Zu den Inhalten springen

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Osteoporose

Knochenbrüche infolge eines inadaequaten Traumas sind meist Folge einer zuvor unerkannten oder unbehandelten Osteoporose und betreffen etwa die Hälfte aller Frauen und ein Drittel aller Männer über dem 50. Lebensjahr.

Die sich daraus ableitenden medizinischen und psychosozialen Folgen sind enorm: Ohne entsprechende Behandlung führt die Osteoporose häufig zu schweren Funktionseinbußen bis hin zur Invalidität und damit zu einer substantiellen Minderung der Lebensqualität der betroffenen.

Um dieser Entwicklung vorzubeugen sollte eine optimale Betreuung von Osteoporosepatienten nicht nur die Versorgung akuter Frakturen, sondern auch die Diagnostik und Therapie der zu Grund liegenden Erkrankung – der Osteoporose - mit einschließen.

Osteoporose-assoziierte Knochenbrüche

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass mittlerweile Medikamente zur Behandlung der Osteoporose zur Verfügung stehen, die den pathologischen Knochenabbau nicht nur aufhalten, sondern zum Teil auch rückgängig machen können und das Risiko eines Knochenbruches senken können, widmet sich die Osteoporosesprechstunde des Department für Orthopädie und Traumatologie gezielt diesem Krankheitsbild. 

Zur Diagnostik steht neben den üblichen labordiagnostischen Untersuchungen, sowie der Röntgendiagnostik ein modernes Gerät zur Bestimmung der Knochendichte zur Verfügung (Bestimmung der Knochendichte nach der DXA-Methode, DPX-Lunar), das mit moderner Analyse-Software ausgestattet ist. Die Bestimmung der Knochendichte erfolgte separat an der Wirbelsäule und am Oberschenkelhalsknochen.

DEXA-Messung: Osteoporose der Lendenwirbelsäule

Die Sprechstunde wird von Ärzten des Department Orthopädie und Traumatologie des Universitätsklinikum durchgeführt, die gezielt Ihren Interessens- und Wissensschwerpunkt auf dem Thema „Osteoporose“ haben und die nach den neusten Leitlinien des Dachverbandes für Osteologie (DVO) und somit nach aktuellstem wissenschaftlichen Kenntnisstand behandelt.

Die Sprechstunde findet freitags zwischen 8-11 Uhr in den Räumen der orthopädisch-traumatologischen Ambulanz in den Kabinen 12-15 statt.

DEXA-Messung: Keine Osteoporose / Schenkelhals

Bei Patienten, die bereits einen Knochenbruch ohne adaequates Trauma erlitten haben, gehört die Bestimmung der Knochendichte zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse .Als Vorsorgeuntersuchung müssen in Deutschland die Kosten dieser Untersuchung leider vom Patienten selbst getragen werden. Diese betragen inkl. des Beratungsgespräches mit Befundinterpretation und -erklärung zur Zeit ca. 50 Euro. Sollte in diesem Zusammenhang jedoch eine Osteoporose diagnostiziert werden, werden die Kosten der dann veranlassten Therapie und der notwendigen Verlaufsuntersuchungen wieder in vollem Umfang von den gesetzlichen Kostenträgern übernommen.

Osteoporosesprechstunde

Mittwoch, 8 - 14 Uhr
Poliklinik Chirurgie, Erdgeschoss

Terminvereinbarung Sprechstunde

hier klicken

Ansprechpartner

Dr. Jan M. Pestka
Osteologe DVO

jan.pestka@uniklinik-freiburg.de