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Klinik für Innere Medizin IHämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation

Schwerpunkte

Ambulante und stationäre Versorgung

Die Zuckerkrankheit muss meistens medikamentös behandelt werden. Eine optimierte Ernährung und bewegter Lebensstil erleichtern aber die Behandlung und können Komplikationen vermindern.  

Was können wir für Sie tun?

  • In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie erfolgt Beratung im Rahmen von Einzel- und Gruppenschulungen.
  • In der Schwangerschaft kann ein „Gestationsdiabetes“ auftreten. Wie beraten Sie sowohl im Rahmen von Gruppenschulungen, als auch bei Bedarf in Einzelgesprächen
  • Besteht ein Übergewicht, sollte dieses therapiert werden. Dazu kann bei uns Einzelberatung erfolgen.  Übergewicht
  • In Einzelfällen kann auch eine operative Diabetestherapie sinnvoll sein
    Adipositaschirurgie 

Was sollten Sie zu Ihrem Beratungstermin mitbringen

  • Überweisung und Versichertenkarte
  • Vorbefunde und Arztbriefe
  • Liste Ihrer Medikamente
  • Gewichtsverlauf

Patienten mit Krebserkrankungen haben ein hohes Risiko während ihrer Erkrankung (entweder durch Symptome der Krankheit oder durch Nebenwirkungen der Therapie) Gewicht zu verlieren. Studien haben gezeigt, dass  ein gutes Ernährungsmanagement den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen kann. Im Vordergrund steht hierbei nicht eine spezielle „Krebsdiät“, sondern die ausreichende Versorgung mit  Energie und Nährstoffen.

Bei Schluckbeschwerden, Appetitlosigkeit, Geschmacks- oder Verdauungsstörungen sind es oft kleine Maßnahmen, die die Nahrungsaufnahme verbessern können. Essen und Trinken können mit energie- und eiweißreichen Spezialprodukten angereichert werden. In manchen Fällen kann  auch die vorübergehende Verordnung von Trinknahrung oder sogar von künstlicher Ernährung  sinnvoll sein.

Wo findet die Beratung statt?

  • Für stationäre Patienten erfolgt die Beratung auf Station, nach Anforderung durch die Stationsärzte für alle anderen Patienten in unserer Ernährungsmedizinischen Ambulanz.

  • Patienten, die im CCCF betreut werden, haben direkt vor Ort eine Ansprechpartnerin:

    Nicola Langmann Dipl. oec. troph., Diätassistentin
    Telefon +49 (0) 761 270-77310
    Sprechzeiten Montag bis Freitag, 9 - 13 Uhr
    E-Mail cccf.ernaehrungsberatung@uniklinik-freiburg.de

Was sollten Sie zu Ihrem Beratungstermin mitbringen

  • Versichertenkarte und Überweisung
  • Vorbefunde und Arztbriefe, Liste Ihrer Medikamente
Buchempfehlung:

Ernährung in der Onkologie

Mit Geleitworten von Lothar Kanz und Stephan C. Bischoff

Mit Handouts zum Download 2014.
Ca. 384 Seiten, ca. 1 Abb.,
ca. 150 Tab.,
ca. 9 Handouts, kart.

Hartmut Bertz / Gudrun Zürcher

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Unter Kurzdarmsyndrom (oder Malabsorptionssyndrom) im engeren Sinn wird ein durch Operation verkürzter Dünndarm verstanden. Im weiteren Sinne kann eine gestörte Verdauungsleistung auch bei einem erkrankten Darm vorliegen, (z.B. nach Bestrahlung, bei Sklerodermie, u.a.).

In der Regel kommt es hierdurch zu Gewichtsverlust, Durchfall oder zu Mängeln an einzelnen Nährstoffen (wie zum Beispiel an Vitamin B12).

Wir bieten hierzu Mitbetreuung an

  • Ernährungsberatung zum geeigneten Essen
  • nach Bedarf ergänzende Trinknahrung, Medikamente
  • Laborkontrollen
  • Infusionen (Parenterale Ernährung)
  • Ergänzend bieten wir Kooperation an für betreuende Ärzte und Homecare-Betriebe mit Pflegediensten
  • Bei Bedarf kann nach Terminvereinbarung (0761 270-33350) in Einzelfällen Beratung auch telefonisch erfolgen.

Was sollten Sie zur Beratung mitbringen?

  • Überweisung und Versicherungskarte
  • Soweit möglich neuere Laborbefunde
  • Krankenberichte

Links:

  • Kurzdarm Therapietabelle 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten können Ursache unterschiedlicher Beschwerden sein. Hierbei unterscheidet man Krankheiten mit strikten Verboten wie die Zöliakie, bei denen auch kleinste Mengen eines bestimmten Nährstoffs gemieden werden müssen von Unverträglichkeiten wie z.B. der Lactose- oder Fructose Malabsorption, oder auch der Histaminunverträglichkeit,  bei denen es genügt, die Menge der entsprechenden Substanzen etwas zu reduzieren.

Häufig werden aber auch Nahrungmittel fälschlicherweise für bestimmte Symptome verantwortlich gemacht, was zu unnötigen Einschränkungen und Fehlernährung führen kann.

Was können wir für Sie tun?

  • Objektivieren von Zusammenhängen zwischen Symptomen und Nahrungsmitteln durch individuelle Beurteilung eines ausführlichen Ernährungsprotokolls mit Angabe von Beschwerden
  • Beurteilung eines Ernährungsprotokolls gibt Hinweise darauf, ob der möglicherweise eingeschränkte Speiseplan  ausreichende Nährstoffzufuhr gewährleistet
  • Ggf. Anordnung weiterer Untersuchung wie H2 Atemtests, Allergiediagnostik oder Begleitung einer „Suchdiät“
  • Bei gesicherter Unverträglichkeit erfolgt individuelle Beratung mit dem Ziel, die Beschwerden zu lindern und gleichzeitig die Einschränkungen des Speiseplans so gering wie möglich zu halten. Hierbei ist immer die Vermeidung von Nährstoffdefiziten zu beachten, so dass in einzelnen Fällen ergänzend die Verordnung von Nahrungsergänzungsmitteln erforderlich sein kann.

Was sollten Sie zu Ihrem Beratungstermin mitbringen!

  • Überweisung und Versichertenkarte
  • Zusammenstellung und Berichte der ggf. bisher durchgeführten  Diagnostik und Therapieversuche. Ggf Allergiepass.
  • Liste der Medikamente
  • Bei reiner Fructose oder Lactosemalabsorbtion:
    Anordnung zur Ernährungsberatung durch den behandlenden Hausarzt

Links:

Übergewicht nimmt einen immer größeren Raum in unserer Gesellschaft ein. Neben erblichen Faktoren, Medikamentennebenwirkungen, seelischen und körperlichen Ursachen ist auch der heutige Lebensstil mit wenig Bewegung und leichtem Zugang zu hochkalorischen Lebensmitteln  ein Faktor, der die Entstehung von Übergewicht begünstigt. Je nach Ursache, Dauer und Ausmaß des Übergewichts sind unterschiedliche Therapieansätze sinnvoll.
Die Ernährungsberatung kann nur Teil eines langfristigen Gesamtkonzeptes sein, bestehend aus  dauerhafter Optimierung der Ernährung, der körperlichen Aktivität und ggf. ergänzender psychotherapeutischer Unterstützung. Typische, das Übergewicht begleitende Erkrankungen sollten erkannt und mitbehandelt werden.

Was können wir für Sie tun?

  • Beurteilung Ihrer individuellen Situation und Vorschlag eines auf Sie zugeschnittenen Konzeptes 
  • Beurteilung der aktuellen Ernährung und des Ernährungsstatus durch Berechnung und Auswertung eines Ernährungsprotokolls
  • Persönliche Beratung mit individuell zugeschnittenen Ernährungsplänen und längerfristiger Begleitung
  • Empfehlungen für weitere diagnostische Maßnahmen und ergänzende Therapien
  • Ggf. Empfehlung, Vorbereitung auf und Nachbetreuung operativer Maßnahmen zur Adipositastherapie (bariatrische Chirurgie, Endobarrier)

Was sollten Sie zu Ihrem Beratungstermin mitbringen

  • Überweisung und Versichertenkarte
  • Vorbefunde und alte Arztbriefe
  • Liste Ihrer Medikamente
  • Gewichtsverlauf

Links:

  • Mangelernährung / Untergewicht aus unterschiedlichen Gründen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Komplexbehandlung Epilepsie
  • Ernährung bei Immunsuppression
  • Ernährungsfragen aller Art
Leitung der Sektion
Prof. Dr. Hartmut Bertz

Prof. Dr. Hartmut Bertz
hartmut.bertz@uniklinik-freiburg.de

Stellvertretung

Dr. A. Engelhardt
andrea.engelhardt@uniklinik-freiburg.de

Sekretariat

Telefon +49 (0) 761 270-33350
Telefax +49 (0) 761 270-33340
ernaehrung@uniklinik-freiburg.de
Buchempfehlung:
Ernährung in der Onkologie

Ernährung in der Onkologie

Hartmut Bertz / Gudrun Zürcher