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Gemeinsam durch die Depression

Erhöhung der Wirksamkeit eines webbasierten Selbsthilfeprogramms für Angehörige und andere Bezugspersonen von Menschen mit depressiver Erkrankung (WESPA)

Oftmals leiden Angehörige von depressiv erkrankten Menschen sehr stark mit den Betroffenen „mit“, können dies aber vielleicht gar nicht zuordnen, oder wissen kaum etwas über Depression, geschweige denn von Möglichkeiten zur eigenen Selbstfürsorge. Mit WESPA soll die Wirksamkeit eines web-basierten Selbsthilfeprogramms für Angehörige/Bezugspersonen depressiver Patient*innen durch einen standardisierten vs. individualisierten E-Mail Support über vier Wochen überprüft werden.

 

Ziel ist die Reduktion der psychosozialen Belastung und des Erkrankungsrisikos der/des Angehörigen sowie die positive Beeinflussung des Verlaufs der Depression der/des Erkrankten. Es wird drei Studiengruppen geben: die Interventionsgruppen, die entweder einen wöchentlichen individualisierten oder einen standardisierten Email-Support parallel zum Online-Selbsthilfeprogramm erhalten; Teilnehmer*innen der Kontrollgruppe erhalten zeitversetzt Zugang zum Online-Selbsthilfeprogramm.

Es soll überprüft werden, inwieweit Unterschiede in der Akzeptanz und Nutzung des individualisierten vs. standardisierten Supports auftreten.

Teilnehmen können Angehörige und andere Bezugspersonen depressiv erkrankter Patient*innen, Bezugspersonen ab 18 Jahren; sowie teilnahmewillige depressiv Erkrankte der teilnehmenden Bezugspersonen ab 18 Jahren.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und dem Institut für  Allgemeinmedizin der Uniklinik Freiburg mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und H6 Kommunikationsagentur Berlin durchgeführt.

Flyer zum Download - Gemeinsam durch die Depression

 


Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses

Teilnahmezeitraum von Mitte Februar 2021 bis einschließlich November 2022.
Teilnahmezeitraum der ProbandInnen beträgt vier Wochen.

 

  • Wissen: im Online-Selbsthilfeprogramm gibt es Module zur Aufklärung und Information von Depression, sowie deren Behandlung und Möglichkeiten zur eigenen Selbstfürsorge.
  • Behandlungsbenefit: Angehörigen Ihrer Patient*innen kann ein Hilfsangebot vermittelt werden.
  • Wenig Aufwand: es müssen einzig die Informationen zur Teilnahme an der Studie an Patient*innen/Angehörige weiter gegeben werden. Es bestehen keine weiteren Aufgaben oder Verpflichtungen für behandelnde Ärzt*innen.
  • Aufwandsentschädigung für Proband*innen von 10€ pro Erhebungszeitpunkt (max. 30€)

 

Dieses Projekt weist eine geringe Komplexität für die teilnehmenden Ärzt*innen auf. – Es ist möglich lediglich die Flyer z.B. im Warteraum auszulegen, so dass Angehörige eigeninitiativ Kontakt zur Studie aufnehmen können. Darüber hinaus können Betroffene auch direkt angesprochen werden.

 

Für die Praxis: Kein relevanter Zeitaufwand. Weiterleitung der Studieninformation und –zugangsmöglichkeiten in Form eines Flyers oder durch Ansprache von Betroffenen in der regulären Sprechstunde. Flyer und Poster können über unser Kontaktformular angefordert werden.

Für die Teilnehmenden: Online-Erhebungen (Selbstbeurteilung) der Angehörigen und der depressiv Erkrankten zu 3 Messzeitpunkten (vor und nach der Intervention, sowie Follow-up nach 3 Monaten), jeweils 30-45 Minuten; pro Lehrmodul Selbsthilfe: 1,5-2 Stunden über die 4 „Interventions-Wochen“ verteilt.

 

www.gemeinsam-durch-die-depression.de


Ansprechpartner

Marina Schmölz, M.Sc.Psych.
marina.schmoelz@uniklinik-freiburg.de
Telefon: +49 761 270 – 72470

oder nutzen Sie gerne direkt unser Kontaktformular Forschung
 

 

Projektleitung

 

Marina Schmölz, M.Sc.Psych.
marina.schmoelz@uniklinik-freiburg.de
Telefon: + 49 761 270-72470

 

Institut für Allgemeinmedizin
Elsässer Str. 2m
79110 Freiburg

Telefon +49 (0) 761 270-72490
Telefax +49 (0) 761 270-72480