 0761 270-31480
brustzentrum@uniklinik-freiburg.de

Univ. Prof. Dr. Anca-L. Grosu
Ärztliche Direktorin
Klinik für Strahlenheilkunde
Universitätsklinikum Freiburg
Telefon: 0761 270-94610
anca.grosu@uniklinik-freiburg.de

Jeder Strahlentherapie geht ein ausführliches Beratungsgespräch voraus: Dr. Thalia Erbes, Leiterin der Abteilung Senologie am Universitätsklinikum Freiburg, bespricht mit ihren Brustkrebspatientinnen, ob die Intraoperative Strahlentherapie bei ihnen eingesetzt werden kann.

Die Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg setzt auf digitale Technik und hilft so Patienten und Mitarbeitern

Medizinisch gehört die Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg zu den besten Kliniken Europas. Aber auch in den Bereichen Digitalisierung, Datensicherheit und Umweltschutz geht sie zukunftsweisende Wege. Noch in diesem Jahr wird ein digitales Informationssystem eingeführt, welches in der Endausbaustufe dem Patienten sogar individuell den Weg zur nächsten Behandlung weisen wird. Außerdem hat die Klinik schon vor Jahren einen großen Schritt hin zum papier- und filmlosen Arbeitsplatz gemacht. Spezifisch entwickelte Software erleichtert die täglichen Aufgaben von Ärzten und Mitarbeitern. Forum und Ideenschmiede für diese und weitere Entwicklungen ist der „KAI-Workshop für Klinische und Administrative Informatik“, der dieses Jahr zum sechsten Mal in Freiburg an der Klinik für Strahlenheilkunde stattfand. „Vor allem unsere Patienten profitieren von dieser digitalen Entwicklung. Mit neuen Techniken schaffen wir es trotz eines immer stärker werdenden ökonomischen Drucks, die Behandlungsleistung und den Service für unsere Patienten zu verbessern“, sagt Prof. Dr. Anca-Ligia Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg.

Weiterhin erlaubt eine Software, die unter anderem an der Klinik für Strahlenheilkunde weiterentwickelt wurde, dass Ärzte und Mitarbeiter schneller und einfacher auf neue Diagnosedaten zugreifen können. Diese Digitalisierung geht mit einer massiven Einsparung von Papier einher. Deutschlandweit hat die Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg als erste Strahlenklinik die papier- und filmlose Patientenakte eingeführt. Heute kommt die Klinik intern komplett ohne Papier aus und verwendet nicht einmal mehr Filmmaterial für radiologische Aufnahmen.

Für einen ständigen Austausch im deutschsprachigen Raum und die Entwicklung neuer Ideen veranstaltete die Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg vom 14. bis 15. Oktober 2016 den diesjährigen KAI-Workshop. „Die Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg entwickelt sich ständig in den Bereichen Administration, Kommunikation und Technik weiter und gibt damit zukunftsweisende Impulse, die der gesamten Strahlenheilkunde zugutekommen“, sagt Prof. Grosu. Der KAI-Workshop wurde in enger Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO), der Scientific Association of Swiss Radiation Oncology (SASRO) und der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie, Radiobiologie und medizinische Radiophysik (ÖGRO) organsiert.

Kontakt:

Dr. Felix Heinemann
Informatiker
Klinik für Strahlenheilkunde
Universitätsklinikum Freiburg
Telefon: 0761 270-94550
felix.heinemann@uniklinik-freiburg.de

FOCUS GESUNDHEIT Dez.|Jan. 2015/16

Die große Klinikliste 2016

Die Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg erreicht die maximale Punktzahl in allen Bereichen, insbesondere bei der Patientenzufriedenheit (84 Punkte).

Neue Impulse in den Bereichen Bildgeführte Strahlentherapie, Brachytherapie, Intraoperative Strahlentherapie (IORT) und Tomotherapie

Die Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg begrüßt am Lehrstuhl für Medizinische Physik Herrn Prof. Dr. Dimos Baltas als W3-Professor für das Fachgebiet Medizinische Physik in der Radioonkologie und Leiter der Abteilung Medizinische Physik.
Herr Prof. Baltas ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Komitees und im Beirat mehrerer wissenschaftlicher Zeitschriften. Er ist Mitglied des Educational Councils der Europäischen Gesellschaft für Therapeutische Radiologie und Onkologie (ESTRO), Direktor des ESTRO-Kurses Advanced Brachytherapy Physics, Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie, Radiobiologie und Medizinische Radiophysik ÖGRO, Träger des Alfred-Breit-Preises, des bedeutendsten und höchstdotierten Preises der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO).
Zu den Fachbeiträgen von Herrn Prof. Baltas zählen etwa 150 Publikationen in Peer-Reviewed Journals, 16 Kapitel in Textbooks, er selbst ist Editor und Autor von 4 Textbüchern (Standardwerken) in den Bereichen Radiobiologie und Brachytherapie.
In den letzten Jahren wirkte Prof. Baltas als Leiter der Abteilung für Medizinische Strahlenphysik und Engineering am Sana Klinikum Offenbach, wo er Forschungs- und Entwicklungsprojekte in internationaler Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen äußerst erfolgreich durchführte.
Durch seine hervorragende Fachkompetenz und seine Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der bildgeführten und bildgestützten Strahlentherapie, insbesondere der Brachytherapie, ist Prof. Baltas einer der führenden Experten auf diesem Gebiet.
Die Installation eines modernen Tomotherapie-Gerätes an der Klinik für Strahlenheilkunde eröffnet ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld für die Forschungstätigkeit und die Optimierung der Behandlungsergebnisse auf der Grundlage der Medizinischen Physik. 

Kontakt:

Prof. Dr. Dimos Baltas
Leiter Abt. Medizinische Physik
Klinik für Strahlenheilkunde
Universitätsklinikum Freiburg
Telefon: 0761-270-94821
dimos.baltas@uniklinik-freiburg.de 

Ärztliche Direktorin

Prof. Dr. med. Anca-L. Grosu

Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde

Ärztliche Leiterin des Medizinischen Versorgungszentrums Universitätsklinikum Freiburg