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Herzlich willkommen auf der Seite des KARA-Projekts

KARA-Projekt: Krebsberatung für Angehörige – Entwicklung von Beratungs- und Austauschangeboten

Viele Angehörige von krebserkrankten Menschen fühlen sich im Alltag stark belastet. Oft fehlen passende Unterstützungsangebote. Im KARA-Projekt entwickeln und erproben wir gezielte Angebote, die Angehörige in ihrer Situation unterstützen. 

Im Juli 2026 öffnet die Anmeldung für das KARA-Projekt in Freiburg. Wenn Sie sich für eine Teilnahme an den Angeboten für Angehörige interessieren, klicken Sie hier oder schreiben Sie eine E-Mail an cccf.kara-projekt@uniklinik-freiburg.de.

Im KARA-Projekt entwickeln und erproben wir gezielte Angebote, die Sie in Ihrer Situation unterstützen:

  1. Vortragsreihe: zu Themen wie z.B. Selbstfürsorge und Kraftquellen, Kommunikation in der Familie, Umgang mit Gefühlen 

  2. Gruppenangebot: moderiertes Austauschangebot mit anderen Angehörigen

  3. Zweieraustausch: Vermittlung eines*r Angehörigen für einen selbstorganisierten Austausch

Die Teilnahme an den Angeboten ist kostenlos. Teilnehmen können Angehörige von Menschen mit einer Krebserkrankung ab 18 Jahren. 

Wenn Sie sich für eine Teilnahme an den Angeboten interessieren, schreiben Sie eine E-Mail an cccf.kara-projekt@uniklinik-freiburg.de oder klicken Sie hier.

Angehörige krebserkrankter Menschen erleben vielfältige Belastungen. Beispielsweise finden sie sich mit einem Mal in einer neuen Rolle innerhalb ihrer Familie oder Partnerschaft. Zusätzlich zu eigenen Belastungen und Sorgen müssen sie oftmals komplexe Aufgaben übernehmen. Diese gehen von Unterstützung bei Arztterminen, pflegerischen Aufgaben und Kommunikation mit dem sozialen Umfeld bis zur emotionalen Unterstützung der Betroffenen. Sie berichten infolgedessen von einem Unterstützungsbedarf, der häufig durch die aktuellen professionellen Angebote und die organisierte Selbsthilfe nicht gedeckt ist. Es finden sich Hinweise, dass sowohl passende Angebote fehlen als auch der Zugang für Angehörige zu bestehenden Angeboten schwierig ist. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, passende Angebote für Angehörige zu entwickeln und praktisch zu erproben. Angehörige sind eine vielfältige Gruppe, die sehr verschiedene Belastungsthemen mitbringt und unterschiedliche Wünsche hinsichtlich passender Unterstützungsformate hat.

Um die Belastungssituation von Angehörigen zu verbessern, entwickelt und evaluiert das vorliegende Projekt neue Angebotsformate zur Unterstützung von Angehörigen in den psychosozialen Krebsberatungsstellen. Dies umfasst folgende Arbeitsschritte: 

  1. Wissenschaftliche Entwicklung von Angebotsmodulen und Identifizierung von Zugangswegen und Barrieren auf Basis bisheriger Ergebnisse einer Bedarfsanalyse (Vorstudie) und den Empfehlungen aus Fokusgruppen mit Angehörigen und Mitarbeitenden.

  2. Erprobung des multimodalen Angebotskonzepts für Angehörige in einer Pilotierung in der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Freiburg. Anschließend Implementierung und wissenschaftliche Evaluation in bundesweit sechs weiteren Krebsberatungsstellen.

  3. Integration der Befunde und Bewertung der Ergebnisse im Hinblick auf eine Verstetigung der Angebote in Krebsberatungsstellen bundesweit.

Projektstart: Januar 2026

Projektdauer: 3 Jahre

Förderer: Deutsche Krebshilfe (www.krebshilfe.de)

Projektleitung: Prof. Dr. phil. Joachim Weis (Gesamtleitung), Dr. phil. Martina Breuning, Dipl.-Psych. Cornelia Schulz

Projektmitarbeiterinnen: Dr. Martina Breuning (Dipl. Psych.) und Lu Elster (Psychologin M. Sc.)

Die entwickelten Angebote werden in der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Freiburg und in sechs weiteren Krebsberatungsstellen in Bremen, Gera, Hamburg, Karlsruhe, Kassel und Köln durchgeführt.

Außerdem kooperieren wir mit: Haus der Krebs-Selbsthilfe BV e.V., Deutsche ILCO e. V., Selbsthilfeverein Jung & Krebs e.V., Bundesarbeitsgemeinschaft für ambulante psychosoziale Krebsberatung e. V. (BAK).